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    AW: Die Familienküche - Kochen, Backen, gute Gespräche

    Zitat Zitat von Pola Beitrag anzeigen
    („ich hab eben von klein auf immer alles angeboten und immer frisch gekocht“).
    Das habe ich auch...miraufdieschulterklopf....nix hats genützt. Gar nix.

    Als meine Enkelin noch jünger war, brachte eine Freundin ihre fast gleichaltrigen Tochter ab und an zu Besuch bei uns vorbei. Besagte Freundin war ganz fanatisch in puncto Esserei. Nur frisch, nur gesund, unbehandelt, biologisch abbaubar und selbstgeklöppelt.
    Herrlich zu sehen, wie dieses Kind Eierkuchen mit Apfelmus oder simple Nudeln mit Tomatensoße essen konnte.
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.

  2. VIP

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    AW: Die Familienküche - Kochen, Backen, gute Gespräche

    Ich habe zwei unterschiedliche Esser. Der 2. Sohn hat immer alles gegessen, der 1. Sohn bis kurz vor dem 2. Geburtstag. Ab da hat er lieber gehungert als was zu essen, was ihm nicht schmeckt.

    Sein Geschmackssinn ist so fein, dass er schmeckt, wenn ich vergessen habe die Prise Salz in unseren Pfannkuchenteig zu machen (den machen wir neutral, weil wir ihn süß und salzig essen).

    Auch ich bin mäkelig und ich fand das „probieren müssen“ furchtbar, denn ich habe ja schon gerochen, dass es mir nicht schmeckt. Deshalb bin ich gegen „probieren müssen“. Und bisher hat mir auch nichts geschmeckt, was mir nicht gut gerochen hat. Ich bin der Typ Analogkäse. Bitte mild, cremig, gerne scharf. Aber keine strengen Geschmäcker, Rosenkohl geht bis heute nicht. Bestimmte Käsesorten nur mit saurem oder süßem Ausgleich.

    Probieren als Angebot gerne, aber wer nicht will, muss nicht. Auch sollte die Probierportion 3x kleiner sein, als man sie selbst machen würde. Also ein halber Espressolöffel voll oder so.

    Das ist halt schwer auszuhalten für die, die gerne Essen und die auch gerne neue Geschmäcker ausprobieren. Ich esse gerne konstant. Die Raclettepfännchen Geschichte von Leandras Sohn, könnte auch von mir sein.
    „Wo zwei Schwestern zusammen gehen, kann sie kein Tiger reißen“ koreanisches Sprichwort, gelesen in „Mama Superstar“

  3. Moderation

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    AW: Die Familienküche - Kochen, Backen, gute Gespräche

    Zum Glück isst Herr Joker auch gerne gesund, also auch freiwillig Salat, Gemüse, Vollkorn. Ich hoffe, der Kleine nimmt sich ein Beispiel. Wenn nicht, dann isses halt so.

    Ich musste als Kind auch immer meine Portion Gemüse essen, fand ich ganz schlimm. Besonders den Rosenkohl Das möchte ich meinem Mini gerne ersparen.
    “You can tell how smart people are by what they laugh at.”

    ― Tina Fey

  4. Moderation

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    AW: Die Familienküche - Kochen, Backen, gute Gespräche

    Rosenkohl gehört witzigerweise zu den Lieblingsgemüsen unseres Großen. Ich mach ihn öfter, weil man ihn im Gegensatz zu den anderen Kohlsorten auch in kleinen Portionen kaufen kann. Vor dem Essen wird er in gebräunten Butterbröseln gewälzt. Lecker!

    Die Kleine will dann: "Nur Brösel, bitte!"
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  5. Moderation

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    AW: Die Familienküche - Kochen, Backen, gute Gespräche

    Guten Morgen!

    Natürlich dürft Ihr mitschreiben, izzie und Charlotte! Und hallo Leandra, wie schön!

    Unsere eigentliche Küche ist auch nicht sehr groß, aber sie ist offen zum Essplatz, so dass es kein Problem ist, Kinder mit Schneidebrett oder zum Plätzchen dekorieren an den Esstisch zu platzieren. So kann auch gut gemalt oder können Hausaufgaben erledigt werden, während ich in der Küche rumwerkle. Mein Problem ist eher meine Ungeduld, ich bin in allem recht schnell und gerade beim Kochen macht es mich irre, wenn ständig jemand vor der Schublade steht, die ich öffnen möchte, oder wenn ich immer aufpassen muss, kein Kind anzurempeln, wenn ich zwischen Herd und Arbeitsplatte rotiere.

    Aber wie gesagt, ich arbeite dran, denn mein Ziel ist zum einen schon auch, dass die Kinder selbstverständlich eingebunden sind und wissen, wie kochen geht und zum anderen möchte ich auch, dass es diese Küchengespräche geben kann.

