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  1. Avatar von Lillifee81
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    Bandscheibe - es kommt einfach immer wieder.....

    Hallo ihr Lieben,

    ich dreh langsam durch und hoffe, vielleicht hier ein paar Tipps abgreifen zu können oder ein paar Erfahrungen auszutauschen...

    Ich hatte letztes Jahr im Februar mit 34 meinen ersten Bandscheibenvorfall. Anfangs wurde ich fünf Wochen auf Hexenschuss behandelt bis ich zum MRT überwiesen wurde. Der Bandscheibenvorfall war wohl nicht riesig, aber lag sehr besch*** und drückte richtig schön auf die Nerven. Ich hatte Schmerzen im Rücken über den Po, Oberschenkel bis in die Wade, dazu eine Fuß- und Zehenheberschwäche sowie Taubheitsgefühle. Selbst Kleinigkeiten wie Schuhe anziehen waren für mich utopisch. Ohne Opioide war an Schlaf nicht zu denken, tagsüber haben mich die Schmerzen einfach nur mürbe gemacht, ich hab permanent geheult.
    Irgendwann hielt mein Mann das nicht mehr aus und brachte mich ins KH, dort gab man mir 3 PRT-Spritzen, nach denen ich das erste mal mein Bein wieder spürte! Zwei Wochen später habe ich eine achtwöchige Wiedereingliederung angefangen, dazu Physio, Osteopathie, und mir ging es tatsächlich ab einem bestimmten Punkt stetig besser. Im August hab ich sogar wieder mit "normalem" Sport angefangen, hatte nur noch gelegentlich Schmerzen, Anfang Dezember waren wir sogar Snowboarden, alles lief prima. Und hab mich gefreut wie Bolle...

    Dann bin ich kurz vor Weihnachten mit dem Fahrrad gestürzt und wie ein nasser Sack auf den Asphalt gefallen. Da fingen die Schmerzen wieder an und das Spiel ging von vorne los. Ich hab mich diesmal selbst ins KH eingewiesen in der Hoffnung auf ein zügiges MRT (welches Bandscheibenvorfall Nr.2 bestätigte) und evt. weitere PRT-Spritzen (die man mir aber nicht geben wollte). Stattdessen bekam ich Cortisoninfusionen und wieder Opioide. Den kompletten Januar war ich krankgeschrieben, danach bin ich Vollzeit wieder arbeiten gegangen, habe mir erneut Osteopathie gegönnt und zuhause trainiert wie es mir möglich war. Im April ging es mir auch diesmal wieder relativ gut.

    Vor drei Wochen bekam ich nun plötzlich wieder Schmerzen vom Rücken bis in die Wade, die zwar zunächst nicht gravierend waren aber sich inzwischen schon deutlich verstärkt haben. Ich war nicht beim Arzt und will auch eigentlich nicht ins MRT, ich kann 1 und 1 zusammenzählen. Schlafen kann ich einigermaßen, ich arbeite auch regulär weiter. Morgens nehme ich Diclofenac und zum Schlafen Novamin, damit komme ich gut aus.
    Trotzdem.... Ich könnte wirklich kotzen - entschuldigt den Ausdruck!! Jedes Mal wenn ich denke, ich kann wieder "normal leben", kommt der Bumerang.

    Mein Orthopäde würde mich vermutlich am liebsten operieren, aber sowohl die Ärzte im KH als auch auch mein Physio und meine Osteopathin raten mir davon ab.

    Kommt jemandem die Geschichte bekannt vor? Wie habt ihr das in den Griff bekommen? Wie lange hat es bei euch gedauert? Ich weiß, es gibt nicht die eine Pauschale, aber ich kenne kaum Menschen, die schon mal einen Bandscheibenvorfall hatten und ich würde mir einfach ein bisschen Austausch wünschen.

    Beste Grüße
    Lillifee
    Geändert von Lillifee81 (03.07.2017 um 09:27 Uhr) Grund: ergänzt

  2. Avatar von Spadina
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    AW: Bandscheibe - es kommt einfach immer wieder.....

