Und Kinder ins Wasser schmeißen! Und sagen das es nicht schlimm ist sondern lustig! Und was sagst du dazu das homosexulle neigungen dort selten sind? Ich bin gespannt auf deine antwort!Zitat von Inaktiver User
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Thema: Feminismus = Philosophie?
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29.06.2008, 12:53
AW: Feminismus = Philosophie?
As the small talk ebbs away the silence is awkward. The Streets
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29.06.2008, 17:09
AW: Feminismus = Philosophie?
Nun, die Realitäten, und somit auch die Prioritäten, ändern sich wenn Frauen keine Kinder mehr kriegen und die damit verbundenen Umstände wegfallen.
Zitat von Ariela
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29.06.2008, 19:01Inaktiver User
AW: Feminismus = Philosophie?
Dazu folgende Info:
Zitat von proper-gander
http://www.transgenderwarrior.org/writings/tgl/tgl2.htm
"Sie ist ein Mann"
"Merkwürdiges Land" schrieb ein weißer Mann 1850 über dieNation der Crow-IndianerInnen auf dem amerikanischen Kontinent, "wo die Männer die Kleidung der Frauen anziehen und deren Aufgaben übernehmen, während die Frauen sich als Männer ausgeben und mit ihren eigenen Geschlechtsgenossinnen schlafen".
Randy Burns, einer der GründerInnen der modernen IndianerInnengruppe "Gay American Indians" (GAI) berichtet, daß die GAI solche alternativen Rollen für Männer und Frauen in über 135 verschiedenen Nationen der nordamerikanischen UreinwohnerInnen dokumentiert hat.
Die Häufigkeit der Transgender-Frauen und -Männer in den Gesellschaften der UreinwohnerInnen wurde auch von den Kolonialisten gemerkt, die sie als "berdache" bezeichneten. Vielleicht die bekannteste aller indianischen berdache-Frauen war eine Führerin der Crow namens Barcheeampe, die die berühmteste Kriegerin in der Geschichte der Nationen der oberen Missouri-Region war. Sie hatte mehrere Ehefrauen und ihre Tapferkeit als Jägerin und Kriegerin wurden in vielen Liedern geehrt. Als der Nationalrat der Crow tagte, nahm sie ihren Platz als dritthöchste in der Rangordnung der 160 Stammeshäuptlinge ein.
Heute wird Transgender als "asoziales" Verhalten betrachtet. Doch unter den Nationen der Klamath gab es besondere Initiationsriten für Transgender-Frauen.
Unter den Coopa, so Edward Gifford, "wurden weibliche Transvestiten "war'hameh" genannt, ihre Haare und Nasen- Piercings waren nach der männlichen Art, sie heirateten Frauen und kämpften in der Schlacht neben den Männern". Wewha, eine berühmte berdache der Zuni-Nation, wurde 1849 als Mann geboren und lebte bis 1896. Sie war einer der größten und kräftigsten Menschen der Zuni. Wenn sie darüber gefragt wurden, erzählten ihre Leute einfach "Sie ist ein Mann". Wewha wurde von den Zuni nach Washington DC geschickt, wo sie sich sechs Monate lang aufhielt. Dort traf sie den Präsidenten Grover Cleveland und andere Politiker, die nicht bemerkten, daß sie eine berdache war.
Osh-Tische (wörtlich:"Wer-findet-und-tötet") war eine berdache oder badé der Crow, die auch als Mann geboren wurde und in der Schlacht der Rosenknospe (Battle of the Rosebud) kämpfte. Als ein Agent der Kolonialisten versuchte, Osh-Tische dazu zu zwingen, Männerkleidung zu tragen, hielten die anderen UreinwohnerInnen dem entgegen, das sei gegen die Natur der berdache und vertrieben den Agenten aus ihrem Gebiet. Sie sagten, es wäre eine Tragödie zu versuchen, die badé in ihrem Wesen zu verändern.
Ein Jesuit bemerkte 1670 über die berdache:"Sie werden zu jeder Ratssitzung gebeten, und nichts darf ohne ihren Zuspruch beschlossen werden". Doch die Missionare und das kolonialistische Miltär reagiertenmit mörderischer Feindseligkeit auf die berdache der UreinwohnerInnen auf diesem Kontinent. Viele berdache wurden von den christlichen Eroberern zu Tode gefoltert und verbrannt. Andere Kolonialheere schickten wilde Hunde gegen die berdache.
