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    AW: Gott und die Welt

    Und wo steht da was vom Überleben der Spezies mit den besten Waffen oder von "niedrig" oder "höher" entwickelten Arten?

  2. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von glaux
    Und wo steht da was vom Überleben der Spezies mit den besten Waffen oder von "niedrig" oder "höher" entwickelten Arten?

    Das steht da nicht so wortwörtlich, wie es hier gesagt wurde.
    Aber die Theorie besagt doch, dass aus niedrigen Arten sich eine Höhere entwickelt hat.
    Oder hab ich da etwas falsch verstanden?

    Wäre vielleicht sogar ein neues Thema wert...

    "Darwin oder Gott? Evolution oder Schöpfung?"

  3. gesperrt

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von glaux
    Wo hat Darwin den Unsinn gesagt, den ihr ihm hier unterstellt?
    Welcher Unsinn wurde hier angeblich Darwin unterstellt???

  4. gesperrt

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von glaux
    Und wo steht da was vom Überleben der Spezies mit den besten Waffen oder von "niedrig" oder "höher" entwickelten Arten?
    Und wer hat was von "niedrig" und "höher" gesagt?

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    AW: Gott und die Welt

    Die Biologie kennt keine niedrigen oder höheren Arten, und die Evolution bringt nicht nur Löwen und Hechte hervor, sondern auch Gnus und Karpfen. Das Bild der Evolution wird bei vielen religiös orientierten Menschen vom Sozialdarwinismus geprägt, der Sozial"darwinismus" stammt aber nicht von Darwin, er ist auch keine Wissenschaft, sondern eine Ideologie, und er baut auch nicht auf der darwinschen Theorie auf, was man schon daran sieht, daß er vor ihr entstanden ist. Die Evolutionstheorie versucht nur zu beschreiben, was man in der Natur vorfindet, sie versucht nicht, die weitere Entwicklung vorherzusagen, was wegen der Zufallskomponente auch albern wäre.

    Die Grundidee ist wie gesagt ganz einfach: manche Lebewesen bringen unter vorgegebenen Bedingungen viele Kinder durch (bis diese selber Kinder haben), andere nur wenige, folglich werden sich die ersteren stärker ausbreiten. Manche schaffen das mit Körperkraft, andere durch Grips oder durch Kooperation. Es ist nicht Aufgabe der Evolutionstheorie, erfolgreiche Strategien (also solche, die zu vielen Nachkommen führen) in "gute" und "schlechte" einzuteilen, eine solche ethische Bewertung liegt außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs, eine Säge ist ja auch nicht dazu gedacht, Nägel in die Wand zu hauen. Sie kann aber u.U. zusammen mit anderen Naturwissenschaften Aussagen darüber machen, unter welchen Bedingungen ethisches Verhalten begünstigt wird.

  6. gesperrt

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von glaux
    Die Biologie kennt keine niedrigen oder höheren Arten, und die Evolution bringt nicht nur Löwen und Hechte hervor, sondern auch Gnus und Karpfen.
    ...
    Es ist nicht Aufgabe der Evolutionstheorie, erfolgreiche Strategien (also solche, die zu vielen Nachkommen führen) in "gute" und "schlechte" einzuteilen, eine solche ethische Bewertung liegt außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs, eine Säge ist ja auch nicht dazu gedacht, Nägel in die Wand zu hauen.
    Gerade habe ich Dir die Frage gestellt, wer was von "niedrig" und "höher" gesagt hat? Ohne darauf einzugehen fängst Du jetzt doch wieder damit an. So eine Diskussion macht doch keinen Sinn.

  7. gesperrt

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von glaux
    Das Bild der Evolution wird bei vielen religiös orientierten Menschen vom Sozialdarwinismus geprägt, der Sozial"darwinismus" stammt aber nicht von Darwin, er ist auch keine Wissenschaft, sondern eine Ideologie, und er baut auch nicht auf der darwinschen Theorie auf, was man schon daran sieht, daß er vor ihr entstanden ist.
    Nur weil der Sozialdarwinismus schon vor Darwin existierte, heißt das doch nicht, daß er nicht von der darwinschen Theorie abgeleitet werden kann. Was ist denn das für eine seltsame Logik?
    Von was wird der Sozialdarwinismus denn dann abgeleitet, wenn nicht von der Darwinschen Theorie?

