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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Muss ich jetzt folgern, wenn Tiere kein Gewissen haben, der Mensch aber hat eines, dann muss es einen Gott geben?

    Na, das ist aber mal ne Logik.
    Nein, musst du nicht...
    ************************
    Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere recht haben könnte. Jürgen Habermas
    ************************

  2. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    Je mehr erforscht wird, desto mehr fliessen die Grenzen! Es gibt einige Tiere mit sehr ausgeprägtem Sozialverhalten (Menschenaffen, Elefanten und vergesst nicht die lieben Seepferdchenmänner, die die kleinen Seepferdchenabkömmlinge austragen....). Das kann man anerkennen, auch wenn keine im eigentlichen Sinne bewusste Entscheidung dahinter steht (fragt mal eine Mutter, ob sie anders handeln könnte, als ihr Kind zu beschützen!!!)

    Dagegen steht der Mensch, der nicht immer so sehr der Herr der Lage ist, wie er es gerne hätte: getrieben von Instinkten, die ihm durch hormonelle Steuerung ein Handeln vorgeben, wo er noch dachte, er mache das jetzt aus freien Stücken (z.B. an der nächsten Bäckerei ein Teilchen kaufen, aber nicht weil es so lecker durftet, nein nein.....)

    Wir verstehen heute vieles, was vor Jahren noch als Wunder gelten konnte. Genauso werden vielleicht zukünftige Generationen erkennen, wozu die Gottesidee "damals" gut war? Um diese schreckliche Leerstelle zu füllen, weil uns Erklärungen fehlen, die aber dringend benötigt werden für das seelische Wohlbefinden?

    Nicht jeder kann diesen Gedanken ertragen und verzichtet offensichtlich zur Not auch mal aufs Nachdenken, damit es passt!

  3. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von sfumato
    Wirklich? Buddhisten glauben an zig Götter?
    LG sfumato
    Peinlich...
    Ich habe diese Religionsgemeinschaft mit den Hinduisten verwechselt.


    Zisska

  4. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von Alinaluna
    Nein, musst du nicht...
    Danke

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Naja, nicht, daß morgen Gott mal eben das Gravitationsgesetz aussetzt und sie gen Himmel schwebt...
    Bloß nicht!!!
    Kreist denn nicht schon genug im Orbit herum?
    Was käme die ISS-Besatzung da für einen Schrecken!

  6. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von Zimtstange
    Bloß nicht!!!
    Kreist denn nicht schon genug im Orbit herum?
    Was käme die ISS-Besatzung da für einen Schrecken!
    So aus dem Bauch gesprochen - die würden ihre Orbitbahn ziemlich schnell verlassen, da sie ja keine Gravitation mehr in der Kreisbahn hält.

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Peinlich...
    Ich habe diese Religionsgemeinschaft mit den Hinduisten verwechselt.


    Zisska
    Da muss ich Dir aber widersprechen.
    Denn ich war 5 Jahre in Indien.
    Hinduismus ist ein Henotheismus.
    Und wenn er vollkommen verstanden/verwirklich ist, dann ist es ein völliger Monotheismus.

    Im Gegensatz zum Christlichen Glauben ist da nicht Gott und Teufel und nicht Schöpfer und Schöpfung sondern Brahman, das Eine ohne ein Zweites.
    Alle Götter sind lediglich Teilaspekte dieses einen Göttlichen, dass alles in sich vereint:
    Dies lehrt die Advaita-Vedanta.

  8. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Auch diesmal: Wenn Sie, als Hexe dieser Ansicht sind...
    Und SIE als Zeuge Jehovas haben natürlich die Wahrheit gepachtet!!!
    Eine Gemeinschaft, die auch heute noch so über Frauen denkt:

    Wachtturm vom 15. März 1970, Seite 166

    Als Haupt seiner Frau trägt der Mann die Hauptverantwortung für die Entscheidung von Familienangelegenheiten. Dein Mann könnte also eines Tages beschließen, dass die Familie umzieht. Du als Frau magst erkennen, dass dadurch gewisse Probleme entstehen; wenn du dich aber an das hältst, was die Bibel über die Rolle des Mannes als Haupt lehrt, fügst du dich dem Wunsch deines Mannes, denn er hat das Recht, in solchen Angelegenheiten zu entscheiden.

