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Thema: Resteküche

  1. Inaktiver User

    Resteküche

    Ein Nachbarstrang hat mich inspiriert. Falls es das Thema so oder ähnlich schon gibt (ich habe nichts gefunden), bitte ich die Mods, das hier zu verschieben.

    Trotz guter Planung bleiben ja doch manchmal Lebensmittel-Reste über . gerade in einem Single-Haushalt. Und oft hat man dann keine Idee, was man damit sinnvoll anfangen könnte. Deswegen habe ich gedacht, wir sammeln mal.

    Ich fang an mit Brot.
    Ich kann ganz gut abschätzen, welche Menge ich brauche. Kaufe ich einen ganzen Laib, schneide ich das, was ich nicht zeitnah verbrauchen kann, in Scheiben und frier es ein. Trotzdem: Manchmal liegt da noch ein Stück Brot, das nicht mehr so ganz frisch ist. Das schneide ich in kleine Würfel, die ich in einem Behälter im Kühlschrank lagere (nicht luftdicht abschließen - schimmelt!). Hin und wieder gibt es bei mir Kürbissuppe oder eine andere cremige Suppe. Da werden die Brotwürfel dann leicht angebraten und kommen als Topping oben drauf. Schmeckt auch auf Salat.

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    AW: Resteküche

    In meiner Küche gibt so gut wie nie irgendwelche Reste.

    Wenn mal Brot oder Brötchen übrig sein sollten, normalerweise friere ich erst ein, mache ich Semmelmehl draus.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Resteküche

    Nicht mehr ganz frisches Brot schmeckt total gut als "Käsekrüstchen". Herzhaften Käse reiben und reichlich auf die Scheiben streuen, unterm Backofengrill rösten bis der Käse richtig blubbert und bräunt. Das schmeckt super!

    Ich koche oft gezielt mehr Nudeln oder Kartoffeln, die am nächsten Tag dann in die Pfanne oder einen Auflauf wandern. Reste von Hackfleisch- oder Tomatensoße, die keine ganze Portion mehr ergeben, wandern auch gern mit dem übrig gebliebenen Klecks Nudeln und einer Packung italienischem Pfannengemüse in einen Topf, darüber bisschen Parmesan und ich könnte mich reinlegen.

  4. Moderation

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    AW: Resteküche

    Ich hab staendig Reste.

    Meistens gehen die als Mittagessen fuer das kleine Kind drauf. Viele Eintopfgerichte oder Currys kann man verduennen und als Suppe passieren, das wird bei uns noch gerne genommen.
    Fleischreste kann man vielseitig in Suppen, Eintoepfen oder Pfannengerichten verwursten.

    Aus uebrigem Brot mache ich gerne Semmelbroesel, weil ich die noch viel zum Backen brauche. Allerdings geht Brot bei uns eher weg, da muss ich manchmal welches fuer Broesel beiseite legen.

    Gemuese-Fitzel-Reste werden bei mir momentan eingefroren, und ich hoffe daraus eigene Gemuesebrueheeinlagedingens zu machen, wie es mir im Nachbarstrang erklaert wurde.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    "Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".
    Maxi Gstettenbauer

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    AW: Resteküche

    Ich habe öfter Brötchen über, normale, Körner-, Roggen- ...

    Dann mache ich Herrn Grüns Semmelriesen. Die garen schön im Backofen und sind ruckzuck gemacht. Man kann alle Sorten Brötchen nehmen, auch durcheinander. Schmeckt immer.

    herrgruenkocht.de/semmelriesen-mit-estragon-senf-sauce-und-moehren

    Mit www davor.
    Ich kann auch nachdenklich.

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    AW: Resteküche

    Ich koche oft 2,3 Portionen, weil ich sie dann als Imbiss am nächsten Tag esse.

    Also mehr Gemüse oder Hirse oder Linsen und die mische ich dann mit Körnern, Kräutern und Oliven etc. und esse sie im Job.

  7. User Info Menu

    AW: Resteküche

    Ich sammele Bio-Gemüsereste und -Schalen in einem sauberen Glas im Kühlschrank und koche ungefähr 1x in der Woche eine Brühe daraus. Wasser, Salz, vielleicht ein Lorbeerblatt oder eine Knoblauchzehe, 30 Minuten nebenbei köcheln lassen, dann in ein sauberes Glas abseihen, runterkühlen lassen und ab in den Kühlschrank.
    Das kann man nebenbei erledigen, auch immer mal wieder an- und wieder ausstellen, wenn man eh in der Küche ist.

