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  1. Inaktiver User

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nichts passt natuerlich fuer jeden, aber wenn Du Deine Beschwerden schilderst und anhand der MDT - Mechanische Diagnose nach R.A. McKenzie - YouTube wird, glaub ich, recht schnell deutlich, ob es etwas fur Dich ist.

    @ Lilith: Sorry wegen des Links.
    Hallo Ludivine, ich hab das Video mal angesehen - erstmal vielen Dank dafür! Aber schon am Anfang wurde klar, dass sich der junge Herr und ich doch ein wenig unterscheiden. Stehen und Gehen (zumindest langsam) ist für mich das Schlimmste - da krieg ich den Koller Aber gut - der junge Mann in der Schweiz ist ja nur ein Beispiel. Ich habe nächste Woche nochmal einen Termin beim Orthopäden, der lt. Bewertungen gut sein soll (ich weiß nicht mehr, nach was ich sonst gehen soll....) und den werde ich nach MDT befragen. Hat Dein Mann die Kosten selbst tragen müssen oder ging das über die Überweisung zur Physio? Was sollte dann drauf stehen - manuelle Therapie?

    @ Stecher - die APM Behandlung ist wohl eher Selbstzahler oder? Was ja auch ok ist - langsam wird mir das Geld egal, wenn nur der Rücken wieder besser wird....

  2. Inaktiver User

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Bei meinem Mann ging Stehen auch gar nicht gut. Daran wuerd ich mich jetzt nicht direkt aufhaengen. Aber ich will das nun nicht wie sauer Bier anpreisen. Vielleicht bist Du ein ganz schwieriger Fall, oder so. Wenn's dann womoeglich noch schlimmer wird, will ich's nicht gewesen sein!

    Mit den Kosten kann ich Dir leider nicht weiterhelfen, wir wohnen nicht in Deutschland. Wenn der Orthopaede nicht Bescheid weiss, vielleicht die Krankenkasse fragen?

  3. 22.05.2013, 22:39

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    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Top, die Wette gilt Mal sehen, was bei rumkommt.....
    Na, die Wette hab ich ja nun gewonnen. Leider, muss man dazu sagen.
    Doch die Symptome, die du vor fast zwei Jahren beschrieben hast, waren halt ziemlich eindeutig: Bandscheibenvorfall.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich war auch bei zig Orthopäden, ein Chiropraktiker, der sich wirklich Zeit nahm und mich ausführlich untersuchte schickte mich dann tatsächlich zum MRT, wo ein Bandscheibenvorfall in der LWS diagnostiziert wurde.
    Da kannst du dich beim Chiropraktiker bedanken, dass der dich zum MRT geschickt hat.
    Wie ich schon schrieb: es war ne Sauerei von deiner Ärztin, dich nicht dahin zu schicken - eine richtige Diagnose ist das A und O für eine richtige Behandlung!

    Aber auch er sagte - die Schmerzen müssen nicht zwingend davon kommen.
    Das nun wiederum ist sehr verwunderlich, dass das der Chiropraktiker sagt.
    Was meint er denn, wo die Schmerzen wahrscheinlich herkommen?
    Was ist das überhaupt für eine Aussage: "die Schmerzen müssen nicht zwingend daher kommen"?? - Wenn man zugleich einen Bandscheibenvorfall diagnostiziert hat?

    In Momenten hingegen, wo ich meine Aufmerksamkeit auf anderes lege, wo ich nicht an den Rücken denken kann - lässt er mich auch in Ruhe, ich habe dann keine Schmerzen.
    Das, was du beschreibst ist nicht unüblich - zumal du dich in solchen eher schmerzfreien Momenten häufig auch bewegen wirst - dazu weiter unten mehr ...

    Habt Ihr auch chronische Schmerzen und wenn ja, was hat Euch geholfen?
    Mir hat einst bei meinen diagnostizierten Bandscheibenvorfällen im LWS-Bereich der Klassiker geholfen: speziell abgestimmte Krankengymnastik in einem Reha-Zentrum drei Mal die Woche - dazu noch Übungen zu Haus.
    Darüberhinaus bekam ich ein Gerät, wo du verschiedene Elektroden an deinem Körper befestigst und kleine kaum spürbare Stromstösse das Schmerzgedächtnis im Gehirn löschen, bzw. umprogrammieren sollen.
    Dazu auch noch Akupunktur.
    Das alles hat schon während dieser Reha-zeit die Schmerzen deutlich gemildert und nach einigen Monaten waren sie ganz weg ... das jedenfalls in ungefähr die Kurzfassung meiner Genesungsgeschichte.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich merke aber eher, dass ich stärkere Schmerzen habe, wenn die Muskeln "erschlaffen", d. h. abends nach dem Hinlegen wird der Schmerz dann intensiver, oder wenn ich nachts wachwerde.
    Das, was du beschreibst geht vielen so mit einem Bandscheibenvorfall.

