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  1. Inaktiver User

    Qualität der Brigitte-Rezepte?

    Hallo liebe Köchinnen,

    zu Ostern habe ich wieder einmal, angeregt durch die lecker aussehenden Bilder, ein paar Brigitte-Rezepte (von der Homepage) ausprobiert. Zwei von drei sind schiefgegangen/schmecken furchtbar. Das wäre nicht weiter berichtenswert, wenn es mir mit den Rezepten nicht fast durchgängig so ginge. Die Backzeiten/Kochdauern passen z.B. fast nie, ich muss meist einige Grad oder reichlich Zeit hinzufügen. Jetzt zu Ostern sollte z.B. es mal eine neue Zitronentarte geben: Teig scheckt wie eine Mischung aus Kreide und Fett (wen wundert's er besteht nur aus Mehl und Butter, kein Zucker, kein Ei, hätte ich mir eigentlich denken können), Belag wird bei der angegebenen Temperatur trotz tiefer Schiene viel zu schnell braun und schmeckt "naja". Gästen möchte ich das nicht vorsetzen (war glücklicher weise auch nicht geplant).

    Ich koche/backe durchschnittlich gut, kein Gourmetzeug aber auch keinen Tütenfrass. Irgendwo in der Mitte. Mit anderen Rezepten passiert mir das eigentlich nie, dir funktionieren fast immer. Klar, schmeckt mal was nicht, aber das liegt dann nicht unbedingt am Rezept.

    Habt Ihr diese Erfahrungen auch gemacht? Könnt Ihr andere Quellen, idiotensicher, empfehlen?

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    AW: Qualität der Brigitte-Rezepte?

    Meinen allerallerallerersten Kuchen habe ich im frühen letzten Jahrtausendals blutige Anfängerin nach einem Brigitte- Rezept gebacken: einen Bananenrührkuchen. Er was sowas von unbeschreiblich staubtrocken....ohne Worte....heute würde ich es beim Durchlesen des Rezepts merken....

    Wenn ich etwas backe, wozu ich kein Rezept in meinem bewährten Fundus habe, suche ich "vergleichend" und stürze mich auf das Rezept ( Essen und Trinken, Chefkoch; Elementares schlag ich in Harers Grundkoch/backbuch nach), das mir am besten zu passen scheint von den Angaben...qualitativ wie quantitativ. Ohne jegliche Erfahrung ist das natürlich schwierig...und im Zweifelsfall sollte man sich auf die auch verlassen........ ( wie Du murmle ich sonst hinterher..hatte ich mir ja eigentlich schon gedacht...)

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    AW: Qualität der Brigitte-Rezepte?

    ja, kenne ich!
    Brigitte oft total ungenießbar, Süddeutsche Zeitung genauso.

    Stylisher Mist könnte man sagen.
    Mir fällt auch zunehmend auf, dass Zutatenlisten und Anleitung nicht zusammenpassen. Oft fehlt was
    Mengen oft chaotische Umrechnungen aus dem angelsächsischen Raum.
    Zutaten oft dermaßen exotisch, dass man sich fragt ob ein Rezept eigentlich nur gemacht wurde, weil das Exoticum eben vorkommen sollte.

    ja ja und Mengenangaben für 4 Pers. sind auch meist eher symbolisch gemeint.

    Besser: Chefkoch, youtube und.....


    freundin

  4. Inaktiver User

    AW: Qualität der Brigitte-Rezepte?

    Oh ja, Süddeutsche. Ich erinnere mich mit Grauen an eine Birnentarte.

    Das mit dem Interpolieren zwischen verschiedenen Rezepten mache ich auch oft. Manchmal überkommts mich halt und ich denke: die werden schon wissen, was sie da tun und koche wider Bauchgefühl nach Rezept.

    Gerade bei Dingen, die man noch nie gekocht hat und wo man noch keine so genaue Vorstellung hat, wie es eigentlich schmecken soll, finde ich gute Rezepte wichtig. Ich habe noch ein paar alten Rezepte aus der Myself herumliegen, die funktionieren alle. Obwohl ich das Heft eher für so ein olles Lifestyledings gehalten hatte.

    Ärgerlich ist auch, wenn sich niemand die Mühe macht, das Ganze in der richtigen Reihenfolge aufzuschreiben. Ich koche oft zwischen Tür und Angel, da kommt dann so ein "nun fügen Sie die vorher geputzten xy hinzu" nicht so gut. Vorher? Wie jetzt? Warum schreibt man denn nicht "zuerst putzen Sie die xy, dann..."?

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    AW: Qualität der Brigitte-Rezepte?

