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  1. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Kindergeburtstag in der Kita: kein Kuchen, sondern Obst/Gemüse

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Dass es bei uns in den 60ern anders war als heute - ja, das war so.

    ABER für mich wird auf Kindergeburtstagsfeiern nichts von den Kindern alleine im Kinderzimmer gespielt.
    Das gehört für mich unabdingbar dazu, dass die ganze Zeit angeleitet gespielt wird, (und auch dass die Kinder lernen, da nicht auszubrechen).
    Das macht für mich Kindergeburtstag aus, dass die Erwachsenen "den Service bieten", Spiele anzuleiten, sich die Zeit dazu nehmen (und vorher die Mühe gemacht haben, sich das zu überlegen).
    [Von der Zeit direkt vor dem Abendessen, wo die Eltern in der Küche die letzten Vorbereitungen machen (wenn nicht gemeinsam Pizza belegt wird) mal abgesehen - da müssen sie sich alleine beschäftigen].

    Das war schon bei meinem Sohn vor 25 Jahren so, dass immer mal wieder einzelne Kinder fragten, ob sie jetzt einfach mal toben/spielen dürfen. Nein, durften sie nicht - und darüber habe ich keine Diskussion aufkommen lassen, was den meisten Kindern auch gefiel. (Alleine etwas spielen können sie doch immer).

    Und sowohl in meiner Kindheit wie auch bei meinen Kindern gab es in meiner Familie in dem entsprechenden Alter Kasperle-Theater zum Geburtstag. Das ist nicht schwierig - aber natürlich muss das keiner. Mal schauen, ob ich bei meinem Enkel Kasperle-Theater spielen darf.
    Und beim Essen muss "Hänsel & Gretel" gespielt werden

    Ja, so kenne ich das auch, inkl. Kasperltheater.



    Ich gebe zu, bei der Anforderung Obst und Gemüse, würde ich als erstes Mandarinen und kleine Tomaten und Gurken besorgen. Da brauch ich wenig schibbeln, ich bin da eher praktisch veranlagt.
    Evangelisch schlecht gelaunt, zieh ich meine Runden
    „Fünf Jahre nicht gesungen“ Thees Uhlmann


  2. Registriert seit
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    AW: Kindergeburtstag in der Kita: kein Kuchen, sondern Obst/Gemüse

    Die 80er sind ja gerade wieder in. Da gab es Fliegenpilze aus Ei und Tomate mit Majotupfen.
    Und Radieschenmäuse
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer


  3. Registriert seit
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    AW: Kindergeburtstag in der Kita: kein Kuchen, sondern Obst/Gemüse

    die Tütchen mag ich auch nicht so. Wir haben beim letzten Mal Blumentöpfe angemalt und mit Glitzer bestäubt und dann gab es für jeden eine osterglocke
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

  4. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Kindergeburtstag in der Kita: kein Kuchen, sondern Obst/Gemüse

    Wir haben einmal Tassen beklebt, da gab es dann auch keine Papiertütchen dazu. Allerdings war das wider Erwarten eine recht stressige Aktion, die ich nicht wiederholen würde. Zumindest nicht mit Kindergartenkindern.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

  5. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Kindergeburtstag in der Kita: kein Kuchen, sondern Obst/Gemüse

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    @Stina:jetzt hat es sich überschnitten, denn ich fand im Nachhinein meinen Beitrag so weit off-topic, dass ich ihn gelöscht habe.
    Bitte mqc, stell' den Beitrag wieder ein.
    Ich habe ihn gelesen und finde die Gedanken sehr passend hier - nachdem das Ursprungsproblem von Reduktion ja gelöst ist.
    Und es war zwar eine Antwort an Stina, aber doch eher "an alle" gewandt.

  6. Avatar von Blue2012
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    AW: Kindergeburtstag in der Kita: kein Kuchen, sondern Obst/Gemüse

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Wir haben einmal Tassen beklebt, da gab es dann ...
    @Mary und @Stina: Fand eure Beiträge beide auch sehr spannend.

    @Stina: Das ist toll, wenn dich die Kinder dann nach dem Hexengeburtstag fragen, wann es wieder "Krötenschleim" bei dir gibt. Du siehst, das Hexendasein ist allzeit ausbaufähig.
    Be a voice not an echo.
    Geändert von Blue2012 (05.02.2019 um 13:52 Uhr)

  7. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Kindergeburtstag in der Kita: kein Kuchen, sondern Obst/Gemüse

    Es ist ja auch nicht alles teuer, was "etwas Besonderes" ist. Im Grundschulalter haben wir beim Geburtstag Popcorn im Topf gemacht - da braucht man zwei Löffel Öl und eine Packung Popcorn-Mais.
    Und alle standen in der Küche und haben gehört, was da im Topf Geheimnisvolles passiert, und mussten Zaubersprüche aufsagen, damit es funktioniert

  8. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Kindergeburtstag in der Kita: kein Kuchen, sondern Obst/Gemüse

    @Marta-Agatha: ich kann den Beitrag nicht wiederherstellen. Aber ich kann ja ein paar der Grundgedanken noch mal formulieren:


    Ich versuchte, zwischen "Liebe ausdrücken" und "Dingen" zu unterscheiden. Ich kenne ja auch das Gefühl, meine Kinder so sehr zu lieben, dass ich geradezu überlaufe, und das ausdrücken zu wollen. Die Frage ist für mich nur, wie ich das mache.

    Und aus verschiedenen Gründen wollte ich dazu anregen, das zu bedenken.


    Den Kindern ihren Geburtstag als einen besonderen Tag zu gestalten, ist für die Kinder wichtig, das beschreiben sie ja auch in der Regel selbst so. Und für Geschwisterkinder ist es der Tag, an dem sie besonders gemeint sind, und das tut gut. Wir Eltern wissen das, wir erinnern uns an die Geburt, wir sind glücklich, dass das Kind da ist - wir setzen es um.



