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    AW: Kochen statt reisen: Lieblingsrezepte von überall her

    @Fairyqueen

    Ich bekomme Okra eigentlich das ganze Jahr über frisch im Asialaden.
    Aus der Dose kenne ich sie gar nicht..
    Aber ja, Okra ist nicht jedermanns Sache 🙂


    @roderic

    Die Pasta e Fagioli mache ich definitiv demnächst. Klingt köstlich ❤️
    ♥ Öffnet die Herzen, herzt die Öffnungen! ♥

    Nitwit! Blubber! Oddment! Tweak!
    sitting on a cornflake waiting for the van to come

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    AW: Kochen statt reisen: Lieblingsrezepte von überall her

    Danke, also dann frische Okra...

    Ja, Roderic, Pasta et fagioli ist ganz großes Kino. Ich habe für mehr Umami auch manchmal kleingeschnittene getrocknete Tomaten mit reingetan. Und Essig gibt's bei mir nicht.
    Scheint mir die norditalienische Variante von Pasta et ceci zu sein - oder umgekehrt...
    "Vieles ist gelungen, manches ist misslungen." Helmut Schmidt

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    AW: Kochen statt reisen: Lieblingsrezepte von überall her

    Dann rücke ich mal mein Rezept für türkischen Mohnkuchen raus - ich mag Mohn nicht besonders - aber der Kuchen war so gut, daß ich mir in der Küche eines Hotels das Rezept geben ließ (es brauchte etwas Try & Error - denn auf dem Blatt, was ich aus der Küche bekam, war das Rezept für „96 Portionen“ beschrieben):

    Für eine normale Springform hier das Rezept auf deutsch:
    1.
    120 gr Butter (weich)
    100 gr Zucker Puderzucker
    6-8 Eigelb
    Eigelb mit Puderzucker schaumig schlagen, dann die Butter einarbeiten
    2.
    100 gr Blaumohn
    180 g Walnüsse klein hacken (nach Geschmack)
    100 gr Mehl
    100 gr Mondamin (Mais-Stärke)
    zwei gut (gehäufte) Teelöffel Backpulver
    Zimt, Kardamom, Nelken und Muskatblüte nicht zu knapp (wer von Weihnachten noch eine Lebkuchen-Gewürzmischung hat – die geht prima! Dazu dann einfach noch mehr Zimt)
    2 Limonenschalen (oder Zitrone) abgerieben (ich hab gemahlene getrockenete Zitronenschale genommen)
    3.
    6-8 Eiweiß mit 80 g Puderzucker und einer Prise Salz steif schlagen und am Ende unter alles drunterheben.
    1. Schaumig schlagen
    2. druntermischen
    3. Eischnee unterheben
    Das Ganze bei 180 Grad Umluft ca. 45 Minuten auf der unteren Schiene backen (ist wie immer etwas abhängig vom Ofen).

    Ich habe eine kleine Springform – und backe genau die halbe Menge – und so sieht das dann aus (mit der Backzeit bitte etwas spielen – ich backe den kleinen Kuchen 35 Minuten)
    https://i2.wp.com/666kb.com/i/d58nngm9b4j4dg4mh.jpg

    Angeschnitten sieht er so aus:
    https://i1.wp.com/666kb.com/i/d592smrejng59drah.jpg

    Er ist nicht klebrig süß!
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

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    AW: Kochen statt reisen: Lieblingsrezepte von überall her

    Oh, der sieht aus wie der französische Haselnusskuchen, den ich mal gemacht habe.
    Gutes Prinzip.
    Schmeckt er sehr nach Weihnachten? Oder eher würzig ohne dass man an Weihnachten denkt? Und was genießt man dazu - türkischen Tee?
    "Vieles ist gelungen, manches ist misslungen." Helmut Schmidt

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    AW: Kochen statt reisen: Lieblingsrezepte von überall her

    Ich hab den noch nie an Weihnachten gemacht - also ich hab den im Sommer mit Freude gegessen. Dazu - Tee, Kaffee, was Du magst. Paßt zu allem. Ich hab ihn auch schon mit Pistazien statt Walnüssen gemacht - teuer - aber auch sehr lecker.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

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    AW: Kochen statt reisen: Lieblingsrezepte von überall her

    Ich denke, ein Klecks Sahne dazu rundet den Geschmack ab.

    Als ich den Strangtitel las, dachte ich erst, dass das was für mich ist, da wir ja viel reisen. Aber nach einigem Nachdenken, stelle ich fest, dass ich viele Gerichte, die wir in fernen Ländern kennengelernt haben, in meine Kocherei in abgewandelter Form integriert habe. So ein typisches Gericht fällt mir im Moment nicht ein.
    Wir kochen viel nach französischer, italienischer Art, aber eben immer abgewandelt.
    "Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen."
    Ralf Darendorf (1929-2009)

    "Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen!"
    Dalai Lama (geb. 1935)

    "Warum denn immer gleich so sachlich werden, wenn es doch auch persönlich geht!"

