Die Dreifaltigkeit war oder ist also in vielen Religionen und Mythen ein wichtiges Element.Zitat von Inaktiver User
Da du aber speziell nach der kath. Kirche fragst, solltest du dich damit nicht an Pfarrer deines Vertrauens wenden?
Ich denke du solltest Vater, Sohn und heiligen Geist als eine Einheit sehen, und nicht als eine Person. Denn soviel ich weiß ist weder Gott eine Person, noch der heilige Geist, dass liegt schon in der Natur der Dinge.
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14.07.2008, 19:06
AW: Dreieinigkeit - Dreifaltigkeit! Wer erklärt´s mir KURZ?!
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15.07.2008, 02:19Inaktiver User
AW: Dreieinigkeit - Dreifaltigkeit! Wer erklärt´s mir KURZ?!
Hallo braut
Hey - du spinnst nicht.... warum behauptest du so was, obwohl keiner dir so was unterstellt hat
Danke für deinen sehr schönen Beitrag
@all:
Vielen Dank für die Erklärungsversuche zum Thema Dreieinigkeit
ABER - so richtig weiter gebracht hat mich das nicht....
Denn eine klare Linie oder Erklärung scheint es nicht zu geben. Ob ich das so hinnehmen kann - ich weiß nicht
Also bis jetzt komme ich dann doch noch mit der Trennung von allen Dreien am besten zu recht - Gott als Vater von Jesus und der Heilige Geist als Kraft Gottes.
Nur so kann ich auch diverse Bibelstellen am besten verstehen, z. B. dass man sein Gebet durch Jesus an Gott richtet, oder dass Gott auf den Thron Jesus herabschaut, dass es ihn gesandt hat, um uns von Sünde frei zu kaufen, usw.
Wenn ich denn mal demnächst einem katholischen Pfarrer begegnen sollte und die Gelegenheit zum Gespräch habe, werde ich das Thema auf jeden Fall anschneiden.
Ganz liebe Grüße,
Locke
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15.07.2008, 22:44
AW: Dreieinigkeit - Dreifaltigkeit! Wer erklärt´s mir KURZ?!
Ich sehe das ganze lieber allegorisch:
- Vater: Das Gebende
- Hl. Geist: Die Gabe
- Sohn: Das Empfangende und Manifestierende
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16.07.2008, 11:15Inaktiver User
AW: Dreieinigkeit - Dreifaltigkeit! Wer erklärt´s mir KURZ?!
Zitat von Zimtstange
Und ich sehe die Dreieinigkeit als katholischen Kulturklau bei den Völkern, die sie unterdrückten.
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16.07.2008, 13:03
AW: Dreieinigkeit - Dreifaltigkeit! Wer erklärt´s mir KURZ?!
Die trinitarische Sicht Gottes scheint bereits in der Taufformel des Matthäusevangeliums auf, lange bevor es eine Kirche gab, die irgendwelche von ihr unterdrückten Völker hätte bestehlen können. Die späteren Unterdrücker waren zu dieser Zeit selbst noch eine verfolgte Minderheit und blieben es für weitere rund 200 Jahre.
Zitat von Inaktiver User
Cum grano salis
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16.07.2008, 14:07Inaktiver User
AW: Dreieinigkeit - Dreifaltigkeit! Wer erklärt´s mir KURZ?!
Wer sagt dir denn, das diese Taufformel wirklich von Matthäus stammt?
Zitat von arouet58
Es wurde später so vieles hineingeschrieben, was von den Originalverfassern nicht stammen konnte.
Übrigens, ist die Taufe in vielen Kulturen zu Hause. allerdings nur im Christentum wird sie als "Bekenntnis zu Christus" gewertet, und die Säuglingstaufe ist, obwohl von der Art, wie sie praktiziert wird, als auch von der urchristlichen Bedeutung her in vielen Kirchen obligatorisch.
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16.07.2008, 15:17
AW: Dreieinigkeit - Dreifaltigkeit! Wer erklärt´s mir KURZ?!
Kennst Du Belege für diese Fälscherhypothese?
Zitat von Inaktiver User
Warum sollten sich Fälscher nur die Mühe gemacht haben, eine trinitarische Formel ausschließlich in das Matthäusevangelium einzuschmuggeln?
Wenn man schon mit Fälschen beschäftigt gewesen wäre, hätte man doch gleich alle Evangelien entsprechend aufhübschen können.
Das geschah aber nicht, obwohl es in späteren Auseinandersetzungen sehr geholfen hätte.
Also ist die Fälschungshypothese äußerst unwahrscheinlich.Cum grano salis
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16.07.2008, 16:42
AW: Dreieinigkeit - Dreifaltigkeit! Wer erklärt´s mir KURZ?!
Ist sie nicht.Also ist die Fälschungshypothese äußerst unwahrscheinlich.
Denn sie folgt auf den Missionsauftrag: "Geht hinaus in alle Welt und tauft im Namen von..."
Jesus wollte die Heiden nicht missionieren ("geht nicht zu den Heiden") - erst Paulus tat dies. Und da musste natürlich ein entsprechendes "Herrenwort" in das Evangelium hineingeschwindelt werden, um das zu legitimieren.
Da konnte man gleich die Sache mit der Trinität, auch eine spätere Auffassung, dazunehmen - sozusagen 2 Fliegen mit einer Klappe.
Alle Evangelien zu fälschen wäre möglicherweise zuviel Aufwand gewesen.
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16.07.2008, 21:43Inaktiver User
AW: Dreieinigkeit - Dreifaltigkeit! Wer erklärt´s mir KURZ?!
Nun, nicht speziell bei der Taufformel, aber allgemein in der Bibel.
