Du Arme,
ich weiß, das magst du nicht besonders aber ich würde an deiner Stelle eine zweite Meinung eines anderen Arztes von einer anderen Klinik einholen.
Es geht ohne Weiteres mit Einwilligung der Krankenkasse.
Mir wird ein wenig zu viel an dir herumgefummelt. Entschuldigungaber ich empfinde das so.
Alle 2 Monate eine größere OP wegen der gleichen Symptome...........?
Sprich mit deiner Kasse, schildere deinen Fall und sage, daß du eine 2.Meinung möchtest. Wenn die Meinung deines Neuro.Chir. bestätigt wird, kannst du ihn immer noch ans Skalpell lassen.
Ist er Belegarzt ?
Alles Gute,
ich hoffe, du nimmst mir meine Meinung nicht übel.
semi
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21.08.2012, 11:17
AW: OP - Ja oder nein? Bandscheibenvorfall 4-5 Lendenwirbel
Time is just memory
Mixed with desire
Tom Waits
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21.08.2012, 13:37
AW: OP - Ja oder nein? Bandscheibenvorfall 4-5 Lendenwirbel
Hallo ihr Lieben

So komme gwerade von meinem Neuro... zurück am Freitag will er erst mal unter CT kontrolle eine spritze setzen um zu sehn ob es hilft .
Er hat bei der ersten und 2 Op nicht versteift weil er versuchen will das zu umgehn , wir versuchen schon alles aber so langsam machen mich die schmerzen seit 1 Jahr verrückt .
War schon vor 4 wochen beim Ortopäden der sagte das gleiche warum man nicht bei der 2 Op versteift hat , ja weil mein Neuro.. sagte das es nicht so einfach ist und man erst wenn alles aber auch alles versucht wurde dann versteift man .
Ich bin auch immer noch hin und her
wenn es ansteht ob ich es machen lasse oder nicht aber diese ewigen schmerzen m,achen ein sehrt mürbe .
Ich bin ja erst 52 und möchte am leben teilnehmen aber im moment geht es absolut nicht .
Okay wir versuchen am Freitag die Spritze unter CT .
Letzte woche hat er versucht mit nadeln und einem Speziellen Öl was warm werden sollte , aber es hat außer Juckreitz nicht gebracht ,
komme mir schon so vor als ob ich verrückt werde :
Aber euch noch mal vielen vielen dank ihr seit super


