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  1. Inaktiver User

    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Meiner Mutter habe ich übrigens in ihrem 67. Lebensjahr gesagt, daß ich diese Skoliose offenbar von ihr geerbt habe - ihr Rücken/Hüfte sieht nämlich genauso aus. War ihr garnicht bewußt.

    Ist bei meiner Mutter und mir genauso. Man könnte unsere Röntgenbilder tauschen, das würd gar keinem auffallen.

    Alles Gute vererbt sich, oder?


  2. Registriert seit
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    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Ich leider nicht unter Skoliose sondern Kyphose. Mir gefällt dieses Online Forum sehr gut: skoliose-info-forum [edit: Direktlink entfernt]
    Geändert von Lilith (22.11.2006 um 21:05 Uhr) Grund: Direktlink wegen Weiterverlinkung zu Shopseite entfernt.

  3. Avatar von sandfloh
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    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das Keilkissen ist aber inzwischen schon wieder "Out", weil man damit zu sehr in eine unbequeme Sitzposition gezwungen wird.
    Statt dessen soll man so schwabbelige Ballkissen nehmen.
    Hallo Lorelei,

    das Keilkissen ist sicherlich nicht jedermanns Sache und nicht für jeden geeignet, aber da meine BWS komplett versteift ist und ich dadurch ohnehin keine normale Sitzposition habe, entlastet es nach meinem Empfinden meine LWS. Es muss natürlich jeder für sich ausprobieren, was gut tut und was nicht.

    Mit den Bällen komme ich nur kurzfristig klar, ist mir zu wabbelig, mir fehlt da die Stabilität; das Wabbelige kann ich durch die Unbeweglichkeit meines Rückens nicht optimal ausgleichen.

    LG,
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

  4. Avatar von sandfloh
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    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Zitat Zitat von 1952
    Hallo Sandfloh,

    im Jahr 2003 hatte ich hier dieses Thema einmal angesprochen und bekam auch von dir eine Antwort. Bei meinem Sohn wurde damals eine Skoliose diagnostiziert, ich hatte keine Ahnung was das war.
    Inzwischen hat sich da einiges getan. Wir haben mehrere Orthopäden aufgesucht, die keine Ahnung hatten und uns immer wieder zur OP geraten haben. Durch einen Zufall sind wir auf die Seite des skoliose-info-forum [edit: Direktlink entfernt] gestoßen, die ich hiermit nur empfehlen kann, und sind dort gut beraten worden.
    Wir haben einen guten Arzt gefunden, der wirklich Ahnung hat. Unser Sohn trägt seit 2003 ein Korsett, leider zu wenig, macht Krankengymnastik nach Schroth und war in 2005 zur Kur in Bad Sobernheim. Seine Krümmung hat sich seid dieser Zeit nicht verschlechtert, aber auch nicht verbessert, da er sein Korsett zu wenig trägt.

    Gruß
    1952
    Huhu 1952 ,

    schön von dir zu lesen!!! Ist das wirklich schon drei Jahre her???

    Es ist schon ein Erfolg, dass sich die Verkrümmung nicht verschlechtert hat. Wie hat deinem Sohn denn Sobi gefallen??

    Und diese Null-Bock-Phasen kenne ich selbst auch, meine Ma hatte es damals nicht leicht mit mir. Mit Überzeugungskraft kam sie gar nicht durch.

    Im Skoliose-Info-Forum lese ich auch immer noch mit. Ist jedes Mal wieder aufschlussreich und interessant!

    Alles Gute wünscht
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?
    Geändert von Lilith (22.11.2006 um 21:07 Uhr) Grund: Direktklink aus Zitat entfernt.

  5. Avatar von sandfloh
    Registriert seit
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    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Der war sowieso etwas merkwürdig. Als er mir die erste Spritze in den Rücken "donnerte" und dann sah, dass es für mich wohl nicht so angenehm war, sagte der zu mir "Frau Demy, beim ersten Mal tut es doch immer weh. Das müssten Sie doch schon wissen."