Warum solche Feindseligkeit?
Warum waren die europäischen Kolonialisten den Transgender- Frauen und -Männern so feindlich gesinnt? Die Antwort kann auf dem europäischen Kontinent in den Kämpfen zwischen den sich entwickelnden Klassen der Besitzenden und Besitzlosen gefunden werden.
Die alten Gesellschaften auf dem europäischen Kontinent waren kommunal ausgerichtet. Tausende von Artefakten - manche davon aus dem Jahr 25.000 vor Christus - sind ausgegraben worden und deuten darauf, daß diese Gesellschaften eher Göttinnen als Götter ehrten. Manche dieser Gottheiten waren transgendered, so wie viele ihrer Schamanen oder PriesterInnen.
Uns wird beigebracht, daß es schon immer so war, wie es jetzt ist - die "Fred Feuerstein"-Schule der menschlichen Entwicklung. Die eindeutige Aussage dabei ist: Versuch nicht, die Menschen zu verändern. Doch ein Blick auf die Geschichte zeigt, daß die menschliche Gesellschaft einen kontinuierlichen Prozeß der Entwicklung und Veränderung durchmacht. Seit über 150 Jahren wird über die Rolle der Frauen in den alten Gesellschaften der Menschheit diskutiert. Auch wenn manche vorurteilsbeladenen PolitikerInnen meinen, die patriarchale Kleinfamilie existiert schon immer, die Wahrheit sieht anders aus.
Die AnthropologInnen des 20. Jahrhunderts haben die Tatsache anerkannt, daß kommunale, nach dem Mutterrecht organisierte Gesellschaften in einem frühen Stadium der sozialen Entwicklung überall in der Welt existierten. Frauen waren die Oberhäupter von "gens" oder Clans, die wenig Ähnlichkeit mit den heutigen "Familien" besassen.
Aber viele sind der Meinung, daß das Mutterrecht mit der Unterwerfung der Frauen gleichzeitig existieren konnte, und daß es keine bestätigten Beweise dafür gibt, daß Frauen in irgendeiner Kultur in der Geschichte durchgängig die Führungspositionen innehatten. Diese Argumentation ignoriert das Verhältnis zwischen männlicher Herrschaft und Privateigentum, und suggeriert, daß die Unterdrückung der Frauen lediglich Ergebnis einer vermeintlichen "menschlichen Natur" sei.
Diese ideologische Argumentation ist genausosehr eine Waffe im Klassenkampf wie Gefängnisse es sind.
In ihrem Buch "Patriarchal Precedents" (Prezedenzfälle des Patriarchats) gibt die Schriftstellerin Rosalind Coward einen wertvollen Überblick über diese Debatte. Sie zeigt auf, daß die meisten europäischen Gelehrten des 19. Jahrhunderts, diepatriarchale Klein- bzw. Kernfamilie als universal betrachteten. Aber gegen Ende des Jahrhunderts begannen europäische Kolonialisten, die die Völker Südindiens und Südwestasiens studiert hatten, dieser Ansicht zu widersprechen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosex...t_und_Religion
Andere Religionen oder Religionsgemeinschaften
Indigene und indianische Kulturen
In indigenen und indianischen Kulturen existiert das Konzept „Homosexualität“ nicht. Homosexuelle Riten waren in manchen Richtungen des Schamanismus üblich; in Papua-Neuguinea gibt es Stämme, bei denen Übereinkünfte durch homosexuelle Handlungen bekräftigt werden. Die beteiligten Männer führten jedoch im Alltag heterosexuelle Ehe [31]. Bei einem weiteren Stamm ist es Sitte, dass männliche Kinder die Jugendlichen des Stammes oral befriedigen, um durch den aufgenommenen Samen zum Mann heran zu reifen. Die vielen Stammeskulturen der Papuas unterscheiden sich jedoch stark voneinander, andere Stämme kennen andere Riten ohne homosexuelle Komponenten.
