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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von taggecko Beitrag anzeigen
    Wenn ein Elternteil Allergien hat, wird empfohlen Nüsse, Eier, Soja und Fisch im ersten Lebensjahr zu vermeiden, um die Wahrscheinlichkeit zum Herausbilden von Allergien zu vermindern.
    Diese Information ist veraltet.

    Inzwischen gilt:
    Andererseits gibt es keinen gesicherten Beleg für einen allergievorbeugenden Effekt durch Meidung potenter Nahrungsmittelallergene im 1. Lebensjahr (Leitlinien Allergieprävention der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie).

    Und in den neuen Infomaterialien wird das frühe Einführen potentiell allergener Lebensmittel empfohlen (hat irgendwann zwischen meinem ersten und dritten Kind gewechselt).

    Honig ist zu vermeiden, weil die Darmflora der Babys noch nicht ausreichend ausgereift ist, um die in Honig zT enthaltenen Bakterien in Schach zu halten. Insbesondere gefährlich Clostridium botulinum, das das berüchtigte Botulinustoxin produziert.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer


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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Nun, meine Quellen sind nicht " Zentrum für Gesundheit" & Co, sondern medizinische Fachzeitschriften.
    Das sind nämlich die Leute, die mit dem Ergebnis der ach so tollen Ernährung konfrontiert werden, wenn es dem Baby/Kleinkind schon richtig mies geht.

    Ja, es ist möglich, vegetarisch alle Nährstoffe aufzunehmen, aber es ist aufwendig und erfordert ein ziemlich tiefes ernährungsphysiologisches Wissen über "was brauche ich und wieviel davon und wo ist das in welcher Menge enthalten".
    Das haben aber die wenigsten Vegetarier und Veganer.
    Oder kannst Du mir auf Anhieb sagen, wieviel Vitamin B12 Du täglich brauchst, und was Du Essen mußt, damit das VERWERTBAR in Deinem Körper ankommt?
    Ja, kann ich. Und meine Tochter ist seit meiner Schwangerschaft vegan und ist ihrem Alter weit voraus.
    Auf die Nährstoffe achten müssen/sollten alle, egal ob omnivor oder vegan. Ich sehe im Kindergarten das Gegenteil. Während meine Tochter selbstgebackenes Vollkornbrot mit Mandelmus (Eisen und Zink) zusammen mit etwas Obst (Vitamin C zur besseren Eisen-Aufnahme) zum Frühstück mitbekommt, nur mal so als Beispiel, bekommen die anderen Kinder Weißbrot mit Käse und Wurst (im Weißbrot ist fast nix gutes und das Eisen aus der Wurst wird vom Käse gleich wieder blockiert). Ich sehe dort Croissants, Weißmehlbrötchen und Fruchtjoghurt. Schlimm.

    Die Blutwerte meiner Tochter sind top. Meine auch. Außerdem habe ich an der VeChi Studie teilgenommen, die bald ihre Ergebnisse veröffentlichen wird (endlich mal ein objektiver Vergleich zwischen den verschiedenen Ernährungsformen). Das Ergebnis war bei uns: alle Nährstoffe perfekt abgedeckt.

    Im Übrigen habe ich für ZdG nichts über und lese sehr wohl Fachartikel und Studien. Die DGE hinkt mit ihren Empfehlungen leider sehr hinterher, bezieht sich auf uralte Studien mit makrobiotischen Kindern und analysiert diese nicht richtig.
    Die Amerikanische und Australische Gesellschaft für Ernährung (hoch angesehen) bewerten die vegane Ernährung für äußerst gesund und empfehlenswert in allen Lebenslagen (inklusive Schwangerschaft, Stillzeit und Kindheit).

