Die meisten Vorstellungen welche Menschen vom Begriff "Glauben" haben sind sehr definiert auf dieses eine und sonst gar nichts.Zitat von Inaktiver User
Das ist das, was die diversen Glaubensrichtungen an einander geraten lässt und für Unfrieden sorgt.
Wenn ein Glaube kohärent wäre und für sich selbst ohne alles Brauchtum und Rituale und Jahrhunderte Tradition auf die man sich berufen kann mit: "Haben wir alles bestens überlebt"...
Wenn also ein Glaube so wahr und einleuchtend ist, bedarf es keiner Kämpfe und Zwänge für das Volk, welches diesem Glauben angehören soll.
Wozu braucht ein Glaube Sicherungsmaßnahmen wie:
"Du darfst nur einen heiraten mit der gleichen Religion, oder dann muss der eine von den beiden verliebten Andersgläubigen die Religion ABSCHWÖREN" (nannte man dies einmal)
Warum bedarf ein Glaube der Mission und Werbung?
Wer lebt davon, dass andere denselben Wahn haben, sei er raumzeitlich, sei er christlich, sei er timbuktisch naturphilosophisch, sei er atheistisch,...?
Das Mensch ist faul und träge und es mag gern, wenn andere es in dieser Ansicht unterstützen. Man braucht seine Herde, um eine Sicherheit zu haben, weil man weiß ja nicht ob man morgen auch noch so viel leisten mag wie heute.
Kein Lebewesen kann in einer Welt leben, in welcher es sich täglich vollkommen neu orientieren muss, dazu ist die Hirnleistung nicht genügend.
Nicht mal ein Computerprofi vermag sein Gerät zu bedienen, wenn die Bedienungsvorschriften und der Hauptbrowser täglich ändern.
Und der Computerprofi wird froh sein, wenn er einen Garten hat und sich nach der grossen Updateseuche alles gelegt hat, dann kauft er ein neues Gerät und fängt vorne an oder versucht zu retten was zu retten ist von der alten Festplatte.
Was bedeutet "wirklich glauben"?
Kann ich nicht glauben: Ja es gibt ein geistiges Universum, das mit der Raumzeit über den Link "Leben" kommuniziert, doch dieses geistige Universum kennt keinen Raum und keine Zeit und hat andere Dimensionen, in welchen die Raumzeit ein begriff sind, wie in raumzeitlichem Denken der Himmel oder Geist ist, welche raumzeitlich nicht erfassbar und darum raumzeitlich inexistent sind.
Genauso wie es Gedanken nur so lange gibt, als sie jemand denkt.
Schon wenn ich am nächsten Satz schreibe ist der letzte inexistent, ich kann ihn aktivieren oder ausgraben.
Warum soll nicht alles das neben einander möglich sein? Man braucht bloß die Angst loszulassen und sich nicht an eines Glaubens Wirklichkeit klammern, denn in der Wirklichkeit aller Glaubensformen wird das Dasein erst richtig bunt.
Dann kann man auch aufhören damit, sich zu vermehren bis zum Gehtnichtmehr und aus dem Grund dass man den Platz für seine Kinder beansprucht andere Weltuser abzuknallen, wo immer man sie treffen kann, wenn sie was anderes für wahr halten.
Jeder Glaube ist genau so lange gut, als er andere Wirklichkeiten auch zulässt, so bald er ALLEIN richtig sein will, ist er eben einseitig und FALSCH !
Falsch aus jeder anderen Sicht und andere Sichten gibt es, so lange es verschiedene Bewusstseine und verschiedene Augen gibt.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 21
-
24.10.2008, 18:57
AW: Zu faul zu entscheiden: Sucht Beweis.
Geändert von feelerlos (24.10.2008 um 19:44 Uhr)
Zitieren erlaubt
Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.
-
25.10.2008, 22:09Inaktiver User
AW: Zu faul zu entscheiden: Sucht Beweis.
jeder Glaube hat in sich den Kern, dass der Gläubige sich als "im Besitz der alleinseeligmachenden Wahrheit" wähnt.
Zitat von feelerlos
Denn etwas anderes wäre ja Glaubenszweifel.
Das führt zur Intoleranz und zur Ablehnung anderer Glaubensrichtungen.
Wer sich dagegen umfassend informiert - auch über die geschichtlichen, historischen Irrtümer der eigenen Glaubensführer ("die Erde ist eine Scheibe") - der wird bescheiden, und akzeptiert, dass auch andere im (zumindest Teil-)Besitz der Wahrheit sein können, und dass auch die eigene Überzeugung ein Irrtum sein könnte.
Daraus wurzelt die Toleranz, die letztendlich das Ziel der christlichen Nächstenliebe und damit der Theologie sein müsste.
-
26.10.2008, 08:04
AW: Zu faul zu entscheiden: Sucht Beweis.
