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  1. Avatar von GuteLaune
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    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wunderbar geschrieben- genauso sehe ich es auch - und seitdem ich so gut wie mgl danach lebe, geht es mir wirklich besser....
    Mir auch. Ich habe mehr als ein Jahr mit verschiedenen Diagnosen (Fersensporn, entzündete Achillessehne) herumgemacht. Irgendwann hieß es "somatoforme Schmerzstörung" - also psychisches Problem. Ich selber habe einige Monate gebraucht, um zu realisieren, dass da ein ganzes System - meins! - aus dem Fugen geraten ist. Es gab dann einige sehr lange, intensive Gespräche mit meiner Hausärztin. Und am Ende stand dann bei mir die Erkenntnis, dass zwar diese Arthrose und möglicherweise auch eine rheumatische Erkrankung gibt, dass ich aber vor allem sehr, sehr lieblos mit mir selbst umgegangen bin.
    Und genau daran arbeite ich jetzt. Mit der Ernährungsumstellung geht es mir deutlich besser - nicht unbedingt in Bezug auf die Gelenke, sondern insgesamt. Nachdem ich ein Jahr lang kaum laufen und auch nicht Radfahren konnte, habe ich mir ein E-bike gekauft. Natürlich gibt es in meinem sehr sportlichen Freundeskreis Spötter. Aber ich bin seit Anfang Mai keinen einzigen Tag mehr mit dem Auto zur Arbeit gefahren - und das ist ein tolles Gefühl. Eine Bekannte, die in einem Reformhaus arbeitet, hatte mir alle möglichen Nahrungsergänzungsmittel aufgeschwatzt und teure Basenbäder. Als das Zeug alle war, habe ich nicht nachgekauft. Ein warmes Fußbad ohne alles am Abend tut auch gut! Wenn meine Familie nicht da ist und ich alleine bin, ist das kein Grund, mittags nur ein belegtes Brötchen vom Bäcker zu essen. Ich koche mir durchaus auch für mich alleine mal ein veganes Menü. Ich stell mir in unserem Großraumbüro einen dicken Blumenstrauß auf meinen Schreibtisch und zieh mir, wenn es kalt ist, schöne bunte Wollsocken an. (Publikumsverkehr ist nur im Sekretariat, nicht bei mir - falls sich jemand an den Rosa-Puschel-Strang erinnert). Ich lass allen Steuerkram von einem Steuerberater macht, was lange nicht so teuer ist wie befürchtet, ich habe einige Menschen aus meinem Bekanntenkreis "entsorgt", weil ich gemerkt habe, sie tun mir nicht gut..... Stressreduktion pur!
    Natürlich habe immer noch gelegentlich Schmerzen, bin lange nicht so fit wie noch vor drei Jahren und weiß, dass ich vermutlich nie mehr Wanderurlaube mit Tagesetappen von 30 Kilometern machen kann. Aber dass ich wieder 15 Kilometer am Stück wandern kann, ohne dass ich dann eine Woche lang absolut k.o. bin (leichter Muskelkater ausgenommen), macht mich glücklich, und dass die 10 Kilo, die ich in der bewegungsunfähigen Zeit zugenommen habe, ganz, ganz langsam schwinden (wirklich ganz langsam, aber was soll's...), macht mich glücklich.

  2. Avatar von GuteLaune
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    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Zitat Zitat von olga27 Beitrag anzeigen
    Ich ernährte mich einmal - nachdem ich in einem Kurhaus 14 Tage streng basisch aß - ein halbes Jahr lang ganz streng rein basisch und machte die Erfahrung, dass mir das sehr gut tat - die Schmerzen (Polyarthrose, Spondylose, Stenose) waren weg und ich nahm in diesem halben Jahr 12 kg ab - auch das trug sicher zur Schmerzfreiheit bei. Allerdings halte ich solche strengen Diäten NIE wirklich durch. Deshalb kam dann in einer Stressphase auch der totale Rückfall ins Coach-Potato-Schlemmer-Paradies mit schneller Zunahme.

    Also - alle ganz strengen Diäten sind deshalb für mich nichts, denn dann verfalle ich dem Prinzip "Alles oder Nichts" und lande 100%ig im Nichts.

    ABER - tendenziell basisch ernähre ich mich schon - Fleisch und Fisch nur bei Einladungen, kaum Brot - allerdings hin und wieder eine Brezel, die ich einfach sehr gerne esse - viel Gemüse und Kartoffeln, Obst versuche ich grade einzuschränken, weil mein Darm das nicht so toll findet, dabei könnte ich mich derzeit mit Steinobst vollstopfen.
    JA!!!
    So geht's!