    Wachtturm 1.7.1971 Seite 402 Die christliche Frau und die Kinder im entzweiten Haus

    Die Worte des Apostels Petrus lassen erkennen, dass der "stille und milde Geist" einer christlichen Frau sie unterwürfig macht, und Jehova erwartet von christlichen Frauen genauso, daß sie unterwürfig sind, wie er von ihnen erwartet, dass sie die gute Botschaft vom Königreich predigen. (Tit. 2:4, 5) Eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, sollte sich erst recht angespornt fühlen, der göttlichen Forderung, unterwürfig zu sein, nachzukommen, damit sie auf diese Weise einem ihrer Angehörigen helfen kann, Gottes Wahrheit kennen zu lernen. - Eph. 5:21, 22.

    Erwachet 8.6.1972 Seite 8 Euer Ehebund und Gott

    Nur wenn sich die Frau dem Mann unterordnet, kann er sie lieben wie seinen eigenen Leib, denn sein Körper gehorcht ihm auch.

    Wachtturm 1.10.1972 Seite 606-7 Fragen von Lesern

    Statt sich also, wenn in der Ehe Schwierigkeiten auftauchen, von ihrem Mann zu trennen, sollte eine christliche Ehefrau alles tun, was sie kann, um auf ein besseres, liebevolleres Verhältnis zu ihm hinzuarbeiten. In der Erkenntnis, dass die Ehe eine Einrichtung und Gabe Gottes für die Menschen ist, sollte sie den Wunsch haben, dafür zu sorgen, dass der Geber dieser Gabe, Jehova Gott, durch ihre Ehe gepriesen und geehrt wird. Sie sollte sorgfältig darauf achten, ihrem Mann nie einen Grund dafür zu geben, dass er sie verlassen will, denn der Ungläubige sollte sehen können, dass das wahre Christentum die Ursache dafür ist, dass seine Ehegefährtin eine liebevollere, freundlichere, rücksichtsvollere und verständnisvollere Frau geworden ist. Dies würde mit dem Rat übereinstimmen, den der Apostel Petrus gab: "Ebenso ihr Ehefrauen, seid den eigenen Männern untertan, damit sie, wenn irgendwelche dem Wort ungehorsam sind, durch den Wandel ihrer Frauen ohne ein Wort gewonnen werden mögen, weil sie Augenzeugen eures keuschen Wandels, verbunden mit tiefem Respekt, gewesen sind." - 1. Petr. 3:1, 2.

    Wachtturm 15.12.1972 Seite 742-743 Wie beweist die Frau Achtung vor der Stellung des Hauptes?

    Damit eine Frau die "Herrlichkeit" ihres Mannes sein kann, ist es erforderlich, dass sie seiner Stellung als Haupt die richtige Achtung zollt. Selbst wenn ihr Ehemann kein treuer Anbeter Jehovas ist, sollte sie unterwürfig bleiben und seine Entscheidungen, die er als Haupt des Hauses trifft, unterstützen. Sie sollte stets ein lobenswertes Verhalten bekunden und ihrem Mann wirklich Ehre bereiten.
    Männliche Gläubige sollten von den Männern in der Versammlung belehrt werden. Der Apostel Paulus schrieb an Timotheus: "Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in der Stille." (1. Tim. 2:12) Dennoch konnten sich sowohl Männer als auch Frauen an der Belehrung Außenstehender beteiligen.

    Wachtturm 1.Feber 1973 Seiten 95 - 96, Fragen von Lesern

    Ist es mit Rücksicht auf die Worte in 5. Mose 22-5 für eine Frau schicklich, lange Hosen zu tragen? USA.
    5.Mose 22:5 lautet: "Kein Kleidungsstück eines körperlich tauglichen Mannes sollte einer Frau angelegt werden, noch sollte ein körperlich tauglicher Mann den Überwurf einer Frau tragen; denn irgend jemand, der diese Dinge tut, ist für Jehova, deinen Gott, etwas Verabscheuungswürdiges." In diesem Text geht es nicht um die Mode. Das Verbot bezieht sich darauf, etwas anzuziehen, was für das andere Geschlecht bestimmt ist.
    Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist göttlichen Ursprungs, und das in 5..Mose 22:5 niedergelegte Gesetz sollte dazu dienen, dass dieser Unterschied gewahrt wird. Im Allgemeinen wünscht ein Mann, sich so zu kleiden, dass er aussieht wie ein Mann, und eine Frau so, dass sie aussieht wie eine Frau. Hätte ein Israelit entgegen diesem inneren Sittlichkeitsgefühl gehandelt, so hätte dies zu Homosexualität führen können. Folglich wirkte das Gesetz in 5.Mose 22:5 auch dieser Sünde entgegen.