    Eines vorab: du täuscht dich voraussichtlich, wenn du glaubst, du kriegst dann v.a. die Schmerzen, wenn die Muskeln erschlaffen.
    Eher ist das Gegenteil der Fall: bei Nicht-Bewegung steigt die Gefahr, dass der Körper unbewusst eine Fehlhaltung einnimmt, bzw. die benachbarten kleinen Muskeln um den Bandscheibenvorfall herum versuchen sozusagen, gegen die Fehlstellung der Bandscheibe zu 'arbeiten' - doch genau das drückt wieder in vielen Fällen gegen die dort befindlichen Nerven und das schmerzt dann wieder, woraufhin die kleinen Muskeln noch stärker dagegen anarbeiten und dann verspannen ... das ist gewissermaßen ein Teufelskreis.
    Dieser Teufelskreis wird häufig durchbrochen, bzw. abgemildert, wenn man sich bewegt - dasl gilt vor allem dann, wenn man sich auf vielfältige Art und Weise bewegt ... gehen und stehen gehört in aller Regel nicht dazu.
    Mir bspw. hat immer ganz gut geholfen, eine Runde in der Wohnung zu krabbeln! Oder Hardcore-Radfahren, wie ich das nannte. Und natürlich auch ne ganze Menge kleinerer Übungen, die man sogar im Arbeitsalltag einbauen kann - immer hat es damit zu tun, die Muskeln im hinteren und seitlichen Beckenbereich zu lockern und die unteren Rückenmuskeln (leicht) zu dehnen. Wurde mir alles gezeigt vom Neurochirurg, Orthopäden und der Krankengymnastin in der Reha.

    Und, bzw. oder es besteht bei dir nach wie vor der Verdacht, dass du ein falsches Bett, bzw. Matraze hast, dazu später nochmal mehr.

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (23.05.2013 um 09:31 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile

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    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Deine Geschichte ist/war meine Geschichte.
    Nach zwei Jahren der ueblichen Therapien (Massagen u.s.w.) habe ich zum letzten Arzt gesagt "ich haue bald den Kopf gegen die Wand, damit es zumindest mal woanders weh tut". Ich war psychisch ziemlich "fertig".
    Ich habe mich dann selbst auf die Suche gemacht, erst das Bett gewechselt.
    Wie sagten sie mir so schoen all die Jahre? Sie brauchen bei ihrem Problem eine haertere Matratze?
    Toll, ich kaufte mir ganz weiches Latex, es brachte Besserung.
    Durch die Schmerzen hatte ich mein sportliches Training fast ganz eingestellt, vorher immer mit Trainer unter Beruecksichtigung meines Problems. Jetzt nahm ich selbst die Uebungen und probierte aus, was mir wirklich half. Also einerseits Yoga zur Entspannung, Radfahren, Laufen und Muskelaufbau mit Gymnastik nur mit meinem eigenen Koerpergewicht.

    Heute kann ich nach langer Zeit sagen, ich bin fast beschwerdefrei.
    Also, bitte gebe nicht auf. Anscheinend muss jeder bei dieser Krankheit die eigene Therapie finden,
    aber es laesst sich wieder viel Lebensqualitaet gewinnen.
    Mohnkuchen hilft immer.

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    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Zitat Zitat von hierbin Beitrag anzeigen
    Deine Geschichte ist/war meine Geschichte.
    LeidsensgenossInnen unter sich ...

    Wie sagten sie mir so schoen all die Jahre? Sie brauchen bei ihrem Problem eine haertere Matratze?
    Na, das mit der "härteren Matraze" ist natürlich Unfug!
    Es braucht insb. für rückengeplagte eine punktelastische Matraze!
    Diese Anforderung wird z.B. von Kaltschaummatrazen und auch Naturlatex-matrazen erfüllt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Matratze sollte eigentlich passen, der Lattenrost fliegt demnächst auf den Müll und ein etwas hochwertigerer kommt her.
    Nun ja ...

