Hallole,
fällt euch ganz spontimäßig ein, wie man dieses Thema zusätzlich zur Musik "darstellen", umrahmen kann? Wir suchen Ideen anlässlich eines Vorspiels von Kindern. Am besten noch heute zur Vorbesprechung, am Samstag ist der große Tag.
Danke und liebe Grüße
Lola
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Thema: He's got the whole world ...
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17.09.2008, 14:34Inaktiver User
He's got the whole world ...
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17.09.2008, 14:39
AW: He's got the whole world ...
Die Bewegungen zu "Sonne und Mond", "die Großen und die Kleinen" etc... kennst Du?
TabeaBis auf Weiteres a.D.
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17.09.2008, 14:45Inaktiver User
AW: He's got the whole world ...
Nein, Tabea, kenne ich nicht. Kommen denn die Großen und die Kleinen vor, oder ist das sinnbidlich für Vater/Mutter und Tochter/Sohn? Hilfst du mir?
Außerdem: Kennst du den richtigen Text?
Herzlichen Dank für deine schnelle Reaktion.
Lola
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17.09.2008, 14:56
AW: He's got the whole world ...
Mit Kindern würde ich es auf Deutsch singen:
1. Er hält die ganze Welt - in der Hand.
A7
Er hält die ganze Welt – in der Hand.
D
Er hält die ganze Welt - in der Hand.
A A7 D
Gott hält die Welt in seiner Hand.
2. Er hält die Mamas und die Papas ...
3. Er hält die Omas und die Opas ...
4. Er hält die Brüder und die Schwestern ...
5. Er hält die Großen und die Kleinen ...
6. Er hält die Dicken und die Dünnen ...
7. Er hält die Hunde und die Katzen ...
8. Er hält die Blumen und die Bäume ...
9. Er hält den Himmel und die Erde ...
10. Er hält die Sonne und den Mond...
11. Er hält auch Dich und mich ...
Hier der englische Text:
1. He´s got the whole world in His hands,
|: He´s got the whole world in His hands, :|
He´s got the whole world in His hands.
2. He´s got the wind and the rain in His hands,
|: He´s got the wind and the rain in His hands, :|
He´s got the whole world in His hands.
3. He´s got the the tiny little baby in His hands,
|: He´s got the the tiny little baby in His hands, :|
He´s got the whole world in His hands.
4. He´s got you and me, brother, in His hands,
|: He´s got you and me, brother, in His hands, :|
He´s got the whole world in His hands.
5. He's got ev'rybody here in His hands.
|: He's got ev'rybody here in His hands. :|
He's got the whole world in His hands.
Und Bewegungen fallen Dir bestimmt dazu ein, oder?
TabeaBis auf Weiteres a.D.
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17.09.2008, 15:28Inaktiver User
AW: He's got the whole world ...
Liebe Tabea,
herzlichen Dank!
Die Kinder spielen das Lied mit ihren Instrumenten, singen sollen die Eltern und die Ommas und die Oppas ...
Lola
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19.09.2008, 04:58Inaktiver User
AW: He's got the whole world ...
Durch das ER in diesem Lied für einen "männlich" gedachten Gott, würden sich manche Frauen (z.B. solche, die zu klug sind, um auf den patriarchalischen Schwachsinn reinzufallen), beleidigt fühlen, und auch ich als Wicca tu das. Denn am Anfang war die Frau, war die Göttin!
Die Männergötter kamen erst später, oft durch Gewalt, in friedliche matriarchalische Gegenden.
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19.09.2008, 21:53Inaktiver User
AW: He's got the whole world ...
Liebe Emma-Peel, es ging aber um die Darstellung dieses Liedes und ehrlich gesagt kenne ich kein Gotteslied das eine SIE besingt.
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20.09.2008, 07:47Inaktiver User
AW: He's got the whole world ...
Ich kenne einige. Hier einige Texte:
Zitat von Inaktiver User
ancient mother i hear you(r) calling
ancient mother i hear your song
ancient mother i hear your laughter
ancient mother i taste your tears
Deutsche Übersetzung:
alte mutter ich hoer dein rufen
alte mutter ich hoer dein lied
alte mutter ich hoer dein lachen
deine traenen, die spuer ich auch
Quelle: http://www.sacredcircles.com/THEDANC...G/ANCIENTM.HTM
River Flowing
The river is flowing.
