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    AW: Brot backen im Römertopf

    Danke für die weiteren Tipps und Hinweise.
    @wiedennwodennwasdenn:
    Vielleicht liegt es in Bezug auf die Klebrigkeit tatsächlich an der Wassermenge?
    Lt. Rezept sollen auf 1kg Mehl
    ca.700 - 800 ml zugegeben werden.
    Ich verwende etwa knapp 750 ml, manchmal etwas weniger.
    Einen Versuch mit weniger als die angegebene Menge Wasser könnte ich als nächstes probieren.
    Ob das Brot dann nicht zu "fest", d. h. weniger offenporig wird?
    Naja, Versuch macht klug

    Eine Kastenform hatte ich auch schon genommen, wollte aber den Teig nicht unbedingt teilen. Daher auch die Idee mit dem Römertopf.

    Bei Alnatura werde ich mal zu der Alternative für Backpapier umsehen.

    @Antonia
    Voraussichtlich wird das nächste Brot am Wochenende gebacken.
    Niemand ist auf der Welt, um so zu sein, wie andere ihn gerne hätten

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    AW: Brot backen im Römertopf

    Ich nehme auch 750 ml Wasser auf 1kg Mehl. Ich backe ja schon lange und habe eben die Erfahrung gemacht, dass das Brot feuchter wird, wenn der Teig NICHT formbar ist.
    Ich habe auch schon im Römertopf gebacken, geht prima. Ich benutze aber sonst eine klassische Brotbackform.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Brot backen im Römertopf

    Hab´ vielen Dank für deinen Beitrag, Kleinfeld.
    Wie gesagt, ich probiere die besagte Methode einfach mal aus, weil ich ein "größeres" Brot haben will.
    Eine Brotform habe ich auch. Die wird über den Teig gestülpt und wird nach ca. 15 Min. der Backzeit entfernt.
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    AW: Brot backen im Römertopf

    Ich backe seit zwei Jahren alle unsere Brote selbst, die meisten mit meinem selbstgezogenen Sauerteig, ab und zu mal eins mit Hefewasser, selten mit Hefe.

    Alle backe ich im gusseisernen Topf, der ca. 1/2 Stunde im Ofen mit aufgeheizt wird. Wenn der richtig knalleheiß ist, kann man den Brotlaib ohne Backpapier oder andere Hilfsmittel in den Topf geben, da klebt nichts an. Nach ca. 30 Minuten Backzeit nehme ich den Deckel ab, dann reißt die Kruste schön ein.
    ... and nothing else matters

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    AW: Brot backen im Römertopf

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Dann verwendest zu zu viel Wasser. Diesen Fehler habe ich als Brotbackneuling auch gemacht. In den Rezepten ist immer zuviel Wasser angegeben. Nach dem "Gehen" knete ich grundsätzlich immer noch soviel Mehl per Hand in den Teig, bis ich einen Laib formen kann. Zuerst reduziere die Flüsigeitsmenge, wenn Du den Teig ansetzt.

    Einen Römertopf als Form würde ich nicht benutzen, dass wäre mir zu umständlich. Du kannst jede Kastenform benutzen, sie muß nur in der Größe zur Teigmenge passen. Ich habe eine aus Silikon, die ist super. Das Brot geht nach dem Backen leicht raus (bei Kastenformen nicht selbstverständlich) und die Form ist schnell gewaschen.

    Ich habe ein Rezept, das die Hefe durch Buttermilch, Mineralwasser und Natron ersetzt. Dadurch entfällt das "gehen lassen". Zutaten zusammenrühren und rein in den Ofen. Interessiert ?
    Ich habe auch die ursprüngliche Wassermenge aus dem Rezept reduziert, weil der Teig sonst beim Kneten zu sehr an der Unterlage geklebt hat. Anfangs hatte ich beim Kneten Mehl zugegeben, später einfach die Wassermenge reduziert.

    Ich finde das Backen im Römertopf überhaupt nicht umständlich. Wie schon geschrieben, ich wässere die Form nicht, streue nur unten etwas Mehl bzw. Samen/Flocken rein und dadurch, dass in den letzten 10 Minuten der Deckel von der Form genommen wird, wird das Brot auch schön dunkel und knusprig und dadurch auch noch mal würziger.
    Wie schnell ist nichts passiert....

    _________________________

    Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss es nur schaffen, ihm den Beigeschmack der Katastrophe zu nehmen.

    Max Frisch

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    AW: Brot backen im Römertopf

    Poca, das klingt interessant, dass du den Römertopf nicht wässerst.
    Meine Bedenken wären, dass er dann platzt. (?)
    Reicht evtl. der etwas feuchte Teig aus, um das zu verhindern?
    Heizt du vorher den Backofen auf oder schiebst du den Römertopf in den kalten Backofen?
    Wie gesagt, mein Topf ist nicht glasiert sondern porös.