Bei manchen nordamerikanischen Indianer-Stämmen sind Homosexuelle als „Two-Spirits“ bekannt und waren vor der Beeinflussung durch europäische Missionare in den Gemeinschaften anerkannt. Allerdings ging ihr indigener Glaube von einer strengen geschlechtlichen Polarität der Welt aus, so dass Homosexuelle ihre Geschlechtsrolle vollständig zu wechseln hatten, also Schwule in Frauenkleidern als Frauen, und Lesben in Männerkleidung als Männer zu leben hatten. Auch zwischen den verschiedenen Indianerstämmen sind die kulturellen Unterschiede aber erheblich und waren vor Ankunft der Weißen noch größer als heute, so dass eine allgemeine Aussage nicht möglich ist.
Homosexualität war, wie die Beispiele zeigen,recht häufig, wurden aber anders gesehen als bei christlich-patriarchalisch geprägten Menschen.
Und noch ein wort zur indianischen Erziehung. sie war nur dort "brutal" wo es zum Überleben notwendig war. Und das gilt für matriarchalisch wie patriarchalisch geführte Indianerstämme.
Hör auf, "weiß2 und christlich" zu denken, wenn du die Dine (Navajo) oder ein anderes indianische Volk beurteilen willst! Trag einmal eine Weile ihre Schuhe.
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29.06.2008, 19:41Inaktiver User
AW: Feminismus = Philosophie?
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Geändert von Inaktiver User (29.06.2008 um 22:32 Uhr)
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29.06.2008, 22:31Inaktiver User
AW: Feminismus = Philosophie?
Zu den Irokesen und Huronen.
Zitat von arouet58
Von wegen "innerindianischer Konflikt". Was als innerindianischer Konflikt verstanden wird ist "einfache" Blutrache. Und trat nicht nur bei den Irokesen auf.
Es ging um die Errichtung eines Pelzmonopols. Der Krieg heißt auch Biberkriege, warum wohl?
Der Konflikt beginnt mit dem auftauchen der Franzosen im Huronengebiet. Die Huronen sind seit "jeher" als Händler bekannt und unter den Stämmen auch anerkannt. Quelle (Karl Schormann, Kriegerische Auseinandersetzung als Ausdruck einer Kultur, 2001).
In diese ohne Ausländer gewachsene Struktur kommen nun die Europäer, die Franzosen bei den Huronen, die Holländer bei den Irokesen (mal angemerkt, die Irokesen sind ein Verbund (seit ca. 1600) von mehreren Stämmen, zuletzt 6, auch bekannt unter "six nations")
Nun beschließen die Invasoren eine andere Strategie zu fahren, als für die Kolonisierung Amerikas sonst üblich:
... in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts im nordöstlichen Nordamerika.... Dort traf die französische Kolonialmacht- und mit ihr die Jesuiten-auf eine Situation, die sich als "Handelskolonisation" beschreiben läßt und sich von der gewaltsamen "Siedlungskolonisation" anderer europäischer Völker, die in dieser Teit weiter südlich auf dem ...
und weiter:
Der Handel....war den einheimischen Stämmen nicht nur hoch willkommen, es entstand nach relativ kurzer Zeit eine Abhänigkeit von den europäischen Gütern. Das führte zu einem für indianischen Verhältnissen bis dahin unbekannten Vernichtungskrieg der irokesischen Konföderation gegen die Huronen. Die Jesuiten, die im Gebiet der Huronen missionierten, trugen wesentlich zum Untergang der gesamten huronischen Konföderation bei.
Den Rest erledigten die Holländer mir ihren Waffenleiferungen an den Irokesenverbund.
Noch eine Anmerkung, nach Heidenreich wird die Zahl der Überlebenden Huronen nach der, durch die Franzosen eingeschleppten Seuchen auf ca. 9.000 geschätzt. Urspünglich waren es (in der niedrigsten "Schätzung") ca. 20.000.
(den Seuchenlink hattest du selber schon, dort stand auch das die Jesuiten dafür verantwortlich gemacht wurden, von den Irokesen, als sich die Seuchen in ihrem Land ausbreiteten)
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29.06.2008, 23:19
AW: Feminismus = Philosophie?
@ Eusebia
Aber natürlich waren es innerindianische Konflikte, die die Irokesen veranlassten, die Unterstützung der Holländer, später der Engländer zu suchen und die Huronen an die Seite der Franzosen führten.
