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  1. Avatar von Spadina
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    AW: Ein-Personen-Rezepte

    Für mich alles sehr unverständlich, ich koche seit Jahrzehnten ziemlich täglich für mich allein. Frisch.

    Die alten Mama-Oma-Rezepte mit langem Schmurgeln vielleicht 3 mal im Jahr. Die dann gleich als Riesenportion, werden gleich danach in Einzelportionen eingetütet eingefroren.

    Aber ansonsten gibt es moderne Küche, wegen Diabetes Low Carb, meist gibt es eine Gemüsepfanne, immer wieder neu zusammengestellt, immer wieder anders gewürzt, Fleisch: schnetzele ich, wird dann kurzgebraten.

    Länger als 25 Minuten stehe ich dafür einschließlich Geschnippel nie in der Küche. Gemüse hält sich im Kühlschrank. doch lange frische, Fleisch 2 - 3 Tage, ich kaufe auch schon immer ein mit der Vorstellung, was daraus mal werden soll.

    Ich bin auch ein Fan von Braten mit Niedrigtemperatur. Braten morgens rein, sich nicht mehr drum kümmern und abends ist der Braten butterweich und zart. Auch der wird gleich portionsweise eingetütet und eingefroren. Schmeckt immer zur Gemüsepfanne.

    Die Pfiffigkeit macht das Kochen aus....
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  2. Avatar von Rezeptfrei
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    AW: Ein-Personen-Rezepte

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Praktisch finde ich TK-Fleisch zum Kurzbraten, wie es das bei Aldi-Süd gibt, z.B. 400g Lammsteaks, in zwei Portionen verschweißt.
    Das Lammfleisch von Aldi wird mit Stromstößen behandelt, damit es während der Kühlung nicht hart wie eine Schuhsohle wird.
    Von den ethischen Aspekten mal abgesehen kann ich nicht nachvollziehen, warum man sich solche Lebensmittel zu Ramschpreisen beim Discounter kauft.
    Einem Mann in den Arsch zu kriechen ist der schlechteste Weg, um sich in sein Herz zu schleichen.

    *
    Ich wasche meine Hände in Unfug

  3. Avatar von GuteLaune
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    AW: Ein-Personen-Rezepte

    Zitat Zitat von allesch Beitrag anzeigen
    Und ich halte die Ein-Personen-Küche auch für schwierig - anspruchvoll - eine Herausforderung. Insofern - ich nehme weiterhin gerne Anregungen entgegen.
    Nein. Die Ein-Personen-Küche ist nicht schwierig. Sie erfordert nur ein wenig Umdenken.

    All die Schnell-was-Warmes-Sachen funktionieren für eine Person ebenso wie für vier. Nimm gemischtes Gemüse in groben Stücken, schwitze Currypaste in Kokosöl an, gib das Gemüse dazu, später Kokosmilch.. So ein Gemüsecurry macht abends nach der Arbeit warm und satt. Natürlich bleibt, wenn man für eine Person kocht, Gemüse übrig. Aber wenn man das am nächsten Tag fein schneidet, kurz anschwitzt, mit orientalischen Gewürzen abschmeckt und dazu Couscous oder Fladenbrot ist, dann ist das ein ganz anderes Gericht und man hat nie das Gefühl, jetzt Reste essen zu müssen.

    Anders ist es mit den Gerichten, die tatsächlich nur in großen Portionen funktionieren: Schmorbraten, Gulasch, Chili con Carne... Aber da wurde hier ja schon auf die Möglichkeit hingewiesen, das portionsweise einzufrieren. Und dann macht man sich halt von Fall zu Fall eine Beilage dazu.

    Wenn ich essen nicht nur als Notwendigkeit sehe, um Kalorien zu mir zu nehmen, sondern wenn ich mit Genuss essen und mir was Gutes tun will... dann macht es mir doch auch nichts aus, ein bisschen herum zu probieren.
    Das mag individuell unterschiedlich sein. Ich koche und experimentiere gerne. Von daher kommt das Wort "schwierig" beim Kochen bei mir nicht vor.

    Als ganz praktische Anregung: Rindsrouladen. Ein wunderbares Sonntagsgericht, das mich an meine Kindheit erinnert.
    Du bereitest vier oder sechs Rouladen auf ganz traditionelle Art zu. Achte darauf, dass reichlich Soße dabei ist. Dann frierst Du die Rouladen portionsweise ein (Es gibt beim blaugelben Schweden und auch sonst Glasbehälter mit Deckel, die TK-fest, Mikrowellenfest und Spülmaschinenfest sind) Rotkohl gibt es völlig unbearbeitet als TK-Produkt. Den kannst du bei Bedarf portionsweise zubereiten.
    Und dann entscheidest Du: Kartoffelklöße - entweder nur zwei für Dich (Rezept bei Bedarf), oder eben mehrere aus einer Packung fertigem Kloßteig. Den Rest gibt es dann aufgebraten mit Salat.
    Oder Semmelknödel. Wenn da was übrig bleibt, lassen die sich wunderbar zwei Tage später mit Spinat und Sahnesoße in eine Auflaufform schichten und werden so zu einer neuen Mahlzeit.

    Also: Herausforderung - ja. Aber im positiven, kreativen Sinn.


  4. Registriert seit
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    AW: Ein-Personen-Rezepte

    Ich hätte sehr gern die Rezepte für die Kartoffelklöße in Singleportion. Wenn möglich auch das für die Semmelknödel. Beides esse ich gern, scheue aber jedes Mal den Aufwand. Was dann auch schade ist.