    Ich habe gerade in dem Alter mehrmals im Jahr tiefes Kriechen geübt. Und es war immer ein Bandscheibenvorfall im MRT zu sehen. Die Schmerzen waren extrem.

    Immer wieder wird auch bei "Visite" erklärt und meine Orthopäden haben das auch gesagt, würde man alle Erwachsene ins MRT schicken, hätten davon 90 % Bandscheibenvorfälle. Von diesen haben aber überhaupt nur 1 -2 Prozent überhaupt Probleme, mit anderen Worten, 98 % dieser Menschen haben trotz Bandscheibenvorfall keine Problem. Also scheint das doch nicht sooo relevant zu sein.

    Beim Rest zeigt sich, dass konservative Behandlung, dauerhaft durchgeführt, zur wesentlichen Linderung oder sogar Schmerzfreiheit führt. Eine OP sollte man wirklich nur als letzte Option wählen. Meist ist es ein krampfartiger Muskelschmerz, der zur Hölle wird....

    Bei mir ging das über 10 Jahre immer wieder so, ich war zutiefst verzweifelt, dann war es verschwunden, die Bandscheibenvorfälle haben sich dagegen nicht in Luft aufgelöst, betrachtet man meine MRT-Bilder, könnte man darauf schließen, ich müßte starke Probleme haben. Dem ist nicht so.

    Meistens war es bei mir so, dass ich minimalst eine Verrenkung hatte, das war der Ausgangspunkt. Orthopäden waren nie in der Lage, das zu diagnostizieren, für die war nur Sache, was das Röntgenbild ergab. Ich kannte einen Physiotherapeuten, der hatte das am besten im Griff, den richtigen Ruck auszuführen. Kriechend rein, aufrecht wieder raus.

    Geholfen haben mir zusätzlich Ärzte, die sich mit Triggerpunkten auskannten, aber eigentlich nur Hausärzte waren, mit einem speziellen Gefühl für die Dinge. Orthopäden haben meist nicht mal mit der Hand abgetastet.

    Und ein Arzt war völlig genial.

    Immer war es so, dass an der betreffenden Seite eine kaum wahrnehmbare Schwellung war, die auch geringfügig wärmer war, mit anderen Worten so eine Art Mini-Entzündung. Dieser Arzt quaddelte mit stinknormalem physiologischen NaCl, der sagte, durch das Salz kommt Bewegung in die Zellen, die Schwellungen verschwinden. Er hat damit damals vielen Menschen mit Bandscheibenvorfällen geholfen. Die rannten ihm quasi die Bude sprich Praxis ein...

    Total einfach, verblüffender Erfolg. Total billig, der Arzt ging leider bald in Pension, ist inzwischen verstorben.

    In den folgenden Jahren bestand ich immer auf diese simple Quaddelung, Worauf sich kaum ein Arzt einlassen wollte, ich habe das dann irgendwie selbst gemacht. War die Schwellung weg, waren auch die Schmerzen weg, ich konnte wieder laufen. nichts zog mehr bis ins Bein runter.

    Und seit 15 Jahren habe ich höchstens nach Überanstrengung mal Rücken gehabt. Die Bandscheibenvorfälle sind aber immer noch da....

    Zusammengefaßt: erst mal jemanden mit Händchen ranlassen, osteopathisch rangehen, Triggerpunktbehandlung, vielleicht den Hausarzt überzeugen, mal da zu quaddeln, parallel dazu 50 Rehasport verschreiben lassen und die Rückenmuskulatur trainieren.

    Ach ja, recht erfolgreich waren auch noch Akupunktursitzungen.

    Taste einmal, ob es tatsächlich leicht geschwollen in der Schmerzregion ist, ob es dort wärmer ist. Das engt Nerven und Muskeln ein. Und könnte die eigentliche Ursache für den Schmerz sein.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  3. Avatar von Daphnia
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    AW: Bandscheibe - es kommt einfach immer wieder.....

    Hallo Lilli,
    ich stimme Spadinas Meinung zu (mit dem Quaddeln habe ich allerdings keine Erfahrung).
    Du musst bei konservativer Behandlung jmd mit Erfahrung finden und viel Geduld haben.