Danke Schimanski, schön dargestellt.
Ich dachte, Bewusstseine, welche mit der Umwelt in Kontakt treten, machen normalerweise die Annahme, dass die Umwelt auch das sähe, was sie sehen.
Sofern es überhaupt anderen die schwierige Disziplin des Sehens (Denkens) zutraut und nicht das Denken verboten wird, wie in so manchen Reglementen mit der Zusammenfassung: "Der Chef hat recht".
Aber ein "wirklich Gläubiger" genau so wie ein "wirklich Liebender" ist so berauscht von seine(m/r) Glauben/Geliebten, dass andere Glauben/Geliebte im Augenblick der Begegnung garantiert nicht in die Gedanken treten, andere Möglichkeiten als die als heilige Wahrheit anerkannte (und auch akzeptierte) bilden dann eine Gefahr und bedrohen die auserkorene Wahrheit, zu der hin man sich endlich entwickelt hat.
Alles Andere ist ketzerisch, krank, böse, verdammt....
Der Weg zur "Wahrheit" kann aber auch anders laufen: Man kriegt die Wahrheit präsentiert und findet dann die plausibelsten Gründe, warum das genau so sein muss und nicht anders sein kann/darf. Und darum ist es wahr.
Umso mehr ist alles Andere ketzerisch, krank, böse, verdammt....
Neuerdings ist sogar die Evolutionslehre und die Schöpfungslehre kein Widerspruch mehr Daraus mal einen Ausschnitt:Dieser letzte Satz hier entspricht weitgehend meinem Bild des Erlebens von einer Raumzeit, welche mit dem geistigen Universum über das Leben verlinkt ist und beinhaltet auch, dass Gott bzw. das geistige Universum keine Konstante ist, sondern mit jedem Leben dazu lernt, welches irgend ein Bewusstsein hier absolviert...... "Wir sind nicht gegen die Evolutionslehre, doch es ist und bleibt schwierig, die Evolution der Arten in kleinen Schritten zu betrachten. Es ist zu vereinfachend zu sagen, dass der Mensch von einem Wurm abstammt, der dann ein Reptil wurde, um sich dann in einen Affen z u verwandeln, bis dann schließlich ein Mensch daraus wurde. Vielmehr müsste man die Evolutionslehre als einen allgemeinen Prozess betrachten. Es gibt noch viele offene Fragen - und nicht zuletzt darum organisieren wir diesen Kongress.“
Papst Benedikt XVI. hat sich mehrfach gegen einen künstlichen Gegensatz zwischen Evolutionslehre und Schöpfungsglaube ausgesprochen. Dennoch beantworte die Evolutionslehre nicht alle, vor allem nicht die großen philosophischen Fragen. Dazu Sànchez Sorondo :
„Das Lehramt sagt nicht, dass die Evolution und die Schöpfung im Konflikt zueinander stehen. Viele namhafte Kirchenpersönlichkeiten haben das immer wieder betont - wie beispielsweise Johannes Paul II.. Auch der ehemalige Kardinal Josef Ratzinger und jetzige Papst Benedikt hat das klar ausgedrückt. Es ist wichtig festzuhalten, dass die Evolution als Bereich der Wissenschaft nicht ein Gegenpol zum Schöpfungsglauben ist. Dieser ist nämlich ein Bereich des Glaubens und der Theologie. Die Schöpfung erklärt sozusagen die vertikale Entwicklung, während die Evolution den horizontalen Prozess begründet. Nochmals: Es gibt keinen Konflikt.“
Respekt: Auch im Vatikan scheint ein Fortschritt möglich zu sein, die differenzierte Interpretation des Wortes Gottes lässt auch zu, dass man als Religion bisher Fehler gemacht hat!
Leider kenne ich von anderen Religionen die Widersprüche nicht so detailliert, ich möchte hier nicht als kirchenfeindlich gegen das Christentum erscheinen, nur habe ich von anderen Glaubensgewerkschaften noch viel weniger eine Ahnung als vom Christentum! Also noch weniger Möglichkeiten, mir eine Ansicht zu bilden.
Einem aufmerksamen Leser irgend einer religiösen Lebensanweisung fallen unbedingt die Widersprüche auf, welche in jeder Lehre selbst enthalten sind.
Von einer Wahrheit zu verlangen, dass sie ohne Widerspruch sein müsse ist ein höchst illusorisches unrealistisches Ansinnen und das Leben nach irgend so einer ideellen "Wahrheit" zu gestalten unter Beeinflussung der Umwelt kann fast nur in Diktatur oder Terrorismus enden, oder bestenfalls in Eremitentum.
