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  1. Inaktiver User

    AW: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    Pir-anja,

    auch 'ne nette Interpretation - aber damit machst du den Spruch doch eigentlich überflüssig, oder? Für mich macht der nur Sinn, wenn Gott als externalisiertes, übergeordnetes (weil mächtiges) Wesen verstanden wird (und, wenn ich dann noch weiter drüber nachdenke, auch wieder nicht....)

    Schon spannend!

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    AW: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    @dingsda
    Das Beispiel mit dem "Arbeitssscheuen" kommt nicht von mir, sondern ich hab da Zisska zitiert (posting 18).

    Und warum mancher sich bemüht und mit einer "guten Wendung" belohnt wird und ein anderer in ähnlicher Situation (trotz eigenem Einsatz) ein trauriges Ende hinehmen muss, hat noch keiner beantwortet. Sollte es darauf vielleicht doch keine Antwort geben?

    Das vermutet so lange weiterhin
    Eukalyptus
    Wenn ich bedenke, wie gefährlich alles ist,
    ist nichts wirklich beängstigend.
    (Gertrude Stein)

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    AW: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    @pir-anja
    Dass ich Gott BIN kann ich gerne glauben, lässt sich aber leider nicht belegen. Das meinte ich damit, als ich sagte "Wenn ich einen Stein allein einen Berg hoch rollen konnte, ist nicht mehr klar, ob Gott mir dabei geholfen hat oder nicht".
    Entweder hab ich's allein gemacht, oder mit göttlicher Hilfe. Möglich ist beides, wissen tun wirs nicht.

    Gruß,
    Eukalyptus
    Wenn ich bedenke, wie gefährlich alles ist,
    ist nichts wirklich beängstigend.
    (Gertrude Stein)

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    AW: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn ich mir selbst helfe, dann hilft mir Gott, denn ich BIN Gott (die Göttin ist in mir).Denkt mal darüber nach!
    Ich bin ganz Deiner Meinung.
    Für manche erscheint das blasphemisch.
    Meiner Meinung nach erscheint ihnen das deswegen blasphemisch, weil sie sich gerne klein machen und mit dem vergänglichen Körper identifizieren.

    "Ich auch bin Gottes Sohn. Ich sitz an seiner Hand.
    Sein Geist, sein Fleisch und Blut ist ihm an mir bekannt.
    Ich bin so groß wie Gott, er ist als ich so klein.
    Er kann nicht über mir, ich unter ihm nicht sein."
    Meister Eckhart
    (entschuldigen wir mal dem Meister, dass die weiblichen Attribute hier außen vor bleiben, er war eben auch ein Kind seiner Zeit)

  5. Inaktiver User

    AW: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    Zitat Zitat von Eukalyptus
    @pir-anja
    Dass ich Gott BIN kann ich gerne glauben, lässt sich aber leider nicht belegen. Das meinte ich damit, als ich sagte "Wenn ich einen Stein allein einen Berg hoch rollen konnte, ist nicht mehr klar, ob Gott mir dabei geholfen hat oder nicht".
    Entweder hab ich's allein gemacht, oder mit göttlicher Hilfe. Möglich ist beides, wissen tun wirs nicht.
    Es läßt sich belegen, wenn Christen einmal über den eigenen Tellerrand auf andere Kulturen schauen würden. Wenn in Indien beoi einer Begrüßung "Namaste" sagt, drückt er/sie damit aus, das er/sie die Göttin/den Gott im Anderen wiedererkennt/erblickt.
    Als Wicca weiß ich, aufgrund alten Wissens, das unsere AhnInnen ebenfalls so dachten.
    Christen schieben alles Gute, was in ihrem Leben geschieht, Gott zu (unsichtbar und omnipotent), und alles Schlechte entweder sich selbst oder dem "Teufel" zu?
    Wo ist da Logik?
    Ich sehe darin eher eine Art von Masochismus!

  6. Inaktiver User

    smile Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    In diesem Strang geht es darum, was der Satz "Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott." für die Leser und Schreiber dieses Stranges bedeutet, wie sie ihn sehen, was er für sie ausdrückt. Es geht um die ganz persönliche Sichtweise und die ganz persönlichen Erfahrungen.

