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  1. Inaktiver User

    AW: Mormonen im Schatten ihrer Geschichte

    Wie gefährlich die Utah-Mormonen waren, zeigt dieses Zitat:

    John D. Lee erzählte folgendes in seinen „Bekenntnissen“:

    „In Utah ist es im Priestertum Brauch gewesen, aus solchen Männern EUNUCHEN zu machen, die den Führern verhasst waren. Dies wurde zu einem zweifachen Zweck getan: erstens, war es eine vollkommene Vergeltung, und als nächstes ließ es das arme Opfer als lebendes Beispiel für andere über die Gefahren des Ungehorsams gegenüber dem Rat zurück, und wenn sie nicht so lebten, wie es vom Priestertum angeordnet ist.
    In Nauvoo waren es die Anweisungen Joseph Smiths und seiner Apostel, alle Heiden zu schlagen, zu verwunden und zu kastrieren, die die Polizei beim Betreten oder Verlassen eines mormonischen Haushalts unter Umständen fassen könnte, die zum Glauben führten, dass sie wegen unmoralischer Absichten dort gewesen waren. Ich weiß von mehreren Gewalttätigkeiten, während ich dort war. In Utah war es die bevorzugte Vergeltung alter, erschöpfter Mitglieder des Priestertums, die junge Frauen an sich gesiegelt haben wollten, und viele junge Männer wurde entmannt, weil sie sich weigerten, ihre Liebste auf Verlangen eines alten, schwächelnden, aber immer noch sinnlichen Apostels oder Mitglieds des Priestertums aufzugeben.
    Warren Snow war Bischof der Kirche in Manti, San-Pete-Grafschaft, Utah. Er hatte mehrere Frauen, aber es gab eine blonde, dralle junge Frau in der Stadt, die Snow als Frau haben wollte... Sie... erzählte ihm, dass sie mit einem jungen Mann, einem Mitglied der Kirche, verlobt sei und somit den alten Priester nicht heiraten könnte... Er sagte ihr, dass es der Wille Gottes wäre, dass sie ihn heiraten sollte...
    Das Mädchen widerstrebte weiterhin. Die 'Lehrer' der Stadt besuchten sie und rieten ihr, Bischof Snow zu heiraten... Dann suchten die Autoritäten den jungen Mann auf und wiesen ihn an, die junge Frau aufzugeben. Dies verweigerte er standfest. Ihm wurden höhere Kirchenämter, celestiale Belohnungen und alles versprochen, dass man sich denken könnte – aber alles vergebens. Er blieb seiner Verlobten treu und sagte, dass er lieber sterben würde, bevor er seine verlobte Frau in die Arme eines anderen geben würde.
    ...Der junge Mann bekam den Befehl, auf eine Mission an einen entfernten Ort zu gehen, so dass die Autoritäten bei der Absicht, das Mädchen zu zwingen, zu heiraten, wie sie es wünschten, keine Problem hätten. Aber die Mission wurde verweigert...
    ...Sein Schicksal wurde Bischof Snows Entscheidung überlassen. Er entschied, dass der junge Mann KASTRIERT werden sollte. Einige sagten: 'Wenn dies geschehen ist, wird er nicht dazu geneigt sein, das Mädchen unbedingt zu wollen, und sie wird, wenn sie weiß, dass ihr Liebling kein Mann mehr ist, auf die Vernunft hören.'
    Es wurde dann entschieden, eine Versammlung der Leute einzuberufen, die dem Rat treu ergeben waren... in Manti... Dort war der junge Mann und man fragte ihn wieder, befahl ihm und drohte ihm, um ihn dazu zu bringen, die junge Frau Snow zu überlassen, aber seinem verpfändeten Wort treu, weigerte er sich zuzustimmen, das Mädchen aufzugeben. Dann wurden die Lichter gelöscht. Der junge Mann wurde angegriffen. Er wurde ernsthaft geschlagen und dann mit dem Rücken auf eine Bank gebunden, als Bischof Snow ein Bowiemesser zur Hand nahm und die Operation auf brutalste Weise vornahm...
    Die Gruppe verließ dann den jungen Mann, der sich in seinem Blut wälzte... Der junge Mann gewann seine Gesundheit zurück, ist seitdem ein Idiot oder ziemlich geistesgestört gewesen... Kurz gesagt: Die junge Frau wurde bald danach gezwungen, an Bischof Snow gesiegelt zu werden.
    Als Brigham Young von dieser Behandlung des jungen Mannes hörte, war er sehr wütend, aber er unternahm nichts gegen Snow. Er beließ ihn im Amt als Bischof von Manti und ordnete das Verschweigen dieser Sache an. Dies ist nur ein Beispiel von vielen, das ich geben könnte, um zu zeigen, wie gefährlich es ist, sich dem Rat in Utah zu verweigern.“ (Confessions of John D. Lee, fotomechanischer Neudruck der 1880er-Ausgabe, S. 284-286)
    Quelle: http://blutsuehne.de.tl/36-In-Utah-flie.ss.t-Blut.htm

    Kastration und Zwangsehen waren Kennzeichen des Mormonismus.

