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Thema: Brot backen


  1. Registriert seit
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    Brot backen

    Hallo zusammen,

    ich möchte gerne probieren, Brot (Vollkorn) selbst zu backen. Ich habe bereits recherchiert im net, aber vielleicht kann mir jemand von seinen Backerfahrungen erzählen und erprobte Rezepte verraten ?

    Freue mich auf eure Antworten 🙂


  2. Registriert seit
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    AW: Brot backen

    Du kannst im Prinzip nicht viel falsch machen - suche Dir ein beliebiges Rezept für Sauerteigbrot und dann los. Wichtig ist zu wissen, dass Du, wenn Du den Sauerteig selbst ansetzen willst, etwa eine Woche rechnen solltest, bis Du ihn wirklich benutzen kannst.


  3. Registriert seit
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    AW: Brot backen

    Danke Satien!

    Hat jemand schon mit Hefe gebacken? Riecht das Brot da nach Hefe bzw. schmeckt man die Hefe heraus?

    Der Sauerteig reizt mich auch, ich denke es kann nicht schaden einen anzusetzen, da man ja 5 Tage warten muss.


  4. Registriert seit
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    AW: Brot backen

    5 Tage ist ein bisschen übertrieben, da reichen durchaus auch 3.

    Es bietet sich an, bei den ersten 3 Sauerteigbroten noch Hefe beizugeben, der Sauerteig braucht eine Weile bis er wirklich genug treibt.


    Die Hefe sollte man eigentlich nicht rausschmecken.

  5. Avatar von spatz
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    AW: Brot backen

    Ich backe Brot sowohl mit Sauerteig als auch mit Hefe (allerdings nicht zusammen, sondern entweder mit dem einen oder dem anderen ...). Als Grundlage benutze ich zwei Bücher von Lutz Geissler, die sehr informativ sind und mit einem ansehnlichen Rezepteteil aufwarten. Als ich vor knapp einem Jahr angefangen habe, mein Brot selbst zu backen, hatte ich mächtig Respekt davor, aber die Ergebnisse können sich echt sehen lassen und schmecken phantastisch. Herr Geissler hat einen Blog, auf dem Rezepte veröffentlicht werden, schau doch mal unter www.ploetzblog.de. Dort wird auch die Sache mit dem Sauerteig sehr verständlich erklärt.

    Ein weiterer sehr schöner Blog ist www.brotbackliebeundmehr.de von Valesa Schell, da wird nicht nur Brot gebacken, sondern auch sehr liebevoll gekocht, da stöbere ich sehr gern immer wieder durch. Von ihr ist kürzlich ebenfalls ein Brot-Back-Buch erschienen, das schön aufgemacht und genau wie die oben erwähnten Bücher auch sehr informativ ist.
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  6. Moderation
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    AW: Brot backen

    Im Prinzip ist Brot: Wasser, Mehl aus Brotgetreide (Weizen, Weizenverwandte, Roggen), Salz, und einem Treibmittel: Meist Hefe oder Sauerteig. Gerade wegen der Einfachheit kann man so viel damit machen.

    Hefeteig: Frische Hefe mit lauwarmen Wasser und 1 TL Honig oder 1/2 TL Zucker verühren. Geschützt und zimmerwarm stehen lassen, bis es aussieht wie dreckiger Milchschaum. Doppelt so viel Mehl (mindestes 2/3 Weizen oder Weizenverwandte) wie du Wasser genommen hast in eine Schüssel füllen, Hefeblubberwasser reinkippen und mit Handrührgerät oder Küchenmaschine rühren, bis der Teig ein einheitlicher Klumpen ist, der sich vom Boden der Schüssel löst. Beim Rühren nach Geschmack geeignetes zimmerwarmes Fett und nicht zu wenig Salz hinzufügen. Wenn es die Konstistenz nicht kriegt, teelöffelweise Wasser oder Mehl zugeben. Per Hand noch mal durchkneten, Bettwarm unter einem feuchten Tuch in Ruhe lassen, bis der Klumpen mindestens doppelt so groß ist. Ofen mittelheiß heizen, Teig noch mal kneten, dabei eventuelle Gewürze einkneten. Zu einem Laib formen, bemehlen oder mit Öl einstreichen, oben ein Muster einschneiden. In der Mitte des Ofens backen, bis es hohl klingt, wenn man auf die Unterseite klopft.