Aber sich von einer geistigen Kraft geleitet zu wissen welche selber noch im Entwicklungsstadium ist, ist eine höchst verunsichernde Lebensgrundlage: Dafür marschiert keiner in den Tod für seine Heiligkeit, um seinen Übungen und Experimenten als Kanonenfutter zu dienen, da muss man schon überzeugendere Argumente haben.
Oder Wahnideen, wie man sie nur Kindern eintrichtern kann.
Im praktischen Alltag muss man sich auf gewisse Dinge verlassen können, je komplizierter die zwischenmenschliche Zusammenarbeit verläuft. Da hat sich in vielen Bereichen der Automat, die Maschine, als zuverlässiger erwiesen als der arbeitende Mensch, und dann auch noch als leistungsfähiger.
Man kann heute Automaten bauen, welche Heere von Arbeitern ersetzen, z.B. Erntemaschinen auf Plantagen.
Aber auch schwierigere Arbeiten: Fahrzeuge, welche hier herum fahren, werden größtenteils automatisch produziert.
Doch Automaten sind (noch) nicht schöpferisch: Sie tun genau, was einer befiehlt und sonst sind sie defekt.
Religionen sind Begründungen für die Verhalten, welche in ihren Lebensanweisungen verordnet werden.
Oftmals geprägt von "Predigern", welche z.B. ihren Machismus oder mindestens ihr patriarchales Diktat auch noch mit Verstümmelungen an jedem Neumitglied der Gemeinde manifestieren müssen, um ihre Herde zu markieren sozusagen, coupiert man ihnen ein Körperteil, wie der Bauer seine Rinder brandmarkt.
Von besonders entwickelter geistiger Größe kann ich solche Kennzeichnungen nicht sehen, materialisieren sie doch den Glaubensgenossen zum Mitrindvieh derselben Herde.Zitieren erlaubt
Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.
-
26.10.2008, 11:08Inaktiver User
AW: Zu faul zu entscheiden: Sucht Beweis.
Hallo, bin gerade "zufällig" auf diesen Strang gestossen.
Zuerst: Zufälle gibt es nicht.
Ich denke, es muss erstmal in das Bewusststein jedes Menschen, unabhängig von seiner Glaubensgemeinschaft, eindringen, dass GOTT alles ist. Er ist reine LIEBE. Und.... wir sind GOTT.
ER lenkt uns nicht, ER hat uns den freien Willen gegeben. Was wir damit machen, ist ganz allein unsere Sache.
GOTT ist überall und er ist immer der/die/das Gleiche, egal in welcher Kultur. Dort hat GOTT nur einen anderen Namen.
Ich bin katholisch getauft und vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten, weil ich mit ihren Vertretern nicht unbedingt klarkomme. Trotzdem gehe ich hin und wieder in eine Messe und empfinde die Atmosphäre dort als sehr emotional.
Durch eine Trennung begann ich Anfang des Jahres mit allem auseinanderzusetzen. Ich begann zu beten und auch Wünsche sind Gebete.
Ich habe, für mich gelernt, dass wir alle GOTT sind, alle LIEBE sind. Ich wusste das schon immer, nur hatte ich es über Jahre hinweg vergessen. Ich will niemanden überzeugen, höchstens zum Nachdenken anregen.
Denn wir dieses Bewusstsein, dass wir GOTT/LIEBE sind, dann ändert sich unser Verhalten und Denken. Und unsere Gedanken positiv wie negativ gehen ins Universum und lösen dort Dinge aus, die wir dann anziehen. Wir sind das Produkt unserer Gedanken.
Habt doch Vertrauen in Eure Kraft, Eure Liebe und Eure Gedanken. Und Vertrauen hebt Angst auf.
Stellt Euch vor, alle Menschen würden dies verstehen, würden sich ihrer Kraft und Liebe bewusst, würden ohne Vorurteile andere Menschen und auch Situationen annehmen. Durch diese Änderung des Bewusstseins könnte sich die Welt verändern.
Sucht noch immer jemand nach dem BEWEIS?
Wir sind der BEWEIS, wir sind GOTT, wir sind die unendliche LIEBE.
Es gibt viele Bücher, die mit wirklichem Interesse gelesen, uns helfen, auf diesen Weg zu kommen.
Gruss Braut
-
26.10.2008, 18:35
AW: Zu faul zu entscheiden: Sucht Beweis.
Da hast Du recht, Braut: Gott ist sehr praktisch.
Und alles was wir gut brauchen können muss ja auch wahr und wirklich sein.
Dein Pantheismus erinnert mich an das Gespräch meiner Leberzelle mit einer meiner Blutzellen:
"Glaubst Du an einen feelerlos?"
"weiß nicht, nie begegnet, aber es scheint uns zu steuern"Zitieren erlaubt
Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.
-
26.10.2008, 19:38Inaktiver User
AW: Zu faul zu entscheiden: Sucht Beweis.
Zufall!