    Was heißt "die Matratze sollte eigentlich passen" ??
    Was heißt: 'ein hochwertigerer Lattenrost' ??

    Man darf Matraze und Lattenrost, bzw. Unterlage, niemals isoliert betrachten!
    Das bildet sozusagen eine Einheit.
    Wer bspw. unter einer punktelastischen Kaltschaummatraze einen elastischen und also nicht-starren Lattenrost hat, der macht so ziemlich alles verkehrt, was man verkehrt machen kann.

    Wie gesagt: gerade 'Rückenpatienten' brauchen unbedingt eine punktelastische Matraze. Neben einer schon erwähnten Naturlatex-Matraze ist die Anforderung 'Punktelastizität' recht günstig mit einer sogenannten ortopädischen Kaltschaummatraze mit hohem Raumgewicht zu erfüllen - und dann unbedingt mit einem starren Lattenrost!

    Google mal unter den Stichworten 'allnatura punktelastizität flächenelastizität' - da wird das ganz gut erklärt inkl. zweier kleiner Bildchen.

    Im Moment habe ich nach dem Aufwachen auch vor allem im Nacken-/Schulterbereich ziemliche Schmerzen und denke, dass es vom Bettlager kommt.
    Hast du ein gutes, bzw. richtiges Nackenstützkissen?

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (23.05.2013 um 10:31 Uhr)
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  7. Inaktiver User

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Hallo alle!

    @ Ludivine - danke trotzdem für die Gedanken! Ich hatte mir das schon gedacht, weil Du keine Umlaute im Text verwendest Ich werde mich trotzdem weiter schlau machen, am Wochenende soll ja ideales Google-Wetter sein Und - ich hoffe nicht, dass ich ein schwieriger Fall bin

    @ VanDyck - Dir auch vielen lieben Dank für die Beiträge - sowohl im letzten als auch in diesem Strang! Und ja, die Wette hast Du wohl leider gewonnen... ich weiß nicht, wielange ich ihn schon hatte. Ich war ja bei drei verschiedenen Orthopäden und es kamen die "schärfsten" Tipps z. B. das Bett noch weiter vom Fenster wegzuschieben, wegen Zugluft und damit verbunden die Schmerzen. Ich hatte ja vor bestimmt drei Jahren schon wenigstens um ein Röntgenbild gebeten und kam mir dabei vor wie eine Simulantin (denn die Ärzte kamen von sich aus nie auf die Idee), und aus dem Grund habe ich mich auch nicht wirklich getraut, die Götter in Weiß anzuzweifeln - was ich mir für die Zukunft definitiv so nicht mehr vorgenommen habe. Nur was ich stattdessen möchte, muss ich mal noch planen....? Ich habe am Montag einen Termin im Schmerzzentrum der Charite hier, mal sehen, was das wird. Ich habe in meiner Verzweiflung einfach Schmerzzentrum gegoogled und vielleicht erhoffe ich mir hier mehr als dann tatsächlich eintritt, aber einen Versuch ist es wert, denk ich mir...

    Nur die Frage - was kann ich dann von den Ärzten "verlangen"? Ich weiß einfach nicht, wo ich ansetzen soll. Ich bin dann da und sage wo es wehtut, dann bekomme ich Physiotherapie - und dann? Was an Therapie? Ich weiß halt auch nicht, was wie hilft, bin ich zu ungebildet, was das angeht und müsste mich vorher mehr informieren?

    Was den Chiropraktiker angeht - er ist selbst im Dunkeln getappert, hat mich halt auch das übliche gefragt, ob ich Taubheitsgefühle habe, Blasenprobleme etc. - was aber alles nicht der Fall ist/war. Als er dann eine Bewegung bei mir ausführen wollte, um die Mobilität (?) zu prüfen, und ich dann geheult hab vor Schmerzen hat er wohl den Ernst erkannt und mich zum MRT geschickt. Er meinte aber auch, die Schmerzen könnten vom ISG kommen, und wenn ich mir die Beschreibung ansehe von den damit verbundenen Symptomen dann könnte das auch hinhauen. Ich denke auch, dass viele Leute mit BSV beschwerdefrei leben und Menschen mit Beschwerden nicht zwingend einen BSV haben - so dass ich seine Aussage schon verstehen kann.

