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    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Pauschal ist es zu schreiben, die Vorteile seien unter Orthopäden völlig unbestritten.
    Nicht ganz korrekt wiedergegeben von dir.
    Ich schrieb folgendes:
    Die Vorteile eines individuell abgestimmten Nackenstützkissens sind unter Orthopäden völlig unbestritten.

    Es gibt in der Medizin etliche Therapien, Einsatz von Hilfsmittel usw usf jene sehr wohl umstritten sind und wo sich etliche Mediziner nicht einig sind, was nun gut oder eben nicht zielführend ist.
    Die Frage ist ja:
    Hast du Belege für deine Behauptung hinsichtlich des Themas Nackenstützkissen?
    Gibt es also Mediziner, die meinen o.a. in blau markierten Satz für falsch halten?
    Wer sind die Mediziner, die behaupten würden, auch ein individuell abgestimmtes Nackenkissen biete keinerlei Vorteile?
    Ich bitte diesbezüglich um Nachweise.

    Ich jedenfalls möchte dieses hier wiederholen:

    Beispielsweise empfiehlt die 'Aktion gesunder Rücken' (AGR) durchaus Nackenstützkissen - wenn es denn das individuell abgestimmt richtige Nackenstützkissen ist:

    Nackenstützkissen | Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

    Die angesehene 'Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Chirurgie' wiederum verlinkt hinsichtlich Tipps direkt auf die AGR.


    Darüberhinaus hier ein weiterer Link:

    www.oekotest.de ÖKO-TEST Online Testberichte Nackensttzkissen

    Auszug:

    Tatsächlich können Nackenstützkissen aus orthopädischer Sicht Menschen helfen, die häufig über eine verspannte Halsmuskulatur klagen. Nur: Sind Fehlhaltungen im Alltag der Grund für die Nackenprobleme, wird das Kissen sie nicht lösen. Es kann aber immerhin zu einem entspannten Schlaf beitragen.

    Nochmal: Die Vorteile eines individuell abgestimmten Nackenstützkissens sind unter Orthopäden völlig unbestritten.

    Nochmal zum eigentlichen und wohl wichtigeren Thema von Panamissy:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der bei dir diagnostizierte BSV in der LWS muss tatsächlich nicht unbedingt der Auslöser deiner Schmerzen sein.
    Diese Bemerkung von dir finde ich mehr als verwunderlich.
    Es ist ja so: als Panamissy vor fast zwei Jahren ihre Beschwerden beschrieb, wurde soviel Müll im Strang geschrieben, dass es fast schon unfassbar war - der Darm sollte für die Beschwerden verantwortlich sein, ja ... sogar die Zähne wurden angeführt.
    Doch die Symptome wiesen im Grunde glasklar auf einen BSV hin!
    Und genau das wurde zwischenzeitlich auch diagnostiziert!
    Und nun fängst du gewissermaßen erneut damit an, dass die Schmerzen auch einen anderen Grund haben könnten.
    Ich frage mich: was soll das eigentlich?

    Es gibt Untersuchungen, wonach man im MRT bei etlichen Menschen solche BSV findet- also auch jenen, die gar keine Beschwerden haben!
    Natürlich gibt es etliche Menschen, die mit Bandscheibenvorfällen rumlaufen und keinerlei Beschwerden haben.
    Ja, und?
    Den einen tuts aber weh!
    Bei den einen werden die Nerven eben gereizt und Schmerzsignale werden zum Gehirn gesandt und bei den anderen eben nicht.
    Da gehts zum Teil um hunderstel Millimeter, die darüber entscheiden, ob es weh tut oder nicht.