    Ich bekam meinen BSV auch bei einem Sturz mit Verdrehung.
    Ich muss alle 2-3 Tage meine Rückengymnastik machen-sonst krieg ich spätestens nach 2 Wochen "Rücken".
    Die Übungen gehen aber im Akutfall nur eingeschränkt und vorsichtig.Lass dir von der Physio Entsprechendes zeigen-und anfangs geht das nur mit Schmerzmittel!
    Gute Besserung Daphnia

  4. Avatar von Lillifee81
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    AW: Bandscheibe - es kommt einfach immer wieder.....

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Immer wieder wird auch bei "Visite" erklärt und meine Orthopäden haben das auch gesagt, würde man alle Erwachsene ins MRT schicken, hätten davon 90 % Bandscheibenvorfälle. Von diesen haben aber überhaupt nur 1 -2 Prozent überhaupt Probleme, mit anderen Worten, 98 % dieser Menschen haben trotz Bandscheibenvorfall keine Problem. Also scheint das doch nicht sooo relevant zu sein.

    Beim Rest zeigt sich, dass konservative Behandlung, dauerhaft durchgeführt, zur wesentlichen Linderung oder sogar Schmerzfreiheit führt. Eine OP sollte man wirklich nur als letzte Option wählen. Meist ist es ein krampfartiger Muskelschmerz, der zur Hölle wird....
    Ja, das ist wohl tatsächlich so. Ein Bandscheibenvorfall muss ja nicht zu Schmerzen führen, das tut er ja nur sobald die ausgetretene Gallertmasse die Nerven piesackt. Das ist leider bei mir der Fall, von daher brauche ich nicht nach einer anderen Ursache suchen. Die Rückenschmerzen sind auch gar nicht das schlimmste, sondern die Schmerzen im Bein, die sind wirklich widerlich!
    Konservativ ist ja bisher auch meine erste Wahl, aber nach anderthalb Jahren ist man nervlich einfach hinüber. Und ich trainiere schon 5x die Woche Rücken, Bauch und Po, ich würde behaupten meine Muskulatur ist gut, ich bücke mich vorbildlich usw. usw. Aber irgendwie ist das nicht alles…

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Geholfen haben mir zusätzlich Ärzte, die sich mit Triggerpunkten auskannten, aber eigentlich nur Hausärzte waren, mit einem speziellen Gefühl für die Dinge. Orthopäden haben meist nicht mal mit der Hand abgetastet.
    […]
    Zusammengefaßt: erst mal jemanden mit Händchen ranlassen, osteopathisch rangehen, Triggerpunktbehandlung, vielleicht den Hausarzt überzeugen, mal da zu quaddeln, parallel dazu 50 Rehasport verschreiben lassen und die Rückenmuskulatur trainieren.
    Da hast du wohl Recht!! Bis jetzt hat sich auch noch kein Orthopäde die Mühe gemacht, mich wirklich eingehender zu untersuchen. Meine Fuß- und Zehenheberschwäche wurden das erste Mal von meiner Osteopathin diagnostiziert und dann nochmal im KH. Meinem Orthopäden ist das nicht aufgefallen…
    Osteopathie tut mir auch wirklich wirklich gut, und meine Osteopathin quält mich regelmäßig übernimmt meine KK nicht und mit 70€ pro Sitzung ist das auf Dauer echt ein teurer Spaß! Ich kenne bis dato nur die PRT-Spritzen, die ja auch lokal die Entzündung hemmen und die fand ich super. Aber auch die übernimmt die KK nicht bzw. nur bei stationärem Krankenhausaufenthalt… Quaddeln kenne ich gar nicht, das hat mir auch noch nie einer vorgeschlagen. Ich frage meine Hausärztin aber mal danach!! Ich bin für alles offen!

