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Thema: Das Kreuz

  1. Inaktiver User

    AW: Das Kreuz

    Im Laufe der Jahrhunderte, während die Kath. Kirchen im Amt war/ist, gab es immer Menschen, die sich etwas intensiver mit der Bibel befasst haben.

    Sie haben dann erkannt, dass einiges was die kath.Kirche lehrte, nicht mit den Lehren der Bibel vereinbar war.

    Reformatoren wie Martin Luther (1483—1546),
    Ulrich Zwingli (1484 bis 1531) und
    Johannes Calvin (1509—1564) griffen die Kirche in verschiedenen Punkten an:
    Luther verurteilte den Ablaßhandel,
    Zwingli das Zölibat und den Marienkult,
    und Calvin verlangte die Rückkehr der Kirche zu den Urprinzipien des Christentums.


    Im 19. Jahrhundert regte das religiöse Klima jedoch zu christlicher Wachsamkeit an.
    Die Erforschung der Bibel durch eine Reihe von Geistlichen und Bibelgelehrten hatte zur Folge, daß Lehren wie die von der unsterblichen Seele, von der ewigen Qual nach dem Tod,
    von der Prädestination und der Dreieinigkeit überprüft wurden.

    Außerdem untersuchten Erforscher der Bibel eingehend biblische Prophezeiungen über die letzten Tage.
    Daraufhin dachten verschiedene Personengruppen ernsthaft über die verheißene Wiederkunft des Herrn nach (Mat. 24:3).

    In den Vereinigten Staaten sagte William Miller die Wiederkunft Christi in sichtbarer Form für 1843 oder 1844 voraus.

    Der deutsche Theologe J. A. Bengel gab 1836 als Zeitpunkt an; die Irvingianer in England richteten ihre Erwartungen zunächst auf das Jahr 1835, dann auf 1838, 1864 und 1866.
    Eine Mennoniten-Gemeinde in Rußland rechnete anfangs mit 1889, dann mit 1891.

    Durch die vermehrte Wachsamkeit wurde vielen die Aussicht auf die Wiederkunft des Herrn zum Bewußtsein gebracht.

    Doch die Bemühungen um christliche Wachsamkeit endeten mit Enttäuschung. Warum?

    Hauptsächlich deswegen, weil man zu sehr auf Menschen und nicht genug auf die Bibel vertraute. Nach wenigen Jahrzehnten verschwanden die meisten dieser Gruppen wieder.

  2. Inaktiver User

    AW: Das Kreuz

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ... dem Staat eigentlich nicht.
    Wohl aber Gott!
    Wenn es sich um Erwachsene egal welchen Geschlechts handelt, vielleicht nicht. Aber, wie der Fall aus West Texas zeigt, wo Minderjährige mit Gewalt zu "Ehen" mit alten Knackern gezwungen wurden, und diese Männer oft auch deren Schwestern "heirateten", gibt es für den Staat schon Gründe, einzuschreiten.
    Und was Gott angeht:
    Wenn er so etwas nicht will, warum griff er nicht ein? Warum ließ er diese alten K(n)acker weiter junge Mädchen vergewaltigen?
    Übrigens, wie ich erfuhr, bist du bei den Zeugen Jehovas. Auch dort geschehen solche Dinge http://www.silentlambs.org, oder in Deutch http://www.silentlambs.org/welcome_de.htmund auch bei den JW werden solche Dinge vertuscht.
    Geändert von Inaktiver User (24.05.2008 um 00:32 Uhr)

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    AW: Das Kreuz

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Doch die Bemühungen um christliche Wachsamkeit endeten mit Enttäuschung. Warum?