    Zitat von binauchda
    Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    Ich bin seit einiger Zeit stiller Leser im Forum Religion und Philosophie.

    Letztes Jahr habe ich mal kurz im Strang "Gott ist chancenlos "gepostet
    # 353 und # 348.

    Nun habe ich heute ein Posting gelesen, welches die oben genannte alte Weisheit erwähnt.

    Ich habe vor kurzem auch dies gelesen:

    Das Glück ist mit den Tüchtigen.

    Wenn du erst am Boden liegst, wächst dort kein Gras mehr.
    (Meint wohl eher "Wenn du am Boden liegen bleibst...")

    Du bist k. o. gegangen, auf die Füße zu kommen ist Dein Problem.


    Und ich würde gerne wissen, ob jemand Erfahrungen zu diesem Thema beitragen kann.

    Und woran erkennt man, ob es nun Gott, das Schicksal, das eigene Glück oder was auch immer war, das einem wohlgesonnen war?
    Kann man das unterscheiden?
    Und wenn ja, wie?

    Danke an alle, die Lust am Posten haben.

  7. Inaktiver User

    AW: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Christen schieben alles Gute, was in ihrem Leben geschieht, Gott zu (unsichtbar und omnipotent), und alles Schlechte entweder sich selbst oder dem "Teufel" zu?
    Wo ist da Logik?
    Ich sehe darin eher eine Art von Masochismus!
    Och, sag das nicht.
    Für mich als Atheisten ist der katholische Glaube an die Absolution z.B. richtig beneidenswert. Man sündigt was das Zeug hält und bekommt trotzdem einen Freifahrtschein ins Himmelreich.

    Dass Gott einem notfalls auch noch hilft, falls man sich selbst hilft, ist ebenfalls eine nette Geste.

  8. Inaktiver User

    AW: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Und woran erkennt man, ob es nun Gott, das Schicksal, das eigene Glück oder was auch immer war, das einem wohlgesonnen war?
    Kann man das unterscheiden?
    Und wenn ja, wie?
    Wie man das unterscheidet? Indem man sich selbst fragt, an WAS man glaubt !

  9. Inaktiver User

    AW: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    Um herauszufinden ob Gott dahinter steckt,
    könnte man sich fragen, ob das, was einem gerade passiert, mit den Vorstellungen Gottes übereinstimmt.

    Zum Beispiel ist Gott gegen Habsucht.
    Wenn jemand 6 Richtige im Lotto hat, wird es wohl nicht die Antwort auf sein Gebet sein.
    Es ist Zufall...

    Gott ist auch gegen das Lügen und Betrügen.
    Wenn nun jemand aus einer Sache mit einem"blauen Auge" herausgekommen ist, weil er gelogen und betrogen hat, wird es nicht Gott sein, der ihm geholfen hat.
    Obwohl diese Person darum gebeten haben mag...

    Fußballfans können noch so viele Gebete an ihren Gott schicken oder sich noch so viel bekreuzigen.
    Es ist Gott vollkommen egal, wer das Spiel gewinnt.

    Regierungen können noch so viele Waffen segnen.
    Es ist Gott egal, er hört nicht auf dies Art von Gebete...

    Gott hält sich aus den Angelegenheiten der Menschen heraus.

    Er erhört nur die Gebete, die mit seinem Willen übereinstimmen.

    Wenn jemand aber darum betet/bittet IHN genau kennenzulernen, sorgt Gott dafür, dass er die Gelegenheit dazu erhält.

    Auch wenn noch so viele Gegner Gottes dieses verhindern wollen!

    Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen...
    Geändert von Inaktiver User (11.06.2008 um 09:08 Uhr)

  10. Inaktiver User

    smile Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    Zitat von Ypsilon.
    Zitat von binauchda

    Und woran erkennt man, ob es nun Gott, das Schicksal, das eigene Glück oder was auch immer war, das einem wohlgesonnen war?
    Kann man das unterscheiden?
    Und wenn ja, wie?
    Wie man das unterscheidet? Indem man sich selbst fragt, an WAS man glaubt !
    Also, da wo mein Herz ist, da ist mein Glaube?

    Das ist dann allerdings eine sehr persönliche Angelegenheit und die Wahrnehmungen darüber sind ja auch von Mensch zu Mensch verschieden.

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