    Hefeteig ist ein Handschmeichler. Wichtig aber, nicht mit den Fingern kneten, sondern mit den Handballen, und die Frühphase ist klebrig und macht nicht so viel Spaß, dafür nehme ich die Küchenmaschine.

    Wenn es hefig schmeckt, hast du zu kurz oder zu kühl gebacken oder zu viel Hefe verwendet. Ein Würfel (42 Gramm) reicht locker für 1000 Gramm Mehl

    Roggen kriegst du mit Hefe nicht zum Aufgehen, deswegen in Hefeteig maximal 1/3 Roggen. Hafer und Gerste binden nicht richtig, deswegen nur beimischen.

    Für ein Roggenbrot brauchst du Sauerteig -- richtigen Sauerteig, nicht das Sauerteigaroma, wo auf der Packung dann ein Rezept mit Hefe oder Backpulver steht. Roggenbrot ist beim Rühren/Kneten oft sehr schwer und klitschig, daß man sich einen Betonmischer wünscht, und sollte heiß angebacken und dann runtergedreht werden, mit einer Fettfpanne mit Wasser oder einen flachen, wassergefüllten Schüssel im Ofen.

    Wenn du Sauerteig selber ansetzt, sagt dir deine Nase, ob er was geworden ist. Wenn es muffig oder faul riecht, hast du die falschen Bakterien eingefangen. Besser, sich einen guten (!), erprobten (!) Sauerteig geben zu lassen.

    Brot läßt sich auch mit Backpulver oder Backnatron backen.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  7. Registriert seit
    04.05.2011
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    AW: Brot backen

    Vielen Dank für eure Ausführungen und den Hinweis auf den tollen Blog.

    Ich werde nächste Woche das Brot backen in Angriff nehmen und hoffe, dass was Essbares dabei rauskommt ��


  8. Registriert seit
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    821

    AW: Brot backen

    Ich finde den Blog von Lutz Geißler toll.

    Als ich mit dem Brotbacken anfing, habe ich aber eher die Rezepte auf ketex' Blog nachgebacken. Der Blog wird nicht mehr vom alten Bloginhaber geführt, aber man findet noch sehr gute alte Rezepte und vor allem sehr viele Infos zur
    Sauerteigführung.

    Viel Spaß! Ich finde Brotbacken sehr meditativ und beruhigend.

  9. Avatar von spatz
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    24.04.2002
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    AW: Brot backen

    Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass man bei langer Teigführung oft nur sehr wenig Hefe braucht. In dem Hefe-Brotbackbuch von Herrn Geissler reicht ein Würfel Hefe von 42 g für 70 (!!!!) Brote.

    Je länger der Teig gehen darf, umso weniger Hefe braucht es, um ordentlich Volumen da rein zu bekommen. Von daher ist etwas Theorie-Studium im Vorfeld absolut empfehlenswert. Ich mag den Geschmack von Hefe im Brot nämlich auch kein bisschen ...
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  10. Registriert seit
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    AW: Brot backen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen

    Wenn du Sauerteig selber ansetzt, sagt dir deine Nase, ob er was geworden ist. Wenn es muffig oder faul riecht, hast du die falschen Bakterien eingefangen. Besser, sich einen guten (!), erprobten (!) Sauerteig geben zu lassen.

    Brot läßt sich auch mit Backpulver oder Backnatron backen.
    Prinzipiell kann man beim Ansetzen meiner Ansicht nach kaum was falsch machen - idealerweise riecht er nach 2 Tagen ein bisschen wie vergorener Quark, das merkt man schon ob das was taugt.

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