  2. Inaktiver User

    AW: Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith

    Ursprünglicher Strang:Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith


    Zitat Zitat von sfumato
    Ganz einfach- wenn die Männer eher spärlich gesät sind, muss eine Frau damit rechnen, daß wenn sie sich fortpflanzen will, sie sich unter Umständen einen Mann mit anderen Frauen teilen muß.
    Quatsch! Denn wie die Kirchenunterlagen der LDS beweisen, gab es sogar einen Männerüberschuß.
    Geh mal auf http://www.mormonen-wissen.de und klick dort "Vielehe an. Da findest Du die mormonischen Gründe und ihre Heuchelei und Frauenhass.
    Geändert von Inaktiver User (20.06.2008 um 21:42 Uhr)

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    AW: Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith

    Ursprünglicher Strang:Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Quatsch! Denn wie die Kirchenunterlagen der LDS beweisen, gab es sogar einen Männerüberschuß.
    Das zeigt nur etwas, was ich nie bestritten habe, nämlich daß mein Argument in diesem konkreten historischen Fall nicht gilt.

    Oder willst du das Beispiel etwa als Beleg dafür heranziehen, daß Vielehe selbst bei akutem Männermangel verwerflich ist?

    LG

    sfumato
    Geändert von Inaktiver User (20.06.2008 um 21:42 Uhr)
    None of the really important decisions are ever easy. And they can never be completely right, because there is always a point of view from which they are wrong.

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    AW: Mormonen im Schatten ihrer Geschichte

    Gruselig.


  5. Inaktiver User

    AW: Mormonen im Schatten ihrer Geschichte

    Zitat Zitat von 3146
    Gruselig.

    Ach, die Utah-Mormonen unter der Regentschaft von Brigham Young hatte sich noch ganz andere Dinge geleistet, wie z.B.das Mountain Meadows Massaker oder Morde an Ehebrechern, Kirchenkritikern, Dieben, und Leuten, die ihnen machtpolitisch im Weg standen.
    Dagegen ist eine Katration noch echt harmlos gewesen!

  6. Inaktiver User

    AW: Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith

    Ursprünglicher Strang:Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith


    Zitat Zitat von sfumato
    Das zeigt nur etwas, was ich nie bestritten habe, nämlich daß mein Argument in diesem konkreten historischen Fall nicht gilt.
    Oder willst du das Beispiel etwa als Beleg dafür heranziehen, daß Vielehe selbst bei akutem Männermangel verwerflich ist?
    Ja, denn überall dort, wo eine Vielehe nach patriarchalischem Muster eingeführt wurde, waren Frauen IMMER die Leidtragenen, denn dort, wo sie Schutz und finanzielle Sicherheit erwarteten, wurden sie ökonomisch (als Arbeitssklaven) und sexuell (als Leihgabe an andere Männer oder wegen Vergewaltigung in der Ehe) ausgebeutet.
    Geändert von Inaktiver User (20.06.2008 um 21:43 Uhr)

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    AW: Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith

    Ursprünglicher Strang:Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ja, denn überall dort, wo eine Vielehe nach patriarchalischem Muster eingeführt wurde
    Für dich ist aber, wenn ich dich richtig verstehe, die Ehe nach patriarchalischem Muster das Grundübel, egal ob Ein- oder Vielehe (wobei die Vielehe das Grundübel nur potenziert).

    LG

    sfumato
    Geändert von Inaktiver User (20.06.2008 um 21:43 Uhr)
    None of the really important decisions are ever easy. And they can never be completely right, because there is always a point of view from which they are wrong.

  8. gesperrt

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    AW: Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith

    Ursprünglicher Strang:Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith


    Zitat Zitat von sfumato
    Ich glaube fast, die einzigen, die sich hier für mormonische Geschichte interessieren sind wir...

    wenn ich da mal unvermittelt einen Gedanken äussern darf:

    ich sehe gar keinen Sinn darin, mir ständig zu überlegen, was steht hier, was hat der oder die gemacht, sondern ich überlege einfach und aus meiner jetzigen Lebenssicht heraus: was steht in den 10 Geboten und welche Bedeutung haben sie. Daraus kann man eine ganz einfach aber sehr wirkungsvolle Strategie machen.

    z.B. "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden ..."
    Das bedeutet, Du sollst Dich auch nicht selbst belügen

    http://www.mdr.de/kultur/647735-hint....html#absatz10
    Geändert von Inaktiver User (20.06.2008 um 21:43 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith

    Ursprünglicher Strang:Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith


    Zitat Zitat von sfumato
    Für dich ist aber, wenn ich dich richtig verstehe, die Ehe nach patriarchalischem Muster das Grundübel, egal ob Ein- oder Vielehe (wobei die Vielehe das Grundübel nur potenziert).
    Ich würde sagen,nicht die Ehe an sich, sondern die patriarchalisch geprägte Ehe, wo es IMMER ein OBEN und UNTEN, ein herrschen und dienen gibt. Matriarchalische Ehen fallen nicht in diese Kategorie!
    Geändert von Inaktiver User (20.06.2008 um 21:43 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith

    Ursprünglicher Strang:Der "Märthyrertod" des Mormonenpropheten Joseph Smith


    Zitat Zitat von trambahn100
    z.B. "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden ..."
    Das bedeutet, Du sollst Dich auch nicht selbst belügen
    Wenn das so einfach wäre! Es gibt bestimmte psychologische Mechanismen der Selbsttäuschung, um den eigenen Glauben zu schützen, der wirksam wird, wenn jemand sich im eigenem Glauben bedroht fühlt.
    Geändert von Inaktiver User (20.06.2008 um 21:43 Uhr)

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