Zitat von arouet58
Wie z.B. hier:
http://www.heinrich-tischner.de/21-t...se/wo-prds.htm
http://www.bbkl.de/b/badseba.shtml
http://www.efg-hohenstaufenstr.de/do...enpastorat.htm
Wenden wir uns zunächst einmal 1Kor 14 zu.
Viele, inzwischen auch evangelikale, Ausleger vertreten, die Verse 34 u.35 seien ein späterer Einschub, der nicht von Paulus stamme. Man verweist darauf, daß der sogenannte Westliche Text diese Verse erst nach V.40 bringt und nicht schon nach V.33. Natürlich muß dies erklärt werden.http://www.muenstergemeinde.de/index...=6&reporeid=42
Es gibt auch Stellen bei Paulus über Mann und Frau, die richtig problematisch sind. Z.B. den unrühmlichen Satz, die Frau solle schweigen in der Gemeinde (1 Kor 14,34) - doch ist ziemlich sicher, dass es sich dabei um einen späteren Einschub handelt, der NICHT von Paulus stammt. Denn Paulus spricht an anderer Stelle sehr wohl davon, dass Frauen sich äußern können, beten können, nicht anders als Männer, und dass auch Frauen z.B. die Gabe prophetischer Rede haben. (1 Kor 11,5)
Andernorts schreibt Paulus ganz eindeutig: „Weder ist der Mann etwas ohne die Frau noch ist die Frau etwas ohne den Mann.“ (1 Kor 11,11).
Und im Galaterbrief sagt Paulus noch besser: „In Christus gibt es keine trennenden Unterschiede mehr, egal ob einer Jude, Grieche oder etwas anderes ist, egal ob jemand eine Frau oder ein Mann ist – sie sind alle eins in Christus.
Egal ob Mann oder Frau, keiner von beiden ist mehr wert. Damit kann man wohl ganz gut leben.http://209.85.135.104/search?q=cache...nk&cd=12&gl=de
„Es ist wahrscheinlich, dass das Evangelium, wie wir es heute besitzen, von denSchülern des Autors veröffentlicht wurde, die ihm das Kapitel 21 anfügten undzweifellos auch einige Anmerkungen (wie 4,2; 4,1; 4,44; 7,37b; 11,2; 19,35).Bezüglich des Berichts von der Ehebrecherin (7,53 – 8,11) besteht Einigkeit, dass essich um einen späteren Einschub unbekannter Herkunft handelt (der aber dennochzu der kanonischen Schrift gehört).“
(...)
Die Manipulation der Evangelien und anderer Bücher haben inzwischen die meistenchristlichen Theologen als Faktum anerkannt, wie Pater Boismard der Bibelschule zuJerusalem in seinem Buch „Synopsis der vier Evangelien“ in einem hochbrisantenStatement zugibt:„[... ], die Formen der Worte oder Berichte, die sich aus einer langen Entwicklung derÜberlieferung ergaben, sind nicht ebenso authentisch, wie jene, die sich amUrsprung finden. Einige Leser dieses Werks werden vielleicht überrascht oderunangenehm berührt sein, wenn sie erfahren, dass das eine oder andere WortJesu, die eine oder andere Parabel, die eine oder andere Ankündigung seinesSchicksals nicht so ausgesprochen wurden, wie wir sie lesen, sondern, dasssie von denen, die uns übermittelten, überarbeitet und angepasst wurden. Fürjene, die nicht an diese Art historischer Forschung gewöhnt sind, mag hierin vielleichteine Quelle des Erstaunens, wenn nicht gar des Skandals liegen.“Reicht dir das als Beleg?http://www.das-weisse-pferd.com/00_13/kindertaufe.html
Was wollte Jesus von Nazareth?
Er ließ sich zwar von Johannes dem Täufer taufen. Doch dies war ein Symbol für Seine Verbundenheit mit Gott. Jesus selbst taufte nicht mit Wasser. Er lehrte die Menschen, Gottes Gebote zu halten. Wer dies tut, empfängt die Geisttaufe, die mit einer Zeremonie nichts zu tun hat. Jesus achtete den freien Willen des Menschen. Auch die ersten Christen tauften keine Säuglinge. Dies begann erst gegen Ende des zweiten Jahrhunderts. Die entstehende Zeremonienkirche übernahm dabei der Einfachheit halber zahlreiche Rituale und Einzelheiten aus den antiken Mysterienkulten, die damals im Mittelmeerraum weit verbreitet waren: das Besprengen mit Wasser, das Anhauchen des Kindes zur Vertreibung unreiner Geister, das weiße Taufkleid, die Taufkerze, den Taufpaten, das Taufgelübde - all dies sind also heidnische Praktiken, aber keine christlichen.
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16.07.2008, 23:17
AW: Dreieinigkeit - Dreifaltigkeit! Wer erklärt´s mir KURZ?!
Nein, Du hast einen konkreten Verdacht geäußert, der eines konkreten Beleges bedarf. Schrotschußtaktik hilft da nicht weiter, zumal gerade die Trinitätslehre zentraler Streitpunkt der frühen Konzilien war. Dort hätten die Gegner des sich verfestigenden orthodoxen Dogmas mit Wonne Fälschungsvorwürfe eingebracht. Das ist meines Wissens nicht geschehen und die Kombattanten des 4 Jahrhunderts waren sehr viel näher an den Entstehungszeiten der Evangelien und möglicher Fälschungen als wir.
Zitat von Inaktiver User
Das Evangelientexte verändert wurden, ist im übrigen unbestritten, kann aber nur dort mit Redlichkeit vermutet werden, wo es auch belegbar ist.
Alles andere ist willkürliche Kaffeesatzleserei, die der eigenen Beliebigkeit folgt.Cum grano salis


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