    @ Pola- ganz auf Industriezucker zu verzichten ist sicher nicht leicht. Ich verzichte gerade mal wieder auf Süßigkeiten (wobei ich es noch nicht ganz konsequent mache, weil noch so viele Weihnachtsplätzchen und Stollen übrig sind, dass ich zum Nachmittagskaffee immer eine Kleinigkeit esse) und auf die zweite Portion beim Abendessen. Das mit den Süßigkeiten fällt mir nach Weihnachten meistens sehr leicht, ein kompletter Industriezuckerverzicht würde mich aber deutlich mehr herausforden, von daher, Respekt. Verrzichtest Du auch auf Weißmehl komplett? Spätestens da hätte ich dann das Problem, dass ich für mich komplett extra kochen müsste, denn da würden weder der Mann noch die Kinder mitziehen.

    @Leandra: Nochmal - schön, dass Du hier bist. Ich bin sicherlich auch keine Feinschmeckerin und hatte auch mal dafür plädiert, mit dem Kochstrang umzuziehen, was aber letztlich keine Mehrheit fand - ich denke, in der Alltagsküche sind aber die wenigsten dauerhaft auf Feinschmeckerniveau unterwegs. Bei mir ist das auch phasenweise: mal koche und backe ich richtig viel, hab auch Lust, neues auszuprobieren und Zeit zu investieren - und dann hab ich wieder Phasen, wo ich absolut unkreativ bin und 5-10 Standardgerichte im Wechsel runterspule.

    Schade, dass das mit dem Konsens bei Euch so ein bisschen schwierig ist. Ich hab das Glück, dass ich mindestens einen Tag in der Woche habe, wo ich wirklich für mich koche. Da ist der Mann bei einem wöchentlichen Abendtermin und isst entweder dort oder verpflegt sich selbst und es ist zudem noch der Tag, an dem die Kinder beide zwei Hobbys haben. Da gibt es für die beiden abends immer was schnelles kaltes, meistens einen Snack zwischen Chor und Sport und danach was vom Bäcker, Käselaugenstange oder so, dazu ein bisschen Gurke oder Tomate. Wenn die Kinder dann im Bett sind, koche ich was, was nur ich mag. Das wiederholt sich auch, zum Beispiel Falafel mit Auberginenragout, Tortellini mit Joghurtsoße (das kann man fast nicht kochen nennen und alle außer mir finden das ein wenig pervers, aber ich liebe es!), Couscous mit Gemüse, Nudeln mit Tomaten und Fenchel und so in der Richtung.

    Pfannkuchen mache ich so ca. alle 4-6 Wochen und meistens dienstags, da essen der Mann und ich nämlich auch meistens erst, wenn die Kinder schlafen und dann müssen die Pfannkuchen erstens nicht alle gleichzeitig fertig sein, sondern die Kinder dürfen die schon essen, während ich noch rausbacke und zweitens gibt es da für uns oft noch was anderes, so dass jeder nur ein oder zwei Pfannkuchen als Nachtisch isst. Ich backe außerdem in zwei Pfannen gleichzeitig, das geht eigentlich recht fix.

    Bei Kaiserschmarrn habe ich ein Rezept, wo der Teig auf einmal in die Pfanne kommt, stockt und dann zerpflügt wird, das geht noch fixer. Komischerweise gibt es das seltener, weil ich das nicht so auf dem Schirm habe - muss ich bald mal wieder machen.

    Was abwertende Bemerkungen der Kinder zum Essen angeht, hab ich echt ein recht dickes Fell und nehme das nicht persönlich, aber vermutlich tatsächlich deshalb, weil ich es gar nicht erst versuche, es ihnen immer recht zu machen. So hab ich nicht das Gefühl, mir für sie Mühe gegeben zu haben ohne dass es gewürdigt wird. Mir reicht es, wenn es dem Mann und mir schmeckt - wie gesagt gibt es schon genpgend Tage, an denen die Kinder auf ihre Kosten kommen.
    Sie werden ab und zu dran erinnern, dass man keine Würggeräusche machen und auch nicht "iih" , "bäh" oder sonstige Ekel-Bekundungen loswerden muss, sondern dass es genügt zu sagen "ich mag das nicht".
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

  6. Moderation

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    AW: Die Familienküche - Kochen, Backen, gute Gespräche

    Huch, noch mehr los! Wie schön, willkommen Joker!