    Was für ein Schwachsinn im Jahr 2008! Und so einen "Glauben" soll frau ernst nehmen? Hahahahaha!
    Hast du Dir einmal darüber Gedanken gemacht, was diese Unterwüfigkeit an psychologischen und körperlichen Krankheiten bei Frauen verursacht?
    Und das Frauen sich von diesen Männern alles gefallen lassen, und schweigen, auch, wenn diese Männer Monster sind, und sie das wissen. Weil sie von ihnen geschlagen, bevormundet, drangsaliert und missbraucht werden! Weil sie kein Selbstvertrauen mehr haben, um sich zu wehren, weil sie bei der WTG nur lernen, dass sie als Frau nichts wert sind!
    Und so eine sekte soll Anspruch darauf haben, ernst genommen zu werden, die mit Frauen so umgeht?
    Übrigens, Tiere haben auch einen Verstand und eine "Seele" (so, wie angeblich Menschen eine haben), denn auch sie haben feste Regeln, nach denen sie leben, und auch sie entscheiden nicht nur instinktiv!!!

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Je mehr erforscht wird, desto mehr fliessen die Grenzen! Es gibt einige Tiere mit sehr ausgeprägtem Sozialverhalten (Menschenaffen, Elefanten und vergesst nicht die lieben Seepferdchenmänner, die die kleinen Seepferdchenabkömmlinge austragen....). Das kann man anerkennen, auch wenn keine im eigentlichen Sinne bewusste Entscheidung dahinter steht (fragt mal eine Mutter, ob sie anders handeln könnte, als ihr Kind zu beschützen!!!)

    Dagegen steht der Mensch, der nicht immer so sehr der Herr der Lage ist, wie er es gerne hätte: getrieben von Instinkten, die ihm durch hormonelle Steuerung ein Handeln vorgeben, wo er noch dachte, er mache das jetzt aus freien Stücken (z.B. an der nächsten Bäckerei ein Teilchen kaufen, aber nicht weil es so lecker durftet, nein nein.....)

    Wir verstehen heute vieles, was vor Jahren noch als Wunder gelten konnte. Genauso werden vielleicht zukünftige Generationen erkennen, wozu die Gottesidee "damals" gut war? Um diese schreckliche Leerstelle zu füllen, weil uns Erklärungen fehlen, die aber dringend benötigt werden für das seelische Wohlbefinden?

    Nicht jeder kann diesen Gedanken ertragen und verzichtet offensichtlich zur Not auch mal aufs Nachdenken, damit es passt!

    Bis vor einigen Jahren hieß es, wissenschaftliche Studien hätten ergeben, dass Spinat sehr viel Eisen enthält. Inzwischen hat man herausgefunden, dass dies nicht stimmt. Es sind nur 10 Prozent der angenommen/herausgefundenen Menge. Wieviele Kinder wohl mit Spinat gequält wurden, in der Annahme, er sei hochdosiert eisenhaltig?

    Sicher hat der Mensch auch Instinkte (und die beschützende Mutter handelt sicher auch aus diesem heraus). Was uns aber von den Tieren unterscheidet, ist die Tatsache, dass wir außerdem einen Willen haben. Wir müssen das Teilchen in der nächsten Bäckerei nicht kaufen, wenn wir eingesehen haben, dass es z.B. unserem Gewicht nicht gut tut. Wenn wir allerdings willensschwach sind...

    Wer sagt denn, dass wir in einigen Jahren nicht erkennen, dass die Annahme, der Mensch würde vom Affen abstammen, nicht stimmt?

    Warum kann man nicht auch denken: es gab eine Form von Leben, die hat sich in den letzten 3,5 Milliarden Jahren weiterentwickelt - und verschiedene Stufen dieser Entwicklung durchgemacht? Dieser Gedanke ist mir näher - und für mich nicht der gleiche, wie wenn man sagt "der Mensch stammt vom Affen ab". Den Affen - wie andere Tiere auch - haben wir Menschen vielleicht in der Entwicklung hinter uns gelassen...

    Und zu Deinem letzten Satz: den empfinde ich als eine ziemlich arge Unterstellung. Wenn ich hier etwas schreibe, stelle ich nicht den Anspruch, dass ich 100%ig weiß, dass es so ist. Ich schreibe nur, dass es meiner Meinung so sein könnte.
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    Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere recht haben könnte. Jürgen Habermas
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  10. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nicht jeder kann diesen Gedanken ertragen und verzichtet offensichtlich zur Not auch mal aufs Nachdenken, damit es passt!
    Und da ich die Erfahrung machte, das Angehörige von Sekten meist das selbstständige Nachdenken und Nachforschen verlernt haben, wundert mich deine unqualifizierte Aussage nicht mehr!!!

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