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    AW: Beweis für Gott

    Zitat Zitat von Lizzie64
    halber!

    quod erat ... und so weiter.
    DEMONSTRANDUM!

    Zu deutsch, "Was zu beweisen wäre".

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    AW: Beweis für Gott

    Zitat Zitat von Hochhinaus
    DEMONSTRANDUM!

    Zu deutsch, "Was zu beweisen wäre".
    Vielmehr richtig:
    was zu beweisen war

    üblicherweise gebraucht nach gelungenem Versuch
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Beweis für Gott

    Zitat Zitat von fifi1234
    Nun sagt der Satz von Gödel, maximal verständlich, wenn auch nicht genau so bzw. nur unter bestimmten Umständen, daß es in dieser Welt immer noch Sachen gibt, die nicht mit allen anderen Sachen in der Welt erklärbar oder beweisbar sind. Formal gilt das zwar nur für abstrakte Sachen wie math. und logische Formeln, man kann aber weiter schließen daß es auch für reelle Sachen gilt die sich mithin im Weltall nicht eindeutig nachweisbar sind; unabhängig davon betrachten wir Eigenschaften, und diese sind sowieso abstrakt.
    Es ist zweifellos richtig, dass "es in dieser Welt immer noch Sachen gibt, die nicht mit allen anderen Sachen der Welt erklärbar oder beweisbar sind." Aber aus dieser Tatsache muss nicht zwingend folgen, dass es deshalb einen Gott oder ein höheres Wesen geben muss oder gibt.


    Zitat Zitat von fifi1234
    Diese Sachen wirken hier zwar, jedoch in derselben Weise wie sie sind als wie wenn sie anders wären. Ihnen können daher keine sicheren Eigenschaften mehr zugeordnet werden, sie können nicht verstanden, nicht näher erforscht werden.
    Das muss aber nicht heißen, dass sie niemals verstanden oder erforscht werden können. Viele Dinge, die man heute erklären kann wurden vor 500, 1000 oder mehr Jahren auch noch für unmöglich gehalten. Damit will ich nicht sagen, dass jemals alle Dinge oder Vorgänge bis ins letzte erforschbar und erklärbar sein werden, doch aus der "Unerklärbarkeit" muss man nicht zwangsläufig die Existenz eines Gottes ableiten.

    Zitat Zitat von Islabonita

    Zitat Zitat von fifi1234
    Es macht keinen Sinn zu fragen ob es einen oder drei oder 5 Götter gibt, die Wirkung wäre dieselbe. Eine bestimmte Eigenschaft kann nicht nur nicht zugeordnet werden, auch ihr Gegenteil kann nicht zugeordnet werden.

    An Gott kann man nur glauben. Im Prinzip kann man sich ihn vorstellen wie man will, aber auch ganz anders. Eigenschaften sind nicht definiert da hier keine eineindeutigen Wirkungen erzeugend.
    Ist es für Dich denn genauso legitim, den Schluss zu ziehen, den Anitra gezogen hat (und ich nebenbei bemerkt auch), nämlich dass es höchstwahrscheinlich keinen Gott gibt?
    Danke für die Frage, Islabonita.

    Man kann sich Gott vorstellen wie man will oder ganz anders (nach der Aussage von fifi) oder eben gar nicht, d.h. nicht existent.

    Anitra
    Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.

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    AW: Beweis für Gott

    Zitat Zitat von Opelius
    Vielmehr richtig:
    was zu beweisen war

    üblicherweise gebraucht nach gelungenem Versuch
    Sorry, aber mein Latein habe ich nur in der Penne gebüffelt, und das ist schon fast 40 Jahre her. Außerdem beginne ich zu verkalken!

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    AW: Beweis für Gott

    Zitat Zitat von Larissa06
    Ist das nicht ein Widerspruch an sich? Ich meine, sobald jemand sich vor der Hölle fürchtet, muss er/sie zwangsläufig an "Etwas" glauben, das sie dorthin befördert, oder nicht?

    Eher denke ich, diese Menschen können ihren Glauben nicht umsetzen, zumindest nicht so, wie sie denken dass dies von ihnen erwartet wird.

    Dafür hat Gott Verständnis, denke ich :-)
    sicher. letztlich schafft jeder sich seinen lieben gott im kopf, und der ist dann, je nach bedarf, auch verstaendnisvoll.

  6. gesperrt

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    AW: Beweis für Gott

    Ich sage ja garnicht daß der Satz von Gödel einen Beweis oder auch nur ein Indiz für Gott darstellt. Ganz im gegenteil sage ich klar, daß mE IN DIESER WELT UND MIT IHREN BESCHRÄNKTEN MITTELN KEIN BEWEIS FÜR ODER GEGEN GOTT EXISTIERT UND VMTL. NICHT EINMAL EXISTIEREN KANN.

