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  1. Registriert seit
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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Die Pharmaindustrie ( die man bitte nicht mit der Medizin als solches verwechseln sollte) ist zur Krankheitsbekämpfung wichtig - egal jetzt ob zur Prävention (Vitamin D und K beim Baby, Jodprophylaxe in Mitteleuropa, Impfungen) oder zur Heilung/Besserung krankhafter Versorgungszustände und Körperchemie-Schiefstände ( die es viel weniger gäbe, wenn die Menschen sich besser ernähren würden. Daran ist aber nicht ihr Fleischkonsum, sondern Überversorgung mit einfachen Kohlenhydraten schuld... ), bzw (Krankheitsbekämpfung - Chemotherapie, Antibiotika etc.)

    Du jedoch lebst einen Ernährungsstil, der ohne sie nicht möglich ist - und das finde ich einfach eine extrem unlogische Entscheidung, zumal bei nicht sehr sorgfältiger Beachtung der Nahrungsmittelspielregeln eben definitiv sehr schnell Mangelzustände auftreten.
    Ja, Prävention, genau. Genau wie bei mir. Ist doch nichts schlimmes. Wahrscheinlich würde sogar meine Zahncreme reichen oder einfach, das Gemüse nicht mehr so gründlich zu waschen. Ist mir aber zu unsicher. Und wie gesagt - in der Massentierhaltung wird B12 ebenfalls PRÄVENTIV zugesetzt, weil es die Menschen sonst über das Fleisch nicht bekommen würden (denn nur ca. 1% der Schweine sehen jemals in ihrem kurzen Leben Licht oder Schlamm).

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Der Klimawandel ist nicht ausschließlich auf der Massentierhaltung begründet, da haben wir ganz andere Baustellen.
    Der Fleisch-, Milch- und Eikonsum hat aber einen größeren Anteil als alle anderen Faktoren zusammen. Übrigens fällt die Bilanz bei BIO sogar schlechter als als bei der Massentierhaltung.

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Das Leid der Tiere in Massentierhaltung finde ich auch unsagbar, deshalb kommen meine Frühstückseier von den Hühnern meiner Nachbarin ( die mir gestern die Petunien aufgefressen haben....), mein Fleisch vom Biobauern, bei dem ich, wollte ich das, mir mein Schwein sogar in der Matschkaule oder das Kalb auf der Wiese aussuchen könnte, mein Osterlammbraten aus der Herde meines Onkels(freilaufend), der Zander aus dem Klosterteich im Nachbarort und das Wildschwein aus dem Hunsrück- sofern es mir denn vor den Anstand rennt.. Ah, und die Milch aus der Milchtankstelle meines Bauern - Von der Kuh in die Zentrifuge, in den Pasteurisierer und dann in den Tankstellentank (24 h geöffnet).
    Kabeljau fange ich aber nu tatsächlich nicht selbst, und ich esse im Restaurant genauso bei Freunden, ohne erst die Inquisition über die Fleischherkunft zu veranstalten - Schande über mich.
    So. Das ist meine Welt. In der ich mir weder für mich, noch für meine Kinder Gedanken machen muss, ob ich sie vollumfänglich mit allen Nährstoffen versorge.
    Nur weil man omnivor isst, muss man sich keine Gedanken über Nährstoffe machen? Ojeeeee....
    Ich finde es ehrenvoll, wie Du Dich bemühst (ich glaube es Dir sogar, im Gegensatz zu 90% der Forenteilnehmer die behaupten, darauf zu achten was sie essen).
    Aber auch die Milch von Deiner "Milchtankstelle" ist ursprünglich für ein Kalb gedacht, was deshalb seiner Mutter entrissen wurde (und wahrscheinlich in einem Kälberiglu oder einer Kälberbox sein kurzes Leben fristet bis es geschlachtet wird). Und noch viele andere Sachen aus Deinen Beschreibungen lassen mich schmunzeln, aber ich werde das nicht vertiefen. Du bemühst dich, gut. Nur nicht im Restaurant. Und bei Freunden. Da darf es dann doch Fleisch aus der Massentierhaltung sein. Oder Kuchen mit Käfigeiern. Aber wir wollen ja nicht päpstlicher sein als der Papst.

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Nun, die Grundfrage, die sich die TE stellen sollte, ist, ob das was sie da vorhat, wirklich gut für ihr Kind ist!
    Da gehen erschreckend viele unbedarft dran, weil vegan/vegetarisch "in" ist. Daß es für Kinder gefährlich sein kann... allein schon das Ding mit Honig!
    Weil Honig ja auch vegan ist.
    Oh ja, es ist voll "in" sich um die Umwelt und unsere Zukunft zu sorgen. Gerade wenn man Kinder hat. Echt trendy. Muss man nicht machmachen so einen Trend. Vor allem wenn es doch coole Milchtankstellen gibt. Echt ey.


