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  1. Avatar von sandfloh
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    smile Skoliose - noch jemand betroffen?

    Juhu,

    endlich mein Thema "Rücken" als eigene Rubrik...

    Gibt es hier noch weitere Skoliose-Betroffene? Ich bin an einem Austausch interessiert - nach jahrelanger Behandlung (von Geburt an bis zum 16. Lebensjahr) inklusive zwei Operationen hatte ich das Thema zur Seite gedrängt und wollte mich damit nicht mehr beschäftigen.

    Seit einiger Zeit setze ich mich aber wieder vermehrt damit auseinander, die Skoliose lässt sich eben nicht wegreden und verleugnen, sie gehört zu mir.

    Freue mich auf Antworten!
    Lieben Gruß,
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

  2. Inaktiver User

    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Hallo Sandfloh,

    bei mir wurde vor Jahren anhand eines Röntgenbilds auch festgestellt, dass ich eine Skoliose habe. (Frontal gesehen ähnelt meine Wirbelsäule einem Halbmond.)
    Allerdings gehöre ich zu den Glücklichen, die (inzwischen, nach einigen Jahren!) relativ gut damit klarkommen. Seit ich regelmäßig Sport treibe und insbesondere auch spezielle Rücken-Übungen mache, halten sich die Schmerzen in Grenzen. An manchen Tagen ist es schlimmer als an anderen (besonders nach einem stressigen Bürotag mit Überstunden), aber im Großen und Ganzen komme ich recht gut klar und weiß inzwischen, was meinem Rücken gut tut und was nicht.
    Bei Dir muss es arg schlimm sein, wenn Du sogar operiert wurdest?!
    Ich hatte vorher einen richtig hektischen Bürojob und dadurch auch massive Probleme (nicht bloß Schmerzen und verkrampfte Muskulatur, sondern irgendwann auch Taubheit in den Beinen. Die psychische Belastungen war durch die ständigen Schmerzen natürlich auch besonders hoch) - ich konnte aber durch einen Jobwechsel und Behandlung durch einen Osteopathen schließlich sehr gute Fortschritte erzielen.). Es war aber ein mehrere Jahre andauernder Prozess.
    Hast Du es neben den OP´s schon mal mit alternativen Heilmethoden probiert? Was bereitet Dir denn die meisten Probleme?
    Liebe Grüße,
    Lillian

  3. Avatar von sandfloh
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    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Hallo Lilian,

    schön, dass du dich gemeldet hast!

    Im Grunde bereitet mir die Skoliose keine wirklichen Probleme - der Eindruck sollte auch gar nicht entstehen (ist er aber wohl...). Im Gegenteil: Ich komme gut damit klar, auch wenn ich durch die Versteifung der WS natürlich in meiner Beweglichkeit eingeschränkt bin. Bei mir wurde die Skoliose umittelbar nach der Geburt festgestellt, mit 6 Jahren wurde ich das erste Mal operiert (erfolglos), dann mit 13 Jahren erfolgreich. Die Verkrümmung war schon sehr ausgeprägt! Zwischendrin habe ich ein Korsett getragen, war mehrfach zur "Kur" (heute heißt das wohl Reha...) in Bad Sobernheim (Methode Schroth) und mir kam die Krankengymnastik aus den Ohren raus...

    Aber die vielen Jahre Behandlung haben ihre Spuren hinterlassen, u. a. psychisch, und das alles hinterfrage ich gerade...Schmerzen habe ich zum Glück kaum, außer letztes Jahr, da hatte ich nach einem Sturz auf den Steiß *jaul!!!* arge Probleme und monatelang Schmerzen.

    Was machst du denn jetzt beruflich?

    Ich bin froh und dankbar, dass ich im Grunde nicht mehr oder weniger Probleme mit dem Rücken habe als meine Kollegen - die auch des Öfteren über Nacken- oder Lendenschmerzen klagen.

    Welche alternativen Heilmethoden meinst du?