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (25.05.2013 um 20:07 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile

  2. Inaktiver User

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    (Für den thread ansich unerheblich, deshalb gelöscht)
    Geändert von Inaktiver User (26.05.2013 um 09:43 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Hallo Panamyssi,

    Wenn du deine Rückenschmerzen wirklich los werden willst, dann mußt du auf mehreren Ebenen aktiv werden und zwar denen, die sich gegenseitig ergänzen/beeinflussen:

    1. An erster Stelle steht natürlich die Muskelentspannung und zwar entlang des gesamten Rückens. Das entlastet die Wirbelsäule und nimmt den Druck von den Spinalnerven. Entlang des gesamten Rücken deshalb, weil die Muskeln entlang des Rückens vorausgehende Anspannungen kompensieren, wodurch es zu weiteren Anspannungen kommt ... Ich kenne nur eine Methode, die das richtig gut kann und das ist vitametik [edit: Werbelink entfernt]

    2. Als zweiten Schritt brauchst du regelmäßiges Rückentraining. Ja ich weiß, auf Dauer ist das eine langweilige Sache und meistens vergisst man es, sobald der Schmerz weg ist. Ich habe mir damit geholfen, dass ich mir verschiedene Sportarten gesucht habe, die mir Spaß machen (im Wechsel je nach Lust Laufen, Yoga oder Muskeltraining) und darin 6-8 feste Rückenübungen einbinde. Meist schaffe ich es 2x die Woche Sport zu machen. Das baut Stress ab und schüttet Glückshormone aus Das Muskeltraining mache ich mit einer Freundin in einem Studio, da kann man sich nicht herausreden und wird mitgezogen. Und man kann schön quatschen
    Wenn wenig Zeit für Sport ist, mache ich auch manchmal nur Übungen für den Oberkörper.

    3. Und als 3. Schritt empfehle ich dir: beseitige die Stressoren aus deinem Leben. Finde heraus, was Stresssituationen für dich sind, denn bei Stress spannt der Körper reflexartig seine Muskulatur an und auch noch zuerst im Nacken und dann entlang des Rückens. Und viel Stress bedeutet viel Anspannung, die dann irgendwann in eine Verspannung übergeht. Und vielleicht fällt dir auch ein, was dich vor ca. 7 Jahren gestresst haben könnte, als dein Rückenproblem anfing. Für jeden ist Stress anders und häufig gestehen wir uns auch nicht ein, dass wir getresst sind. Hier mal ein paar Beispiele für Stressoren: Tod oder Verlust eines nahestehenden Menschen, Veränderungen am Arbeitsplatz oder im Beruf, eigene Krankheiten, Veränderungen in der Familie/Partnerschaft, Veränderungen in der Lebensweise (Schlaf, Ernährung, Freizeit), Termindruck ....

    Du siehst, es ist ein komplexes Thema und da musst du wohl selbst aktiv werden. Deshalb, step by step, Du schaffst das. Und nach den ersten Erfolgen macht es auch Spaß.
    Und für zwischendurch empfehle ich ein Muskel-Entspannungsbad

    Geändert von Lilith (26.05.2013 um 21:52 Uhr) Grund: Werbelink entfernt.

  4. Inaktiver User

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Hallo Lara! Schön, Dich auch hier zu sehen

    ...und natürlich auch schön, Gedanken und Anregungen von Dir zu lesen, was nicht (direkt) den Herzschmerz betrifft

    Kurz vorweg - ich möchte mich nicht operieren lassen und davon hatte mir auch z. b. der Chiropraktiker abgeraten. Aber wie gesagt, hatte ich eh nicht vor, im Gegenteil.

    Und hey Ihr zwei - nicht kloppen Ich habe selbst auch vermutet, dass die Schmerzen einen anderen Grund haben könnten, ich glaube einfach, dass da unten grad einiges durcheinander ist, so dass vielleicht gar nicht mehr klar ist, was ursächlich war für die Schmerzen. Manchmal fühlt sich z. B. die Hüfte, also innen drinnen, an als würde das die ganze Zeit irgendwas schubbern und das tut dann dumpf weh. Und so z. B. würde ich mir Rheuma vorstellen, ohne es zu haben. Und ob das nu vom BSV kommt - keine Ahnung. Ich hatte als Baby auch schon eine Hüftdysplasie (oder wie auch immer man das schreibt) und auch unterschiedlich lange Haxn (wobei das angeblich bei jedem Mensch so ist?!), vielleicht gibt's da auch Schieflage und das zieht sich dann bis in den Nacken fort. Keine Ahnung, wie gesagt, vielleicht sollte ich mich mal ein wenig ernsthafter mit dem menschlichen Skelett- und Muskelbau beschäftigen...