Flowing and growing.
The river is flowing
Down to the sea.
Mother, carry me.
Your child i will always be.
Father, carry me
Home to the sea.
Quelle: http://www.welcomehome.org/rainbow/s...u/riverfl.html
Goddess Invocation
I am the Maiden
The East, The Winds,
The New Moon.
Gentle and Pure.
Maiden Brid, Hear me!
I am the Warrior.
The South, The Fire,
The Waxing Moon.
Powerful and Strong.
Warriar Vesta, Hear Me!
I am the Mother.
The West, The Sea,
The Full Moon.
Fertile and Loving.
Mother Diana, Hear me!
I am the Crone.
The North, The Earth,
The Waning moon.
Ancient and Wise.
Crone Morrigan, Hear me!
Quelle: http://www.geocities.com/k_garber/gdschant.html
We all come from the Goddess,
and to her we shall return,
like a drop of rain,
flowing to the ocean.
Isis, Astarte, Diana,
Hecate, Demeter, Kali, Innana
Note: First part written by Z. Budapest, second part by Deena Metzger
Quelle: http://www.geocities.com/k_garber/gdschant2.html
Genug?
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20.09.2008, 09:46Inaktiver User
AW: He's got the whole world ...
Meine Güte, Emma.
Wir sind Gottes Kinder.
Vater + Mutter = Eltern!
Eltern haben Kinder.
Ein Kind darf die Mama als auch den Papa lieb haben, denn beide sind seine Eltern.
Und Eltern sind "Eins", eine Einheit die über die Einheit Kind/er wacht.
Mal ganz simpel betrachtet.
Gott ist ein vielschichtiges Phänomen.
Um Himmels Willen, möchte ich rufen, warum wird Gott dermaßen anthropozentrisch "benutzt" für Rechthabereien.
Das Weibliche Prinzip und das Männliche Prinzip sind absolut gleichwertig.
Wenn Menschen meinen, das anders ausleben zu müssen, ist das ihre Sache.
Einseitigkeit hat schon immer -langfristig gesehen- geschadet.
Ausgewogenheit heißt das Zauberwort.
Aber hier ging es ja um ein Lied, ein schönes Lied wie ich meine.
Sorry fürs Off Topic, aber das musste jetzt sein.

P.S.: Die Liedtexte, die du eingestellt hast, sind auch sehr schön !
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20.09.2008, 12:55Inaktiver User
AW: He's got the whole world ...
So kann nur jemand schreiben, die heterosexistisch patriarchalisch und christlich sozialisiert wurde. Große Göttin, es geht doch nicht um Rechhaberei oder darum, ob Gott so oder so ist (weiß eh niemand), es geht darum, dass das patriarchalische Gedankengut eines Männergottes Frauen so sozialisierte, dass sie sich minderwertig fühlen ließ. Hier aus einem alten Artikel von mir:
Zitat von Inaktiver User
Ist Gott ein Mann?
Wenn in der Kirche von oder über „Gott“ geredet wurde, so sprachen die Mormonen, wie übrigens fast alle monotheistischen Religionen, von „Ihm“, dem „Richter, König, Kriegsherrn, Vater“, zu dem wir beten sollten!
Aber ist Gott wirklich ein Mann?
Die amerikanische Autorin Virginia Mollenkott spürte in ihrem Buch Gott eine Frau? vergessene Gottesbilder der Bibel den Bildern nach, die nicht nur bei den Mormonen von Männern so gerne übersehen werden, nämlich die „Weiblichkeit“ Gottes!
So wird in der Bibel Gott als gebärende Frau (Jes. 42:14), als stillende Mutter (Jes. 49:15), als Geburtshelferin (Psalm 12:10-11), als Bärenmutter (Hos.13:7- 8), als „Gott mit Brüsten“ (Ruth1:20-21; Das Wort „Schaddai“, welches fälschlicherweise mit „Herr“ oder „ Allmächtiger“ übersetzt wird, bedeutet in
Wirklichkeit „ nährende Brust“),als Haushälterin (Psalm 123:2), und als Bäckerin (Lukas 13:20-21) dargestellt.