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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Arenomil Beitrag anzeigen
    Ja, kann ich. Und meine Tochter ist seit meiner Schwangerschaft vegan und ist ihrem Alter weit voraus.
    Auf die Nährstoffe achten müssen/sollten alle, egal ob omnivor oder vegan. Ich sehe im Kindergarten das Gegenteil. Während meine Tochter selbstgebackenes Vollkornbrot mit Mandelmus (Eisen und Zink) zusammen mit etwas Obst (Vitamin C zur besseren Eisen-Aufnahme) zum Frühstück mitbekommt, nur mal so als Beispiel, bekommen die anderen Kinder Weißbrot mit Käse und Wurst (im Weißbrot ist fast nix gutes und das Eisen aus der Wurst wird vom Käse gleich wieder blockiert). Ich sehe dort Croissants, Weißmehlbrötchen und Fruchtjoghurt. Schlimm.
    Ißt Deine Tochter das auch zusammen? Sonst nützt es nämlich nix...
    Aber ist eigentlich egal, weil, das Vollkornbrot sorgt durch hohen Gehalt an Phytinsäure für eine Hemmung der Eisenaufnahme. Das nur nebenbei.
    Aber omnivore Fehlernährung mit guter Veg-was-auch-Ernährung zu vergleichen, ist Äpfel und Birnen... man muß es mit guter omnivorer Ernährung vergleichen!

    Die Blutwerte meiner Tochter sind top. Meine auch. Außerdem habe ich an der VeChi Studie teilgenommen, die bald ihre Ergebnisse veröffentlichen wird (endlich mal ein objektiver Vergleich zwischen den verschiedenen Ernährungsformen). Das Ergebnis war bei uns: alle Nährstoffe perfekt abgedeckt.
    Ich hielte mich für ziemlich gestört, wenn ich meine Tochter regelmäßig mit Blutabnahmen traktiere müßte, um aufgrund meiner Ernährungsphilosophie sicher sein zu können, daß sie ok ist.
    Die VeCHI Studie untersucht nur, was die Eltern in Ernährungsprotokollen erfassen, da gibt es bisher keinerlei Auswertungen, wie gesund die Kinder sind, und ob sie tatsächlich alle notwendigen Nährstoffe in hinreichender Menge erhalten haben. Das nenne ich nicht objektiv!

    Im Übrigen habe ich für ZdG nichts über und lese sehr wohl Fachartikel und Studien.
    Das ist ja erst mal gut.
    Die DGE hinkt mit ihren Empfehlungen leider sehr hinterher, bezieht sich auf uralte Studien mit makrobiotischen Kindern und analysiert diese nicht richtig.
    Die Amerikanische und Australische Gesellschaft für Ernährung (hoch angesehen) bewerten die vegane Ernährung für äußerst gesund und empfehlenswert in allen Lebenslagen (inklusive Schwangerschaft, Stillzeit und Kindheit).
    Wenn man die Amerikanischen/Australischen Studien richtig liest, steht da:
    " Funktioniert, aber nur wenn man x,y,z zusätzlich als Nahrungsergänzung zuführt! Oder die -in diesen Ländern üblichen- "angereicherten" Lebensmittel ißt."

    Die DGE ist tatsächlich so altmodisch, von " natürlicher" Ernährung mit naturbelassenen Nahrungsmitteln auszugehen.
    Da weiß ich, was ich für besser und angemessener halte!
    Geändert von Sacrebleu (12.08.2017 um 18:02 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Natürlich isst sie das zusammen wenn es das Frühstück ist. Und sie nimmt mehr als genug Eisen auf, über alle möglichen Quellen. Das mit der Phytinsäure ist zumindest bei Sauerteig Brot übrigens kein Problem.

    Es ist halt schwer, ansonsten Vergleiche anzustellen, ich sehe hier nämlich nur Mist in den Frühstücksboxen. Wirklich gruselig.

    Und ich halte das für nicht gestört. Ihr musste sowieso Blut abgenommen werden, da haben wir das mit gemacht. Schadet doch nicht. Und wenn ich so manche blassen Kinder hier sehe, würde das vielen gut tun um mal zu sehen wo da Mängel sind. Außerdem ist das für mich gut zu wissen, gerade weil immer neunmalkluge Leute kommen und behaupten, ihr fehle sicher was.
    Ich werde aber sicher nicht ständig hinlaufen, ich sehe ja wie gesund sie ist. Wir waren erst einmal beim Arzt außerhalb von U Untersuchungen und sie ist 3... Ansonsten ist sie nie krank.

