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    AW: Was ist Religion für dich?

    Nun gut, ich stimme damit überein, daß man die Religion nicht braucht, um seinen Glauben zu haben.

    Aber exakt das. Ich tue weder besondere Wäsche anziehen, noch sonstige Riten. Aber ich glaube an Gott.

    Was man hier unter Glauben versteht, hängt selbst vom Fall ab. Für mich ist es eine minimale, schwache Forderung: als möglich anzusehen Sachen die wir nicht verstehen [können]. Also, nicht zu behaupten wir wissen und verstehen alles. Anschauliche Vorstellung ? Keine. Ich stelle mir Gott nicht als Mann mit Bart, Beinen oder Sohn vor. Eher als Punkt, von dem alles ausging. Und selbst das nicht einmal richtig, da es die Dimensionen Zeit und Raum erst ab dem 2. und 3. Weltpunkt gab. Jedenfalls als unteilbar, näher unverständlich. Und wenn man sich unter Gott nichts vorstellen kann, noch unter seiner 'Existenz' da unvergleichbar mit der anderer Sachen des Diesseits, dann auch nicht viel unter 'Glauben' an Gott bzw. ob er existiert oder nicht. Günstigstenfalls kann man sich daran nur vom Diesseits, nicht vom Jenseits, her annähern, von uns vorwärtsgehen, und muss dann irgendwann einräumen daß man nicht mehr weiß was man überhaupt weiß und was am Ort noch gültig ist ... Ich jedenfalls glaube und lasse offen, daß es 'was' gibt was wir nicht wissen können wie. Finde mich mit dieser negativen Definition ab und versuche keine positive (Vorstellung usw). Ebenso 'irrational' wie solch eine Existenz Gottes oder Glauben ist Beten; Offenbarung, Engel. Aber alldas sind (seltene !!!) Wechselwirkungen des Diesseits mit dem Jenseits und gehören eben zum Glauben.

    Bei dieser Auffasung zu 'Glauben' ist Religion belanglos, incl. ob du mit anderen betest. Ebenso die Vorstellung und Meinung anderer Personen über Gott. Noch zwingst du Anderen damit einen bestimmten Glauben, Anschauung usw. über Gott auf. Allenfalls dein Konzept für 'Glauben'.

    Die anderen Sachen die du erwähnst, mögen zu ihrer Zeit gut gewesen sein, aber sind mE kein Teil der Religion (allenfalls mit ihr zusammen gekommen) da nicht an den Glauben als Bedingung geknüpft. Einbahnstraße: der Glauben oder Religion bewirken Regeln oder gar Gesetze fürs Leben, aber umgekehrt werden diese nicht Teil von Religion und erst Recht nicht vom Glauben.

    Glauben an Gott fält besonders leicht solchen Leuten, die vieles nie verstanden und sich damit abgefunden und nicht einmal verstanden was sie nicht verstanden haben. Man darf halt nicht danach suchen sich alles vorstellen zu wollen
    Geändert von fifi1234 (02.09.2008 um 09:35 Uhr)

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