    Was das Thema Nackenstützkissen angeht - ich habe mir gestern eines bestellt. Ja, ich weiß, bestellen ist suboptimal, da man nicht testen kann, aber ich kann es 30 Tage testen und ich denke, das reicht aus, um ein Gefühl zu bekommen, ob es mir gut tut. Obwohl ich gehört habe, dass man wohl einige Nächte braucht, bis man sich per se an die Kissenart gewöhnt? Na wie auch immer, ich probiere es aus. Und berichte gerne

    Heute war ich ja beim Schmerzzentrum und hatte einen Termin bei einer Allgemeinmedizinerin. Sie war sehr nett, hatte sich Zeit genommen, viel notiert und gemeint, es wäre alles verspannt, sowohl im Nacken als auch im ganzen Rücken (Überraschung ) Sie will mich erstmal schock-entspannen - d. h. hat mir Schmerztabletten und Muskelentspanner verschrieben, die ich jetzt eine Woche nehmen soll um so den Schmerzkreislauf zu durchbrechen. Außerdem hat sie mir Physio aufgeschrieben, hätte mir empfohlen, eine Psychotherapie zu machen, wenn ich sie nicht eh schon machen würde und meinte, wenn die Physio gut anschlägt, dann wäre im Anschluss ein Jahr Reha-Sport sinnvoll. In vier Wochen habe ich den nächsten Termin bei ihr. Mal sehen, wie es bis dahin läuft.

    @Parasympathikus - vielen Dank für Deinen Beitrag! Ich kann Dir sogar so ziemlich genau ssagen, was vor sieben Jahren war. Zum einen psychisch - ich habe mich auf ein Studium festgelegt, das mir so total gegen den Strich ging, ich habe es aber trotzdem mit Eifer und extremen Perfektionsanspruch durchgezogen, gott war ich oft fix und fertig. Aber wie gesagt, durchgezogen, weil "man es halt macht". Das war sicher ein Faktor. Zum anderen war ich vorher in der Hotellerie tätig und dadurch wechselte sich sitzende, stehende und laufende Tätigkeit ab - mit dem Studium saß ich nur noch. Und hatte durch meinen eigenen Druck kaum Sinn für Sport, so dass es natürlich auf den Rücken ging. Zumindest für mich natürlich.

    Heute, genau genommen erst seit Januar diesen Jahres, habe ich einen Job, der mir Spaß macht. Der mich zufrieden und gut gelaunt nach Hause gehen lässt. Und so sehe ich das auch als "Belohnung" für das Studium, bzw. als Weg der so gut ist, wie er ist. Zumindest für'n Moment Ansonsten gebe ich Dir tooooooootal recht - die Stressoren müssen weg! Wobei ich noch am forschen bin, was mir gut tut und was weniger, den Dreh hab ich noch nicht so wirklich in jedem Moment raus.