    Lieben Gruß,
    sandfloh (die die Smileys nicht mehr wiederfindet seit dem Relaunch...)
    Ist das Leben nicht schön!?


  4. Registriert seit
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    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    ja, bin zur Zeit in Bad Sobernheim zur Kur, Asklepius, kann ich nur empfehlen, tolle Therapeuten, intensives Training

  5. Avatar von sandfloh
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    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Zitat Zitat von Joana-37
    ja, bin zur Zeit in Bad Sobernheim zur Kur, Asklepius, kann ich nur empfehlen, tolle Therapeuten, intensives Training
    Hallo Joana,

    deute ich die "37" in deinem Nick richtig - bist du 37? Bad Sobernheim war eigentlich immer "die" Klinik für Jugendliche...wie viele Erwachsene sind denn dort? Ich kenne nur die "alte" Klinik, als Frau Lehnert-Schroth noch da war - aber mein letzter Aufenthalt liegt auch schon 25 (!!) Jahre zurück...

    Auf jeden Fall wünsche ich dir einen super Erfolg in Sobi! Mach das Beste draus, es lohnt sich wirklich!!!

    Lieben Gruß,
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

  6. Inaktiver User

    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Hallo Sandfloh,
    ups, das ging ja fix mit Deiner Antwort!
    Ich habe früher bei einer großen Rechtsanwalts- u. Notarkanzlei gearbeitet - es war (v. a. zum Jahresende) der Horror, was die Arbeit anging.... Jetzt bin ich als Sekretärin beschäftigt und kann mir meine Arbeitszeit selbst einteilen.
    Ich bekam immer mehr Probleme mit dem Rücken und bin von Pontius zu Pilatus gelaufen, die Damen und Herren Schulmediziner konnten sich bereichern, aber weder ihre Medikamente noch die x-mal verschriebene Krankengymnastik brachte irgendeinen Erfolg.
    Irgendwann hieß es: Mit der Skoliose und den damit verbundenen Schmerzen müssen Sie zu leben lernen. Tolle Aussichten! Vor allem im Hinblick darauf, dass man ja nicht jünger wird und die Beschwerde nicht so mir nichts Dir nichts zurückgehen werden!
    Am schlimmsten war es für mich, wenn ich plötzlich mitten am Tag dieses Taubheitsgefühl in den Beinen bekam, das war total unangenehm.
    Durch einen blöden Zufall bin ich bei einem Heilpraktiker gelandet, der sich auf Osteopathie spezialisiert hatte. Ich ging mit keinen allzu großen Hoffnungen in dessen Praxis, wurde aber schnell eines Besseren belehrt. Er hatte viele Patienten mit Bandscheibenvorfällen, die sich kaum bewegen konnten, geholfen und auch mir half die Behandlung. Anfangs verschlimmerten sich die Beschwerden und ich war kurz davor, alles abzubrechen, aber schließlich wurde es mit jeder Behandlung besser. Die Osteopathie ist hier (noch) nicht anerkannt, aber bereits auf dem Vormarsch.
    Ich hatte immer Angst vor einer OP, bei der Teile der Wirbelsäule künstlich versteift würden.
    Heute, wie gesagt, habe ich mich damit arrangiert. Nur manchmal, wenn ich nicht aufpasse (z. B. beim Putzen, zu langem Hängen vor dem Computer oder Freunden beim Umzug helfen ), bekomme ich noch Probleme mit dem Rücken.
    Übrigens: unter "www.osteopathie.de" kannst Du Dich informieren über diese Behandlungsmethode.
    LG, Lillian (P.S.: Du findest Die Smileys nicht mehr? Aber die sind doch rechts neben dem Feld, in das Du Deine Antwort schreibst?! Hast Du bei Deinem Profil / Einstellung die erweiterten Funktionen eingestellt?)


  7. Registriert seit
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    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Hi Sandfloh,

    auch ich habe eine Skoliose. Ich bin 41 Jahre alt, die Skoliose wurde bei mir mit 14 Jahren diagnostiziert. Ich habe dann 2 Jahre ein Milwaukee-Korsett getragen und natürlich Krankengymnastik gemacht.

