Wie schon Marx und Engels feststelltem war selbst der ärmste Hungerlöhner noch über einer Frau! Frauen wurden für die selbe Straftat (was vielerorts auch heute noch gilt),doppelt so hart bestraft.Zitat von Opelius
Meiner Meinung lebte das Patriarchat von der Unterdrückung der Frau und des Arbeiters/Leibeigenen, was in matriarchalischen Kulturen, zumindest soweit die bekannten Quellen reichen, nicht vorkam.
Im Gegensatz zu patriarchalischen Wissenschaftlern, hat es nämlich sehr wohl matriarchalische Kulturen gegeben, und es gibt sie teilweise heute noch. Aber da patriarchalisch denkende Wissenschaftler patriarchalische Kriterien bei der Beurteilung dessen nur zulassen, was in ihren augen "matriarchalisch zu sein hat" sehen sie das Offensichtliche nicht!
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Thema: Göttinnen
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06.06.2008, 17:48Inaktiver User
AW: Göttinnen
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07.06.2008, 09:26
AW: Göttinnen
@piranja
Ich halte die Berichte über matriachalische Strukturen für so außerordentlich dünn, dass ich bezweifle, dass sie je so funktioniert haben, wie hier gerne dargestellt wird. Hier scheint Wunschdenken eher die Mutter der Betrachtung zu sein.
Da, wo heute noch das Matriachat vorherrschen soll, befindet sich die Kultur in einem archaischen Zustand.
Vertreterinnen der heilen Welt des Matriachats machen sich in meinen Augen etwas vor, dass Welt besser wäre, würde sie von Frauen regiert.
Um es ganz klar zu stellen, ich halte jedwede Unterdrückung von Frauen und Frauenrechten für rückständig und nicht weiterführend. Ich bin der Auffassung, dass die Emanzipation der Frauen politisch und kulturhistorisch nicht nur mehr als notwendig war und ist, sondern einen Meilenstein der Menschenrechte ist.
Die Welt würde aber kein Deut besser, wenn das Matriachat wieder eingeführt würde.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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07.06.2008, 09:39Inaktiver User
AW: Göttinnen
Du machst den Fehler, den viele Menschen machen: Du denkst, dass ein Matriarchat wie ein Patriarchat wäre,nur andersrum (Frauen "herrschen" über Männer).De, ist aber nicht so!
Zitat von Opelius
Ein Blick bei Wickipedia (Stichwort "Matriarchat) würde es Dir zeigen, wie Matriarchate strucktuiert waren. Dazu noch etwas "Historisches":
Übrigens, so "dünn2, wie Du es hinstellst, sind die Beweise für ein vergangenes Matriarchat nicht, nur, wenn Männer festlegen wollen, was ein Matriarchat ist, und sie die Maschen so eng legen, und sie damit den Eindruck erwecken wollen, als ob es nie ein Matriarchat gab oder gibt, dann irren die Dreib*** sich gewaltig!!!"(...) Mehr und mehr beweist die Archäologie, dass es in der Tat wirklich ein Goldenes Zeitalter gab, eine gynaikokratische Epoche, die unzählige Jahrtausende andauerte, bis über die Dämmerung der geschriebenen Geschichte herauf. (...) Der Mann war friedfertig, die Gottheit weiblich und die Frau überragend. Frieden und Gerechtigkeit herrschten unter einer allbarmherzigen Göttin, und die langen Kleider der Priesterinnen sind bis zum heutigen Tag das Gewand der männlichen Priester, die später folgten.
Der Monotheismus, von dem man einst glaubte, Moses oder Echnaton habe ihn erfunden, war in der Vor- und Frühgeschichte weit verbreitet. "Es scheint, Evans hatte recht, wenn er behauptete, dass es ein Monotheismus war, in dem die "weibliche Form der Göttin vorherrschte" (E.O. James, "The Cult of the Motter Goddess", S. 250).