    Liebe Grüße an alle - und Sonnencreme nicht vergessen, wenn Ihr raus geht (die Haut kennt soviel Licht ja gar nimmer)
    Geändert von Inaktiver User (27.05.2013 um 19:56 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Liebe Panamissy,

    Nur kurz vorbeihusch...freut mich, das du dich da wohl gut aufgehoben fühlst und das ihr einen gemeinsamen Plan ausgearbeitet habt- Gute Besserung auf jeden Fall !
    Es braucht sicher Zeit, Rücken ist eben eine Recht Komplexe Angelegenheit und klar hängt da vieles mit vielem zusammen, du siehst es ja selbst.
    Rücken kann so gesehen im Stehen schon bei den Füssen anfangen
    Eine Fehlstellung /Haltung der Füsse kann sich über Knie bis Zur Hüfte vorarbeiten.Bei einem Beckenschiefstand, wie zb einer deutlichen Verkürzung eines Beines wirkt sich das mit Sicherheit auf den unteren Rücken aus, da Becken und Rücken ja wie alles im Körper miteinander verbunden sind.
    Irgendwie versucht der Körper auf seine Art die Fehlhaltung zu korrigieren/auszugleichen.Das kann dann zb auch auf die Bandscheiben gehen.
    Und da die Wirbelsäule eben eine 'Säule' ist kann sich eine Fehlhaltung im unterem Rücken letztlich über die Brustwirbelsäule bis zur Halswirbelsäule usw ausbreiten.
    Nunja, komplexes Thema eben
    Ansonsten schrieb ich ja meine Meinung zu den Nackenkissen...und rate mir anvertrauten Menschen nicht wirklich dazu( inkl. langer Erklärung des Ganzen), bin aber überhaupt der Meinung, das man Menschen immer soweit stärken sollte bzw dazu bringen, das sie selbst wisssen und entscheiden, was ihnen gut tut und was sie für ihren eigenen Körper für richtig halten.
    Also einfach vorsichtig mit dem Kissen, sonst weiterhin alles Gute
    Und ich schreib auch nur kurz hier, da ich zufällig sah, das du den thread eröffnet hattest.
    Grüssle Lara

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    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Hallo Panamissy,
    mein Rücken war ein langer Leidensweg. Als Kind schweres Hohlkreuz, Hexenschuss, Rundrücken.
    Das Hohlkreuz habe ich mit Sport in den Griff bekommen, den Rundrücken mit den "5 Tibetern". Der Hexenschuss steigerte sich dahin, dass ich mich manchmal nicht mehr bewegen konnte, ein Bein kürzer hatte als das andere. Der Orthopäde verschriebt Einlagen. Meine Frage, wieso ein Bein kürzer ist, beantwortet er mit Schulterzucken und Grinsen.

    Über eine Kollegin bin ich zu einer Dorntherapeutin gekommen, die mir den ganzen Rücken wieder gerichtet hat. Mein Kreuzbein war nicht in der richtigen Stellung, daher ein Bein krüzer als das andere und immer wieder Hexenschuss. Dazu kam eine Achillessehnenreizung.

    Durch berufliche Veränderungen hat sich alles verschlimmert. Durch Anspannung, Ärger und Wut ist mir an manchen Tagen das Kreuzbein 4 x herausgesprungen. Mittlerweile konnte ich es mir wieder selber reindrücken. Mittlerweile zogen die Schmerzen bis ins Bein, manchmal konnte ich nicht mehr sitzen und humpeln war an der Tagesordnung. Andere Matrazen, selbst ein höher liegendes neues Auto habe ich mir gekauft. Nichts geholfen. Bin zu einem anderen Orthopäden, bei dem bekam ich für die Seite, die schmerzte, Akupunktur.

    Durch die Akupunktur kam Wut und Traurigkeit hoch und ich bin heute der Meinung, die wichtigste Nadel war die, die in einem Kopf steckte. Ich habe gemerkt, dass ich alles selber mit Anspannung, Wut und Ärger verursachte. Meine Gefühle stecken im Rücken fest, ich nehme sie nicht wahr. Was ich nicht absichtlich gemacht habe.

    Ich bin in einer Selbsthilfegruppe und habe dort Möglichkeiten an die Hand bekommen, die meine Spannungen auflösen, ich arbeite mit Chakren und ich habe eine Therapie angefangen.