    Zitat Zitat von Daphnia Beitrag anzeigen
    Ich muss alle 2-3 Tage meine Rückengymnastik machen-sonst krieg ich spätestens nach 2 Wochen "Rücken".
    Die Übungen gehen aber im Akutfall nur eingeschränkt und vorsichtig.Lass dir von der Physio Entsprechendes zeigen-und anfangs geht das nur mit Schmerzmittel!
    Ich trainiere grundsätzlich nur ohne Schmerzmittel, das hat mein Physio mir geraten, weil ich sonst meine Grenzen nicht wahrnehmen kann. Damit fahre ich auch ganz gut. Allerdings bin ich dann häufig genervt, weil ich gern mehr würde aber nicht mehr kann… Aber ich denke das ging dir vermutlich auch so…


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    AW: Bandscheibe - es kommt einfach immer wieder.....

    Du hast eine Nerven(wurzel)Reizung, ausgelöst durch den Bandscheibenvorfall. Es kann auch sein dass du jetzt aktuell keinen neuen Vorfall hast sondern einfach durch falsche Bewegungen die Nerven wieder gereizt wurden. So ist es beispielsweise bei mir.
    Hier ist Mittel der Wahl eine möglichst zeitnahe 4-tägige Kortisonbehandlung. Alternativ PRT die du ja schon mal hattest.
    Gegen das Kribbeln und Taubheitsgefühl probier mal 3 Wochen Vitamin B12. Das hat bei mir bisher immer noch geholfen.
    Ich kenne diese üblen Schmerzen, hatte 3 Vorfälle in 4 Jahren, alle schwer und alle mit unsagbar heftigen Schmerzen.
    Allerdings ist bei mir die HWS betroffen, von daher fällt eine Operation erstmal aus da an der HWS noch seltener und weniger gern als an der LWS operiert wird.
    Physiotherapie kann einen neuen Vorfall meist nur rauszögern aber nicht verhindern.

  6. Avatar von Lillifee81
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    AW: Bandscheibe - es kommt einfach immer wieder.....

    Hi smuek1,

    ja, das ist möglich. Leider sagte mir auch der Radiologe, dass noch genug Gallertmasse da ist, um weitere Vorfälle nicht ausschließen zu können. Eigentlich ist es mir auch egal ob es ein weiterer Vorfall ist oder nur eine ungünstige Verlagerung des alten, ich möchte einfach nur dass diese widerlichen Schmerzen endlich verschwinden.

    Das Problem ist, dass ich die PRT beim ersten mal nur im Rahmen des stationären Aufenthaltes bekommen habe (nur das zahlt die KK), das möchte ich natürlich nicht jedes Mal. Und beim letzten Mal wollte man sie mir im KH ja gar nicht geben (angeblich wegen der Gefahr der Vernarbung an der Einstichstelle). Die einzige Möglichkeit wäre es, einen Arzt zu finden, der diese Leistung für Selbstzahler anbietet, aber den habe ich bisher nicht gefunden...
    Cortison habe ich bei beiden Vorfällen als ersten Behandlungsschritt bekommen, das hat allerdings bei mir nichts gebracht.

    Von B12 habe ich schon von einem befreundeten Physio erfahren. Kannst du da ein Präparat empfehlen, mit dem Du gute Erfahrungen hast? Gerne als PN. Versuchen schadet ja nicht!


  7. Registriert seit
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    AW: Bandscheibe - es kommt einfach immer wieder.....

    Bei uns hier muss es auch eine stationäre Therapie sein, wobei eine Nacht reicht. Ganz ehrlich das würde mich jetzt nicht stören. Du kannst ja am Nachmittag sozusagen einchecken und am nächsten Tag mittags raus.
    Ich hatte diese PRT noch nicht , das wird bei mir laut Orthopäden der nächste Schritt sein. Wie läuft das ab?

    Es ist einfach der Wahnsinn mit diesen Vorfällen - ich verstehe dich so gut. Das sind einfach unfassbar starke Schmerzen.
    Ich nehme Multineurovit. Ich bilde mir ein dass dadurch diese neurologischen Störungen wie Ameisenlaufen und Kribbeln im Arm (ich bin HWS betroffen) etwas besser werden.
    Ansonsten akut NSAR , Ibuprofen und Naproxen im Wechselm zusätzlich nachts Muskelrelaxans. Das ist schon recht hochdosiert und trotzdem war ich erst nach Wochen halbwegs schmerzfrei.