  3. gesperrt
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    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Ob der Knorpel nachwächst oder nicht, sehe ich dann in knapp zwei Jahren. Ich habe von Menschen gelesen, bei denen das tatsächlich geklappt haben SOLL. Ich bin sehr gespannt.
    Exakt da liegt der Hase im Pfeffer. Es wurde noch wie der Nachweis erbracht, das dem so tatsächlich ist.

    Diese Menschen meiden Nahrungsmitel welche Entzündungsfördernde Stoffe enthalten, dadruch haben sie weniger Schmerzen. Das heißt aber nicht, das der fehlende Gelenkknorpel auf der Knochenglatze nachwächst.

    Grüße
    Luftpost

  4. Inaktiver User

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Zitat Zitat von Lolletta Beitrag anzeigen
    Doch Letstalk, hier, ich denke so ist es erlaubt.
    Lolletta, diese Gruppe meine ich nicht. Da hab ich auch mehrmals reingeschaut, aber da sind mir zu viele Leidensgeschichten ohne Perspektiven

  5. Avatar von Maliona
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    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Was mich manchmal ein bißchen irritiert ist, daß Gelenkschmerzen ja auch eins der Beschwerden in den Wechseljahren sind/sein können. Manchmal hoffe ich, das wäre bei mir vielleicht der Fall und dann würden die ja auch irgendwann wieder weg gehen. Ist aber wahrscheinlich nur ein frommer Wunsch. Mein Hausarzt hat mir vor Jahren schon gesagt, das ist Arthrose. Seine lapidare Aussage: Verschleiß,
    da kann man leider nichts mehr machen...
    Denken ist wie googeln - nur krasser

  6. Avatar von Lolletta
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    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Lolletta, diese Gruppe meine ich nicht. Da hab ich auch mehrmals reingeschaut, aber da sind mir zu viele Leidensgeschichten ohne Perspektiven
    Letstalk ,schickst du mir bitte per PN die richtige Gruppe. Danke

  7. Inaktiver User

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    @ Lolletta, gerade geschehen

  8. Avatar von Lilith
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    Ausruf AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    So, nun sind alle die Ernährung betreffenden Beiträge hierher überführt.

  9. Inaktiver User

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Danke schön, Lilith

  10. Inaktiver User

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Zitat Zitat von olga27 Beitrag anzeigen
    Ich ernährte mich einmal - nachdem ich in einem Kurhaus 14 Tage streng basisch aß - ein halbes Jahr lang ganz streng rein basisch und machte die Erfahrung, dass mir das sehr gut tat - die Schmerzen (Polyarthrose, Spondylose, Stenose) waren weg und ich nahm in diesem halben Jahr 12 kg ab - auch das trug sicher zur Schmerzfreiheit bei. Allerdings halte ich solche strengen Diäten NIE wirklich durch. Deshalb kam dann in einer Stressphase auch der totale Rückfall ins Coach-Potato-Schlemmer-Paradies mit schneller Zunahme.
    Hallo Olga,

    willkommen im Club

    Ich hatte früher mal ein Buch für Arthrosekranke gelesen, das war von diesem Alternativmediziner Dr. Max Brucker. Er ar ebenfalls der Meinung, dass man Arthrosebeschwerden nur mit der richtingen Ernährung in den Griff kriegen könnte. Medikamente würden nur die Schmerzen etwas dämmen, auf Dauer hätten die aber zu starke Nebenwirkungen. Allerdings empfahl er nur Rohkost, nichts Gekochtes. Das hatte ich ausprobiert und das konnte ich einfach nicht durchhalten, ich hatte ständig Hunger. Was mir aber im Kopf geblieben ist, das ist der Satz, dass die Verantwortung für eine Verbesserung oder Verschlimmerung beim Arthrosekranken selbst liegen würde. Er selbst könne entscheiden, wie es weiter geht. Und wenn der Leidensdruck groß genug sei, dann würde der Kranke auch etwas dagegen unternehmen.

    Und so kam es bei mir auch. Die Schmerzen wurden so groß, dass mein Leben komplett von ihnen dominiert wurde. Da war es dringend an der Zeit, etwas grundsätzlich zu ändern. Wenn ich jetzt Lust auf Steak bekomme, erinnere ich mich an den Schmerz und ziehe die Schmerzfreiheit nd die Beweglichkeit dem Gaumengenuss vor. Das ist mir das schönste Steak nicht wert, dass ich nochmals die Zeit durchleben wollte

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