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  1. Inaktiver User

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ernährung halte ich nur für einen kleinen Zusatzeffekt. Das einzige, was mir wirklich geholfen hat, war Muskelaufbau. Am ganzen Körper. Über lange Zeit.
    Ja!!! unbedingt, und dehnen dehnen dehnen!!!

    seit ich das regelmäßig mache- d.h. seit über einem Jahr- geht es mir und meinen Gelenken viiiiiiiel besser-

    und Ernährungmache ich so in etwa wie GuteLaune.....

  2. Avatar von Maliona
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    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Wahrscheinlich habt Ihr Recht. Man muß sich bestimmt nicht buchstabengetreu an das Buch halten. Ich bin bei solchen Sachen irgendwie sehr unsicher und denke dann, es wirkt nur, wenn man es genau SO macht.

    Leitungswasser ist bestimmt auch okay - da spare ich mir wenigstens das Schleppen der Wasserkisten. Was mir sicher am schwersten fallen wird ist der Verzicht auf ein "normales" Frühstück. Für mich ist ein Frühstück ein Karamell-Cappuccino und z.B. ein Käsetoast. Grüner Tee schmeckt mir leider überhaupt nicht - und Obst esse ich zwar wirklich gerne, aber eher so "nebenbei" und nicht als volle Mahlzeit. Da werde ich mich wohl ein bißchen austricksen müssen, ich sage mir dann einfach, es sei medizinisch notwendig

    Auf Fleisch und Wurst kann ich problemlos verzichten, davon habe ich noch nie übermäßig viel gegessen. Wenn ich mir mal vor Augen halte, wieviel "Müll" ich eigentlich im Laufe eines Tages gedankenlos in mich reinschlinge ist mir eigentlich klar, daß das nicht gesund sein kann und negative Folgen auf die Gesundheit hat (vom Übergewicht mal ganz abgesehen).



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja!!! unbedingt, und dehnen dehnen dehnen!!!
    Machst du irgendwelche bestimmten Übungen? Das würde mir bestimmt auch gut tun.
    An manchen Tagen kann ich mir kaum noch die Schuhe an- und ausziehen.
    Denken ist wie googeln - nur krasser

  3. Inaktiver User

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Maliona, den grünen Tee fand ich auch gewöhnungsbedürftig. Aber ich hatte ihn früher zubereitet wie schwarzen Tee und dadurch war er bitter. Jetzt mach ich ihn so:
    Wasser kochen und zehn Minuten abkühlen lassen. Erst dann mit zwei Teelöffeln grünem Tee pro Liter Wasser aufgießen und nur 1 Minute ziehen lassen. Dann schmeckt er ganz gut.

  4. Avatar von GuteLaune
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    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo GuteLaune,

    Du schreibst, Du bist mit Medikamenten "gut eingestellt". Welche Medikamente nimmst Du denn? Meine Orthopäden sagten mir, es gäbe keine wirkungsvollen Medikamente gegen Arthrose. Deshalb hab ich nach Alternativen gesucht und habe diese Ernährungsumstellung gemacht. Die soll allerdings nur wirken, wenn man sich strikt an die Vorgaben hält. Dann aber so wirkungsvoll, dass der zerstörte Knorpel in den betroffenen Gelenken innerhalb von zwei Jahren wieder nachwachsen würde.

    Bei mir geht/ging es um eine so genannte aktivierte Arthrose, also eine, bei der die geschädigten Gelenke entzündet sind - geht dann in Richtung Arthritis. Ich habe zunächst relativ viel SChmerzmittel genommen, nun Entzündungshemmer. Gerade bin ich in der "Rausschleich-Phase" und habe nach einigem Herumprobieren ein homöopathisches Mittel gefunden, das dafür sorgen soll, dass der nächste Entzündungsschub möglichst lange auf sich warten lässt.

    Wenn dir jemand sagt, dass die Ernährungsumstellung nur hilft, wenn man sich strikt an die Vorgaben hält, dann glaub ihm nicht. Jeder Mensch ist anders, jeder hat einen anderen Stoffwechsel und es ist eine ganz individuelle Geschichte, womit man sich gut fühlt. Natürlich sollst Du Obst und Gemüse einer gegrillten SChweinshaxe vorziehen. Aber wenn Du kein Obst magst, dann iss halt Gemüse-Rohkost! Oder reib dir den Apfel in einen eher pikanten Salat.

    Dass Knorpelmasse wieder nachwächst, wird dir kein seriöser Mediziner wirklich erzählen. Natürlich kann der Körper einen gewissen Eigenschutz aufbauen. Aber ein kaputtes Gelenk kriegst Du mit keiner Spezial-Diät der Welt wieder ganz!

    Viel, viel wichtiger ist, dass du dich wohl fühlst, ausgeglichen bist, entspannen kannst. Und das erreichst du nicht, indem du dich sklavisch an irgendwelche Diätpläne hälst oder sonstwie irgendwelchen festen Regeln folgst. Tu das, von dem du merkst, dass es dir gut tut.
    Wenn du keine Wassergymnastik magst, geh gemütlich radfahren. Wenn dir dein Kaffee so fehlt, dann mach mit dir selbst einen Deal: Einmal in der Woche ein Cappuccino - zelebriert als besonderes Ereignis und genossen als etwas ganz Besonderes - wird dir nicht schaden.
    Sei einfach gut zu dir selber. Dann geht es dir auch gut.l
    Geändert von GuteLaune (16.08.2014 um 14:43 Uhr)

  5. gesperrt
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    4.388

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Die soll allerdings nur wirken, wenn man sich strikt an die Vorgaben hält. Dann aber so wirkungsvoll, dass der zerstörte Knorpel in den betroffenen Gelenken innerhalb von zwei Jahren wieder nachwachsen würde.
    Dann zeige mir mal einen einzigen wissenschaftlichen Nachweis, das Gelenkknorpel durch Ernährungsumstellung oder Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamenteneinahme nachwächst.

