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  1. Avatar von GuteLaune
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    Paniermehl - viel zu viele Reste

    Ich brauche mal einen Tipp von den Spar-Füchsen unter euch.

    Schnitzel, Cordon bleu, gebackener Camembergt usw. waren eigentlich nie mein Ding. Meistens wurde die Panade dunkel oder bröselte.
    Nun habe ich vor einiger Zeit ein paar gute Tipps bekommen - und es klappt. Seitdem mag ich ganz gerne panierte, ausgebackene Sachen. Mein derzeitiger Favorit: Gebackener Fenchel.

    Nun stehe ich aber immer vor einem Problem: Um die Fleisch oder Gemüse ordentlich panieren zu können, braucht's einen Teller mit Mehl, einen Teller mit verschlagenem Ei und einen Teller mit Paniermehl. Und damit es eine ordentliche Kruste wird, braucht es genug von allem. Ist man dann fertig mit dem Panieren, ist meistens in den Tellern noch einiges drin. Das Ei ist kein Problem, das kippe ich einfach mit in die Pfanne. Aber Mehl und Paniermehl entsorge ich im Mülleimer.
    Schweren Herzens, denn es geht mir gewaltig gegen den Strich, Lebensmittel wegzuwerfen.
    Habt ihr Tipps
    a) was man mit dem Mehl und dem Paniermehl noch anfangen könnte
    b) wie man mit weniger davon auskommt und Fleisch oder Gemüse trotzdem ordentlich drin wenden kann?

  2. Inaktiver User

    AW: Paniermehl - viel zu viele Reste

    Oh, da bin ich gespannt.... das ist auch immer mein Problem....

  3. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Paniermehl - viel zu viele Reste

    Dann musst du zeitgleich was kochen, wo du das Paniermehl mitverwenden kannst, denn Aufbewahren geht ja nicht mehr.

    Z.B. Blumenkohl polnisch: Wird mit Butter und Paniermehl überbacken. Von der Menge, die überbleibt wäre das eine gute Verwertung.

    Mit Mehl panieren ich nicht. Also bleibt bei mir davon nichts übrig.

    Zu b), weiss ich nicht, ich nehme auch immer reichlich.
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  4. Avatar von ereS
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    AW: Paniermehl - viel zu viele Reste

    Zitat Zitat von GuteLaune Beitrag anzeigen
    Habt ihr Tipps
    a) was man mit dem Mehl und dem Paniermehl noch anfangen könnte
    b) wie man mit weniger davon auskommt und Fleisch oder Gemüse trotzdem ordentlich drin wenden kann?
    in einer dose aufbewahren und draufschreiben was man damit paniert hat
    dann kann man das fuer das naechste mal weiterverwenden
    sollten noch brocken von ei oder so drin sein schoepfe ich die vorher ab

  5. Avatar von LolloBionda
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    AW: Paniermehl - viel zu viele Reste

    Mehl kippe ich auch weg, muss ich gestehen, aber aus Ei und Paniermehlresten forme ich ein Plätzchen/einen Bratling (salzen und pfeffern nicht vergessen), der nach dem anderen Bratgut oder mit der letzten Ladung in die Pfanne wandert und dann von beiden Seiten fertigbäckt.
    Diese Lösung heißt Eierplätzchen und ist ein langgehegter Familienbrauch, wenn auch eher nicht im Bereich der Haute Cuisine angesiedelt.
    Es ist ganz lecker, saugt aber Fett auf wie ein Schwamm - bei näherem Hinsehen ist es vielleicht genau deswegen so lecker.
    Man kann es pur essen (es gibt immer einen Spezialisten in der Familie, der lieber das Plätzchen ist als den Fisch oder die Schnitzel), man kann es auch erkalten lassen, aufschneiden und aufs Brot legen. Dann muss man es aber noch weitergehend würzen, eine Sauce drauftun etc. denn es wird beim Erkalten doch recht trocken.

    LolloBionda

  6. Inaktiver User

    AW: Paniermehl - viel zu viele Reste

    Zu b): Du kannst versuchen, das Paniermehl in eine Gefriertüte zu füllen und das zu panierende Teil darin zu schütteln, das sollte bei Fenchel besser gehen als bei Fleisch, das doch eher lappig ist.


  7. Registriert seit
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    AW: Paniermehl - viel zu viele Reste

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    in einer dose aufbewahren und draufschreiben was man damit paniert hat
    dann kann man das fuer das naechste mal weiterverwenden
    sollten noch brocken von ei oder so drin sein schoepfe ich die vorher ab
    Super hygienisch. In benutztem Paniermehl findest du immer Ei und zumindest Fleischsaft, was fleißig vor sich hin gammeln kann. Und das möchtest du in eine Dose packen und wiederverwenden? Schonmal was von salmonellen gehört? Du betreibst also eine salmonellenzucht? Echt lecker
    - == Manches beginnt groß, manches klein, und manchmal ist das Kleinste das Größte == -

  8. Avatar von jasmintee
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    AW: Paniermehl - viel zu viele Reste

    Zitat Zitat von LolloBionda Beitrag anzeigen
    Mehl kippe ich auch weg, muss ich gestehen, aber aus Ei und Paniermehlresten forme ich ein Plätzchen/einen Bratling (salzen und pfeffern nicht vergessen), der nach dem anderen Bratgut oder mit der letzten Ladung in die Pfanne wandert und dann von beiden Seiten fertigbäckt.
    Diese Lösung heißt Eierplätzchen und ist ein langgehegter Familienbrauch, wenn auch eher nicht im Bereich der Haute Cuisine angesiedelt.
    Es ist ganz lecker, saugt aber Fett auf wie ein Schwamm - bei näherem Hinsehen ist es vielleicht genau deswegen so lecker.
    Man kann es pur essen (es gibt immer einen Spezialisten in der Familie, der lieber das Plätzchen ist als den Fisch oder die Schnitzel), man kann es auch erkalten lassen, aufschneiden und aufs Brot legen. Dann muss man es aber noch weitergehend würzen, eine Sauce drauftun etc. denn es wird beim Erkalten doch recht trocken.
    dann gehören wir der gleichen familie an - denn das kenn ich seit meiner kindheit auch genauso und mache das auch heute noch so ...

    aufbewahren ist mir auch zu heikel, wir machen eigentlich immer so einen bratling mit dazu

  9. Avatar von GuteLaune
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    AW: Paniermehl - viel zu viele Reste

    Den Vorschlag, das Paniermehl aufzubewahren, finde ich .... naja. Wurde oben ja schon beschrieben - Reste vom Ei sind sicher drin.
    Das Eierplätzchen kenne ich, ist aber tatsächlich sehr fett, deswegen hab ich's verdrängt.

    Aber der Tipp mit dem Überbacken ist gut. Bis zum nächsten Tag sollte sich das Paniermehl ohne die oben geschilderten Bedenken im Kühlschrank aufheben lassen. Dann gibt es eben an einem Tag panierten Fenchel, am nächsten Blumenkohl mit Bröseln.

  10. Avatar von GuteLaune
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    AW: Paniermehl - viel zu viele Reste

    So - und nun hab ich ganz zufällig den ultimativen Tipp bekommen:
    Butterklößchen!

    Das ist eine Suppeneinlage, die aus zerlassener Butter, Paniermehl und Ei hergestellt wird. Und die im gegarten Zustand sicher zwei, drei Tage haltbar ist und evtl. ja auch eingefroren werden kann.
    Das wird demnächst probiert. Ich werde berichten.

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