    Ich bin dazu überggegangen, wirklich die Zutaten vorher in Schüsselchen/ auf Tellern abgewogen und im richtigen Zustand hinzustellen. Dann Ofen an.
    Und dann geht es erst los.
    Stylische Rezepte sind nix für mich, in meinem Dorfrewe gibt es viele Zutaten nicht ( und ich mag es nicht, wenn Exot XXX übrig bleibt, heißt irgendeine Kleinigkeit muss ich wegpacken und dann ist es weg, heißt, nach einem halben Jahr wird es weggeschmissen)und ich backe wenn, nicht nur für uns, sondern meine Eltern essen davon, und auch meine Nichte mit Familie, da ist ein Kleinkind bei.
    Ich mache viel von chefkoch. Ich probiere viel aus.
    Moderatorin im Forum

    Trennung und Scheidung,
    Kredite, Schulden und Privatinsolvenz,
    Über das Kennenlernen
    Reine Familiensache

  6. gesperrt

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    AW: Qualität der Brigitte-Rezepte?

    Zitat Zitat von brish22 Beitrag anzeigen
    Meinen allerallerallerersten Kuchen habe ich im frühen letzten Jahrtausendals blutige Anfängerin nach einem Brigitte- Rezept gebacken: einen Bananenrührkuchen.
    Um 1100 gab es die Brigitte schon?


    Ich hab zuletzt Brigitte-Rezepte in den späten 1990ern ausprobiert, aus der Brigitte-Diät, die waren ok, aber auch deshalb, weil ich flexibel koche, also nix mit 50g Zwiebel, ein 3/4 Apfel, etc.

    Bei Teigen und Massen ist das schwieriger. Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht, dass Rezepte von Plattformen, wo UserInnen Rezepte hochladen, besser klappen. Also bei mir.

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    AW: Qualität der Brigitte-Rezepte?

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Um 1100 gab es die Brigitte schon?
    Ungefähr zu dieser zeit habe ich gerne nach Brigitte-rezepten gekocht/gebacken.
    Wobei mengenangaben schon immer für mich nur vorschläge waren, keine strengen massgaben.
    Toll waren die jährlichen rezepte für weihnachtsplätzchen. Selbst die fotos waren meist wunderschön.

    Das war aber die zeit, als die Brigitte noch eine eigene koch- und backabteilung hatte, mit versuchsküche und allem drum und dran.

    Nachdem diese abteilung der kostenersparnis zum opfer fiel, war mit den rezepten nicht mehr viel anzufangen. Fehlerhaft, unkoordiniert, ungelingbar, kein guter geschmack.
    Das kommt wohl dabei raus, wenn man das, was man sich ausdenkt oder ohne selberdenken aus dem internet abschreibt, nicht in der realität überprüft.
    nichts ist wie es scheint

  8. VIP

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    AW: Qualität der Brigitte-Rezepte?

    Ich habe einiges nach Brigtte-Rezepten gekocht und anschließend ins Repertoire aufgenommen. Wenn ich nur an das Menü denke, in dem bei jedem Gang Orangen dabei waren. Sensationell. Einige tolle Fischrezepte, z.B. - gerade heute gefrühstückt - gebeizter Fisch (Saibling oder Lachsforelle).
    Oder der einzige Kuchen, den ich backe, wenn ich wirklich backen muss: eine Pinienkerntorte.

    Allerdings koche ich im Allgemeinen frei Schnauze und weiß auch meist beim Lesen eines Rezepts, ob es mir taugt.

    e&t mag ich auch gern. Und vieles aus dem SZ-Magazin finde ich geradezu genial (zuletzt das Thunfischtartear von Nakamura - muss ich unbedingt bald nachbauen!). Die funktionieren auch gut, die SZ-Rezepte. Sind halt einige dabei, da weiß schon anhand der Zutaten, dass ich das Gericht nicht mag.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  9. Inaktiver User

    AW: Qualität der Brigitte-Rezepte?

    Ich habe Anfang der 80iger mit Brigitte kochen gelernt...
    Da ich noch keine Ahnung hatte, habe ich mich an die Zutaten und Mengen gehalten und es ist so gut wie immer gelungen..


    Ich bekam immer nur weniger Kekse, was dem Geschmack aber keinem Abbruch getan hat.
    Manches Gericht koche ich heute noch von damals.

    In letzter Zeit nutze ich die neuen Rezepte selten. Sie hauen mich meistens nicht mehr vom Hocker...

    Chefkoch nutze ich heute oft, gern werden die Kommentare studiert, ich kann aber inzwischen so beurteilen, ob ein Rezept was taugt oder es entsprechend abwandeln.

    Außerdem verfolge ich Foodblogs...

  10. gesperrt

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    AW: Qualität der Brigitte-Rezepte?

    Zitat Zitat von daggy5gram Beitrag anzeigen
    Ungefähr zu dieser zeit habe ich gerne nach Brigitte-rezepten gekocht/gebacken.
    Wie alt seid ihr alle, wenn ihr im 12. Jahrhundert schon nach der Brigitte gekocht habt?

    Die Erfahrung, dass Teige und Massen, wie für die weiter oben erwähnten Kekse, für die Anzahl laut Rezept nicht ausreicht, mache ich aber heute noch.

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