Die Indianer waren nicht einfach die Opfer in dieser Zeit. Sie gingen aktiv auf die Europäer zu, suchten durch Monopolverträge mit den unterschiedlichen europäischen Mächten ihre Position gegenüber den indianischen Konkurrenten zu stärken.
Die Europäer nutzten die Indianer für ihre politisch - wirtschaftlichen Interessen genauso aus, wie die Indianervölker die Europäer benutzten.
Noch waren die Machtverhältnisse auf dem nordamerikanischen Kontinent viel ausgeglichener als im 18. oder gar 19. Jhdt. Von beiden Seiten wurde Politik gemacht nach dem Motto Der Feind meines Feindes ist mein Freund.
So formierten sich die Bündnisse zwischen den katholischen Franzosen/Huronen und den protestantischen Holländern/ Irokesen. Aber die Feindschaft zwischen Irokesen und Huronen wurde nicht von den Europäern induziert.
Die Europäer beuteten diese indianischen Konflikte für ihre Interessen aus, genauso wie die Indianer die Konflikte zwischen den europäischen Mächten ausnutzten.
Im übrigen ist ja dieser Rekurs auf koloniale Geschichte eigentlich überflüssig. Es ging ja um die Frage, wie friedlich die angeblich matriarchalen im Vergleich zu patriarchalen Gesellschaften sind.
Diese Frage kann man ja eindeutig beantworten.
Die Irokesen handelten ja nicht als Befehlsempfänger der Holländer, als sie die Huronen und die Erie ausrotteten, sondern aus eigenem Antrieb, in eigener Verantwortung.
Die Irokesenfrauen wurden auch nicht als Befehlsempfängerinnen von Männern gezwungen, ihre Söhne zu Kriegern zu erziehen und selbst grausamst zu foltern. Sie handelten aus eigenem Antrieb, aus eigenem Interesse, genau wie die Männer auch.Geändert von arouet58 (29.06.2008 um 23:39 Uhr)
Cum grano salis
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29.06.2008, 23:46Inaktiver User
AW: Feminismus = Philosophie?
Aber sicher doch! Die Abhängigkeit von den Produkten, die zunehmende Angst vor dem eigenen Untergang, Siedlungsverlagerungen um den Seuchen zu entgehen und die Konkurrenz ganz schlicht, die eingeschleppte.
Zitat von arouet58
Ist richtig das ist nicht das Thema, dran bleib ich allerdings schon.
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29.06.2008, 23:54
AW: Feminismus = Philosophie?
Eusebia, es ist doch nicht zu bestreiten, daß die Irokesen aus eigenem Antrieb auf Kosten der Nachbarstämme ihr Territorium expandieren wollten, was ihnen ja auch gelang, um zu einer indianischen Großmacht zu werden. Sie, die Irokesen, wollten in egoistischem Interesse den Handel zwischen den weiter westlich siedelnden Indianerstämmen und den europäischen Küstenmächten monopolisieren, als Verteilerzentrum. Nichts sollte an ihnen vorbeilaufen. Wer sich dem in den Weg stellte, wurde aus selbigem geräumt, mit äußerster Brutalität.
Zitat von Inaktiver User
Geändert von arouet58 (30.06.2008 um 00:01 Uhr)
Cum grano salis
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01.07.2008, 05:10Inaktiver User
AW: Feminismus = Philosophie?
Um das Überleben des eigenen Stammes zu sichern, haben die Völker manches getan, was wir mit unseren heutigen Augen verurteilen, was für die Menschen damals aber überlebensnotwendig war. Und Irokesen bilden da keine Ausnahme. Aber die schlimmsten Verbrechen taten die irokesen im Auftrag der Europäer. Was das Verhalten von Frauen angeht,die feindliche Krieger quälten,ist es wichtig, sich das religiöse und gesellschaftliche Verständnis der Irokesen vor Augen zu führen.