    Apropros Unterstellungen: DU hast in Deinem ersten Post damit angefangen, quasi allen Veganern vorzuwerfen, ihre Kinder zu gefährden und eine vegane Kinderernährung als gefährlich und nahezu unmöglich hinzustellen.


    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Sicher, kann ich verstehen....ich bin auch nicht für vegan für Kinder, weil Kinder sollten ausprobieren was ihnen schmeckt und was nicht. Einen Ernährungsstil aufzwängen mag ich nicht, weder bei Erwachsenen noch bei Kindern.
    Ich ernähre mich auch vegetarisch, zwinge aber mein mir anvertrautes Kind auch nicht dazu...allerdings ist sie so gut wie nie Fleisch, einen Mangel hat sie aber nicht.
    Ich kenne das aber auch so, das man als Allergiebelastete Eltern gerade bei Nüssen aufpassen soll. Das stammt auch nicht aus dem vorigen Jahrhundert, sondern ist bei uns sehr aktuell vom Kinderarzt geraten worden.
    Ähhm.... Moment. "Zwängen" nicht alle Eltern ihren Kindern einen Ernährungsstil auf? Sei es vollwertig gesund oder eher "deutscher Durchschnitt". Die italienischen Eltern werden ihren Kindern andere Sachen anbieten als die Deutschen. Und und und. Und genauso wird kein - ethisch motivierter - Veganer seinen Kindern Fleisch anbieten. Da würde es mich gruseln. Wenn sie irgenwann von sich aus danach fragt und etwas probieren möchte bei anderen Leuten - kein Problem. Aber zu Hause nehme ich mir - wie wohl alle Eltern - mein Recht aus, meinen Ernährungsstil weiter zu pflegen.

    Und ich denke, die Empfehlungen zur Allergieprävention ändern sich ständig. Uns wurde gesagt: Alle Allergene unter dem "Schutz" der Muttermilch einführen. Meine Tochter isst seit dem 8. Monat mit Hingabe Nussmuse (Nüsse im Ganzen erst ab 4, da bin ich streng).

    Zitat Zitat von Sunnya Beitrag anzeigen
    Was bedeutet denn das fett markierte? Sie soll sich entscheiden zwischen vegetarisch und vegan, oder doch Fleisch?
    Ich stelle es mir recht schwer vor, dass sich ein Kind FÜR Fleisch entscheiden würde, obwohl es vorher vegetarisch oder gar vegan aufgezogen wurde.... wo kommt das Kind denn mit Fleisch in Berührung wenn du es nicht isst? Wie ist das beim Vater der Kleinen? Isst er Fleisch? Wie steht er zu der vegetarischen Ernährung die du für deine Tochter anstrebst?
    Und was wäre daran so schlimm? Oh Gott, ein Fleischesser weniger auf dieser Welt. Dabei haben wir doch so wenige. Ganz ehrlich, jedes Kilo Fleisch, was weniger gegessen wird ist ein Gewinn.

  2. Avatar von Sunnya
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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Arenomil Beitrag anzeigen
    Und was wäre daran so schlimm? Oh Gott, ein Fleischesser weniger auf dieser Welt. Dabei haben wir doch so wenige. Ganz ehrlich, jedes Kilo Fleisch, was weniger gegessen wird ist ein Gewinn.
    Nichts wäre da schlimm dran, ABER du hast nunmal in deinem Eingangspost geschrieben, dass deine Tochter später selbst entscheiden kann.
    Wäre schön wenn du mal auf meine Fragen eingehen würdest.
    Manchmal braucht man etwas Schwachsinn, um den Ernst des Lebens besser zu verkraften.


  3. Registriert seit
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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Sunnya Beitrag anzeigen
    Nichts wäre da schlimm dran, ABER du hast nunmal in deinem Eingangspost geschrieben, dass deine Tochter später selbst entscheiden kann.
    Wäre schön wenn du mal auf meine Fragen eingehen würdest.
    Habe ich gar nicht geschrieben.

    Meine Tochter wächst so gut es geht vegan auf (ab und zu hat sie schon mal Kuhkäse bei Freunden probiert aber nicht gemocht).

    Ich würde mir wünschen, dass das auch so bleibt. Ich würde es in Kauf nehmen, wenn sie irgendwo mal Fleisch probiert, und natürlich wird sie es dann irgendwann selbst entscheiden, sie ist ja ein eigenständiger Mensch.

    Aber ich hoffe, dass ich sie zu so viel Empathie erziehe, dass sie irgendwann meinen Weg nachvollziehen kann und ihn evtl. mitgeht. Wenn nicht, muss ich das aktzeptieren.

    Ich bin übrigens nicht die TE.

  4. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    @Arenomil

    Genau solche Menschen wie du, die alle verurteilen die anders essen und permanent missionieren..genau solche Menschen bringen "normale" Vegetarier und Veganer in Verruf.

  5. Avatar von Sunnya
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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Arenomil Beitrag anzeigen
    Habe ich gar nicht geschrieben.
    .
    .
    .