  8. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Bandscheibe - es kommt einfach immer wieder.....

    Ich habe festgestellt bestimmte "Dinge" anders zu machen. Keine Rucksäcke, die auf der Höhe dieses bestimmten Wirbels enden. Ich sitze auf einem "Wackelkissen" und ich prüfe meine Sitzhaltung. Abends "zieh ich mich lang" und auch sonst mache ich Dehnübungen.

    Und Rehasport werde ich nach meinem Rückfall auch wieder machen.
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" und...Userin

  9. Avatar von Lillifee81
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    AW: Bandscheibe - es kommt einfach immer wieder.....

    Zitat Zitat von smuek1 Beitrag anzeigen
    Ich hatte diese PRT noch nicht , das wird bei mir laut Orthopäden der nächste Schritt sein. Wie läuft das ab?
    Im Grunde genommen war es gar kein großes Spektakel, du liegst auf dem Bauch unter einem Röntgengerät, der Arzt setzt die Spritze an, macht ein Bild, justiert die Spritze und das immer wieder bis er genau am Nerv ist. Gespritzt wird nur Cortison und ein Lokalanästhetikum, glaube ich. Die Spritze hat mein Bein komplett lahmgelegt für fast 12 Stunden, ich wurde schon im Rolli zurück auf's Zimmer gebracht. Aber 24 Stunden nach der ersten PRT hatte ich zum ersten Mal wieder Gefühl in meiner Wade, das war wirklich ein irres Glücksgefühl... Und die Schmerzen ließen deutlich nach, so dass ich mir nach der Entlassung zuhause auch wieder besser selbst helfen konnte (Kleinigkeiten wie alleine duschen, Socken anziehen, mal den Müll rausbringen). Ich hab viel negatives gelesen und hatte echt Schiss, aber ich würde es dir empfehlen, ich kann nur positives berichten.

    Zitat Zitat von smuek1 Beitrag anzeigen
    Es ist einfach der Wahnsinn mit diesen Vorfällen - ich verstehe dich so gut. Das sind einfach unfassbar starke Schmerzen.
    Ich nehme Multineurovit. Ich bilde mir ein dass dadurch diese neurologischen Störungen wie Ameisenlaufen und Kribbeln im Arm (ich bin HWS betroffen) etwas besser werden.
    Ansonsten akut NSAR , Ibuprofen und Naproxen im Wechselm zusätzlich nachts Muskelrelaxans. Das ist schon recht hochdosiert und trotzdem war ich erst nach Wochen halbwegs schmerzfrei.
    Ja, das ist wirklich unerträglich. In den ersten Wochen konnte ich Nachts maximal 2 Stunden schlafen, danach war der Akku wieder bei 10% und der Rücken hat mich terrorisiert. Ich war nervlich so am Boden. Schlafen ging erst wieder mit Opioiden. Inzwischen bleibe ich auch bei NSAR, meist Diclo und hin und wieder Novalgin. Ibu hilft bei mir kaum. Mit Muskelrelaxans (Ortoton) hab ich's versucht, aber bei mir haben leider die Nebenwirkungen zugeschlagen...
    Multineurovit werde ich mir heute aber mal besorgen, einen Versuch ist es wert!!!

    Charlotte,
    Rückfall? Also ist es auch nicht dein erster?!
    Bringt dir das Wackelkissen etwas? Sitzt du auch darauf wenn du akut Schmerzen hast oder eher "vorbeugend"?

  10. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Bandscheibe - es kommt einfach immer wieder.....

    Vor dem Bandscheibenvorfall hatte ich binnen zwei Jahre drei Hexenschüsse. Ein Jahr nach dem Bandscheibenvorfall etwas am Isosakralgelenk.

    Also... Ich belaste meine Wirbel alle...

    Ich achte auf gutes Schuhwerk, alles, was meine Wirbelsäule weich "aufsitzen" lässt. Eine Zeitlang bin ich Treppen zwar hoch, aber nicht runter gelaufen. Diese Kissen hilft mir dabei. Ich sitze nicht hart und bewegen muss ich mich auch.
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    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" und...Userin

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