    Was für ein A******!!!!!!
    Ist das Leben nicht schön!?

  6. Avatar von 1952
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    489

    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Hallo Sandfloh,

    ja diese Null-Bock-Phasen haben es in sich. Wir haben alles versucht, unseren Sohn zu mehr Tragezeit seines Korsetts zu bringen. Ob mit Druck, mit Liebe und Versprechungen, mit Strafen was auch immer, es hat nicht gefruchtet.

    Seine Einstellung zum Korsett hat sich allerdings in Bad Sobernheim ins Negative gedreht. Seid seiner Kur trägt er sein Korsett nur noch Nachts. In Sobernheim werden die Jugendlichen wohl sehr wenig motiviert, ihr Korsett zu tragen.
    Ansonsten war er sehr begeistert von Sobi und freut sich schon auf seine nächste Kur, die wir auch rechtzeitig beantragen wollen, da sich die Krankenkasse beim ersten Antrag doch sehr schwer getan hat bis wir mit viel Schreibkram und Telefonaten unser Ziel erreicht hatten.

    Liebe Grüße
    1952
    „Sei gut zu Deinem Leib, damit Deine Seele Lust hat darin zu wohnen“
    Teresa von Avila

    "Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand"
    Arthur Schopenhauer

  7. Avatar von sandfloh
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    Beiträge
    926

    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Zitat Zitat von 1952
    Seine Einstellung zum Korsett hat sich allerdings in Bad Sobernheim ins Negative gedreht. Seid seiner Kur trägt er sein Korsett nur noch Nachts. In Sobernheim werden die Jugendlichen wohl sehr wenig motiviert, ihr Korsett zu tragen.
    Ansonsten war er sehr begeistert von Sobi und freut sich schon auf seine nächste Kur, die wir auch rechtzeitig beantragen wollen, da sich die Krankenkasse beim ersten Antrag doch sehr schwer getan hat bis wir mit viel Schreibkram und Telefonaten unser Ziel erreicht hatten.

    Liebe Grüße
    1952
    Liebe 1952,

    tut mir Leid, dass du diesen Eindruck von Sobernheim hast! Als ich damals da war - auch mit Korsett - wurde pingelig drauf geachtet, dass alle Übungen regelmäßig gemacht werden und das Korsett getragen wird. Die Physiotherapeuten standen ständig hinter einem, und damals hat auch Frau Lehnert höchstpersönlich ihre Runden gedreht, hat auf alles geschaut und war aktiv bei der KG dabei - sie war eine echte Autorität (im positiven Sinne)!

    Als ich vor einigen Jahren in Sobernheim zu Besuch war, gab es die alte Klinik nicht mehr; Frau Lehnert hatte ihre Tätigkeit auch aufgegeben. Ich habe mich mit jemandem dort unterhalten, die mir sagte, es hätte sich vieles verändert. Vom "alten Schlag" sei dort niemand mehr, das ist natürlich echt schade, weil es gerade bei der Skoliose wichtig ist, einen langen Atem zu haben und motiviert an die KG und das Korsetttragen heranzugehen.

    Ich drücke dir die Daumen, dass die Null-Bock-Phase bald vorbei ist und es stressfrei mit der nächsten Kur klappt!!!

    Lieben Gruß,
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?


  8. Registriert seit
    25.08.2006
    Beiträge
    1.955

    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Und hier outet sich noch eine Betroffene! Bei mir sitzt das Ding sehr weit oben, Halswirbelsaeule und obere Brustwirbelsaeule, und ich habe auch noch das Pech, dass mir einige Halswirbel zusammengeklumpt sind (Verwachsung seit Geburt). So sieht das ganze richtig "buckelig" aus... eine Operation ging da nicht, und das Korsett bringt am Hals auch nichts. Deshalb habe ich 'nur' den ganzen Krankengymnastik-Horror durch, dazu 2x 6 Wochen Kurheim als Kind.