    Ne, das einzige was man zuführen muss ist Vitamin B12 und D.
    Nenn es unnatürlich, aber die Tiere die du isst bekommen B12 auch über Nahrungsergänzung, weil sie unter den sterilen Bedingungen sonst kaum was enthalten würden. Ob ich es nun gleich nehme oder über Umwege. Und Vitamin D sollte in unserem Breitengraden jeder nehmen.

    Und jetzt mal im Ernst - diese vollgepackten Regale in jeder Drogerie mit Nahrungsergänzungsmitteln... Wer kauft die? Die sind da sicher nicht für die 1% der Bevölkerung, die sich vegan ernährt.

    Übrigens empfiehlt auch die DGE Nahrungsergänzungsmittel: Folsäure für Schwangere (esse ich mehr als genug) oder Vitamin D für Babys z.B. Und Jod wird allgemein dem Salz zugesetzt. Also erzählt mir nichts von absoluter Natürlichkeit. Die DGE ist leider nicht neutral, genauso wenig wie die Politik.

    Ich sage nicht, dass man nicht aufpassen sollte als Veganer. Auf jeden Fall sogar. Aber jeder sollte das. Die kritischen Nährstoffe bei Omnis sind einfach anders als bei Veganern. Aber beide Ernährungsformen können gesund sein. Ich sehe bloß hier leider nur das Gegenteil... Vollwertkost in omnivor habe ich noch nie sehen dürfen und ich bin in vielen Familien unterwegs...

    Und na ja, was für die Umwelt und die Tiere am besten ist, ist denke ich klar. Aber das soll hier ja auch nicht Thema sein. Eigentlich geht es ja um Nussmuse für Babys. Die übrigens kein Ersatz für Fleisch oder Milch sein sollen, wie kommst du denn darauf? Auch wenn sie teilweise viel Calcium und Eisen sowie Magnesium und Vitamin E enthalten. Aber als "Fleischersatz" in Babybreien nimmt man wohl eher Haferflocken und Hirse...

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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Limonadenbaum Beitrag anzeigen
    Liebe Kati,

    Du fragtest nach Nussmusen... und erhältst natürlich den kompletten Vegetarier-Rundumschlag.
    Wer fragt, kriegt Antwort, das ist im Forum üblich.

    Dazu von mir nun, die seit mehr als einem halben Jahrhundert vegetarisch lebt, demzufolge vegetarisch aufgezogen wurde, und die ihre Kinder, die nun alle langsam das Vierteljahrhundert erreichen, auch vegetarisch aufgezogen hat:
    Lass Dich nicht kirre machen.
    Sagte der, tatsächlich existierende 98jährige Kettenraucher auch, sorry.
    Daß Du das Gefühl hast, daß es gut war, ist nicht allgemeingültig.

    Ich gehe davon aus, dass Du Dich mit einer gesunden und bewussten Lebensweise auseinandersetzt und sich Dein eigener Veganismus nicht auf gekauften veganen Schokopudding aus dem Biokaufhaus reduziert.
    Wieso gehst Du erstmal davon aus? Von denen gibt es Unmengen!
    Wenn Du vollwertig und bewusst, das heißt z.B. Vollkornprodukte in ihrer ganzen Vielfalt, so frisch und bio es geht, aus Quellen, denen Du vertrauen kannst, mit genügend Eiweißquellen, kochst und zubereitest, machst Du alles richtig. Eine Eisen- und B12-Problematik hast Du sicherlich im Auge; es ist aber nicht nötig zu wissen, wie viel B12 Du z.B. mit Deiner Figur, Konstitution und Lebensalltag nun zielgenau jeden Tag zu Dir nehmen musst - oder Dein Kind.
    Genau. Das ist natürlich egal, zu wissen, was man nun tatsächlich benötigt?
    Das ist leichtsinnig! Vitamin B12 Mangel führt zu gravierenden Gesundheitschädrn, insbesondere bei Kindern!

