Wieso plötzlich so pessimisch, Zimtstange? So kenne ich Dich gar nicht. War der Spruch nicht von Dir: "Menschen sind zähe und sehr anpassungsfähig, sie überleben auch unter extremen Bedingungen..."Zitat von Zimtstange
Und nochmal: Woher willst Du wissen, was für geniale Mutanten aus so einer Katastrophe hervorgehen? Selbstverständlich werden sich darunter doch auch ein paar krebsresistente Species finden, welche das Disaster ohne Probleme überleben. Der Rest stirbt aus.
Natürlich kommen die Waffensysteme nicht in Darwins Evolutionsgesetz vor. In Darwins Evolutionsgesetz kommt die Genialität und der Erfindergeist der Species Mensch, solche Waffensysteme zu entwickeln, vor.Zitat von Zimtstange
Anpassungsfähigkeit ist klar, das hatten wir gerade. Aber wo kommt jetzt der "Einklang mit der Natur" in Darwins Evolutionsgesetz vor? Hast Du da eine Quellenangabe?Zitat von Zimtstange
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Thema: Gott und die Welt
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16.05.2008, 23:22
AW: Gott und die Welt
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17.05.2008, 06:52
AW: Gott und die Welt
Ich stehe dazu, dass die Menschheit zäh ist.
Zitat von tessie_10
Sie hat doch auch vor 10 000 Jahren eine Eiszeit überlebt.
Bahnbrechend Neues würde aus einem Atomarkrieg aber nicht hervorgehen, denn wir sind ja ständig Mutierungen ausgesetzt und das seit die Menschheit existiert, und auch bereits davor:
Freie Radikale, UV-Strahlung und natürliche Radioaktivität, sowie Sonderfälle des Virenbefalls lösen solche Erbsprünge aus.
Da erbliche Vorteile die Vermehrungsrate erhöhen, hat die Natur da ohnehin schon vieles mögliche ausprobiert. Mit Sicherheit gibt es am Menschen immer noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber diese sind nicht in einem großen Maßstab auf einen Sprung zu erwarten, dagegen spricht einfach die Wahrscheinlichkeit.
Diese Genialität ist leider dann sehr zweifelhaft, wenn man sie aus ethischer Perspektive betrachtet.
Zitat von tessie_10
Was die ethische Entwicklung des Menschen betrifft, da hinkt er leider seinem technischen Erfindergeist hinterher.
Ich habe mich hierin doch nicht auf Darwin berufen.
Zitat von tessie_10
ich schrieb:
Das sind schlichte logische Überlegungen:Der Garant für ein langes Dasein einer intelligenten Spezies ist zum einen deren Anpassungsfähigkeit und zum anderen deren Fähigkeit möglichst im Einklang mit der Natur zu leben.
Eine Zivilisation, die nicht im Einklang mit der Natur lebt, zerstört sich früher oder später selbst, da sie an dem Ast sägt, auf dem sie sitzt. Aber es wird trotzdem weitergehen. Sie wird lediglich sehr unsanft landen und dann ist die Frage, ob sie daraus gelernt hat.
Uns stehen große Veränderungen an: z.B. das versiegen der fossilen Brennstoffen. Was kommt danach?
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17.05.2008, 07:25Inaktiver User
AW: Gott und die Welt
Es hinkt nicht: denn eine niedrige Entwicklungsstufe ist nicht unbedingt das schlechteste! Es zählt die beste Anpassung. Eine Amöbe ist einfach gut angepasst an ihren Lebensraum, darum existiert sie. Deine Bemerkung ist ein schönes Beispiel dafür, warum sich viele Menschen so schwer tun mit Darwins Theorie.zitat von zisska: Das Gesetz Darwins hinkt.
Denn sehr viele Lebewesen, die anscheinend, laut Darvin, in einer niedrigeren Entwicklungsstufe leben, erfreuen sich bester Gesundheit.
Und das schon seid Jahrtausenden....
Eine Ratte ist z.b. in vielen Bereichen besser angepasst als der Mensch. Und es ist wahrscheinlicher, dass nach einer weltweiten Katastrophe wie z.B. einem Atomkrieg oder nach dramatischen Klimaveränderungen eher die Ratten als die Menschen überleben.
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17.05.2008, 08:23
AW: Gott und die Welt
Ich dachte eigentlich nicht an irgendwelche ständigen Mutierungen, denen wir ständig ausgesetzt sind, sondern vielmehr an eine neue Spezies, welche der jetzigen "Krone der Schöpfung" mit einem echten Vorteil im Überlebenskampf klar überlegen ist. Also etwa eine mit völlig neuen Waffensystemen, das wäre so ein klarer Vorteil. Und Du sagtest doch selbst, dass wir eines Tage die „Krone der Schöpfung“ an eine andere Species „weiterreichen“ werden müssen.
Zitat von Zimtstange
Aber vielleicht kommt diese uns überlegene Species ja auch gar nicht von der Erde, sondern aus den Tiefen des Weltalls und wird uns eines Tages beim Frühstück überraschen?
Dem Darwinschen Gesetz ist das, wiegesagt, egal.
Zitat von Zimtstange
Wieso soll sich eine Zivisilation zerstören, die nicht „im Einklang mit der Natur" lebt? Was soll an solchen Überlegungen logisch sein?
Zitat von Zimtstange
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17.05.2008, 08:55Inaktiver User
AW: Gott und die Welt
Unter "Im Einklang mit der Natur leben" verstehe ich, die Ressourcen zu respektieren und zu schonen. Wenn eine Spezies die Vorräte dessen, was sie zum Leben braucht, schneller aufbraucht als diese sich regenerieren können, gibt es für die Spezies irgendwann keine Lebensgrundlage mehr.
Ist immer wieder zu beobachten z.B. beim Wildbestand (sofern nicht extrem eingegriffen wird durch Fütterung).
Der Mensch hat diese Zusammenhänge, im Gegensatz zum Tier, durchschaut und könnte planvoll handelnd damit umgehen.
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17.05.2008, 09:03Inaktiver User
AW: Gott und die Welt
Könnte!!!!
Zitat von Inaktiver User
Doch die Eigenschaften Habgier und Egoismus stehn dem im Wege.
Die meisten leben doch nach dem Motto:
"Jeder ist sich selbst der Nächste!" und "Nach mir die Sintflut!"
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17.05.2008, 09:54
AW: Gott und die Welt
<sarcasm>Genau, und schuld daran ist Jesus, denn der Kapitalismus beruft sich auf die protestantische Ethik und die basiert auf der Lehre von Jesus.</sarcasm>
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17.05.2008, 12:27Inaktiver User
AW: Gott und die Welt
Wo hat Jesus das gesagt oder durchblicken lassen?
Zitat von glaux
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17.05.2008, 12:53
AW: Gott und die Welt
Wo hat Darwin den Unsinn gesagt, den ihr ihm hier unterstellt?
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17.05.2008, 13:17Inaktiver User
AW: Gott und die Welt


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