    Hauptsächlich deswegen, weil man zu sehr auf Menschen und nicht genug auf die Bibel vertraute. Nach wenigen Jahrzehnten verschwanden die meisten dieser Gruppen wieder.
    Schlimmste Untaten wurden immer wieder mit der Bibel begründet.
    "Deus Lo Vult!" - "Gott will es!" waren die Folgenschweren Worte von Papst Urban II im Jahre 1095, der die Kreuzritter los sandte.
    Ganz zu schweigen von Inquisitionen und die Ausrottung der Mayas.
    Ähnliches gab es auch im Islam und in Ideologien, wie sie die Nazis verbreiteten.
    Allen zu eigen ist die Vorstellung: wir sind die Auserwählten.
    Und das wird bei den ZJs ja schon Kindern beigebracht.
    So wird den Kindern häufig die Chance genommen, sich adäquat in einem Freundeskreis zu sozialisieren.
    Nein, es ist nicht die Bibel, auf die mehr vertraut werden muss, denn da ist viel zu viel Auslegungsspielraum.
    Dieser Auslegungsspielraum wird dann genutzt von Menschen die ihr Herz nicht anderen Menschen öffnen können oder wollen.
    Zweitens ist eine Buchstabenfrommheit meist eine Quelle ziemlich unfrommer, nutzloser und nicht enden wollender Diskussionen, was denn "dieser Gott" der diese Bibel doch angeblich initiierte, hiermit oder damit wohl gemeint habe. Ein kurzer Blick nach innen würde genügen. ABER DAS WÄRE JA GOTTESLÄSTERUNG!

  4. Inaktiver User

    AW: Das Kreuz

    Ich möchte mal an das Strangthema erinnern, kleinere "Exkurse" kann man schon mal machen, sie entstehen ja meist aus dem Thema selbst, aber Grundsätzliches sollte doch in einem anderen Strang diskutiert werden, zumal zum Thema ZJ schon ein eigener Strang besteht.


    Die Moderatorin

  5. Inaktiver User

    AW: Das Kreuz

    Für was steht das Kreuz bei Christen und bei Zeugen Jehovas? Unabhängig davon, ob mit oder ohne Querbalken. In beiden Fällen doch nur für eine Leib-Sexualitäts-und Frauenfeindliche Kirche/Sekte/Kult, in der Gewalt in körperlicher, seelischer, psychischer oder sexueller Art, der Unterwerfung Andersdenkender dient. Eine befreiende Theologie jenseits von Gottvater, Sohn & Co (so übrigens ein Buchtitel von Mary Daly), habe ich bis jetzt nur dort entdeckt, wo feministische Theologie zu finden ist, aber auch nur dort, wo auch dort Herrschaftsverhältnisse in Frage gestellt werden.

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    AW: Das Kreuz

    Für mich ist das Kreuz (von mir aus der Balken) ein Akt von Gewaltverherrlichung.
    Denn diese Gewalt, die Jesus angetan wurde sei ja angeblich notwendig gewesen.
    Gott brauchte also diese Folterungsmethode, um danach dem Menschen freundlicher gesonnen zu sein.
    Zwar wird Jesus da stets bedauert, aber hätte er sich da nicht rannageln lassen, dann gäbe es für uns kein Leben nach dem Tod.

    Was für eine Logik steckt da dahinter?

  7. Inaktiver User

    AW: Das Kreuz

    Zitat Zitat von Zimtstange
    Zwar wird Jesus da stets bedauert, aber hätte er sich da nicht rannageln lassen, dann gäbe es für uns kein Leben nach dem Tod.
    Was für eine Logik steckt da dahinter?
    Eine Zerstörung, Vernichtung und Macht ausübende männliche Logik.
    Oder anders ausgedrückt:

    NICHTS VON WIRKLICHER BEDEUTUNG FÜR DIE MENSCHHEIT!

  8. User Info Menu

    AW: Das Kreuz

    Neulich zum Thema Kreuz in einer orthodoxen Liturgie diese schöne rhetorische Paradoxon gefunden:

    "Denn durch das Holz sollte Heilung werden dem Holze"

    Das Wortspiel wird klar, wenn man sich überlegt, daß da vermutlich im griechischen Original "hyle" stand, was sowohl wörtlich "Holz" als auch übertragen "Materie" bedeuten kann.

    LG

    sfumato
    None of the really important decisions are ever easy. And they can never be completely right, because there is always a point of view from which they are wrong.

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    AW: Das Kreuz

    Zitat Zitat von sfumato
    "Denn durch das Holz sollte Heilung werden dem Holze"
    "dem Holze" oder "den Holzköpfen"?

  10. Inaktiver User

    AW: Das Kreuz

    Zitat Zitat von Zimtstange
    "dem Holze" oder "den Holzköpfen"?
    Also, ich würde eher auf "HOHLKÖPFCHEN" kommen, oder was meinst Du?

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