    André Heller (geb. 1947)

    in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003

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    AW: Kochen statt reisen: Lieblingsrezepte von überall her

    Also demnächst gibt es mal ein exotisches Menü.

    Vorspeise: ugandische Rollex (die mach ich ne Nummer kleiner mit einem Ei, sonst sättigen sie zu sehr)

    Hauptspeise: Moamba mit Okraschoten und Reis

    Dessert: türkischer Mohnkuchen mit Sahne.

    Jetzt fehlt noch was mit Fisch und ein Drink.

    Die anderen bisher genannten Sachen kenne ich alle schon und mag sie, nichts für ungut
    "Vieles ist gelungen, manches ist misslungen." Helmut Schmidt

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    AW: Kochen statt reisen: Lieblingsrezepte von überall her

    Bedingt exotisch - aber mit vielen Erinnerungen behaftet: Æblekage
    Das ist ein dänisches Apfeldessert, das meine Kinder bei diversen Urlauben sehr liebgewonnen haben - und mit freudigem Grinsen immer als "Äppl- Kaka" ausgesprochen haben.

    Dafür braucht man Apfelmus, besser ist noch Apfelkompott, das man mal mit dem Kartoffelstampfer bearbeitet hat. Dazu Zwieback, dänische Makronen - es gehen aber auch überzählige Weihnachtsplätzchen... auf jeden Fall zerbröselt, aber nicht zu fein.
    Apfelmasse und Kekse abwechselnd in Gläser schichten.
    Schlagsahne drauf. Krokant drüber. Im Kühlschrank durchziehen lassen.

    Und jetzt schau ich mir die Fotos von diversen Dänemark-Urlauben an.

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    AW: Kochen statt reisen: Lieblingsrezepte von überall her

    Zu Fisch fällt mir ein Salat mit geräuchertem Stör ein, ebenfalls aus Venedig, vor zwanzig Jahren im Banco Giro gegessen und zuhause erfolgreich nachgebaut, wenn auch mit anderem geräuchertem Fisch:

    gekochte Kichererbsen (die faule Sau nimmt die aus dem Glas)
    Rauke
    rote Zwiebeln in Spalten geschnitten und bei sanfter Hitze in Olivenöl gebraten, aber nicht gebräunt
    Räucherfisch (was man halt bekommt)
    Dressing: Olivenöl, Rotweinessig, Salz, Pfeffer
    zum Drüberstreuen: Schwarzkümmel

    Kichererbsen, Rauke und rote Zwiebeln mit dem Dressing vermischen, auf einer Platte anrichten, zerpflückten Räucherfisch darauflegen, mit Schwarzkümmel bestreuen.

    Der Kontrast der verschiedenen Texturen, Farben und Geschmäcker (die weiche Süße der Zwiebeln, die grüne Schärfe der Rauke - am besten wilde, wenn man sie bekommt, die gelbe Mehligkeit der Kichererbsen, die Schwarzkümmeltüpfelchen) - all das fügt sich sehr schön zusammen. Und dazu muss man sich nur noch das Plätschern der Wellen des Canal Grande vorstellen, und schon ist man in Venedig. Wahrscheinlich hilft auch das ein oder andere Glas Weißwein.

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    AW: Kochen statt reisen: Lieblingsrezepte von überall her

    Und noch eine Muschelsuppe: Boston Clam Chowder

    - ein Netz Muscheln - keine Miesmuscheln, sondern Vongole oder andere, wenn man sie bekommt. Ideal wären Sandklaffmuscheln, aber die kriegt man hierzulande kaum.
    - 125 g magerer Speck in sehr kleinen Würfeln
    - Butter
    - eine feingewürfelte Zwiebel
    - 2 EL Mehl
    - Muschelsud
    - 500 g Kartoffeln in kleinen Würfeln
    - ein halber Liter Milch
    - ein Becher süße Sahne
    - Salz, Pfeffer

    Die Muscheln waschen, geöffnete aussortieren, in einen Topf mit etwa einem halben Liter Wasser geben, erhitzen, bis sie aufgehen, auslösen. Den Sud durch ein feines Sieb gießen und aufheben.
    Den Speck in der Butter braten, dann die Zwiebeln dazugeben und andünsten und mit dem Mehl bestäuben.
    Mit dem Muschelsud ablöschen, die Kartoffelwürfel dazugeben und köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. (Optional: ein Lorbeerblatt mit in die Suppe geben, aber der Geschmack sollte nicht dominieren, sondern eher zu ahnen sein.) Milch und Sahne dazugeben, erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss die Muscheln in die Suppe geben.
    Geändert von roderic (29.01.2021 um 18:07 Uhr) Grund: kleine Korrekturen am Rezept

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