    Ich bin aber einfach nur ratlos, weil ich das Gefühl habe, mir alle Puzzleteilchen selbst zusammensuchen zu müssen und dabei ja an 1000 Ecken grabe und evtl. 995 Ecken wieder zuschütten muss, weil ich dort auf dem falschen Weg bin. Fühle mich einfach manchmal allein mit der Thematik - aber wenn ich hier so lese gewinne ich den Eindruck, dass das Problem viele von Euch haben... Und ich finde die Ärztesuche im Bereich Orthopädie so verdammt schwer, das geht mit allen anderen Fahcrichtungen irgendwie viel besser...

    Was die Matratze angeht, habe ich mir mal die Seite von Allnatur angesehen. Und bin dann gleich mal zu meiner Matratze checken gegangen - sie ist definitiv flächenelastisch. Aber von Lapur, also eigentlich schon Qualität und ich glaube Kaltschaum. aber gut, vielleicht die falsche für mich... Der Latttenrost ist von Ikea (schäm) und ich weiß, daß er weg muss, weil er zuwenig Sprossen hat und auf Dauer die Matratze kaputt macht, so dass ich hier definitiv aktiv werden muss. Aber ich muss auch gestehen, ich tue mich schwer, 1000 EUR für eine Matratze auszugeben und vielleicht nochmal soviel für einen gescheiten Lattenrost, weil ich oft dabei denke, dass es z. T. Geldmacherei ist und man hier an der Angst der Leute verdient... vielleicht muss ich diese Sichtweise nochmal überprüfen und eigentlich sollte mir meine Gesundheit ja schon viel Wert sein... Hm. Gibt es ansonsten auch günstigere Modelle?

    Ich hatte die Tage auch den Gedanken, mich nach einem Nackenstützkissen umzusehen. Gibt es welche, die für alle Positionen geeignet sind? Schlafe eher auf dem Rücken ein und dreh mich dann aber auf die Seite, so dass ich das Kissen, was ich jetzt habe, irgendwie auftürme nachts, aber schon den Raum zwischen Schultern und Kopf ausfülle.

    Ich mache jetzt auch bewusst Bewegungen mit dem Kopf, Kopf in den Nacken (mit Schultern festhalten), nach vorne, zur Seite drehen, Hals und Nacken dehnen und merke, das tut mir gut, die Schmerzen lassen dann nach. Ist morgens halt am Schlimmsten sobald ich aufstehe und die Schultern schwerkraftbedingt nach unten ziehen - dann merke ich, kommen sie nicht weit. Denn wenn ich schlafe, ziehe ich die Schultern extrem an - kein Wunder, dass sie verspannen...

    Was bewirkt der Einsatz von Elektroden bzw. Strom in Bezug auf das Schmerzgedächtnis? Reagiert das Hirn dann erstmal mehr schon automatisch auf die Reizung in der Wirbelsäule oder ist es das, was ich meine mit "schon den Schmerz suchen, wenn er nicht da ist?"

    Danke vanDyck - für alle Impulse!

    Und auch Dir liebe hierbin für Deine Geschichte! Macht ja ein bisschen Mut... ich war auch mal im Matratzenladen und hatte mich dort beim Rumprobieren in eine recht weiche "verliebt", bei der wirklich nur die "rausstehenden" Körperteile eingesunken sind und die anderen waren quasi gerade - vielleicht wäre das eher was für mich? Ich glaube, nächste Woche guck ich mich da nochmal um...

    Du wohnst aber auch nicht in Deutschland oder? (Umlaute ) Ich mache auch täglich meine Übungen und merke schon, dass ich diese Riesenbewegungsstarren wie sie früher öfter vorgekommen sind, schon länger ausgeblieben sind, dafür ist halt der permanente Dauerschmerz getreten, aber zu 50% komme ich damit klar.

    Ich wünsch Euch allen einen schönen und schmerzfreien Freitag abend - trotz Schmuddelwetter
    Geändert von Inaktiver User (24.05.2013 um 21:04 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Nachtrag an VanDyck - ist das die Neurostimulation, von der Du geschrieben hast? Habe dieses Wort eben auf der Seite der Charite entdeckt und könnt der Beschreibung nach das sein...