    Besprich darüber immer mal wieder mit Deinem Arzt oder dem Kinderarzt, die meisten Ärzte sind inzwischen so weit, dass sie eine bewusste vegetarische Lebensweise auch für Kinder unterstützen,
    Nein, tun sie nicht. Sie versuchen nur, das Schlimmste zu verhindern, weil sie wissen, daß man mit ideologisch vorbelasteten Eltern nicht vernünftig argumentieren kann.
    und nicht die jahrzehnteollen Ernährungskamellen auspacken. Ich jedenfalls habe keinerlei ärztlichen Gegenwind bekommen.
    Die Kamellen sind hochaktuell. Warum man Dir nicht Gegenwind verpaßte? Siehe Absatz vorher.

    All das leite ich aus meiner Erfahrung ab, selbst mit Nussmusen und Honig (!) als Nahrungsbestandteil großgezogen worden zu sein und es mit meinen Kindern ebenso gemacht zu haben.
    Du und Deine Kinder haben lediglich Glück gehabt.
    Honig füttern kann für Säuglinge unter einem Jahr tödlich sein. Daß DU das nicht GLAUBST, ändert nichts an der Tatsache.

    Ich habe top Blutwerte und gute Zähne für mein Alter, meine Kinder sind alle pumperlgesund und haben erstklassige Zähne. Dabei habe ich bei jedem meiner Kinder nur eine kurze "Baby"Breizeit gehabt, bin nach ein paar Wochen dazu übergegangen, unser Essen oder Bestandteile von unserem Essen vor dem Würzen zu pürieren oder zu zermatschen.
    Schön für Dich. Und Deine Kinder. Und da Du das alles "nach Gefühl" gemacht hast, ganz irres Glück. Wobei das schnelle Beikost-füttern wahrscheinlich das Schlimmste verhindert hat - da sind dann tatsächlich die besser verwertbaren Nährstoffe drin gewesen.
    Natürlich habe ich da Nussmuse und auch Honig sparsam verwendet. Und so würde ich es wieder tun: mit geringen Mengen schauen, ob es vertragen wird.
    Wie gesagt, ich kann ausprobieren, ob mein Baby eine Clostridium-Infektion überlebt... die Chancen dabei sind nicht gut.

    PS: Selbstverständlich ist dies keine Argumentation gegen Leute, die selbst oder mit ihren Kindern gemischt-köstlich leben wollen. Für eine köstliche vegetarische Lebensweise mit Kindern muss sich aber auch niemand rechtfertigen oder gar ein schlechtes Gewissen haben.
    Ich hätte ein extrem schlechtes Gewissen, mein Kind aufgrund meiner persönlichen Ernährungsphilosophie Risiken auszusetzen, denen es bei köstlicher gesunder gemischter Ernährung niemals ausgesetzt wäre...

    Übrigens, gute vegetarische - oder gar vegane Köche ( somit köstliche vegErnährung) sind mir in Mitteleuropa noch nicht begegnet!
    Asiaten können das...


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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Übrigens, gute vegetarische - oder gar vegane Köche ( somit köstliche vegErnährung) sind mir in Mitteleuropa noch nicht begegnet!
    Asiaten können das...
    Wie viele hast du denn ausprobiert? Es gibt tausende Rezepte und wer sagt, "vegan" schmecke nicht ist entweder furchtbar unkreativ oder kann nicht kochen. (;
    Geändert von Arenomil (12.08.2017 um 19:34 Uhr)

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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Arenomil Beitrag anzeigen
    Natürlich isst sie das zusammen wenn es das Frühstück ist. Und sie nimmt mehr als genug Eisen auf, über alle möglichen Quellen. Das mit der Phytinsäure ist zumindest bei Sauerteig Brot übrigens kein Problem.
    Irrtum vom Amt. Außerdem bist Du ja im Kindergarten immer dabei wenn sie ißt...

    Es ist halt schwer, ansonsten Vergleiche anzustellen, ich sehe hier nämlich nur Mist in den Frühstücksboxen. Wirklich gruselig.
    Dann würde ich sie nicht anstellen, wenn die Informationsbadis Mist ist. In einer Forschungsarbeit gibt es dafür 0 Punkte.