    Danke

  5. Avatar von ereS
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    AW: Ein-Personen-Rezepte

    Zitat Zitat von GuteLaune Beitrag anzeigen
    Als ganz praktische Anregung: Rindsrouladen. Ein wunderbares Sonntagsgericht, das mich an meine Kindheit erinnert.
    Du bereitest vier oder sechs Rouladen auf ganz traditionelle Art zu. Achte darauf, dass reichlich Soße dabei ist. Dann frierst Du die Rouladen portionsweise ein (Es gibt beim blaugelben Schweden und auch sonst Glasbehälter mit Deckel, die TK-fest, Mikrowellenfest und Spülmaschinenfest sind)
    rouladen mache ich selbst fuer 2 personen immer mindestens 10 stueck
    ich nehme mir immer vor welche einzufrieren, schaffe ich aber nicht, denn sie werden meistens vorher gegessen

  6. Avatar von GuteLaune
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    AW: Ein-Personen-Rezepte

    Zitat Zitat von tomatenbrot Beitrag anzeigen
    Ich hätte sehr gern die Rezepte für die Kartoffelklöße in Singleportion. Wenn möglich auch das für die Semmelknödel. Beides esse ich gern, scheue aber jedes Mal den Aufwand. Was dann auch schade ist.

    Danke
    Semmelknödel in kleinen Portionen habe ich noch nicht gemacht.
    Die Kartoffelklöße gehen so: Kartoffeln kochen (bei Bedarf eben nur eine große). Ideal ist eine mehligkochende, stärkehaltige Sorte. Auskühlen lassen, auf dem Reibeisen fein reiben. In eine Schüssel geben und dort so zurechtschieben, dass drei Viertel der Schüssel mit Kartoffeln gefüllt sind. Das restliche Viertel mit Kartoffelmehl füllen. Bisschen Salz dazu und bisschen heißes Wasser. Alles verkneten. Bei Bedarf noch heißes Wasser zugeben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Klöße formen, geröstete Brotwürfel ( bei uns in Franken heißen die "Bröckerla" ) hineindrücken, in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben. Hitze reduzieren, bis das Wasser nur noch simmert. Wenn die Klöße an die Oberfläche steigen, sind sie fertig.

  7. Avatar von Annilein
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    AW: Ein-Personen-Rezepte

    Beliebiges Semmelknödelrezept nehmen. 1 Brötchen ergibt einen Knödel, so dass man sich auch rasch zwei Knödel machen kann. Eher aber vier und am nächsten Tag in Scheiben gebraten mit einem Ei drüber.
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)


  8. Registriert seit
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    AW: Ein-Personen-Rezepte

    Bolognesereste lassen sich sehr gut zu den verschiedensten Gerichten weiterverarbeiten:
    (Nudel)auflauf
    Reispfanne
    mit etwas Mais, roten Bohnen, Kreuzkümmel und Rotwein zu Chilli con Carne (ich weiß, nicht ganz original)
    mit etwas Gemüsebrühe und evtl. Zucchini und Paprika zu einer Suppe
    in Wraps einwickeln, mit Käse überbacken, Joghurtsoße und Salat dazu.

    Wraps kann man sowieso mit den unterschiedlichsten Füllungen + Salat gut variieren

    Kartoffel und Gemüsereste pürieren und mit evtl. einem Würstchen und etwas Brot dazu als Suppe essen

    Nudelreste in der Pfanne anbraten, über die fertigen Nudeln Fetakäse bröckeln und mit geschlossenem Deckel auf der ausgeschalteten Platte schmelzen lassen, etwas Chilli und Knoblauch drüber, Salat dazu, fertig

    poca
    Wie schnell ist nichts passiert....

    _________________________

    Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss es nur schaffen, ihm den Beigeschmack der Katastrophe zu nehmen.

    Max Frisch


  9. Registriert seit
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    AW: Ein-Personen-Rezepte

    Zitat Zitat von GuteLaune Beitrag anzeigen
    Semmelknödel in kleinen Portionen habe ich noch nicht gemacht.
    Die Kartoffelklöße gehen so: Kartoffeln kochen (bei Bedarf eben nur eine große). Ideal ist eine mehligkochende, stärkehaltige Sorte. Auskühlen lassen, auf dem Reibeisen fein reiben. In eine Schüssel geben und dort so zurechtschieben, dass drei Viertel der Schüssel mit Kartoffeln gefüllt sind. Das restliche Viertel mit Kartoffelmehl füllen. Bisschen Salz dazu und bisschen heißes Wasser. Alles verkneten. Bei Bedarf noch heißes Wasser zugeben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Klöße formen, geröstete Brotwürfel ( bei uns in Franken heißen die "Bröckerla" ) hineindrücken, in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben. Hitze reduzieren, bis das Wasser nur noch simmert. Wenn die Klöße an die Oberfläche steigen, sind sie fertig.
    Zitat Zitat von Annilein Beitrag anzeigen
    Beliebiges Semmelknödelrezept nehmen. 1 Brötchen ergibt einen Knödel, so dass man sich auch rasch zwei Knödel machen kann. Eher aber vier und am nächsten Tag in Scheiben gebraten mit einem Ei drüber.
    Danke

    Auf Kartoffelknödel hab ich jetzt Jieper, nur kein Kartoffelmehl im Haus. Muss der Jieper bis morgen warten. Semmelknödel behalte ich mir im Hinterkopf.

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