+ Antworten
Seite 6 von 9 ErsteErste ... 45678 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 83

  1. Registriert seit
    05.12.2008
    Beiträge
    6.228

    AW: Kochspartipps für Anfänger

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Allerdings heute: Brokkoli gekocht und verwendet, Teile des Brokkoliwassers auch noch für die Soße verwendet nun frage ich mich ob ich den restlichen Liter Brokkoliwasser noch irgendwie morgen weiterverwerten kann, ist ja Geschmack dran.
    Mit Kartoffeln und ein bisschen Sahne könnte das evtl. schmecken.
    Aber das konnte ich noch nie probieren, denn ich koche Brokkoli mit wenig Wasser. Ich schneide den Strunk kürzer, stelle den Brokkoli aufrecht in einen kleinen Topf, gieße nur so viel Wasser an, dass der Strunk im Wasser steht und gebe Salz dazu. Dann stelle ich die Platte auf ganz heiß. Wenn es kocht, schalte ich auf ziemlich kleine Flamme, gebe den Deckel drauf und lasse ihn 10 Minuten drin. Den Strunk schäle ich und koche das Stück so mit.
    Auf diese Weise werden die kleinen Teile des Brokkoli weich genug, aber nicht matschig und die harten Teile sind weich.

  2. Avatar von GuteLaune
    Registriert seit
    21.03.2005
    Beiträge
    6.981

    AW: Kochspartipps für Anfänger

    Für Gemüse habe ich einen Dämpftopf (für größere Mengen) und ein Dämpfsieb, das auch in kleine Töpfe passt. Damit lässt sich Gemüse mit extrem wenig Wasser kochen. Das spart Energie - und das Gemüse schmeckt zudem besser.

    Saetien, wenn es dir drum geht, das Brokkoliwasser nicht wegzukippen, dann koch künftig gleich die doppelte Menge Brokkoli (nicht in der doppelten Menge Wasser). Einen Teil der Röschen nimmst du raus, wenn sich noch richtig knackig sind. Das, was du gleich essen willst, garst du bis zum gewünschten Grad. Den Rest lässt Du im Kochwasser erkalten. Das wird am nächsten Tag püriert, gut gewürzt, bisschen Sahne oder Käse dran und die knackigen Stücke dazu. Kurz nochmal aufkochen - und du hast eine feine, intensiv schmeckende Suppe. Eventuell kannst du auch gleich beim ersten Kochen eine grob geschnittene Kartoffel zugeben. Das verbessert die Bindung.

    Der absolute Kochspartipp: Kauf nur, was gerade Saison hat. Erdbeeren oder Spargel im Dezember sind irre teuer. Kauf möglichst nur lose Ware. Im Supermarkt liegt oft Verpacktes herum, das sehr günstig erscheint. Mir ist es aber mehr als einmal schon passiert, dass dann ganz unten in der Packung schon was verdorben war. Dann schmeißt man viel weg - rausgeworfenes Geld.

    Eintöpfe lassen sich gut mit preiswerten Zutaten strecken. Es muss nicht die teure Garnelenpfanne sein. Eine mild abgeschmeckte Kartoffelsuppe mit etwas Curry und Sahne - und ein paar wenige Garnelen rein. Das gibt auch das Gefühl von Luxus, kostet aber lange nicht so viel.

    Ansonsten hast du hier ja schon viele Tipps bekommen, wie man Reste weiterverwerten kann. Man kann auch Reste gezielt produzieren nach dem Motto: Einmal kochen, zweimal essen. Oder gar dreimal.
    Festkochende Kartoffeln: Pellkartoffeln, Kartoffelsalat, Bratkartoffeln.
    Semmelknödel: Beilage zu Fleisch, aufgebacken mit Ei und Salat.
    Nudeln: Beilage, Nudelsalat, Nudelauflauf oder Schinkennudeln.
    Pfannkuchen: Als Hauptgericht, Reste in feine Streifen geschnitten als Suppeneinlage.
    Eier: eins oder mehrere weichgekocht als Frühstücksei, die anderen bleiben noch ein bisschen im Topf und werden hartgekocht zu Salatzutat oder Brotbelag.
    Frikadellen: Als Hauptgericht, eine zweite Ration als Mittagessen mit Rohkost ins Büro.