    @spatz
    Ich besitze ebenfalls einen ziemlich großen Gusseisentopf - Le Creuset -
    Deine Methode wäre einen Versuch wert.
    Da muß ich beim Hantieren wohl höllisch aufpassen, um mich nicht zu verbrennen...
    Niemand ist auf der Welt, um so zu sein, wie andere ihn gerne hätten

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    AW: Brot backen im Römertopf

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Dann verwendest zu zu viel Wasser. Diesen Fehler habe ich als Brotbackneuling auch gemacht. In den Rezepten ist immer zuviel Wasser angegeben. Nach dem "Gehen" knete ich grundsätzlich immer noch soviel Mehl per Hand in den Teig, bis ich einen Laib formen kann. Zuerst reduziere die Flüsigeitsmenge, wenn Du den Teig ansetzt.

    Ich habe ein Rezept, das die Hefe durch Buttermilch, Mineralwasser und Natron ersetzt. Dadurch entfällt das "gehen lassen". Zutaten zusammenrühren und rein in den Ofen. Interessiert ?
    Ich forme mein Brot immer mit dem Kneten und dann kommt es ohne Form in den Backofen. Das bleibt auch so, wird nur noch etwas größer.

    Dein Rezept mit Buttermilch klingt interessant. Verrätst du mir das Rezept?

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    AW: Brot backen im Römertopf

    Ich backe erst seit kurzem mein Brot, da mein Lieblingsbrot aus dem Programm genommen wurde und bei der anderen Bäckerei (fast eine Kette) die Brote schnell schimmeln oder hart werden.

    Ich hab begonnen mit einem selbst angesetzten Sauerteig, den ich als Anstellstück im Kühli parke. Heute hab ich ihn wieder geweckt und angefüttert, damit ich Samstag oder Sonntag wieder backen kann. Ich lasse den Themomix den Teig rühren und anschließend geht er in einer Schüssel. Nach dem Rundwirken ruht der Teig kurz und dann forme ich ihn lang und gebe ihn in einen Gärkorb für 80 min. Vor dem Backen stürze ich ihn nur auf Backpapier, benetze ihn mit Wasser und stipfel den Laib. Angebacken wird er mit Schwaden und 10 min. vor der Fertigstellung streiche ich das Brot nochmals mit Wasser ab, damit es eine schöne dunkle knusprige Kruste bekommt.

    Ich bin jetzt noch auf der Suche nach Backpapier, das hocherhitzt werden kann, denn das normale Backpapier, das ich benutze ist nur bis 220º C hitzefest.
    Mann/Frau sollte nicht versuchen ein totes Pferd zu reiten.
    ------------------
    Eigentlich bin ich ganz nett. Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen. (O-Ton Fazernatalie)
    ------------------

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    AW: Brot backen im Römertopf

    Zitat Zitat von susanne Beitrag anzeigen
    Poca, das klingt interessant, dass du den Römertopf nicht wässerst.
    Meine Bedenken wären, dass er dann platzt.
    Der Topf kommt in den kalten Ofen und das Brot wird dann bei Ober- und Unterhitze bei 240 Grad gebacken. Ich denke, das ist der "Trick" dabei und auch wichtig.
    Wenn sich alles gemeinsam langsam aufheizt, gerät der Topf nicht so unter Spannung, dass er reißt.

    Tonwaren werden ja bei der Herstellung auf 900, bzw. glasierte Waren sogar auf 1200 Grad oder mehr erhitzt und reißen dabei ja auch nur, wenn Fehler drin sind, die Brennkurve nicht stimmt oder sie zu schnell abgekühlt werden.


    Aber, weiß jemand von euch, ob Schimmelsporen hitzestabil sind? Ich backe das Brot ja nicht nur im Römertopf sondern bewahre es nachher auch darin auf und ich konnte Brot noch nie so lange schimmelfrei lagern wie in diesem Römertopf. Ich würde gerne wissen, ob es an der Lagerung im Ton liegt oder ob einfach die Form durch die regelmäßige Erhitzung immer wieder schimmelfrei gemacht wird.

    Vorher war es oft so, dass sich, sobald mal Schimmel da war, immer wieder schnell auch welcher neu gebildet hat, egal, wie oft ich die Form mit Essigwasser ausgewischt habe.
    Wie schnell ist nichts passiert....

    _________________________

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    Max Frisch

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    AW: Brot backen im Römertopf

    Ich kenne kein Schimmelproblem. Meine Brote werden zuerst in Compostella Papier gewickelt und darum noch ein Wachspapiertuch.

    Mein Brot hält, natürlich täglich abnehmend, bis zu einer Woche frisch.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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