Mir fiel auf, dass all diese Bilder den weiblichen Rollennormen entsprachen, das Männer von uns forderten.
Denn wer kocht, hält die Wohnung in Ordnung und erzieht die Kinder? Und denkt nicht im Traum daran, aufzubegehren gegen Unterdrückung und Gewalt, und geht nicht nach draußen arbeiten, um finanziell unabhängig zu sein!
Wir tun es!
Nicht, weil wir es besser als Männer könnten, sondern, weil Männer aus Bequemlichkeit und Angst vor Frauenmacht es so wollten!
Welche Auswirkungen aber hat dieses Verschweigen derr „weiblichen Seite Gottes“ für Frauen und Männer?
Was passiert in den Köpfen von Menschen, die ein einseitiges Gottesbild vermittelt bekommen, ein Bild, das den Gesamteindruck verfälscht?
Frauen lernen so, das sie minderwertiger als Männer sind! Und dass sie sich „männlichen Normen“ unterordnen müssen, wenn sie etwas erreichen wollen, das sie sich emotional und finanziell von Männern abhängig machen müssen, um zu überleben.
Sie müssen sich selbst zurückstecken, und müssen die Gewalt der Männer (sei es im privatem oder öffentlichem Bereich) klaglos über sich ergehen lassen.
Denn ihr Vater, Ehemann, Bruder, Bischof oder Prophet, ist ja der „Stellvertreter Gottes“, und sie nur „seine Dienerin“!
Sie lernen, dass sie mit Männern, nicht aber mit Frauen olidarisch sein sollen, denn Frauensolidarität wird von Männern nicht gerne gesehen (Sie werden dann als „Männerhasserinnen“, „Emanzen“ oder „Lesben“ beschimpft. Die Autorin), und diese versuchen alles, um Frauensolidarität im Keim zu ersticken!
Deswegen sind die Mormonenführer in den 70er Jahren so vehement gegen das ERA (Equal Rights Amandment= Eine Gesetzesvorlage, die die volle Gleichberechtigung in wirtschaftlicher und anderer Hinsicht erreichen wollte.
Die Autorin) gewesen, das es zu Fall gebracht wurde!
In der Kirche lernten Frauen, dass sie nur als Anhängsel von Männern akzeptiert sind, solange sie sich ihren Normen unterworfen haben. Viele von diesen Frauen wurden krank, aber sie wollten nicht sehen, das diese Krankheiten, die ihre
Seele und/oder ihre Körper befallen hatte, nicht durch die Normen der Männer entstanden waren, die sie permanent unterdrückten, sondern sie sahen die Schuld bei sich, damit die „Heiligkeit der Männer keinen Schaden nahm, und dieses Bild aufrechterhalten werden konnte“ (Zitat von einer Mormonin die von einer Freundin interviewt wurde).
Dabei sind wir alle in unserer Seele bisexuell, d.h., das Anteile beider Geschlechter, so wie eine männlich dominierte Gesellschaft wie z.B. die Mormonen sie definiert, in uns sind!
Männer können sehr wohl Babys umsorgen, und Frauen ohne weiteres ein Auto reparieren, um in Klischees zu sprechen.
Auch können wir beide Geschlechter sowohl seelisch als auch körperlich lieben!
Das wir es nicht tun, liegt an einer Erziehung, die gleichgeschlechtliche Liebe mit Sünde und Perversion gleichsetzt, und die vergisst, das ein Leben ohne Liebe Sünde und pervers ist!
Anders ausgedrückt: Die Bibel berichtet, aus männlicher Sicht, von Gott in männlichen und weiblichen Bildern, aber gelehrt werden AUSSCHLIEßLICH die männlichen Bilder. Und so ein Handeln macht Menschen krank!
Für mich ist "Gott" weiblich, weil jede Energie zunächst einmal "weiblich" ist, wenn ich von der Schöpfungskraft ausgege. Die "männliche" Energie ist nur kurzzeitig irgendwie "wichtig".


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