    Die Abschlussbesprechung mit dem Orthpäden war für ihn, glaube ich, schon besonders. Ich hatte noch vorher im Wartezimmer einen Bericht im Stern über Rückenschmerzen gelesen und dort stand alles drin, was ich selber erlebt habe und das alles habe ich ihm berichtet. Ich bin mit der Empfehlung für nächstes jahr neue Akupunktur nach Hause gegangen. Ich muss gut mich aufpassen, meine Verzweifelung über die ewigen Schmerzen ist weg und es geht mir heute gut.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


  7. Inaktiver User

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Hallo liebe Klecksfisch! Danke auch Dir für Deinen Beitrag! Ja, ich glaube nach wie vor auch, dass sich vieles, was sich in der Seele abspielt, über den Körper ins Bewusstsein transportiert wird. Und das leider bei Dir und mir über den Rücken... ich bin auch jemand wie Du, die Wut und Ärger gern irgendwohin wegstopft, nur langsam wage ich mich an diese Gefühle ran.

    Ich habe nach dem Termin am Montag heute doch ein mulmiges Gefühl. Ich habe gestern die Medis abgeholt und bin erstmal erschrocken über die Packungsgröße - 100er Packen Schmerztabletten und dann noch Trancolong zum "Muskelentspannen"... ich muss gestehen, ich habe mich nicht getraut, die Schmerztabletten zu nehmen, ich habe kurz gegoogled (vielleicht keine gute Idee) und da sprangen mir überall erhöhte Leberwerte entgegen und ich kann mich grad nicht überwinden. Hatte gestern eine von den Entspannern genommen, und heute war ich tatsächlich stellenweise schmerzfrei, aber ob das an der einen (!) Tablette lag - hm. Ich hatte gestern aber auch eine gute Therapiestunde, wo viel in mir berührt wurde, vielleicht war das noch förderlich... im MOment habe ich wieder Schmerzen, aber auch in mir ein gemischtes Grundgefühl, Traurigkeit, Einsamkeit, Unausgefülltheit - vielleicht drückt das bissl.

    Das mit den Chakren finde ich auch spannend - Klecksfisch, magst Du etwas mehr darüber erzählen? Ich habe leider die Physiotherapiepraxis mit APM und McKenzie nicht mehr bei Google gefunden :-/ werde morgen nochmal schauen, ansonsten hab ich hier noch eine gefunden, die mir ganz sympathisch aussieht - und es hoffentlich/vielleicht auch ist :-)

    Allen Euch eine schöne und entspannte Nacht! :-)

  8. Moderation

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    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Hallo Pannamissy,

    was mir nach 18 Jahren Instabilität im Rücken, ständigem Aua, regelmäßigen Hexenschüssen, Angst vor jeder Belastung, Taubheit/Lähmung in den Beinen geholfen hat, war ein Trainingsprogramm von der Physiotherapeutin in der Muckibude. Von der Kräftigung mal abgesehen, war das auch eine gute Möglichkeit, Streß abzubauen (einfach mal verausgaben), und dadurch, daß die Muskeln mal kontrolliert und stark angespannt wurden, haben sie auch gelernt, wieder zu entspannen. Seit 4 Jahren ist alles in Ordnung, solange ich mindestens dreimal im Monat zum Sport gehe *klopf auf Holz*. Manchmal wache ich morgesn steif auf, aber das liegt wohl daran, daß ich mich nachts verwinde, weil die Katzen versuchen, die Bettdecke an sich zu reißen. Nach ein paar Minuten Bewegung ist das weg.

    Der Betriebsarzt sagte mir nach einem Hexenschuß auch mal, daß der Schmerz selber der Feind ist, weil es zu weiteren Verspannungen und zu Schmerzgedächtnis führt. Deswegen sei eine Schmerztherapie bei Rückengeschichten sehr wichtig.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. User Info Menu

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    ... und dadurch, daß die Muskeln mal kontrolliert und stark angespannt wurden, haben sie auch gelernt, wieder zu entspannen.
    ... diese Bemerkung von dir möchte ich unterstreichen!

