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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von tessie_10
    Wenn Du an einen zwar guten, aber "ohnmächtigen" Gott glauben möchtest, dann steht Dir das frei. Aber meinem Glauben entspricht das wiegesagt nicht.
    Es kann ja grundsätzlich jeder an das glauben was er/sie möchte. Ob ein Glaube allerdings vermag, auf wirklich schwierige Fragen eine Antwort zu geben, das steht auf einem anderen Blatt.

    Warum ließ Gott Auschwitz zu? Oder noch allgemeiner: wie kann ein guter Gott Böses geschehen lassen? Offensichtlich hat er nicht die Macht, Böses zu verhindern- sonst würde er es tun.

    LG

    sfumato
    None of the really important decisions are ever easy. And they can never be completely right, because there is always a point of view from which they are wrong.

  2. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    sfumato,

    schön formuliert.... so weit war ich auch schon mal. Und man könnte diesen guten, leidenden Gott eigentlich auch in Jesus erkennen. Aber kaum bist du mal so weit, kommt wieder jemand daher und winkt mit der alttestamentarischen Keule.... kann/darf man an einen christlichen Gott glauben, und die Bibel trotzdem für eine qualitativ hochwertige Märchensammlung halten?

    Ich hab mich lange gequält damit, dass ich einen persönlichen, liebevollen Gott in dieser Welt nicht erkennen konnte und war sehr traurig deswegen. Heute denke ich: ein Gott, den ich nicht erkennen kann - der will vielleicht nicht von mir erkannt werden? Vielleicht ist das ein exklusiver Club, der eher noch einem reumütigen wiedergeborenen Christen wie George W. Bush offensteht als einem verlorenen Skeptiker wie mir?

    Dann soll es wohl so sein.

  3. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    Das Problem bei solchen Themen ist: wer mit dem Glauben unterwegs ist, fühlt sich den Gesetzen der Logik nicht verpflichtet. Man kommt ganz schnell an den Punkt (wie beim von sfumato angesprochenen Problem der Theodizee), wo die Argumente der "Gottesmenschen" ausgehen. Man glaubt dann halt, was man glauben möchte und macht es irgendwie passend.

  4. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von sfumato
    Warum ließ Gott Auschwitz zu? Oder noch allgemeiner: wie kann ein guter Gott Böses geschehen lassen? Offensichtlich hat er nicht die Macht, Böses zu verhindern- sonst würde er es tun.
    Ich habe doch gesagt, wir machen uns von "Allmächtigkeit" falsche Vorstellungen. Die Welt, die wir jetzt haben, ist nun mal nicht "fertig". Das existierende Leben ist leicht verletzbar und ohnehin noch sterblich. Außerdem gibt es widergöttliche Mächte (Satan).
    Ganz abwegig war deine Überlegung schon nicht mit den beiden Göttern. Nur glaube ich, dass der Schöpfer der Welt zugleich der "Erlösergott" ist.

  5. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von Zimtstange
    Nein, ich hatte es bereits als kleines Kind.
    Ich fragte, weil bei manchen Leuten erst nach so einem Nahtodereignis gewisse Fähigkeiten auftauchen, sozusagen als Mitbringsel ;-)
    Bei dir ist es also von vornherein da gewesen
    Das Nahtoderlebnis war bereits in der Zeit, in der ich erkannte, dass mich die außerkörperlichen Erfahrungen nicht weiterführen. Das war vor 15 Jahren. Damals war ich gerade bei Sai Baba. Ich bat ihn, diese Fähigkeit von mir zu nehmen. Von ihm bekam ich jedoch ein weitaus größeres Geschenk: die Herzöffnung.
    Was genau meinst du damit? Die Aktivierung des Herzchakras?
    Oder war es eine Art Eingriff in die Psyche, damit du "offenherzig" bist?


    Weißt Du, ist o.k. wenn Du mir glaubst, ist genau so o.k. wenn nicht.
    Genau Ich wollte es aber mal erwähnt haben

    Ja, wenn Wände keinen Widerstand mehr bieten und die Schwerkraft keinen Einfluss mehr auf Dich hat. Wenn Dein Sichtfeld rund um Dich herum reicht. Ja, es ist beeindruckend.


