Ich brauche mal einen Tipp von den Spar-Füchsen unter euch.
Schnitzel, Cordon bleu, gebackener Camembergt usw. waren eigentlich nie mein Ding. Meistens wurde die Panade dunkel oder bröselte.
Nun habe ich vor einiger Zeit ein paar gute Tipps bekommen - und es klappt. Seitdem mag ich ganz gerne panierte, ausgebackene Sachen. Mein derzeitiger Favorit: Gebackener Fenchel.
Nun stehe ich aber immer vor einem Problem: Um die Fleisch oder Gemüse ordentlich panieren zu können, braucht's einen Teller mit Mehl, einen Teller mit verschlagenem Ei und einen Teller mit Paniermehl. Und damit es eine ordentliche Kruste wird, braucht es genug von allem. Ist man dann fertig mit dem Panieren, ist meistens in den Tellern noch einiges drin. Das Ei ist kein Problem, das kippe ich einfach mit in die Pfanne. Aber Mehl und Paniermehl entsorge ich im Mülleimer.
Schweren Herzens, denn es geht mir gewaltig gegen den Strich, Lebensmittel wegzuwerfen.
Habt ihr Tipps
a) was man mit dem Mehl und dem Paniermehl noch anfangen könnte
b) wie man mit weniger davon auskommt und Fleisch oder Gemüse trotzdem ordentlich drin wenden kann?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 21
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22.05.2015, 08:50Inaktiver User
Paniermehl - viel zu viele Reste
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22.05.2015, 09:31Inaktiver User
AW: Paniermehl - viel zu viele Reste
Oh, da bin ich gespannt.... das ist auch immer mein Problem....
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22.05.2015, 10:08
AW: Paniermehl - viel zu viele Reste
Dann musst du zeitgleich was kochen, wo du das Paniermehl mitverwenden kannst, denn Aufbewahren geht ja nicht mehr.
Z.B. Blumenkohl polnisch: Wird mit Butter und Paniermehl überbacken. Von der Menge, die überbleibt wäre das eine gute Verwertung.
Mit Mehl panieren ich nicht. Also bleibt bei mir davon nichts übrig.
Zu b), weiss ich nicht, ich nehme auch immer reichlich.
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Reine Familiensache
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22.05.2015, 10:15
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22.05.2015, 10:17
AW: Paniermehl - viel zu viele Reste
Mehl kippe ich auch weg, muss ich gestehen, aber aus Ei und Paniermehlresten forme ich ein Plätzchen/einen Bratling (salzen und pfeffern nicht vergessen), der nach dem anderen Bratgut oder mit der letzten Ladung in die Pfanne wandert und dann von beiden Seiten fertigbäckt.
Diese Lösung heißt Eierplätzchen und ist ein langgehegter Familienbrauch, wenn auch eher nicht im Bereich der Haute Cuisine angesiedelt.
Es ist ganz lecker, saugt aber Fett auf wie ein Schwamm - bei näherem Hinsehen ist es vielleicht genau deswegen so lecker.
Man kann es pur essen (es gibt immer einen Spezialisten in der Familie, der lieber das Plätzchen ist als den Fisch oder die Schnitzel), man kann es auch erkalten lassen, aufschneiden und aufs Brot legen. Dann muss man es aber noch weitergehend würzen, eine Sauce drauftun etc. denn es wird beim Erkalten doch recht trocken.
LolloBionda
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22.05.2015, 10:35Inaktiver User
AW: Paniermehl - viel zu viele Reste
Zu b): Du kannst versuchen, das Paniermehl in eine Gefriertüte zu füllen und das zu panierende Teil darin zu schütteln, das sollte bei Fenchel besser gehen als bei Fleisch, das doch eher lappig ist.
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22.05.2015, 10:40Inaktiver User
AW: Paniermehl - viel zu viele Reste
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22.05.2015, 10:59
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22.05.2015, 11:09Inaktiver User
AW: Paniermehl - viel zu viele Reste
Den Vorschlag, das Paniermehl aufzubewahren, finde ich .... naja. Wurde oben ja schon beschrieben - Reste vom Ei sind sicher drin.
Das Eierplätzchen kenne ich, ist aber tatsächlich sehr fett, deswegen hab ich's verdrängt.
Aber der Tipp mit dem Überbacken ist gut. Bis zum nächsten Tag sollte sich das Paniermehl ohne die oben geschilderten Bedenken im Kühlschrank aufheben lassen. Dann gibt es eben an einem Tag panierten Fenchel, am nächsten Blumenkohl mit Bröseln.
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22.05.2015, 11:24Inaktiver User
AW: Paniermehl - viel zu viele Reste
So - und nun hab ich ganz zufällig den ultimativen Tipp bekommen:
Butterklößchen!
Das ist eine Suppeneinlage, die aus zerlassener Butter, Paniermehl und Ei hergestellt wird. Und die im gegarten Zustand sicher zwei, drei Tage haltbar ist und evtl. ja auch eingefroren werden kann.
Das wird demnächst probiert. Ich werde berichten.


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- denn das kenn ich seit meiner kindheit auch genauso und mache das auch heute noch so ... 