    Und ich halte das für nicht gestört. Ihr musste sowieso Blut abgenommen werden, da haben wir das mit gemacht. Schadet doch nicht. Und wenn ich so manche blassen Kinder hier sehe, würde das vielen gut tun um mal zu sehen wo da Mängel sind. Außerdem ist das für mich gut zu wissen, gerade weil immer neunmalkluge Leute kommen und behaupten, ihr fehle sicher was.
    Schadet nicht, tut aber weh. Normalerweise wird gesunden Kindern, ohne Verdacht auf etws, kein Blut abgenommen. Daher glaube ich das jetzt nicht so. Insbesondere bei dem Nachsatz "Ist doch gut für mich, das zu wissen".
    Ich werde aber sicher nicht ständig hinlaufen, ich sehe ja wie gesund sie ist. Wir waren erst einmal beim Arzt außerhalb von U Untersuchungen und sie ist 3... Ansonsten ist sie nie krank.
    Überraschung - meine Omnivoren waren da auch noch nie krank...

    Ne, das einzige was man zuführen muss ist Vitamin B12 und D.
    Sehr natürlich... übrigens solltest Du auch über Kalium nachdenken.

    Nenn es unnatürlich, aber die Tiere die du isst bekommen B12 auch über Nahrungsergänzung, weil sie unter den sterilen Bedingungen sonst kaum was enthalten würden. Ob ich es nun gleich nehme oder über Umwege. Und Vitamin D sollte in unserem Breitengraden jeder nehmen.
    Wenn mein Fleisch vom Biobauern kommt, steht es draußen auf der Wiese/Im Matsch, und bekommt keinerlei Nahrungsergänzung. Und slbst wenn es die darüber aufgenommen hätte, wäre es immer nich besser aufschließbsr, als die direkt zugeführte "Kunstform".
    Und das mit dem Vitamin D ist schlich und ergreifend falsch. Das ist nur bei Personen mit extrem erhöhten Vitamin D Bedarf nötig (Osteoporose Patienten, z.B.)

    Und jetzt mal im Ernst - diese vollgepackten Regale in jeder Drogerie mit Nahrungsergänzungsmitteln... Wer kauft die? Die sind da sicher nicht für die 1% der Bevölkerung, die sich vegan ernährt.
    Nein, aber due BRAUCHEN es. Und daß finde ich seltsam...

    Übrigens empfiehlt auch die DGE Nahrungsergänzungsmittel: Folsäure für Schwangere (esse ich mehr als genug) oder Vitamin D für Babys z.B. Und Jod wird allgemein dem Salz zugesetzt. Also erzählt mir nichts von absoluter Natürlichkeit. Die DGE ist leider nicht neutral, genauso wenig wie die Politik.
    Wenn der Folsäurespiegel einer Frau hoch genug ist bräuchte sie das nicht, um bei ihrem Kind die Spina bifida zu verhindern. Es ist einfacher, über zusätzliche Zufuhr diesen Effekt zu erzielen, als jede "Will-Schwanger-erden"-Frau erst zu darauf untersuchen.
    Selbes für Vitamin D, das Risiko bei "warum-auch-immer"-zu niedrigem Vitamin D Spiegel ist einfach zu hoch, um es zu Riskieren, ebenso bei Fluor - da besteht bei fehlernährten stollenden Müttern uch eine Unterversorgung beim Kind.
    Beides Ausnahmesituationen!
    Und Jod ist für Mitteleuropäer nur über Seefisch zu erhalten - der ist a) teuer, und b) mag den nicht jeder.
    Also Jod ins Salz, und bestimmte Schilddrüsenerkrankungen werden relativ sicher vermieden!

    Ich sage nicht, dass man nicht aufpassen sollte als Veganer. Auf jeden Fall sogar. Aber jeder sollte das. Die kritischen Nährstoffe bei Omnis sind einfach anders als bei Veganern. Aber beide Ernährungsformen können gesund sein. Ich sehe bloß hier leider nur das Gegenteil... Vollwertkost in omnivor habe ich noch nie sehen dürfen und ich bin in vielen Familien unterwegs...
    Und ich habe schon viele Schokopudding-Veganer gesehen... das ist doch kein Argument!

    Und na ja, was für die Umwelt und die Tiere am besten ist, ist denke ich klar. Aber das soll hier ja auch nicht Thema sein. Eigentlich geht es ja um Nussmuse für Babys. Die übrigens kein Ersatz für Fleisch oder Milch sein sollen, wie kommst du denn darauf? Auch wenn sie teilweise viel Calcium und Eisen sowie Magnesium und Vitamin E enthalten. Aber als "Fleischersatz" in Babybreien nimmt man wohl eher Haferflocken und Hirse...
    Leider ist dem nicht so, viele bilden sich ein, daß sie damit Milch und Fleisch ersetzen können, weil so reichhaltig.
    Ja, Schokopudfingveganer...

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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Arenomil Beitrag anzeigen
    Wie viele hast du denn ausprobiert? Es gibt tausende Rezepte und wer sagt, "vegan" schmecke nicht ist entweder furchtbar unkreativ oder kann nicht kochen. (;
    Ich kann kochen... und viele Rezepte sind unkochbar, jedenfalls beinder Intention, schmackhaftes Essen zu erzeugen. Ich muß so kochen, denn ich habe leider Vegetarische Freunde mit Hang zu vegan.
    Und ich glaube nach etlichen Einladungen bei diesen zuhause, ,daß der Witz "Vegetarier ist ein indianischer Ausdruck für "Schlechter Jäger" tatsächlich falsch ist.
    Es muß heißen "Vegetarier ist ein indianischer Ausdruck für "mieser Koch"!"


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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Ich kann kochen... und viele Rezepte sind unkochbar, jedenfalls beinder Intention, schmackhaftes Essen zu erzeugen. Ich muß so kochen, denn ich habe leider Vegetarische Freunde mit Hang zu vegan.
    Und ich glaube nach etlichen Einladungen bei diesen zuhause, ,daß der Witz "Vegetarier ist ein indianischer Ausdruck für "Schlechter Jäger" tatsächlich falsch ist.
    Es muß heißen "Vegetarier ist ein indianischer Ausdruck für "mieser Koch"!"
    Hahaha. Nun, du bist dann der schlechte Koch. Es gibt zudem doch auch zig Rezepte die eh vegan sind. Spaghetti Napoli, leckere Salate und gerade viele "alte" Rezepte von früher. Aber wenn das alles nicht schmeckt...


  10. Registriert seit
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    AW: Nussmuse für Babybrei verwenden?

    Was ist hier der Irrtum vom Amt? Stehe auf dem Schlauch...
    Ich stelle doch auch keine Forschungsarbeiten an sondern erzähle nur was ich sehe. Und ja, ich sehe was sie isst da wir noch in der Eingewöhnung sind. Und zu Hause isst sie das gleiche. Ist das so ungewöhnlich?

    Es ging um einen Antikörper Nachweis im Blut. Will nicht ins Detail gehen, da anderes Thema. Aber warum dann nicht das Blut gleich "nutzen"?

    Kalium nehme ich super auf. Täglich immer etwa 2 g, gar kein Problem über pflanzliche Ernährung.

    B12 ist B12. Chemisch völlig gleich und kann auch super aufgenommen werden. Ich hatte als Omni Mangel und jetzt nicht mehr.

    Vitamin D ist ein Problem in Deutschland. Da bist du einfach nicht auf dem neuesten Stand. Warum sonst ist das auch Test und Standardgabe bei Schwangeren? Auch hier: als Omni Mangel, seitdem ich es teste und supplementiere ist alles in Ordnung.

    Ich weiß das alles mit Folsäure und Jod... Aber das zeigt doch, dass nicht nur Veganer Nahrungsergänzungsmittel brauchen. Und nein, ich brauche NICHTS von diesen ganzen Mittelchen. Seit Jahren nicht.

    Haferflocken und Hirse ersetzen in dem Brei das Eisen. Und das klappt perfekt. Was ist denn sonst noch so im Fleisch drin was man nicht anders wie kriegen kann?

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