  9. Inaktiver User

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Liebe Panamissy,

    Bin jetzt durch Zufall hier über deinen thread gestolpert und gebe dir nochmal ein wenig Input von meiner Seite.Erstens- chronische Rückenschmerzen sind wirklich nicht so einfach zu diagnostizieren und zweitens zu behandeln.Denn sie können ein vielfältiges an Ursachen haben.
    Es ist gut, wenn du den Termin im Schmerzzentrum hast, ich kann mir schon vorstellen, das du dort gute Hilfe/Informationen bekommst.
    Das, was du hier teils schon an Tipps zur Schmerzbekämpfung bekommen hast: Auch da muss man (leider) ausprobieren.Es ist jeder Mensch individuell veranlagt und das, was bei dem einem hilft muss dem anderem gar nicht helfen.
    TENS zb ( denke, das war gemeint)...Transcutane Nervenstimulation zwecks Schmerzbekämpfung ist so ein Ding- ich kenne viele, denen das gerade am Rücken wenig geholfen hat.
    Akupunktur bei einem gutem Akupunkteur, ggf jemand, der auch die sog Schädelakupunktur durchführt ist sicher einen Versuch wert ( zb findet man solche über die Seite der DÄGfa..deutsche Gesellschaft für Akupunktur).
    Was ich persönlich gerade am Rücken für erstens genial einfach und zweitens völlig ungefährlich halte: Kinesiotaping.Der Versuch lohnt auf jeden Fall, meist sind es Physiotherapeuten, aber auch einige Ärzte, welche diese Kinesio-Tapes kleben.Man muss jedoch dazu sagen, das um so länger ein schon chronischer Zustand besteht- um so langsamer und zwar deutlich langsamer wirken die meisten Methoden oder eben zunächst kaum spürbar.Den Versuch würde ich dennoch wagen.Und ich kann mir vorstellen, das man ggf mehrfach tapen müsste.

    Ein guter Osteopath wäre sicher auch mM nach noch eine Möglichkeit.

    Was ein gute Matratze & Lattenrost angeht: auf jeden Fall wichtig ! Die Investition lohnt sich.
    Ein sog. *Nackenstützkissen* halte ich persönlich sogar für ein No-Go.In den meisten Fällen und wenn du es komplett über Nacht benutzt.
    Es führt dazu, das deine eigenen Nackenmuskulatur viel zu wenig Spielraum an Bewegung hat und kann zu einer völlig unphysiologischen Haltung führen...auf Dauer nicht gut.
    Gut wäre als Kissen zb so etwas wie eine Fleecedecke ( mal von der Konsistenz her gesehen), zusammengefaltet so hoch, wie ca. dein Mittelfinger lang ist.

    Bei chronischen Schmerzen hilft natürlich entsprechende Bewegung...Krankengymnastik & Co.
    Aber auch da gilt, das passende zu finden.
    Chron.Rückenschmerzen sind entweder eh bedingt durch muskuläre Verspannungen oder auf jeden Fall begleitet davon.Und solche sind hartnäckig und nur über längere Zeit mit Bewegung zu erreichen.
    Gehe zb mal von einem halben Jahr regelmässigem Trainings über ein- zweimal mind.pro Woche aus . Wenn du einen spürbaren (Langzeit)Effekt damit erreichen willst.
    Und klar gilt es die Rücken-/Bauchmuskulatur zu stärken.Aber: Bei Schmerzen ist definitv die DEHNung-
    das A und O.Um so chronischer sie sind auf jeden Fall !
    Also so rein Muckibude um die Muskeln zu stärken hilft da nicht.Und gerade Dehnübungen brauchen Zeit und Geduld und dazu eine entsprechende Anleitung.Yoga von jdm, der wirklich fit ist ( und gut ausgebildet, gibt ja auch Physios zb, die darin ausgebildet sind ), ist zb da optimal.Aber wie gesagt: Wirklich gut ausgebildete Menschen, da gibts auch unzählige Unkundige.Oder Pilates, wäre eine andere Möglichkeit.


    Es gibt natürlich auch die Ursachen wie Bandscheibenschäden, durch die Anatomie der Wirbelsäule bedingte Beschwerden usw usf- jene sind aber definitiv die selteneren Ursachen bzw selbst dann versucht man zunächst allermeist mit sog Konservativen Methoden den Schmerzen beizukommen.
    Der bei dir diagnostizierte BSV in der LWS muss tatsächlich nicht unbedingt der Auslöser deiner Schmerzen sein.Es gibt Untersuchungen, wonach man im MRT bei etlichen Menschen solche BSV findet- also auch jenen, die gar keine Beschwerden haben!
    Operativ da beizugehen sollte man sich gut überlegen, manchmal geht es nicht anders...aber es sollte schon sehr überlegt sein.