Zitat von feelerlos
-
27.10.2008, 08:17
AW: Zu faul zu entscheiden: Sucht Beweis.
Der Zufall fällt sowieso da zu wo die Details eben hin wiesen (wenn man sie alle beachten könnte).
Die Tatsache, dass menschliche Erkenntnis bei Weitem noch nicht alle Zusammenhänge versteht, rechtfertigt noch nicht die Annahme, dass irgend etwas in der Realität (Wirklichkeit) ohne Ursache geschähe.
Insofern übernimmt der Zufall sozusagen die Rolle des Teufels: Er begünstigt und verhindert wen und was immer gerade eben zufällig seinen Weg kreuzt.
Aus persönlichen Erfahrungen müsste ich annehmen, dass Zufall eher weiblich ist.
Apropos Geschlechter: Das Patriarchat sitzt tief, denn das Gott wird weltweit vorwiegend männlich gesehen während Zufall zwar von "der Fall" her männlich ist, das Böse aber ist geschlechtsfrei und der Teufel steckt im Detail. Geschlechtsfrei aber sicher geschlechtsreif (da es sich dauernd vermehrt), also vermutlich androgyn.
Dennoch kann man immer noch nicht beweisen, dass es nicht der Gedanke wäre (zu biblisch das Wort) welches die Hirne zum Schwingen bringe und es ist reine Willkür, anzunehmen die Unterschiede der Aktionspotentiale der Dendriten und Neuriten in den Hirnen wären die Ursache der Gedanken, nur weil sie zusammen mit Gedanken auftauchen.
Gestern habe ich mich mit einem Gedanken getroffen, oben am Waldrand, der waberte da ohne Sinn und Zusammenhang in den gefallenen Blättern herum und wurde aufgewirbelt, dann hat er sich in meinem Bewusstsein festgekrallt und nun haben wir heute trotz leichter Rückenschmerzen gute Laune.
Womit habe ich so was bloß verdient?
Dass ich diesen Inhalt da oben traf, besagt nicht, dass der Gedanke raumzeitlicher Natur war, auch nicht, dass da oben ein besonderer Gedankenkraftort läge, sondern nur dass mein Bewusstsein gerade zu dieser Zeit und an diesem Ort in der Lage war, den Gedanken einzulassen, welcher selbst ja zeit- und raumlos ewig ist.Zitieren erlaubt
Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.
-
27.10.2008, 08:47Inaktiver User
AW: Zu faul zu entscheiden: Sucht Beweis.
Zitat von feelerlos
Liegt es manchmal auch nur an der deutschen Sprache?
Im englischen z.B. wird das Wort "the" geschrieben vor männlich und weiblich...
the man, the woman, the sun, the moon, the flower, the dog, the devil, the angel, the god, the sheep,Geändert von Inaktiver User (27.10.2008 um 09:10 Uhr)
-
27.10.2008, 10:49
AW: Zu faul zu entscheiden: Sucht Beweis.
Oh, nun erreichen wir fundamentales Niveau sozusagen:
Sprache ist (gelegentlich) ausformuliertes Denken (Logos, das war ja aller Dinge Anfang) wenn Sprache nicht einfach die Befreiung des entsprechenden Sprechenden von seinem Innendruck ist über die intonierende Anwendung der Stimmänder, welche Schwingungen einen beruhigenden Effekt auf den Geist des Individuums haben sollen.
Allerdings ist Englisch eine Weltsprache und das nicht umsonst, denn sie ist leicht zu lernen und das fördert die Völkerverständigung und somit auch die Ökumene. Doch muss man dennoch berücksichtigen, dass die Urtexte der diversen Glaubensrichtungen niemals in englisch geschrieben wurden, denn diese Sprache existierte zur durch Radiometrie ermittelten Zeit der Entstehung dieser Texte überhaupt noch gar nicht.
Ob und was die Völker Britanniens damals sprachen ist mir leider gerade nicht geläufig, mag jemand nachforschen? Müsste irgendwo in lateinischen Texten über Britannien zu erfahren sein.
Inwieweit ist eigentlich der Glaube verantwortlich für Verständigungsprobleme?Zitieren erlaubt
Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.
-
30.10.2008, 22:30Inaktiver User
AW: Zu faul zu entscheiden: Sucht Beweis.
Anders rum - der Mensch denkt in Sprache, die Denkweise wird durch die Sprache geprägt.
Zitat von feelerlos
Und deshalb ergibt sich auch die Antwort auf die folgende Frage :
Über die Sprache findet doch die Verständigung statt - und die Sprache ist notwendigerweise ungenau, was zur Interpretation führt. (Aber auch) der Glaube prägt den Inhalt von Begriffen, prägt ethische Verhaltensmuster - und damit auch die Sprache.
Zitat von feelerlos



Zitieren