    Ich bin übrigens nicht die TE.
    Habe ich mittlerweile auch bemerkt, sorry...
    Manchmal braucht man etwas Schwachsinn, um den Ernst des Lebens besser zu verkraften.


  6. Registriert seit
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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    @Arenomil

    Genau solche Menschen wie du, die alle verurteilen die anders essen und permanent missionieren..genau solche Menschen bringen "normale" Vegetarier und Veganer in Verruf.
    Ich bin durchaus "normal" und im realen Leben diskutiere ich überhaupt nicht und die meisten wissen es nicht mal. Ein Forum ist aber wohl zum Diskutieren da.
    Eigentlich reagiere ich hier auch nur auf die ständigen Verleumdungen und Unterstellungen. Aber ist ja klar, dass das nicht so gesehen wird da diese ja der allgemeinen Meinung entsprechen.


    Nachtrag: warum heißt das bei Veganern immer Missionieren? Sacrebleu hat eigentlich noch mehr "missioniert", immerhin hält sie sie omnivore Ernährung für die einzig richtige. Ich finde gesundheitlich (wenn gut gemacht) beide gleichwertig...
    Geändert von Arenomil (15.08.2017 um 11:50 Uhr)

  7. Moderation Avatar von izzie
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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

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  8. Registriert seit
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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von izzie Beitrag anzeigen
    Moderationshinweis:

    Würdet ihr bitte persönliche Differenzen per PN austragen? Weitere Beiträge, die nichts mit dem Thema zu tun haben, werden kommentarlos gelöscht.
    Sehr gut, danke. Kann auch nicht verstehen, warum auf sie Frage nach Nussmusen im Babybrei gleich der verbale Rundumschlag gegen vegane Ernährung kommt.

    Also wie gesagt, einige Ärzte sagen, Allergene so schnell wie möglich einführen und während das Baby noch Muttermilch trinkt. Und andere sind dagegen - ich meine aber, die aktuellere Forschung ist dafür.
    Was hält wirklich gefährlich ist sind ganze Nüsse. Da wirklich (!) lange warten. Ich würde sagen bis 4 Jahre.


  9. Registriert seit
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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Arenomil Beitrag anzeigen
    Ja, kann ich. Und meine Tochter ist seit meiner Schwangerschaft vegan und ist ihrem Alter weit voraus.
    Auf die Nährstoffe achten müssen/sollten alle, egal ob omnivor oder vegan. Ich sehe im Kindergarten das Gegenteil. Während meine Tochter selbstgebackenes Vollkornbrot mit Mandelmus (Eisen und Zink) zusammen mit etwas Obst (Vitamin C zur besseren Eisen-Aufnahme) zum Frühstück mitbekommt, nur mal so als Beispiel, bekommen die anderen Kinder Weißbrot mit Käse und Wurst (im Weißbrot ist fast nix gutes und das Eisen aus der Wurst wird vom Käse gleich wieder blockiert). Ich sehe dort Croissants, Weißmehlbrötchen und Fruchtjoghurt. Schlimm.
    Stell dir vor in den 70ern sind wir alle so aufgewachsen und leben tatsächlich immer noch. Ganz zu schweigen von meiner Tante, die ein paar Schnäpse zu dem Wurstbrot immer noch drüber kippt und sich inzwischen bei guter Gesundheit dem 94. Lebensjahr erfreut. Wie heisst es so schön, durch extrem gesunde Ernährung lebt man nicht länger, es kommt einem lediglich so vor.

    Hast du Angst vor dem Tod ?

  10. Inaktiver User

    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Arenomil Beitrag anzeigen
    B12 ist B12. Chemisch völlig gleich und kann auch super aufgenommen werden. Ich hatte als Omni Mangel und jetzt nicht mehr.
    Du hast keine Ahnung, wenn Du hier so einen Quatsch schreibst. Es gibt diverse Cobalaminverbindungen, die alle unter dem Oberbegriff B12 am Markt sind. Methyl-, Cyano, Adenosyl, Aqua-, Hydroxocobalamin.

    Sie werden alle unterschiedlich verstoffwechselt und benötigen unterschiedliche Wege. Es gibt keine vegane Alternative, man muss Cobalamin supplementieren! Jetzt packste bestimmt gleich die Kimchi-Keule aus... nee, fermentierte Lebensmittel reichen nicht.

    Solche Veganer wie Du schaden dem Veganismus. Da nützt auch der Hinweis auf den 3stufigen Sauerteig nix. Deine Kinder werden im Kindergarten sowieso die Brote gegen Nutellatoast tauschen.

    In meinem Umfeld leben alle vegan. Klar ist aber, dass Kinder 1x Woche Fisch und 1x die Woche Biofleisch bekommen. Da gibts keine Diskussion. Wenn sie alt genug sind eigene Entscheidungen zu treffen dürfen sie dies tun.

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