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von tessie_10
    Ich dachte eigentlich nicht an irgendwelche ständigen Mutierungen, denen wir ständig ausgesetzt sind, sondern vielmehr an eine neue Spezies, welche der jetzigen "Krone der Schöpfung" mit einem echten Vorteil im Überlebenskampf klar überlegen ist. Also etwa eine mit völlig neuen Waffensystemen, das wäre so ein klarer Vorteil. Und Du sagtest doch selbst, dass wir eines Tage die „Krone der Schöpfung“ an eine andere Species „weiterreichen“ werden müssen.
    Aber vielleicht kommt diese uns überlegene Species ja auch gar nicht von der Erde, sondern aus den Tiefen des Weltalls und wird uns eines Tages beim Frühstück überraschen?
    Tessie, niemand weiß, was uns die Zukunft bringen wird.
    Man kann nur aus der Vergangenheit lernen.
    Es gab viele Menschenspezies die z.T. sehr unterschiedlich waren. Es ist den Neandertalern vermutlich nicht mal möglich gewesen, sich mit dem Homo Sapiens fortzupflanzen.
    Ich will nun nicht spekulieren, was uns die Zukunft bringen wird, ich glaube lediglich, dass die Vorstellung der Mensch sei die Krone der Schöpfung weder Kosmisch wahrscheinlich, noch auf der Erde dauerhaft richtig sein wird.
    O.K. ich füge im nachhinein dem Weiterreichen der Krone noch ein "wahrscheinlich" bei.

    Zitat Zitat von tessie_10
    Wieso soll sich eine Zivisilation zerstören, die nicht „im Einklang mit der Natur" lebt? Was soll an solchen Überlegungen logisch sein?
    Weil eine Zivilisation immer auf die Natur angewiesen ist.
    „Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluß vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen ist,
    werdet ihr feststellen,
    daß man Geld nicht essen kann.‘‘
    Weisheit der Cree-Indianer
    Wir müssen eben Lernen, unsere Energie aus regenerativen Quellen zu beziehen, dann kehren wir zurück zum Einklang mit der Natur.

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von Zimtstange
    Weil eine Zivilisation immer auf die Natur angewiesen ist.
    Das stimmt zwar, nur die Frage war ja die:
    Zitat Zitat von tessie_10
    Wieso soll sich eine Zivisilation zerstören, die nicht „im Einklang mit der Natur" lebt? Was soll an solchen Überlegungen logisch sein?
    Oder anders formuliert:

    Wieso soll ein „nicht im Einklang mit der Natur leben“ eine Zerstörung der Natur zur Folge haben?
    Hast Du dafür irgendwelche Anhaltspunkte oder Beweise?

    Was überhaupt verstehst Du genau unter "im Einklang mit der Natur leben"? Da gehen ja bereits die Meinungen auseinander.

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    AW: Gott und die Welt

    Tessie, umweltfreundlich ist eine Zivilisation nie.
    Sie kann allenfalls erreichen, umweltneutral zu sein.
    Eine Zivilisatrion lebt dann nicht im Einklang mit der Natur, wenn sie schneller Resorcen aufbraucht, als die Natur sie nachbilden kann.
    Im Falle von Erdöl liegen wir sogar bei 1 : 1 000 000 (!)
    Im Einklang lebt eine Zivilisation dann, wenn sie der Natur nur so viele Giftstoffe zumutet, wie die Natur wieder in der selben Zeitspanne wieder abbauen kann.
    Beides ist bei unserer Zivilisation nicht der Fall.
    Ausnahmen gibt es wenige:
    Indianer in Amazonas, Naturvölker in den Andamanen und auf Papua Neuguinea.

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