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07.06.2008, 11:11
AW: Göttinnen
"Die" Archäologie beweist das überhaupt nicht. Das ist nur die Meinung von Herrn James.Zitat:
"(...) Mehr und mehr beweist die Archäologie, dass es in der Tat wirklich ein Goldenes Zeitalter gab, eine gynaikokratische Epoche, die unzählige Jahrtausende andauerte, bis über die Dämmerung der geschriebenen Geschichte herauf. (...) Der Mann war friedfertig, die Gottheit weiblich und die Frau überragend. Frieden und Gerechtigkeit herrschten unter einer allbarmherzigen Göttin, und die langen Kleider der Priesterinnen sind bis zum heutigen Tag das Gewand der männlichen Priester, die später folgten.
Der Monotheismus, von dem man einst glaubte, Moses oder Echnaton habe ihn erfunden, war in der Vor- und Frühgeschichte weit verbreitet. "Es scheint, Evans hatte recht, wenn er behauptete, dass es ein Monotheismus war, in dem die "weibliche Form der Göttin vorherrschte" (E.O. James, "The Cult of the Motter Goddess", S. 250).
Das "Goldene Zeitalter" ist ein vielverbreiteter Mythos und hat mit historischer Realität wenig zu tun.
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07.06.2008, 20:27Inaktiver User
AW: Göttinnen
Der Begriff "Goldenes Zeitalter" wurde und wird in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für unterschiedlichste Themen gebraucht, und mitunter auch mißbraucht.
Zitat von 3146
Auf die Archäologie bezogen, hat es bewiesen, das in vergangenen Kulturen Matriarchate oder/und matriarchale Lebensformen vorherrschten (z.B.matrifokale oder matrilineare Strukturen), Göttinnen verehrt wurden, und sich das Patriarchat langsam und unaufhaltsam einschlich. Alte Schriften von Flavius Josephus, Herodot, Heriosot, und viele andere bezeugen das, ebenso wie Fundstücke- und orte.
Ob "man(n) das akzeptieren will oder nicht, ist eine andere Sache!
Aber es ist seltsam, wie vor allem Männer weibliches Wissen und Lebensformen vernichteten und zerstörten, und jetzt so tun, als ob es das nie gegeben hätte. ich habe genug von solchen fruchtlosen Diskussionen, und steige aus! Wer Fakten nicht akzeptiert, die ihm/ihr nicht in den Kram passen, mit der Person vergeude ich doch nicht meine kostbare Zeit!!!
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07.06.2008, 20:55
AW: Göttinnen
Männer?? Du meinst, das dressierte Geschlecht wäre zu solchen Schandtaten aufgelegt?
Zitat von Inaktiver User
LG
sfumatoNone of the really important decisions are ever easy. And they can never be completely right, because there is always a point of view from which they are wrong.
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08.06.2008, 16:11Inaktiver User
AW: Göttinnen
Männer, und Frauen, die sich ausschließlich über Männer definieren.
Zitat von sfumato
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08.06.2008, 16:48
AW: Göttinnen
So ging und geht es aber nicht nur den Frauen. Daß Genderidentitäten (gleich ob Frau oder Mann) dem Diktat des jeweils anderen Geschlechts unterliegen ist ein allgemeines Merkmal des voremanzipatorischen Genderverständnisses: siehe The Myth of Male Power.
Zitat von Inaktiver User
LG
sfumatoGeändert von sfumato (08.06.2008 um 17:26 Uhr)
None of the really important decisions are ever easy. And they can never be completely right, because there is always a point of view from which they are wrong.
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08.06.2008, 20:39Inaktiver User
AW: Göttinnen
Bitte! Das kann man nicht vergleichen!
Zitat von sfumato
Nach unbestrittenen Jahrtausenden von Männerherrschaft, im Sinne von "wer herrscht", dürften ein paar Jahre "mit dem Finger auf Männer zeigen" in Ordnung sein, oder nicht?
Fakt ist, ausser Maria, ist nichts weibliches mehr im Olymph.
Wieso also nicht eine Göttin benennen oder aber "Gott" als Gott bezeichnen und nicht als VATER.
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08.06.2008, 20:51
AW: Göttinnen
Ich will jetzt nicht missionieren, aber im tibetischen Buddhismus haben wir haufenweise Göttinnen im Programm: Tara... Kurukulle.. Vajrayogini... such dir eine aus
Zitat von Inaktiver User
LG
sfumatoNone of the really important decisions are ever easy. And they can never be completely right, because there is always a point of view from which they are wrong.


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