Patricia
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21.08.2012, 18:25
AW: OP - Ja oder nein? Bandscheibenvorfall 4-5 Lendenwirbel
Hallo Patricia,
das klingt ja alles ziemlich übel bei dir!
Ich weiß nicht, in welchen Bundesland du wohnst, aber sollte es zufällig BaWü oder die nähere Umgebung sein, dann schau doch mal auf die Seite der SRH Klinik in Karlsbad / Langensteinbach.
In dieser Klinik wurde die Freundin von meiner Mama mit einer ganz speziellen Op-Technik operiert. Ihr wurde anstatt einer 'normalen Versteifung', Beckenknochen entnommen und am 4./5. Lendenwirbel wieder 'eingepflanzt' (so mein absolut laienhaftes Verständnis aufgrund der Schilderungen von ihr), dazu wurde noch der Spinalkanal 'ausgeräumt'. In der Klinik geht es zwar wie im Taubenschlag zu, aber sie hat, was dein Thema anbetrifft, einen absolut guten Ruf.
Alles Gute!
Geändert von Monkele (21.08.2012 um 18:30 Uhr)
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ist eine unerschöpfliche Quelle des Glücks.
Claude Monet
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21.08.2012, 19:54
AW: OP - Ja oder nein? Bandscheibenvorfall 4-5 Lendenwirbel
Hallo Monkelle
Ich wohne in Berlin aber danke für deine nachricht ,mein Neuro.. hat heute auch zu mir gesagt das er keine neue Bandscheibe einsetzen kann die Wirbel fast aufeinander sitzen , da passt nichts mehr dazwischen .
Liebe grüße Patricia
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15.05.2014, 11:09
AW: OP - Ja oder nein? Bandscheibenvorfall 4-5 Lendenwirbel
Hallo zusammen!
Ich lieg grad im Krankenhaus und bereite mich auf die OP vor. Zum Glück ist sie schon morgen.
Zu meiner Krankengeschichte:
Nach einem Ziehen im Bein ab Anfang Februar war ich Ende dieses Monats beim Orthopäden. Der hat direkt ein MRT machen lassen mit der Diagnose: LWS L5 mit 8mm. Ein recht ordentlicher Bandscheibenvorfall wurde mir gesagt, wobei erstmal die konservative Methode versucht werden sollte. Meine Beschwerden waren zwar unangenehm: Kribbeln im Bein und Fuß, ab und zu Ischiasschmerzen (alles rechts). Bis letzte Woche hatte ich insgesamt 18 KG Termine, immer verbunden mit täglichen Übungen zuhause (morgens und abends je 20 min). Dazu bin ich noch 2mal die Woche Schwimmen gegangen. Eine wesentliche Verbesserung hat es nicht gebracht, so dass ich 10 weitere Termine plus Spritzen bekam.
Naja, das eigentliche Drama begann am Montag (12.05.2014): Urplötzlich ohne irgendeine größere Einwirkung abartige Schmerzen im ganzen Bein plus krasses Kribbeln, der helle Wahnsinn, wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. Naja, irgendwie habe ich 2 Tage durchgehalten, da ich am 14.05. sowie einen Termin bei der Reha-Ärztin hatte. Hab mich dann hingeschleppt, aber ihr ist auch nichts eingefallen außer einer weiteren Spritze. So bin ich wieder nach hause getorkelt und habe mich in Stufenlagerung ins Bett gelegt. Nach 2 Stunden wollte ich dann aufs Klo. Am Ende musste ich hinkrabbeln wegen der Schmerzen und habe nach Rücksprache mit meinen Eltern (beide mit Bandscheibenvorfällen im Laufe ihres Lebens) mich per Krankentransport ins AK Harburg (HH) bringen lassen.
Gestern hatte kam dann der Chefarzt für Neurologie zu mir und hat mit in einer sehr vertrauten Weise die Lage dargelegt (die MRT Bilder und den Bericht vom Radiologen hatte ich vorher abgegeben). Er hat mir deutlich gemacht, dass ich zwar noch stationäre KG machen kann, ich aber um eine OP nicht herum komme. Wenn 2,5 Monate wirklich intensive KG vorher nichts gebracht hätten, wäre die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die stationären KGs auch nichts bringen würden.
Daher habe ich mich heute, auch nach Rücksprache mit einigen anderen Bekannten/ Verwandten, für die OP entschieden. Und mein Gang eben aufs Klo hat das nochmal bestätigt.
Ich hatte zwar keine Ausfallerscheinungen, aber die Lebensqualität ist derzeit so dermaßen herabgesetzt. Die Neurochirurgie scheint hier auch echt sehr gut zu sein, hab bei Klinikbewertungen.de nur super Kommentare gelesen.
Generell habe ich sehr große Angst vor OPs und vor allem
Narkosen, das hat sich aber im Laufe des Vormittags, vor allem wegen der echt super Betreuung hier gelegt.
Und da ich grad in der Bewerbungsphase nach vier Jahren Unijob in 2 Wochen ein für mich sehr wichtiges Bewerbungsgespräch habe, war mir klar, dass sich jetzt sehr schnell was ändern muss.
Nochmal zu mir: bin mit 1,91 m sicherlich nicht für vieles Sitzen gemacht, gibt dazu aber leider keine Alternative in meiner Ingenieursparte. Mein Job macht mir echt sehr viel Spaß! Normalerweise habe ich in den letzten Jahren auch viel Sport gemacht inkl. Rückentraining im
Fitnessstudio. Das habe ich aber seit November letzten Jahres alles etwas vernachlässigt und war auch immer lang Büro. Naja, in diesem Sinne selbst schuld :(
Hat denn jemand einen ähnlichen Verlauf gehabt wie ich?
Grüße an alle ehemaligen und aktuellen Leidensgenossen!
PS: Ich wollte von Anfang an keine OP und alles über KG regeln, aber mittlerweile sehe keinen anderen Ausweg mehr. Für weitere KG fehlt mir einfach das Vertrauen.
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16.05.2014, 21:14
AW: OP - Ja oder nein? Bandscheibenvorfall 4-5 Lendenwirbel
Eine OP ändert nicht schnell etwas, sondern nur sehr langsam.Und da ich grad in der Bewerbungsphase nach vier Jahren Unijob in 2 Wochen ein für mich sehr wichtiges Bewerbungsgespräch habe, war mir klar, dass sich jetzt sehr schnell was ändern muss.
Du wirst noch Monate brauchen um fitt zu werden ...
... und noch sehr viel KG in Anspruch nehmen müssen.Für weitere KG fehlt mir einfach das Vertrauen.
Grüße
Luftpost
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22.07.2014, 13:45
AW: OP - Ja oder nein? Bandscheibenvorfall 4-5 Lendenwirbel
Also ich hatte einen glaube ich ähnlich starken Bandscheibenvorfall und muss sagen das es auch ohne
OP gegangen ist. Ich bin was Operationen angeht immer etwas vorsichtig seitdem meinem Mann bei einer
OP reingepfuscht wurde und er jetzt leider halbseitig gelähmt ist.
Dir weiterhin alles gute und ich hoffe das es bald wieder wird. :)


aber ich empfinde das so.
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