    Jetzt bin ich 30, vorletztes Jahr hatte ich mal eine Phase, in der ich wirklich unglaubliche Schmerzen hatte und mich ganz schlecht Bewegen konnte. Seitdem nehme ich entzuendungshemmende Schmerztabletten, und das hat mir auch einen A****tritt verpasst und mich dazu motiviert, 2-3x pro Woche schwimmen zu gehen. Damit geht es mir viel besser. Ich schwimme Brust (mit Kopf unten), Ruecken und Kraul abwechselnd, wobei ich beim Kraul nur links atmen kann da ich den Kopf nicht gut nach rechts drehen kann. Schwimmen ist der Hit! Zuvor konnte ich nie gut schwimmen, habe wirklich bei Null angefangen und nur ein bisschen Brust gepaddelt, jetzt schaffe ich locker 1Km im Wechsel. Was mir noch Sorgen macht, ist, dass die Schmerzen oft in mein linkes Bein ausstrahlen und ich dann dort Probleme habe, z.b. mit dem Knie. Deswegen habe ich das joggen aufgegeben, das fehlt mir sehr.

    Naja, das Psychische... Manchmal denke ich, es war auch irgendwie hilfreich, dass es bei mir so schlimm ist und immer war, denn dadurch musste ich mich schon frueh damit auseinandersetzen. Das haertet ab Ich habe alle Selbstzweifel und miesen Gedanken auch durch, aber wenn ich es schaffe, das ganze nuechtern zu sehen, ist das alles auch nur halb so wild. Ich hatte eigentlich nie Probleme mit Maennern und der Liebe (dabei ist mein Koerper zusaetzlich auch noch vernarbt), mit Freunden und mit dem Beruf. Meine Familie ist top, ich wurde immer 100% genauso geliebt und gefordert wie meine gesunden Geschwister.

    Inzwischen habe ich es geschafft, relativ rational zu sein. Es gibt immer wieder Momente, in denen ich mich furchtbar fuehle und riesige Komplexe bekomme, aber ich weiss eben auch, dass diese Momente wieder vorbei gehen werden. Es ist auch zu einfach, alle Probleme, die man hat, auf die Skoliose zu schieben... Ich spuere, das mein Koerper schwaecher ist als andere, dass er manchmal Hilfe braucht und mir Sorgen bereitet, und das wird im Alter sicher nicht besser. Aber fuer mich ist es wichtig, das zu akzeptieren, es aber nicht mein Leben bestimmen zu lassen.

    Also, auf in den Kampf


  9. Registriert seit
    02.11.2005
    Beiträge
    5

    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Hallo Sandfloh,

    jetzt weiß ich gar nicht, wo ich mit dem Erzählen anfangen soll!

    Meine Mutter ist Jahrgang 1950, hat eine starke Skoliose und war jahrelang jeden Sommer noch bei der guten Frau Lehnert in Sobernheim! Sie hat auch Gipskorsetts getragen und alles mögliche erdulden müssen. Vor ca. 20 Jahren sagte ihr ein Orthopäde, dass sie spätestens mit 40 komplett versteift werden müsste - tja, der hat sich mächtig geirrt!
    Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend gut, sie macht keine regelmäßigen therapeutischen Maßnahmen. Wenn sie Probleme hat, geht sie zu einer sehr fähigen Krankengymnastin und sonst geht's ihr prima! Sie spricht oft von der Zeit in Sobernheim und ist der Meinung, dass es ihr ohne diese Therapie heute nicht so gut gehen würde!

    Ich bin 26 und habe ebenfalls eine Skoliose, aber bei weitem nicht so stark. Die Probleme, die ich deswegen aber schon hatte, sind schlimm genug gewesen. Ich habe nie viel oder gerne Sport gemacht - ich war auch nie so beweglich wie die anderen - was aus heutiger Sicht aber ein Fehler war.
    Rückenprobleme hatte ich schon in der Schule. Mit so ca. 19 Jahren fing dann das rechte Knie an --> Therapie für's Knie gemacht. Dann hatte ich Probleme mit der rechten Hand (Taubheitsgefühl) --> Therapie für die Hand . . . So ging das eine ganze Weile, ich hab die allermeisten Körperpartien irgendwann einmal behandeln lassen müssen.
    Dann hat mein damaliger Orthopäde gesagt: ab sofort keine manuelle Therapie mehr (hab ich fast 8 Jahre gehabt), "Sie müssen jetzt selber arbeiten. Ich schicke Sie zum Muskelaufbau."
    Als erste Reaktion dachte ich: gehst du halt zu einem anderen Arzt, der dir das weiterhin verschreibt. Im Nachhinein hatte er vollkommen Recht!