Zitat von arouet58
Diese Info spricht nicht über Irokesinnen, sondern allgemein über Indianerinnen:
http://www.spiritgarden.de/modules.p...icle&artid=114
Die Frau brachte ihnen die Sitten und Gebräuche ihres Stammes bei, klärte sie über religiöse Praktiken auf und brachte ihnen alle Details ihrer eigenen Sprache bei. Seltsamerweise verliefen Indianergeburten viel leichter als die der weißen Frauen. Die Mutter des Neugeborenen pflegte sich sofort nach der Niederkunft im Fluß zu reinigen , sogar mitten im strengsten Winter. Die Squaw genoß also wohl eine gewisse Hochachtung bei den meisten Stämmen , wurde aber gewöhnlich von den Männern als persönliches Eigentum angesehen , denn letztendlich hatte der Vater , der Gatte oder der älteste Bruder das Sagen. Bei den Prärievölkern mußte sie beispielsweise den Mann im Tipi zuerst während der Mahlzeiten bedienen ,ehe sie an sich selbst denken konnte.
Im allgemeinen beteiligten sich die Indianerrinnen nicht an den Kriegs und Raubzügen der Männer. Jedoch zogen sie manchmal mit , um für die Kriegertruppe zu kochen oder die Pferde zu bewachen. Manchmal zogen sie auch in die Nähe des Schlachtfeldes , um die getöteten Feinde auszuplündern und die Beute ins heimatliche Dorf zu bringen.
Nur selten gelang es einer Frau , sich auch im Kampfgetümmel als ausgezeichnete Kriegerin zu bewähren. Bei den Crows erlangte ein im Alter von zehn Jahren geraubte Gros ventres Mädchen späterhin Berühmtheit als hervorragende Jägerin und Reiterin , die gegenüber dem Feind auch ihren Mann stand. Sie wurde sogar als Anführerin der Crows anerkannt und hieß fortan Woman Chief ( weiblicher Häuptling ). Auch die Chiricahua-Apachen besaßen eine Kriegerin , mit dem Namen Lozen ( siehe den Artikel Lozen in der Bereichsübersicht ), die die Schwester eines berühmten Häuptlings war , und die als beste Reiterin , Lassowerferin und Pferderäuberin ihres Stammes galt. Man schickte sie auch auf Späherdienste und zog sie im Kriegsrat , wenn es um Strategie ging, hinzu. Bei den Irokesen spielten die Frauen eine sehr wichtige Rolle. So wie die Männer den Irokesen Staat nach außen sicherten , so sicherten das auf Mutterfolge und Mutterrecht begründete Clansystem den Irokesenstaat nach innen. Jeder Clan innerhalb einer Nation wurde von einer Clanmutter ( Matrone ) geführt. Sie schlug beim Tod eines Sachem den Frauen ihres Clans den Nachfolger vor . Er wurde auch , wenn er sich nicht bewährte , nach dreimaliger Verwarnung der Matrone vom Rat wieder abgesetzt. Auch gingen bei einigen Stämmen , ebenso wie die Männer , auch die Frauen zur Jagd , etwa bei den Sioux , die ihren Männern selbst bei der Büffeljagd in nichts nachstanden.
Andere Frauen die nicht in den Krieg zogen , was wirklich Ausnahmefälle waren , galten und gelten noch heute als lebendes Gedächtnis. Sie bewahrten die Sprachen , Mythen und Legenden , Rituale und Traditionen ihrer Vorfahren auf und waren stolze Hüterrinnen ihres Glaubens. Jedoch , wurde bei vielen Indianernationen den Frauen Gewalt über Leben und Tod der Gefangenen zugesprochen. Die Squaws waren dafür berüchtigt , noch viel grausamer als die Männer zu martern und sich die unsäglichsten Torturen einfallen zu lassen. Da dies jedoch auch nicht täglich vorkam , blieb den Frauen daher im allgemeinen nichts anders über als ihren beschwerlichen arbeitsreichen Tag mit freudiger Unbeschwertheit zu meistern. Sie hielt gute Kameradschaft mit den anderen Frauen und versuchte ihrem aufreibenden Leben das Beste abzugewinnen.
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01.07.2008, 07:48Inaktiver User
AW: Feminismus = Philosophie?
Naja - ob das ein erstrebenswertes Ziel des Feminismus ist? Grausamer als die Männer zu sein ...
[Ironiemodus]
Und ich dachte immer, Feminismus habe zum Ziel, als männlich empfundene Wertvorstellungen und Weltbilder zu durchbrechen.
Aber offenbar habe ich mich geirrt.
[Ironie aus]


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