    Diese Brühe trinke ich heiß mit ein paar Tropfen Olivenöl, oder ich verwende sie zum Aufgießen, wann immer Brühe verlangt wird.

    Als Abwandlung sammele ich auch Käserinde von unbehandeltem Käse - meistens Hartkäse, die kommt dann mit in die Brühe hinein. Dadurch kriegt sie mehr Umami und eine goldene Farbe und einen leichten Käsegeschmack.

    Dadurch, dass ich unterschiedliche Sachen koche, schmeckt die Brühe auch immer anders. Kohlreste z.B. geben viel Tiefe. Vorsicht bei Zwiebelschalen - wird leicht bitter.
    Toll ist auch Pilzbrühe aus den abgeschnittenen Stielen.
    Vielleicht vergeht uns noch der Rest der Jahre.
    Vielleicht vergehn die Schatten, die uns störten,
    und die Gerüchte, die wir kürzlich hörten,
    die finster waren, waren nicht das Wahre.
    Vielleicht dass sie uns noch einmal vergessen
    so wie auch wir sie gern vergessen hätten.
    Wir setzen uns vielleicht noch oft zum Essen.
    Vielleicht sterben wir noch in unsern Betten,
    Vielleicht, dass sie uns nicht verdammen, sondern loben?

  8. User Info Menu

    AW: Resteküche

    Wenn hier Brot oder Brötchen übrig bleiben, schneide ich diese in dünne Scheiben, trockne und mahle sie fein und verwende die hellen Reste als Paniermehl und die dunklen werden geröstet, mit heißem Wasser und etwas Salz aufgegossen und kommen in den nächsten Brotteig (ich backe das meiste Brot selbst).

    Ansonsten nehmen wir "Reste" gern mal in Kauf, um sie am nächsten Tag fix nach der Arbeit (ich) oder als Homeoffice-Tag-Imbiss (Herr Spatz) aufzuessen. Kartoffeln und Gemüse nimmt im übrigen auch sehr gern unser Hund .

    Reis und Nudeln, in größeren Mengen als gegessen wird, brate ich am nächsten Tag mit anderen Kühlschrankresten und einem verklepperten Ei in der Pfanne und nenne es "Reis mit Scheixx", das schmeckt immer anders und immer lecker. Aus Nudeln kann man auch prima Nudelauflauf machen ...

    Obst, das nicht zeitig aufgegessen wird (vor allem im Sommer und hier Mirabellen, Pfirsiche, Pflaumen) verarbeite ich zu Likör ...
    ... and nothing else matters

  9. Moderation

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    AW: Resteküche

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fang an mit Brot.
    Ich laß die auf einem Teller im Ofen trocknen, oder back sie kurz mit an, wenn ohnehin was im Ofen ist.

    --

    Exotische Mehle, die ich mal für einen Kuchen gekauft habe, den ich nicht nochmal backen will:
    - anderen Gebäcken beimischen (10% geht fast immer, oft auch 20%)
    - in kleinen Anteilen (20%) mit ins Porridge tun. (Wenn man Porridge im Topf macht und nicht in der Mikrowelle). Da kommt sogar Roggenschrot gut unter.

    Haufenweise halbleere Packungen mit Trockenfrüchten und Nüssen:
    - Eischwerteig mit reduziertem Fett machen, dazu Eier mit Zucker super-fluffig schlagen, etwa 1/3 oder 1/4 des Eigewichtes Öl einrühren, Mehl und bis zum dreifachen des Eigewichts die Reste einrühren. So ein Kuchen hält Wochen, ist einfrierbar, und kann in der Mikro aufgetaut werden. (Vorher aufschneiden).

    Frische Zitronenschale/Orangenschale: In kleinen Schraubgläsern mit Salz (Zitrone) oder Zucker (Zitrone und Orange) mischen, in den Kühlschrank stellen. Nur mit sauberem Löffel entnehmen. Hält Monate. Kann man auch mit Ingwer machen, übrigens. Und mit Sellerie: Fein reiben, mit ausreichend Salz mischen.

    Obst, daß es nicht mehr lange macht, Fallobst: Putzen, würfeln, mit etwas Zucker 5 Minuten kochen, in heiß ausgespülte Gläser füllen, auf dem Kopf stehend abkühlen lassen. Ein Marmeladentrichter macht das Leben leichter.

    Übrige Eigelb: Suppe binden, Spaghetti Carbonara.
    Übrige Eiweiß: Verschwinden im nächsten Omelette.

    Wenn man viel Müsli, Suppen, Pasta und Aufläufe ißt, kann man eigentlich nie genug Reste haben.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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