    Seit mittlerweile 4 Jahren betreibe ich (therapeutisch begleitetes) Muskelaufbautraining zur Stärkung der Muskulatur. Seit dem geht es mir immer besser! Die chronischen Schmerzen im LWS-Bereich sind komplett verschwunden, nach und nach bessern sich die verschiedenen Bereiche und vor allem: ich fühle mich wesentlich besser, hab wieder Vertrauen in mein Körpergerüst! Früher musste ich mir bei jeder Sprudelkiste Gedanken machen, ob ich mir nicht einen Wirbel verdrehe, heute weiß ich: mein Rücken ist stark genug! Hat mir sehr viel Lebensqualität zurückgegeben, kann ich nur empfehlen!

    Herzliche Grüße
    Sandra

  10. Inaktiver User

    AW: Skoliose - noch jemand betroffen?

    Hallo !

    Ich habe LWS-Skoliose, Hohlkreuz und Rundrücken, hat mir vor ca. 5? Jahren ein Orthopäde attestiert. Das hört sich erstmal böse an. Als ich mein Röntgenbild gesehen habe, war ich auch schon ganz schön geschockt, wie schief es da in mir aussah, aber äußerlich fällt es eigentlich nicht auf. Nur lasse ich manchmal die Schultern ein wenig hängen, aber ich versuche, mich ordentlicher zu halten.

    Krankengym bekam ich 2x verschrieben, beim Orthopäde fiel auch mal in einem Satz das Wort Korsett. Allerdings sagte er das nicht zu mir, sondern nur zu seiner Kollegin, denn mit mir sprach er eigentlich sowieso nicht . Das hat mich damals mit ca. 17 Jahren natürlich auch nicht sonderlich motiviert, wieder dort hin zu gehen.

    Mittlerweile habe ich aber auch selbst etwas festgestellt: mein rechtes Bein ist kürzer, denn da gehen immer meine Jeans kaputt. Als mir das auffiel, konnte ich mich auch wieder daran erinnern, dass mir der Orthopäde damals kurz ein, zwei Holzscheibchen unter den Fuß geschoben und etwas gemurmelt hat. Warum er mir das dann nicht gesagt hat .

    Beschwerden habe ich glücklicherweise keine, nur in meiner letzten Prüfungsphase war ich sehr verspannt. Und jetzt wo ihr das mit dem Taubheitsgefühl sagt - mein "längeres" Bein hat sich früher manchmal komisch angefühlt. Taub kann ich nicht sagen, aber eben irgendwie nicht normal. Dass das mit dem Rücken zusammenhängen könnte, darauf bin ich noch gar nicht gekommen!

    Direkt Schmerzen habe ich eigentlich nie, nur manchmal ein Ziehen, wenn ich den ganzen Tag mit Stehen und Laufen verbracht habe. Aber das lässt sich ganz gut weg-dehnen und -entspannen.

    Ich sollte mal einen anderen Orthopäden besuchen und wegen der Einlagen nachfragen. (Ist das eigentlich schädlich, wenn man keine trägt - solange keine Beschwerden da sind?)

    Um endlich wieder etwas zu tun, habe ich mich gerade zu einem Yogakurs angemeldet, der speziell auf die Stärkung des Rückens ausgelegt ist (Da erschreckt mich natürlich Loreleis Warnung , aber ich werde es erstmal versuchen. Die können ja keinen Mörderkurs anbieten)

    Ich kann ja mal berichten, ob es hilft.

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