Hallo zusammen,
jetzt hab ich nochmal ne Art Umfrage - diesmal nicht nur aus Interessensgründen, sondern weil ich's teilweise wirklich nicht so ganz weiß:
Wie lange kocht Ihr was im Schnellkochtopf?
Und wie macht Ihr das generell?
Ich mach bisher ein cm Wasser rein, dann Gemüse und Salz, wenn's Wasser kocht, Deckel drauf, volle Pulle erhitzen. Wenn das "Zäpfchen" ganz drauß ist, runter auf 1 und x Minuten warten.
Salzkartoffeln: 7 Minuten
Pellkartoffeln: 12 - 15 Minuten
Und sonst? Also Brokkoli verkocht mir immer.
Habt Ihr Richtlinien für
- Reis
- Karotten
- Erbsen
- Kohlrabi
- Huhn (Frikassee)
- ...
(bitte ergänzen, wenn Ihr Lust habt ...)
Danke und Gruß
Doris
Antworten
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Thema: Dampfdrucktopf-Richtlinien
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13.05.2008, 16:18
Dampfdrucktopf-Richtlinien
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13.05.2008, 17:40Inaktiver User
AW: Dampfdrucktopf-Richtlinien
Schnellkochtopf habe ich gaaanz schnell vor mehr als 35 Jahren aus meiner Küche verbannt
1. war er mir nicht so ganz geheuer
2. behauptete mein Schatz, das alles gleich schmeckt, egal was es war
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13.05.2008, 17:47
AW: Dampfdrucktopf-Richtlinien
Halloli, Doris (wieder mal
)
bei meinem Tefal-Dampfdrucktopf war eine kurze Anleitung dabei, in der die "wichtigsten" Garzeiten angegeben waren.
Die Betonung liegt auf "war" - sie ist verschwunden, ich werde aber zerknirscht auf die Suche gehen
.
Ich glaube aber, dass man die "originalen" Kochzeiten um knapp 1/3 reduzieren kann, wenn man den Dampfdrucktopf benutzt ...... and nothing else matters
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13.05.2008, 21:33
AW: Dampfdrucktopf-Richtlinien
Schau mal da: Garzeitentabelle
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14.05.2008, 10:32
AW: Dampfdrucktopf-Richtlinien
Nach meiner Erfahrung hängt das vom Topf ab. Ich hatte früher einen billigen, da hat es wesentlich länger gedauert, bis der Topf ganz "auf Dampf" war, das ist natürlich auch schon Kochzeit für's Gemüse.
Und dann hängt es natürlich auch von der Abdampfmethode ab. Läßt man "einfach so" abdampfen, oder mit Schnellabdampfung (manuell oder mit kaltem Wasser).
Bei Salzkartoffeln reicht es bei mir, zu warten, bis der Druck erreicht ist, dann stelle ich aus und lasse ihn selbst abdampfen. Bei Pellkartoffeln so ähnlich, hängt natürlich von der Größe der Kartoffeln ab, eventuell lasse ich sie wenige Minuten unter Dampf. Wenn du dazu tendierst, die Sachen zerkochen zu lassen, würde ich mit ziemlich kurzen Zeiten anfangen, dazu wirklich die Eieruhr stellen, dass man sich nicht vertut (weil es eben einen Unterschied macht, ob der Kram zwei Minuten länger drin ist oder nicht), und dann lieber nochmal nachkochen, wenn es zu hart ist. Das ganze dann dokumentieren, also mit welchen Kochzeiten es welches Ergebnis gibt, dann hast Du auf Dauer Deine eigenen, passenden Werte.
Bei Brokkoli würde ich mir überlegen, ob ich den überhaupt im Dampftopf mache, weil der ja nicht lange braucht. Möhren mache ich auch nicht im Dampfkochtopf. Wenn man es aber trotzdem machen will: die Töpfe haben ja meistens zwei Stufen und für eher weiches Gemüse sollte man vermutlich nur bis zur ersten Stufe gehen - das steht aber im beiligenden Heft.
Bei Reis sehe ich auch keinen Vorteil des Dampfkochtopfs. Den lasse ich, nach dem ersten Aufkochen sowieso vor sich hinquellen. Entweder kurze Zeit auf der Flamme, dann reicht die Restwärme, oder er wird nach dem Aufkochen direkt ins Bett gestellt.
Ansonsten koche ich die meisten Sachen in einem Locheinsatz, das ist sicherlich nochmal schonender, als sie direkt ins Wasser zu legen.
Grüße,
Edelherb
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14.05.2008, 17:53
AW: Dampfdrucktopf-Richtlinien
Gemüse hab ich bislang noch nicht im Dampftopf gemacht. Gulasch braucht 20 Minuten, Tafelspitz 50.
"Lass dir helfen oder du wirst ertrinken", sagte der freundliche Frosch und hob den Fisch aus dem Wasser.
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14.05.2008, 21:01
AW: Dampfdrucktopf-Richtlinien
Und ich werde mal nie mit dem Topf Freund werden, denn er ist mir nicht geheuer mit dem Getoese und Gezische ... meist immer dann, wenn ich gerade mal daneben stehe .. nein, danke


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