Sehr gut, Edelherb...
Ich lach mich weg.
Wir haben Verwandte in Köln. Und den seh ich jetzt gerade vor mir...![]()
Antworten
Ergebnis 641 bis 650 von 695
Thema: Strangthema: Zeugen Jehovas
-
15.06.2009, 15:40Inaktiver User
AW: Strangthema: Zeugen Jehovas
-
15.06.2009, 15:46
AW: Strangthema: Zeugen Jehovas
Aha.
Zitat von Blaustrumpf
Also, wenn jemand verletzt ist, darf man denjenigen nicht verbinden? Das Blut muss auf die Erde fließen?? Wo genau steht das?
-
15.06.2009, 15:53
AW: Strangthema: Zeugen Jehovas
Damit gibst du zu, dass für viele größere Operationen Transfusionen notwendig sind.Zitat:
Jeder chirugische Eingriff kann erfolgreich ohne Bluttransfusion durchgeführt werden. Das schließt Operationen am offenen Herzen, Hirnoperationen, die Amputation von Gliedermaßen sowie die totale Entfernung krebsbefallener Organe ein.
Dieses Zitat aus "Wer weiß Was" ist natürlich vollkommener Quatsch.(Majolika)
Mein Mann bekam eine komplizierte Bypassoperation. Natürlich mir Blutkonserven. Ohne diese Operation wäre er schon tot.
Den ZJs macht es offensichtlich nichts aus, ihre Angehörigen frühzeitig sterben zu sehen.
Verstehe das, wer will. Ich nicht.
-
15.06.2009, 15:54Inaktiver User
AW: Strangthema: Zeugen Jehovas
Also, das sagt Blaustrumpfs Aussage nu wirklich nicht.
Sie sagt nur, es solle nicht "wieder aufgesammelt und in den Blutkreislauf zurückgegeben werden".
Das würde ich auch nicht wollen
ich möchte bitteschön sauberes Blut.
Natürlich dürfen ZJs sich verbinden (lassen) bei einer Verletzung.
-
15.06.2009, 16:06Inaktiver User
AW: Strangthema: Zeugen Jehovas
-
15.06.2009, 16:35
AW: Strangthema: Zeugen Jehovas
Das ist ein interessanter Gedanke, mit dem "flüssigen Organ". Muss ich mal durchdenken, kann ich spontan jetzt nichts zu sagen.
Ja, sich des Blutes zu enthalten bedeutet für mich allen Blutes, auch des tierischen. Nein, wir essen keine Blutwurst und keine Würstchen mit Bluteiweiß statt Milcheiweiß.
-
15.06.2009, 16:41Inaktiver User
AW: Strangthema: Zeugen Jehovas
Nein! Ich habe mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Damit habe ich gesagt, dass es einige wenige Operationen geben kann, wo es Ärzte für notwendig ansehen Blut zu übertragen, weil während der Operation sehr viel Blut verloren ging....
In dem Zitat stand das Wort "Jede"...
Das wollte ich damit ausschließen...
Aber auch da besteht immer die Möglichkeit, Blutersatzmittel einzusetzen...
Dann hast du ja schon große Angst um deinen Mann haben müssen.
Auch die Zeit danach ist sehr schwer, weil immer wieder darüber nachgedacht wird...
Ich kann es nämlich nachvollziehen, denn auch mein Mann bekam vor 10 Jahren 3 Bypässe.
Die Herzklinik in Bad Rothenfelde operierte meinen Mann auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin ohne Blut.
Ihm ging es wegen des hohen Blutverlustes zwar erst recht schlecht. Aber er hatte es überlebt.
Und mein Mann ist kein ZJ...
Ein paar Jahre später bekam er in dieser Klinik Stents gesetzt.
Auch diesmal mit dem ausdrücklichen Hinweis kein Blut zu geben.
Vor 2 Jahren war er in Bad Oehnhausen.
Sogar dort wurde alles ohne Blut gemacht.
Es geht also auch ohne Blut, man muß nur den Wunsch äußern...
Nicht dass hier etwas falsch verstanden wird. Mein Mann weiß was er tut. Er hatte es für sich selbst entschieden.
Danke noch mal für den Hinweis, damit ich das oben gesagte erklären konnte...Geändert von Inaktiver User (15.06.2009 um 16:48 Uhr)
-
15.06.2009, 16:45
AW: Strangthema: Zeugen Jehovas
Nein, weder offiziell noch im tiefsten Inneren denke ich, dass Nicht ZJ´s schlechtere Menschen sind.
Ich sehe an deiner Formulierung, dass du die Sache wirklich erklärt haben möchtest. Also: im alten Israel hat man sich anders begrüßt, als wir heute, nämlich mit Umarmung und Wangenkuß. Jemand, der plötzlich den Gott unseres Glaubens verläßt und vielleicht sogar schlecht über ihn spricht, konnte man damals nicht mehr auf diese innige Weise begrüßen, da man ihn als Feind des eigenen Gottes betrachtete.
Heute begrüßen wir uns zumindest in diesem Land nicht auf diese Weise und dhaer halte ich persönlich es für überzogen, solche Menschen nicht zu grüßen. In der Bibel wird lediglich gesagt, einen solchen Menschen wie jeden Ungläubigen zu behandeln. - Nun, nicht ZJ´s grüße ich ja schließlich auch und leiste Hilfe, wenn es sein muss, selbstverständlich.
Grüßen ist die eine SAche, aber ich denke, es ist vielleicht verständlich, wenn ich keine freundschaftliche Gemeinschaft mit jemandem haben möchte, der den bisher gemeinsamen Gott plötzlich ablehnt.
Ich hoffe, ich habe einigermaßen verständlich geantwortet?
-
15.06.2009, 16:45
AW: Strangthema: Zeugen Jehovas
Und es wird genügend Fälle geben, wo das einem Körper dann den Rest gibt.
Ich denke z.B. an eine Bekannte, die sehr heftig auf eine Chemo reagiert hat, und dann Transfusionen bekam, weil die Werte (weiße Blutkörperchen?) so im Keller waren. Das hat dem Körper schon geholfen und stabilisiert.
Sie wäre ohne Transfusion vielleicht nicht direkt gestorben, aber der Körper braucht in solchen Situationen sowieso schon viel Kraft, ohne die Transfusionen wäre sie auch noch viel anfälliger für Infekte gewesen.Die Ente bleibt draußen.
-
15.06.2009, 16:51Inaktiver User
AW: Strangthema: Zeugen Jehovas
Ob sich ein ZJ Organe transplantieren läßt oder es ablehnt, ist wieder eine persönliche Ansicht.
Ich kenne welche, die es machen würde, aber auch welche für die es niemals in Frage käme...
Das muß jeder für sich selbst entscheiden und vor Gott verantworten...




Zitieren