    Aber es gibt für mich eben so einen schleichenden, aber dann doch bedeutsamen Übergang von den Geburtstag gestalten "aus Liebe" und "als Ausdruck der Liebe" hin zu dem Gestalten von etwas Speziellem, Besonderem, Einzigartigem als Ausdruck von, ja, Liebe?, das dann auch leicht zu der von mir oben beschriebenen Spirale führen kann, auch innerhalb der Familie.

    Das Gestalten verschiebt sich, in meiner Wahrnehmung, vom Ausdruck eines Gefühls und Anerkennen eines gesunden Bedürfnisses, einmal im Mittelpunkt zu stehen, hin zu einer "Währung", dem Speziellen, Besonderen, Einzigartigen als Gradmesser der Liebe oder der Anerkennung. Das ist das, was ich mit "den Dingen" meine.



    Ich finde es doppelt bedenklich, das habe ich auch zu beschreiben versucht. Nein sogar dreifach.


    Erstens sind es wir Erwachsenen, die den Kinder beibringen, mehr und toller zu wollen. Kinder wollen oft gerne das, was vorher auch schon toll war. Und das muss nicht immer das Elaborierte sein. Das, was "sättigt", ist aber die Liebe, nicht die "tollen Dinge". Und je mehr der Fokus darauf kommt, desto mehr besteht die Gefahr, dass es nicht satt macht, auch wenn es toll ist, und immer toller.



    Zweitens sind die Kinder einem materiellen Überfluss und einer bildlichen und informativen Flut, auch einem Sog in die Äusserlichkeit ausgesetzt (das sind dann die Smartphone-Zeiten, darüber habe ich gerade lange Gespräche mit meinem fünfzehnjährigen Kind).

    Wenn man aus Liebe etwas Kluges tun will, dann, sie dadurch zu stärken, dass sie ein Gefühl für das wirklich Wichtige haben, als Kompass, und einen gesunden Narzissmus, der sich selbst wichtig nimmt, aber nicht überblähen muss und nicht toller sein als andere. Ich sehe zu viele Kinder, die sehr ausgeprägte materielle Ansprüche haben, aber kaum noch aus der Phantasie heraus spielen oder was entwickeln, und die darum auch nicht besonders zufrieden wirken, sondern leicht mal unausgeglichen und gelangweilt (letzteres ist ja immerhin ein guter Ausgangspunkt).




    Drittens die soziale Schere, die diejenigen Familien und deren Kinder sticht, die nicht mithalten können, aus Zeit- oder Geldmangel, und deren Möglichkeiten abfallen gegen die immer tollere Währung der Anderen. Und da kann eine bewusste Mässigung viel bedeuten. Denn diese Eltern wollen auch Liebe ausdrücken und eine schöne Erfahrung ermöglichen.



    Ja, es ist ein absoluter off-topic Beitrag, und ziemlich kulturpessimistisch, wie mir scheint. Ich kann ihn auch wieder entfernen. Aber das sind Gedanken, die ich mir mache, und Themen, die mir am Herzen liegen.
    that was the river - this is the sea


    Moderation im Forum "Persönlichkeit"

  9. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Kindergeburtstag in der Kita: kein Kuchen, sondern Obst/Gemüse

    Ich habe in meinem ganzen Leben bei 2 bzw. 3 Kindern noch kein Tütchen gebastelt oder befüllt oder was auch immer.
    Die haben gespielt, Disco gemacht, getanzt. Der Jüngere war gerne mit seinen Gästen bei Mc. D. essen, anschließend wurden sie wieder alle nach Hause gebracht.
    Kind Nr. 3 hatte dann Kino oder auch mal Spaßbad als Kindergeburtstag, Aber Geschenke für Gastkinder habe ich noch nie gemacht.
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.

  10. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Kindergeburtstag in der Kita: kein Kuchen, sondern Obst/Gemüse

    Soll ich meinen Beitrag wieder reinstellen? Da sind Zitate aus Deinem alten drin, Mary, daher möchte ich das nicht ungefragt tun.

    Falls Du Dich oben (auch) auf mich beziehst, muss ich nochmal sagen, dass mich das trifft.
    Und ich glaube, dass Du mich da auch falsch verstehst oder ich anscheinend ein falsches Billd vermittle.

    Ich glaube nicht, dass an den Geburtstagen unserer Kinder Materielles stärker dominiert als Liebe - das mit dem Materiellen verstehe ich sowieso nicht - wo liest Du das? Und auch nicht, dass wir unserer Liebe da in einer "falschen" Weise Ausdruck verleihen. Also - vielleicht missverstehe ich Dich tatächlich. Ich komme mit dem Bezug zu mir da nicht klar, weil ich vieles von dem, was Du schreibstr, auch unterschreiben würde und nicht nanchvollziehen kann, wo Du bei mir jetzt falsch gelenkte Liebe oder zu viel Materielles wahrnimmst.

    Unsere Kindergeburtstage kosten in aller Regel nicht viel Geld. Der Pferdegeburtstag war eine Ausnahme (und auch als solche benannt), wobei ich sagen muss, dass auch der absolut nicht teuer war und ich noch dazu nicht mal Essen beisteuern musste. Trotzdem habe ich genau nach diesem Geburtstag eine sehr rührende und dankbare WA von den Eltern eines Mädchens bekommen, die sich sehr bei uns bedankt haben, dass ihre Tochter dabei sein durfte und dass wir ihr damit (unbewusst) einen Herzenswunsch (einmal reiten ausprobieren) erfüllt haben, den ihr ihre Familie zu dem Zeitpunkt nicht erfüllen konnte oder wollte.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

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