    Es ist- leider- meist ein etwas längerer Weg chron.Schmerzen beizukommen und heute gelten da sog. multimodale Konzepte als das Geheimnis:Also die Kombination von zb entsprechender Bewegunsgtherapie plus zb Akupuntur/TENS/ Kinesiotaping plus ggf Schmerzmedikation ( vorrübergehend) plus noch etliches anderes....
    Es liegt auch daran, das chron.Rückenschmerzen multifaktoriell bedingt sind-
    zb kann es der BSV sein, dadurch bedingt natürlich die muskulären Verspannungen (oder eben vice versa) und ggf Nervenreizungen, durch die Muskuläre Fehlhaltung dann die ISG Blockade usw.usw.

    Ich hoffe, du findest jemanden vor Ort, wo du dich kompetent aufgehoben fühlst, denn vieles kann man dazu nur empfehlen etc. , wenn man eine genaue Anamnese erhebt, eine spezifische Untersuchung durchführt und dann gemeinsam ein Konzept erarbeitet.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall mal viel Erfolg im Schmerzzentrum !

    Liebe Grüsse Lara
    Geändert von Inaktiver User (25.05.2013 um 13:35 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein sog. *Nackenstützkissen* halte ich persönlich sogar für ein No-Go.In den meisten Fällen und wenn du es komplett über Nacht benutzt.
    Es führt dazu, das deine eigenen Nackenmuskulatur viel zu wenig Spielraum an Bewegung hat und kann zu einer völlig unphysiologischen Haltung führen...auf Dauer nicht gut.
    Diese Aussage von dir kann man in ihrer Pauschalität nur als falsch bezeichen.
    Die Vorteile eines individuell abgestimmten Nackenstützkissens sind unter Orthopäden völlig unbestritten.

    Beispielsweise empfiehlt die 'Aktion gesunder Rücken' (AGR) durchaus Nackenstützkissen - wenn es denn das individuell abgestimmt richtige Nackenstützkissen ist:

    Nackenstützkissen | Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

    Die angesehene 'Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Chirurgie' wiederum verlinkt hinsichtlich Tipps direkt auf die AGR.

    VanDyck
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  11. Inaktiver User

    AW: Chronische Rückenschmerzen - wer noch?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Diese Aussage von dir kann man in ihrer Pauschalität nur als falsch bezeichen.
    Die Vorteile eines individuell abgestimmten Nackenstützkissens sind unter Orthopäden völlig unbestritten.
    Ich verstehe deine Antwort ehrlich gesagt nicht.Wo schreibe ich etwas pauschal ?
    Ich schrieb: Ich persönlich...und wenn man es die ganze Nacht über benutzt...in den meisten Fällen.

    Pauschal ist es zu schreiben, die Vorteile seien unter Orthopäden völlig unbestritten.

    Es gibt in der Medizin etliche Therapien, Einsatz von Hilfsmittel usw usf jene sehr wohl umstritten sind und wo sich etliche Mediziner nicht einig sind, was nun gut oder eben nicht zielführend ist.
    Das mag im Einzelfall für Betroffene verwirrend und unbefriedigend sein,kann ich gut verstehen, es ist aber Fakt.
    Ich halte aus jahrelanger Erfahrung inklusive dem auch vorhandenem fachlichem background (...da gibt es auch in den entprechenden Fachgesellschaften, so man sie denn kennt, immer wieder sehr konträre Meinungen) diese Stützkissen wie einige Kollegen für keine besonders gute Idee, im Gegenteil.
    Vllt höchstens vorrübergehend speziell angepasste im akutem Zustand...dauerhafter Einsatz von mir ein Nein.
    Das man dazu unterschiedlicher Meinung sein kann und darf ist jedem unbenommen.

    Deshalb ist es auch wichtig, sich Ärzte/Therapeuten zu suchen, mit welchen man selbst gut zurecht kommt, sich gut aufgehoben fühlt und mit deren Behandlungsansätzen und Konzepten ..inkl. der Erklärung, warum jdm etwas für denjenigen Patienten für empfehlenswert hält oder nicht...einverstanden ist.

    lara
    Geändert von Inaktiver User (25.05.2013 um 15:10 Uhr)

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