    Dieses "einmal kochen, mehrfach essen" spart gewaltig Energie (und Zeit). Unsere Großmütter hatten das noch perfekt drauf. Wir müssen es erst wieder lernen.


  3. Registriert seit
    05.09.2018
    Beiträge
    3.955

    AW: Kochspartipps für Anfänger

    Da sagst Du was. Ich habe definitiv ein Planungsproblem.

    Tag 1: Huhn mit Soße und Nudeln.
    Tag 2 (gestern): Rest der Nudeln als Auflauf mit Brokkoli und Schafskäse
    Und jetzt sitze ich hier an Tag 3 und kriege bis heute abend höchstens die Hälfte der Hälfte auf, und das Zeug lässt sich nicht einfrieren. Schade drum.

    Edit.....die Pfannkuchen sind eine Idee.....ich habe noch Suppengrün hier, da gibts heute abend Pfannkuchen ohne Zucker und morgen die Reste in der Suppe.....

  4. Moderation
    Registriert seit
    09.09.2003
    Beiträge
    6.207

    AW: Kochspartipps für Anfänger

    Vielleicht noch ein allgemeiner Spartipp: schaff eine gute Küchenwaage an und ermittle, wieviel wovon gegessen wird. Ich wiege zb Nudeln immer ab und weiß recht gut: bei Spaghetti brauchen wir 360g, bei Penne reichen 330g, je nach Soße.
    Bevor ich mich also auf den Kopf stelle, um ein Rezept für 50g kalte Nudeln zu finden, koche ich lieber nur das, was benötigt wird. Wenn hinterher noch jemand Hunger hat, gibt es eben einen Joghurt zum Nachtisch.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  5. Avatar von Kleinfeld
    Registriert seit
    29.08.2016
    Beiträge
    15.306

    AW: Kochspartipps für Anfänger

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    : bei Spaghetti brauchen wir 360g, bei Penne reichen 330g, .
    Da bin ich eindeutig im falschen Strang. Diese Menge isst mein Mann schon alleine.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  6. Registriert seit
    05.09.2018
    Beiträge
    3.955

    AW: Kochspartipps für Anfänger

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Vielleicht noch ein allgemeiner Spartipp: schaff eine gute Küchenwaage an und ermittle, wieviel wovon gegessen wird. Ich wiege zb Nudeln immer ab und weiß recht gut: bei Spaghetti brauchen wir 360g, bei Penne reichen 330g, je nach Soße.
    Bevor ich mich also auf den Kopf stelle, um ein Rezept für 50g kalte Nudeln zu finden, koche ich lieber nur das, was benötigt wird. Wenn hinterher noch jemand Hunger hat, gibt es eben einen Joghurt zum Nachtisch.

    Prinzipiell besitzen wir eine Küchenwaage, die wird auch genutzt.

    Ich mag kalte Nudeln, die wiederzuverwerten finde ich recht einfach, wir mögen Aufläufe.

    Nur eben: der Auflauf ist dann meist zuviel, da habe ich noch nicht so ganz raus, wieviel von den sonstigen Zutaten ich brauche.


  7. Registriert seit
    05.09.2018
    Beiträge
    3.955

    AW: Kochspartipps für Anfänger

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Da bin ich eindeutig im falschen Strang. Diese Menge isst mein Mann schon alleine.
    Moment, das was 360 g roh sind? Dein mann verputzt alleine 60% einer Packung Nudeln?

  8. Inaktiver User

    AW: Kochspartipps für Anfänger

    Schaff ich aber auch.

  9. Avatar von Kleinfeld
    Registriert seit
    29.08.2016
    Beiträge
    15.306

    AW: Kochspartipps für Anfänger

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Moment, das was 360 g roh sind? Dein mann verputzt alleine 60% einer Packung Nudeln?
    Ja, locker.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  10. Registriert seit
    05.09.2018
    Beiträge
    3.955

    AW: Kochspartipps für Anfänger

    Uff. Und mein Weightwatchers empfielt für eine Mahlzeit 50 g und ich hielt mich schon für verfressen, weil ich 150 g schaffe........

+ Antworten
Seite 6 von 9 ErsteErste ... 45678 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •