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  1. gesperrt Avatar von Ebayfan
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    AW: Was kochen für "das essen ich nicht" kinder gaumen?

    Eine Dauerdiät würde bedeuten, der Magen knurrt täglich. Das ist aber nicht so. Ich habe nur die Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen, die ich sowieso noch nie besonders gern mochte oder die ich nicht gut vertrage.

    Ich hatte als Kind regelmäßig Kämpfe wegen des Brots. Ich sollte es essen, wollte es aber nicht. Brot essen war eine Pflichtübung wie Zähne putzen.

    Und dann kam dieses Buch! Was für eine Erleichterung. Man muss überhaupt kein Brot essen! Wow!

    Über die Kartoffeln gab es in meiner Kindheit auch schon Diskussion. Auf Salzkartoffeln war ich auch nicht scharf und die gab es bei uns ständig.

    Möglicherweise war das auch der Grund, warum ich als Kind nicht dick wurde?^^

    Wenn immer wieder Lebensmittel auf dem Tisch stehen, die man zwar ohne viel Murren isst, aber nicht wirklich lecker findet. Als Teenager war ich ziemlich gut darin, so ziemlich alles zu essen, was ich nicht wirklich mochte. Nur Übelkeit erregende Speisen ließ ich stehen.

    Nach Weizenwampe habe ich das alles gestrichen. Und es geht mir besser.

    Klar, es gibt Ausnahmen, die ich mir zum Abnehmen verkneife; Pizza und Pommes, mal ein Stück Torte z.b. Aber bei Gelegenheit esse ich die dann doch mal. Aber sicher nicht ständig. Allerdings gab es die bei uns sowieso nicht ständig.

  2. gesperrt Avatar von Hillie
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    AW: Was kochen für "das essen ich nicht" kinder gaumen?

    Ebayfan, merkst du denn gar nicht, dass du dich immer im Kreis drehst. Deine Anpreisung der Low (oder No-) Carb-Diät bringst in allen passenden oder nicht passenden Strängen an. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Es ist schon ein Unterschied, ob jemand wie du keine Weizenprodukte verträgt, oder ob ein Kind, das große Verlustängste hat und eine Mutter, die anscheinend mit Süßigkeiten und Chips verwöhnt, Gewichtsprobleme hat. Zum Glück haben viele andere geschrieben, dass eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung, die auf langsame Karlorienreduzierung hinausläuft, verbunden mit Bewegung, für einen jungen Menschen, dessen Körper sich noch im Aufbau befindet, viel besser ist, als irgendwelche neuen Ernährungserkenntnisse.

  3. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Was kochen für "das essen ich nicht" kinder gaumen?

    Super, einem 11 jährigen Kind bereits dermaßen das Essen zu versauen.... Da sind doch die Essstörungen bereits vorprogrammiert...
    Gesund essen und zwar ALLE in der Familie und für altersgerechte Bewegung sorgen.

  4. gesperrt Avatar von Ebayfan
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    AW: Was kochen für "das essen ich nicht" kinder gaumen?

    Ich versuche nur, mal zu hinterfragen, was man an der bisherigen Ernährung so sehr schätzt und warum. Dieses ausgewogen mit viel Vollkorn ernähren führt doch oft dazu, dass man ungeliebte Speisen runterwürgt und sich dann mit Lieblingsessen dafür belohnt, also doppelt isst.

    Komischerweise mag aber kaum ein Kind Vollkorn lieber. Also wäre mein Vorschlag, Vollkorn wegzulassen und dafür etwas weniger normal plus mehr an Gemüse zu essen. Was ausgewogen ist, ist sowieso eine ganz heikle Frage.

    Man sollte sich vielseitig ernähren, alles, was man gar nicht mag, ganz weglassen und sich viel bewegen. Das erhöht nebenbei die Lebensqualität. Außerdem wäre es klug, nicht zuviel Junkfood mit viel Zucker zu konsumieren. Und das beinhaltet auch süße Getränke. Es ist wichtig, Dinge zu essen, die langfristig sättigen, denn das nimmt das Thema Essen für Stunden aus dem Spiel. Zeit, die man sinnvoller nutzen kann.

    Es ist übrigens ein Mythos, dass man beim Sport umkippt, wenn man nicht kurz vorher massenhaft Kohlenhydrate gegessen hat. Es ist einfach unwahr. Ich habe das gestern noch getestet. Mit nicht so vollem Bauch bewegt man sich besser.

  5. gesperrt Avatar von Hillie
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    AW: Was kochen für "das essen ich nicht" kinder gaumen?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    dass man ungeliebte Speisen runterwürgt
    Dieses Wort alllein zeigt doch, welch negative Einstellung du zum Essen hast.
    Es hat doch niemand vorgeschlagen, Kinder mit Vollkorn zu ernähren. Aber heranführen kann man sie!

  6. Avatar von schafwolle
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    AW: Was kochen für "das essen ich nicht" kinder gaumen?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Komischerweise mag aber kaum ein Kind Vollkorn lieber.
    Bei uns gab es so gut wie nie Weißmehlprodukte, sondern
    eben Vollkornbrot, Vollkornnudeln.

    Die Kinder sind damit aufgewachsen und ziehen diese gesündere
    Variante auch heute noch vor.

    Ganz abgesehen davon, ist der geschmackliche Unterschied
    zwischen normalen Nudeln und Vollkornnudeln derart minimal,
    dass Dein Argument an den Haaren herbeigezogen ist.

  7. gesperrt Avatar von Hillie
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    AW: Was kochen für "das essen ich nicht" kinder gaumen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Bei uns gab es so gut wie nie Weißmehlprodukte, sondern
    eben Vollkornbrot, Vollkornnudeln.

    Die Kinder sind damit aufgewachsen und ziehen diese gesündere
    Variante auch heute noch vor.

    Ganz abgesehen davon, ist der geschmackliche Unterschied
    zwischen normalen Nudeln und Vollkornnudeln derart minimal,
    dass Dein Argument an den Haaren herbeigezogen ist.
    Es gibt auch inzwischen Nudeln z.B. aus roten Linsen, aus Hirse, aus Mais usw. die hervorragend schmecken und keine Weizenwampe machen!

  8. gesperrt Avatar von Ebayfan
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    AW: Was kochen für "das essen ich nicht" kinder gaumen?

    Zitat Zitat von Hillie Beitrag anzeigen
    Dieses Wort alllein zeigt doch, welch negative Einstellung du zum Essen hast.
    Es hat doch niemand vorgeschlagen, Kinder mit Vollkorn zu ernähren. Aber heranführen kann man sie!
    Irgendwo wurden sehr wohl Vollkornnudeln empfohlen.

    Meine Mutter hat das auch mal versucht, aber die Dinger schmecken einfach nicht. Egal, ob man sie vorgesetzt bekommt, oder ob man herangeführt wird.^^ Man würgt sie dann eben runter. Dabei sind sie nicht die Spur kalorienärmer, sie schmecken nur schlecht. Und man hat danach das Geühl, man wäre zu kurz gekommen und schiebt noch was nach. Wenn man was findet.

    Außerdem habe ich keine negative Einstellung zum Essen. Ich habe nur eine negative Einstellung zur Ernährungspyramide der DGE. Denn laut der soll ich ständig Zeug essen, was ich gar nicht mag und alles was ich mag gibt es nur in winzigen Mengen, die nicht satt machen. Schaue ich mir aber alternative Ernährungspyramiden wie z.b. der Paläo-Bewegung an, läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

    Die Meinungen darüber, was gut ist, sind also geteilt. Mein Ansatz ist doch nur, die übliche Meinung mal zu hinterfregen und zu überlegen, welche Lebensmittel wohl am besten zu einem selbst passen. Nach Vorliebe, Geschmack und Vernunft.

    Was nutzt einem eine angeblich gesunde, ausgewogene Ernährung, wenn sie nur aus Dingen besteht, die man nicht mag?

    Ja, ich weiß auch, dass Matjesheringe sehr gesund sein sollen. Für mich wären sie der erste Schritt in die Bulemie und dafür bräuchte ich mir gar nichts in den Hals stecken. Von den Heringen abgesehen.