    Als ich noch Schwierigkeiten mit meinem BSV hatte, bin ich einige Male, wenn es besonders schlimm war, zum Hausarzt gegangen, und der hat mir einfach nur eine Spritze in den entsprechenden Bereich gegeben, mit einem Wirkstoff, der die Muskeln entspannte.
    Meine Schmerzen waren für ein paar Stunden wie weggeblasen - siehe auch der von mir beschriebene und oftmals zu beobachtende Teufelskreis bei Bandscheibenpatienten: um Schmerz zu vermeiden geht der Körper unbewusst in eine Fehlhaltung, Muskeln spannen an, werden verspannt, dadurch wird erneuter Schmerz ausgelöst, betreffende Muskeln spannen noch mehr an, Schmerz geht weiter oder wird noch größer usw. usf. ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hatte gestern eine von den Entspannern genommen, und heute war ich tatsächlich stellenweise schmerzfrei, aber ob das an der einen (!) Tablette lag - hm.
    Es ist stark anzunehmen, dass das an der Tablette lag.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe selbst auch vermutet, dass die Schmerzen einen anderen Grund haben könnten ...
    Ich kann dir wirklich nur folgendes empfehlen: dir ist mittlerweile ein BSV diagnostiziert worden und du solltest dich zunächst einmal darauf konzentrieren, dass übliche Programm, welches auf solch eine Diagnose in aller Regel empfohlen wird, durchzuziehen.

    Auffallend ist ja: dir wird ganz klar ein BSV diagnostiziert wie es ja auch zu erwarten war, doch du bist immer noch auf der Schiene, dass die Schmerzen woanders herkommen könnten ...
    Du nimmst eine Tablette für Muskelentspannung, damit der schon besagte und beschriebene Teufelskreis durchbrochen wird - dann hast du kaum noch Schmerzen, ziehst aber in Zweifel, dass das von der Tablette kommt ...

    Heute war ich ja beim Schmerzzentrum und hatte einen Termin bei einer Allgemeinmedizinerin. Sie war sehr nett, hatte sich Zeit genommen, viel notiert und gemeint, es wäre alles verspannt, sowohl im Nacken als auch im ganzen Rücken (Überraschung ) Sie will mich erstmal schock-entspannen - d. h. hat mir Schmerztabletten und Muskelentspanner verschrieben, die ich jetzt eine Woche nehmen soll um so den Schmerzkreislauf zu durchbrechen.
    Genau richtig: der Schmerzkreislauf, bzw. Teufelskreis wie ich ihn in # 13 beschrieben habe, muss (zunächst einmal) durchbrochen werden.

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (31.05.2013 um 11:16 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile

  10. User Info Menu

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Ich habe seit 3 Jahren fast immer Schmerzen, ausser wenn ich liege. Im Sitzen weniger, im Stehen und beim Gehen fast unerträglich, beim Schwimmen und Radfahren geht es. Es reduziert meine Lebensfreude erheblich, auch wenn ich es nicht zulassen möchte. Wenn wir in der Stadt zu fuss gehen, überlege ich mir schon immer, ob ich das schaffe und welche Schmerzen ich dabei haben werde.

    Leider habe ich absolut keine Diagnose. Ich dürfte keine Schmerzen haben. Ich mache Gymnastik und bewege mich, bin auch kräftiger geworden, aber die Schmerzen bleiben.

    Seit ca. 2 Monaten bin ich bei einer Osteopathin. Seither geht es bergauf. Ich habe auch im Stehen schmerzfreie Augenblicke, Reisen (ich reise viel) fällt mir leichter und ich kann auch abends auf dem Bahnhof noch vom Zug zur U-Bahn gehen.

    Seither hoffe ich, dass ich in absehbarer Zeit wieder schmerzfrei (schmerzarm) stehen und gehen kann.

    Übrigens. Ich bin 62 Jahre alt.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

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