    Ich sage nur: bei der Anwendung der Logik müssen wir von hier aus, von unserer gewohnten Umgebung aus nach 'außen' gehen und jederzeit überprüfen, welcher Logik der Beweisführung, welchen Naturgesetzen wir noch trauen können. Wir können nicht im Jenseits bzw. im Unendlichen einfach mit logischen Schlüssen anfangen, weil wir gar nicht wissen, ob 'dort' die Logik noch gilt. Daß das offenbar nicht der Fall ist, zeigen die Widersprüche mit Unendlichkeits-'Beweisen'. Wir wissen genaugenommen nicht einmal, ob Fakten universell wahr sind, ob einmal geschaffene Tatsachen / Fakten wieder ausgelöscht (also Informationen zerstört) werden können. Es gibt Hinweise, daß die Gültigkeit von Wahrheiten zBsp räumlich begrenzt ist - und wo widersprüchliche Informationen aufeinandertreffen, grenzt sich der Raum ab.

    Insbesondere erlaubt Gödel aber, daß es etwas gibt, was wir mit den Mitteln der unsbekannten Welt nicht erklären, beschreiben, eindeutig nachweisen können.


    Also: Ich glaube an Gott, und gemäß Gödel ist diese Möglichkeit zumindest für Geschöpfe INNERHALB dieser Welt auch mit deren Logik vereinbar; was wir sehen gibt es zwar sicher, aber was wir nicht sehen/kennen/begreifen ist trotzdem möglich und nicht gegenbeweisbar noch beweisbar.

    Das stimmt auch mit den meisten Religionen überein. Jedermann hat für sich und durch seinen Freien Willen freiwillig die Möglichkeit, an Gott zu glauben, und erreicht so seine ewige Existenz; wäre das gezwungen oder existierte in dieser Welt ein wirklicher Beweis für Gott, würde sie ihren Sinn verlieren. Gott gibt es, aber es gibt keinen Beweis für ihn, wir müssen an ihn glauben. Sinnlos dagegen ist es, Einzelheiten über Gott zu erforschen, wir können allenfalls sagen, welche Wirkungen er im Diesseits hat und wie er uns daher erscheint. Beispielsweise unterliegt Gott nicht der Zeit -- wenn er heute schon die Zukunft kennt als Allwissend ist, kann er sie morgen nicht mehr ändern ist also nicht Omnipotent. Es macht u.a. auch keinen Sinn zu fragen, ob für Gott die Schöpfung ein einmaliger oder kontinuierlicher Akt ist (weil er halt der Zeit die ein Geschöpf und eine Eigenschaft nur des Diesseits ist, nicht unterliegt), aber wir können sagen, daß die Schöpfung für uns ein kontinuierlicher Akt ist, statt daß Gott nach 6 Tagen Schöpfung der Welt in Rente gegangen und für uns überflüssig geworden wäre.



    Ferner: man muß unterscheiden zwischen

    A) Sachen, die uns nur momentan unbekannt/nicht beweisbar sind wegen unserer gegenwärtigen Unkenntnis oder beschränkung unserer Technik, aber die prinzipiell beweisbar sind und irgendwann auch nachgewiesen werden können. Dazu gehören alle Teile der Schöpfung, inklusive: Teufel, Geister, Seele, Energien. Ein Teil davon können aber ohne Körper sein - also zBsp Regeln, Prinzipien, der Teufel - andere, Körper in einer anderen Dimension - zBsp die Seele - , weitere, Energien im phys. Sinne und also solche nachweisbar. Trotz dieser Unterschiede sind es alles aber Geschöpfe, Teil vom Diesseits

    B) Sachen die uns PRINZIPIELL unbeweisbar sind, also nicht eineindeutig eine Wirkung bei uns erzeugen - sie können zwar hier wirken, jedoch wäre dieselbe Wirkung auch durch Wirkung der Schöpfung selbst möglich oder 'irgendwie anders erklärbar'. Dies ist worauf Gödel zutrifft. Wir können das als Jenseits bezeichnen. Es macht wenig Sinn da noch etwas unterteilen, Einzelheiten feststellen zu wollen, weil wenn schon seine Gesamtheit, dann auch solche Einzelteile bei uns wirken würden ununterscheidbar von der Wirkung von Geschöpfen des Diesseits. Zur 'Anschauung' kann man zwar Vergleiche, Unterteilungen anstellen, aber diese sind ganz unobjektiv, gegenstandslos.
    Geändert von fifi1234 (10.10.2008 um 15:26 Uhr)

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    AW: Beweis für Gott

    @ Anitra

    Die Romane von Graham Greene, die sich mit dem Katholizismus befassen:

    The Power and the Glory
    The Heart of the Matter
    The End of the Affair

    Wie gesagt, wenn man zu Depressionen neigt, sollte man eher die Finger davon lassen....
    Die KK mochte diese Werke sehr gerne.

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    AW: Beweis für Gott

    Zitat Zitat von 3146
    @ Anitra

    Die Romane von Graham Greene, die sich mit dem Katholizismus befassen:

    The Power and the Glory
    The Heart of the Matter
    The End of the Affair

    Wie gesagt, wenn man zu Depressionen neigt, sollte man eher die Finger davon lassen....
    Die KK mochte diese Werke sehr gerne.
    Hallo liebe 3146,

    da es hier zu sehr OT wäre, habe ich dir eine PN geschrieben.

    LG
    Anitra
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