    Also, was mag das Kind außer dem Offensichtlichen (Schokolade, Chips, Kartoffeln, Nudeln)? Was kann man damit zubereiten? Wenn einen die Hauptmahlzeiten so richtig befriedigen, muss man weniger naschen. Denn Naschen ist eine Ersatzbefriedigung für schlechtes Essen.

    Wenn sie gern Gurken isst, wie sieht es denn mit Zucchini, Kürbis oder Melonen aus? Die sind doch alle miteinander verwandt. Die Lust auf Schoko kann man auch mit Backkakao stillen. Wer gern Pizza mag, wird auch mit einem Gemüseauflauf, der Oregano und Tomaten enthält, ganz zufrieden sein.

    Was ist denn der Grund, warum wir gewisse Dinge so sehr mögen? Bei Erdnussflips z.b.? Mögen wir die Maisgrundlage oder das Erdnussaroma? Wäre es nicht einfacher, lieber ein paar Erdnüsse zu essen und den Mais einzusparen? Oder etwas Erdnussbutter in eine Sauce zuzugeben. Hühnerspießchen mit Erdnusssauce, ein klassisches indonesisches Gericht, sehr lecker, und keiner braucht danach noch Flips.

    Meine Idee ist einfach, mal zu hinterfragen, warum man etwas isst, ungeliebte Dinge zu streichen und den Vorlieben auf den Grund zu gehen. Gerade Kinder sind da schon etwas seltsam. Wir aßen als Kinder gern Bifi. Die Wurst selbst war eigentlich bloß ok. Das Beste war, danach ewig die Hülle auszulutschen. Ist das nicht schräg? Wir aßen die Wurst, um an die Plastikhülle zu kommen. Und beim Eis am Stil war das Herumkauen auf dem Stil fast genauso schön wie vorher das Eis. Ein kleines Eis mit einem großen Stil hätte es also auch getan. Das tat es dann auch, denn das Eis war oft taschengeldfinanziert.

    Ich esse übrigens auch gern mal Chips. Mein Trick ist, mir Minitüten zu besorgen. 20 bis 30 g reichen eigentlich. Aber ist die Tüte größer, isst man eben weiter. Denn sonst werden sie weich und weiche Chips mag keiner.


  9. Registriert seit
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    AW: Was kochen für "das essen ich nicht" kinder gaumen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Es wurde hier ja schon mal gefragt:

    von wieviel Übergewicht sprechen wir hier?

    War das Mädchen schon immer dick?
    Oder handelt es sich Kummerspeck, den sie sich in einer belastenden
    Situation angefuttert hat?
    Oh, dann habe ich das überlesen, sorry.
    Ich hab jetzt mal nachgefragt was die Größe angeht.
    Sie ist 1,60 m und wiegt 63 kg.
    war vor einiger Zeit noch pummeliger, aber durch nen wachstumsschub hat sich das etwas verwachsen. Aber das mit dem Verwachsen kommt ja wieder, wenn man weiter auf Süßigkeiten setzt.

    Es ist ja nicht so, dass ich die Kleine auf Diät setzen möchte! Aber ich würde gerne wissen, wie ich zb. ihre geliebten Kartoffeln noch so zubereiten könnte.
    Die Nudeln möchte ich lieber kürzer setzen, aber natürlich nicht ganz vom Speiseplan nehmen, da sie die eben mag.

  10. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Was kochen für "das essen ich nicht" kinder gaumen?

    Zitat Zitat von Hillie Beitrag anzeigen
    Es gibt auch inzwischen Nudeln z.B. aus roten Linsen, aus Hirse, aus Mais usw. die hervorragend schmecken und keine Weizenwampe machen!
    Damit brauche ich unserem Kind nicht zu kommen
    Hab ja auch ein ziemlich mäkliges Kind, ich bin da recht tolerant...es darf fast alles gegessen werden, in Maßen und es muß sich bewegt werden.
    Wir sind allerdings auch Vorbild, ich koche gesund und frisch...wenn aber der Rest der Familie von Fastfood oder Fertiggerichten lebt, wird es schwer, einem einzelnen Kind klarzumachen, gesünder zu essen.

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