    Grüße
    Luftpost
    Geändert von Luftpost (16.08.2014 um 20:30 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Gute Laune,

    ich esse nach keinem akribischen Diätplan und kann im Großen und Ganzen die Lebensmittel essen, auf die ich Lust hab (außer natürlich den bereits aufgezählten Einschränkungen). Allerdings kombiniere ich gewisse Sachen nicht miteinander, weil sie dann im Körper z.B. vergären würden und somit Säure bilden würden, was nicht gewünscht ist. Mir geht es gut damit und deshalb behalte ich das jetzt auch erst mal so bei. Du hast recht, man soll sich natürlich wohl fühlen damit. Wenn das alles nur Quälerei wäre, würde es sicher aus nichts nützen.

    Ob der Knorpel nachwächst oder nicht, sehe ich dann in knapp zwei Jahren. Ich habe von Menschen gelesen, bei denen das tatsächlich geklappt haben soll. Ich bin sehr gespannt.

  7. Inaktiver User

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    @ Luftpost,

    ich hatte in einem anderen Strang eine gewisse Selbsthilfegruppe genannt, die das behauptet. Leider darf ich die hier nicht mit vollem Namen erwähnen, weil die auch Bücher zu dem Thema verkauft. Dort sind Beispiele von Arthrosekranken mit Namen und Kontaktdaten der Betroffenen beschrieben, die kannst Du ja bei Interesse kontaktieren. Es gäbe MRT-Aufnahmen mit vorher und nachher. Ich schicke Dir den Link per PN.

  8. Avatar von Lolletta
    Registriert seit
    02.06.2006
    Beiträge
    6.246

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ Luftpost,
    Leider darf ich die hier nicht mit vollem Namen erwähnen,
    Doch Letstalk, hier, ich denke so ist es erlaubt.

  9. Inaktiver User

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Zitat Zitat von GuteLaune Beitrag anzeigen


    .......................
    Viel, viel wichtiger ist, dass du dich wohl fühlst, ausgeglichen bist, entspannen kannst. Und das erreichst du nicht, indem du dich sklavisch an irgendwelche Diätpläne hälst oder sonstwie irgendwelchen festen Regeln folgst. Tu das, von dem du merkst, dass es dir gut tut.
    Wenn du keine Wassergymnastik magst, geh gemütlich radfahren. Wenn dir dein Kaffee so fehlt, dann mach mit dir selbst einen Deal: Einmal in der Woche ein Cappuccino - zelebriert als besonderes Ereignis und genossen als etwas ganz Besonderes - wird dir nicht schaden.
    Sei einfach gut zu dir selber. Dann geht es dir auch gut.l
    wunderbar geschrieben- genauso sehe ich es auch - und seitdem ich so gut wie mgl danach lebe, geht es mir wirklich besser....


  10. Registriert seit
    27.05.2001
    Beiträge
    223

    AW: Arthrose - Ernährungsumstellung

    Oh, ich glaube, das ist mein Strang! Habe ihn eben entdeckt.

    Ich ernährte mich einmal - nachdem ich in einem Kurhaus 14 Tage streng basisch aß - ein halbes Jahr lang ganz streng rein basisch und machte die Erfahrung, dass mir das sehr gut tat - die Schmerzen (Polyarthrose, Spondylose, Stenose) waren weg und ich nahm in diesem halben Jahr 12 kg ab - auch das trug sicher zur Schmerzfreiheit bei. Allerdings halte ich solche strengen Diäten NIE wirklich durch. Deshalb kam dann in einer Stressphase auch der totale Rückfall ins Coach-Potato-Schlemmer-Paradies mit schneller Zunahme.

    Also - alle ganz strengen Diäten sind deshalb für mich nichts, denn dann verfalle ich dem Prinzip "Alles oder Nichts" und lande 100%ig im Nichts.

    ABER - tendenziell basisch ernähre ich mich schon - Fleisch und Fisch nur bei Einladungen, kaum Brot - allerdings hin und wieder eine Brezel, die ich einfach sehr gerne esse - viel Gemüse und Kartoffeln, Obst versuche ich grade einzuschränken, weil mein Darm das nicht so toll findet, dabei könnte ich mich derzeit mit Steinobst vollstopfen.

    Noch bin ich nicht bei den grünen Smoothies gelandet, aber wer weiß.

    Alkohol lasse ich so gut wie stehen - bis auf den Sekt bei Einladungen, auf Kaffee kann ich noch nicht verzichten, ich bin vermutlich ein Kaffeejunkie, aber ich ersetze doch einige Tassen durch einen wunderbar schmeckenden grünen "DETOXtee" (man höre!!!) aus dem Hause Kusmi - köstlich und enorm teuer. Und das Wasser aus der Leitung verfeinere ich mir mit Nanaminzezweigen oder Limonenscheiben. Ich habe keine Lust, die teuren Glasflaschen des "richtigen" Wassers in den 5. Stock zu schleppen.

    Allerdings finde ich ohne Einschränkung wichtig Bewegung, Bewegung, Bewegung - auch bei Schmerzen - viel Dehnen, regelmäßiger Muskelaufbau, Entspannung.
    An dieser Front kämpfe ich noch sehr.

    Ich freue mich wirklich, euch gefunden zu haben und mich hier mit Betroffenen austauschen zu können.

    Euch allen wünsche ich ein schmerzfreies Wochenende.

    Olga
    Man muss in das Gelingen verliebt sein und nicht in das Scheitern.

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