    Ab und an habe ich schon mal Rückenschmerzen, mir schläft nachts auch oft eine Hand ein, keine Ahnung ob das zusammenhängt. Von der Klinik in Bad Sobernheim habe ich schon viel Gutes gehört, auch gerade bei Erwachsenen. Im Moment trainiere ich ganz normal im Fitnesstudio Step-Aerobic und Hot Iron, eine spezielle Krankengymnastik mache ich aber nicht.

    @Joana, welche Voraussetzungen muss man denn erfüllen, um einen Aufenthalt in Bad Sobernheim von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen ?

    Gruß

    Claudia

  8. Avatar von sandfloh
    Registriert seit
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    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Hallo Lillian,

    deine Antwort kam aber auch prompt... Und die Smileys sind auch wieder da, hab die Einstellungen geändert...

    Ich habe letztes Jahr eine Physiotherapeutin kennen gelernt, die eine Fortbildung in Osteopathie gemacht hat. Ich konnte einmal miterleben, wie sie einer Frau mit einem akuten Rheumaschub geholfen hat - das war schon beeindruckend! Ich denke, wenn ich einmal Probleme bekomme, werde ich die Ostheopathie sicherlich ins Auge fassen!

    Wenn du auf diese Weise gut zurecht kommst, steht eine OP ja wahrscheinlich nicht zur Debatte. Ich finde sowieso, dass heute zu schnell operiert wird. Es ist halt wesentlich einfacher geworden als "zu meiner Zeit"...damals hat die OP ca. 8 Stunden gedauert, die Vorbereitungszeit mit Strecken und Lockern der Verkrümmung bei mir 5 Wochen (damit lag ich sehr gut in der Zeit, andere waren mit 8-12 Wochen dabei...), anschließend hieß es 3 Wochen stramm liegen. Und ich habe noch ein Jahr Rumpfgips getragen...heute gehst du in die Klinik, wirst sofort operiert, die OP dauert nicht mehr so lange, zwei Tage später stehst du auf und Gips ist nicht mehr erforderlich. Ist natürlich verlockend, im Vergleich zu vielen Jahren Krankengymnastik...

    Wenn ich ein Kind mit Skoliose hätte, würde ich auch alles tun, um eine OP zu vermeiden - trotz meiner überwiegend positiven Erfahrungen.

    Beim Putzen kriege ich übrigens auch Probleme - da darf mein GöGa ran...

    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

  9. Avatar von sandfloh
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    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Mit so viel Resonanz hatte ich gar nicht gerechnet!!!

    Fallada, bei mir hat damals die BfA (heute Deutsche Rentenversicherung) die Aufenthalte bewilligt. Ich denke, das ist heute immer noch so. Es gibt noch eine andere Klinik, die nach Schroth behandelt, in Bad Salzungen. Ich hab mal gelesen, dass da die Wartezeiten nicht so lang sind.

    Ich denke, wichtig ist, dass dein behandelnder Orthopäde den Aufenthalt in Sobernheim/Bad Salzungen empfiehlt. Sonst geht die BfA her und weist dir irgendeine Klinik zu, in der auch Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelt werden.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass die Taubheitserscheinungen von der WS herrühren. Durch die Verkrümmung drücken möglicherweise die Wirbel oder eine Bandscheibe auf einen Nerv.

    Ich habe übrigens auch ein Milwaukee-Korsett getragen...ich brauchte ständig neue Pullis damals, weil die Stange vorne alles aufgeschubbert hat... Ich war so froh, als ich es los war (obwohl das bei mir OP bedeutete...)!

    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?


  10. Registriert seit
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    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Hi Sandfloh,

    ja das Problem mit den Pullovern hatte ich auch. Eigentlich waren sämtliche Oberteile hinten irgendwann durchgescheuert. Ich habe mir auch immer so Tücher umgebunden, damit das " Gestänge " nicht so auffällt.

    Gruß

    Claudia

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