    Xani, das mit dem Probieren sehe ich ähnlich, allerdings hab ich schon den Eindruck, dass meine Kinder manchmal zu ihrem Glück gezwungen werden müssen und probieren nicht immer nur dann ablehnen, wenn sie sich wirklich ekeln.
    Daher gibt es bei uns den "Mausebissen" - das ist wirklich nur ein Gabelspitzchen voll und das gibt es auch nicht bei jeder Mahlzeit, sondern nur bei Unbekanntem oder bei Dingen, die so lange nicht mehr probier wurden, dass ich Zweifel habe, ob sie sich überhaupt erinnern oder wo ich weiß, dass sie phasenweise schon gut gegesen wurden. Das funktioniert auch gut (und ich mache das wirklich nie bei Dingen, wo ich weiß, der Ekel ist echt. Die Tochter muss von keinem Braten Mausebissen probieren. Aber ohne den Mausebissen würde sie zum Beispiel noch immer behaupten, keine grünen Bohnen zu essen, obwohl sie sie inzwischen sehr gerne mag und auch Brokkoli wurde bei beiden Kindern schon zeitweise verschmäht und ist aktuell dank Mausebissen wieder hoch im Kurs.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

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    AW: Die Familienküche - Kochen, Backen, gute Gespräche

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Und ich kaufe wie gesagt auch schon nicht mehr lückenlos Brot (bis vor kurzem hatte ich irgendwie so ein Bild im Kopf, dass immer welches da sein muss und es hat eine Weile gedauert, bis ich kapiert habe, dass das für unsere Familie nicht gilt).
    stina, seitdem ich das gelernt habe, schmeiße ich auch viel weniger Brot weg. Wenn jetzt noch der Tigererpel lernt, keine spontanen Brotkäufe zu machen (von Broten, denen ich schon ansehe, dass sie nach einem Tag nicht mehr schmecken) um dann abends doch eine Nudelsuppe zu machen, wird es noch viel weniger.

    Notfälle, für die ich Brot brauche, treten erst auf, seitdem das eine Kind jetzt doch ein belegtes Brot mit in die Schule nimmt und beide oft das Schulmittagessen verschmähen. Dafür habe ich ein Graubrot gefunden, das auch aufgetaut völlig okay ist, wenn ich das kaufe, verwende ich die eine Hälfte frisch, die andere friere ich ein. Wenn ich dann Montagmorgen Brot für Schulbrote brauche, hole ich das Sonntagabend raus und gut ist.

  8. Moderation

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    AW: Die Familienküche - Kochen, Backen, gute Gespräche

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Dafür habe ich ein Graubrot gefunden, das auch aufgetaut völlig okay ist, wenn ich das kaufe, verwende ich die eine Hälfte frisch, die andere friere ich ein. Wenn ich dann Montagmorgen Brot für Schulbrote brauche, hole ich das Sonntagabend raus und gut ist.
    Ich habe deshalb immer irgendwas wie Knäckebrot oder Maiswaffeln da. Zum Einfrieren hab ich oft keinen Platz und dann denke ich auch nicht dran. Wir kaufen aber meistens aufs Wochenende Brot, manchmal sogar noch ein zweites nach, so dass ich am Wochenanfang oft Brot mitgeben kann. Nur wird das zumindest vom Sohn dann oft nicht gegessen. Was auch irgendwie nachvollziehbar ist, weil er weder Wurst noch Käse drauf mag, Butter geht manchmal, Tomatenaufstrich geht manchmal.

    Heute gibt es Tortellini al forno, evtl. Gurkensalat dazu. Die Tortellini werde ich nachher gleich zubereiten, so dass man abends nur noch den Backofen einschalten muss. Die Große isst vermutlich nicht mit, die ist später auf einem Geburtstag, ich möchte zu einem Abend-Gottesdienst und Skispringen wollen wir auch schauen - so müssen wir mal sehen, wer wann mit wem isst und sind flexibel.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

  9. Moderation

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    AW: Die Familienküche - Kochen, Backen, gute Gespräche

    Stina, ein schöner Strang, danke dafür!

    Ich (keine Kinder) lese mit, bin Tante einer Nichte, die oft mit ihrer Familie bei ihrer Lieblingstante ist und isst. Mit Hund, Mann und einem fast Dreijährigen und einem fast dreimonatigen Baby. Mit dabei sind noch meine Eltern, die hier im Haus wohnen. Mein Mann schmeisst eigentlich ganzjährig den Grill an. Das klappt gut.
    Moderatorin im Forum

    Trennung und Scheidung,
    Kredite, Schulden und Privatinsolvenz,
    Über das Kennenlernen
    Reine Familiensache

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    AW: Die Familienküche - Kochen, Backen, gute Gespräche

    Liebe Stina,

    ich würde mich auch gerne der Gruppe anschließen.
    Wir sind ein kleiner 2 Pers. Haushalt und manchmal gesellt sich unser Sohn dazu.

    Ich koche regelmäßig und muß im Bekanntenkreis feststellen, wenn die Kinder aus dem Haus sind wird fast gar nicht mehr gekocht.
    Hab einen kleinen Minigarten und erfreue mich im den Erntemonaten über die frischen Lebensmittel.

    Heute gibt es auf die schnelle Spaghetti Carbonara.

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