    Kenne ich. Und davon zehre ich jetzt in dieser schweren Situation, als meine Frau mit einer Frau durchbrannte, uns das Pflegekind genommen wurde, meine Frau gegen mich integiert. Und ich um unsere beiden Kinder (2 u. 4) kämpfen muss.
    Das ist wirklich eine schwere Zeit für dich, emotional schwer zu ertragen

    Ich glaube Dir aufs Wort!
    Ich habe mich selbst geboren.
    Denn das was ich gebar, war jene Liebe, die mein wahres Wesen ist. (auch wenn ich nun wieder weit davon entfernt bin)



    Lass den Ratio hinter Dir, wenn Du das verstehen willst.
    Es gibt einfach Dinge, die sind jenseits des Verstandes.
    Allerdings. Ich versuche so weit wie möglich, mit dem Verstand "hinterherzukommen", was mein Herz längst erkannt hat.
    Denn: als ich in dem Zustand war, war es einfach nur natürlich und selbstverständlich.
    Erst als ich aufwachte und ins Tagesbewusstsein ging, fing das Staunen und Nachdenken an.
    Dies ist nur mit dem Herzen zu erfassen.
    Vom Herzen kommt die Weisheit.
    Vom Kopf das Wissen.
    Weisheit ist etwas, was nicht erlesen werden kann.*zustimm*
    Nein, auf diese Frage gibt es keine Antwort, die irgendwie in Worte fassbar wäre.
    Die Sprache ist für so etwas nicht geschaffen.Kann man wohl laut sagen! Dennoch bleibt uns hier im Forum nur der Versuch der verbalen Verständigung über etwas, was über Worte hinausgeht.
    Daher kommt es im Lauf eines solchen Stranges immer wieder mal zu mehr oder weniger schweren Mißverständnissen oder gar zu Beleidigungen, "Auslachungen" - (im Lauf vieler BriCom-Jahre immer wieder beobachtet) aber eben auch zu Begegnungen einiger Individuen, die prompt "verstehen/wissen" wovon man spricht, auch wenn die Wortebene so "schwach/undeutlich" ist und bleibt.
    Aber das Herz leistet dann Übersetzerarbeit
    Dein Sein ist unendlich.
    Es alleine dann diese Dimension erfassen.

    (Ich frage mich die ganze Zeit, wieso nur deine Antworten zitiert werden, mein ursprünglicher Text fehlt)

    Ja, aber das "Außen" ist begrenzt.
    Ich meinte nicht die irdische Außenwelt.
    Die Innere Welt (der feinstoffliche Bereich) scheint auch ein Innen und Außen zu haben, zumindest erscheint es einem so, wenn man eine menschliche Form angenommen hat)
    Das "Innen" ist genzenlos.
    Un im Inneren finden wir alle irgendwann alles, was wir eigentlich im Äußeren wähnten.

  6. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von tessie_10
    Du hast vollkommen recht, Lavendelmond, Freiwilligkeit ist das oberste Gebot. Wie ich Dich verstehe, glaubst Du an einen ständigen Kreislauf von Tod und Wiedergeburt. Der Tod und das Sterben werden dadurch aber nicht aufgehoben, sie werden nur noch vervielfacht, indem der Tod wieder und wieder von neuem erlebt wird.
    Nach meinem christlichen Glaubensverständnis ist das jedoch keinesfalls der letzte Sinn unseres Daseins. Der eigentliche Sinn unseres Daseins ist vielmehr in ein Leben ohne den Tod, ohne das Sterben einzugehen. Ein allmächtiger und gütiger Gott würde keine lebende Geschöpfe in die Welt setzen, um sie für immer dem Tod auszuliefern, oder was letztlich dasselbe ist, für immer einem ewigen Kreislauf von Sterben und Tod. Vielmehr gibt er seinen Geschöpfen von Beginn an die Hoffnung ins Herz, dass sie eines Tages von der Vergänglichkeit befreit werden und Anteil bekommen an der unvergänglichen Herrlichkeit Gottes. Ich denke, keine, wirklich keine Religion der ganzen Welt hat eine bessere Botschaft wie diese. Sie ist einmalig und unvergleichlich!
    Ich kann nicht aufhören, meinem Gott zu bewundern und zu ehren für all das, was er bereits vollbracht hat und für all das, was er in der Zukunft noch vollbringen und offenbar machen wird.

    Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Geburt/Tod nichts anderes ist, als ob man in ein Haus geht, sich für die Zeit des Besuches dort aufhält, das Haus dann wieder verläßt, nach "draußen" geht, wieder einen Ruf erhört, ins Haus geht usw.

    Es muss etwas sehr wichtiges sein, als Seele mit dem Körper verbunden die physische Realität zu erleben.
    Warum sollte man sonst freiwillig dieses paradiesische Leben im Himmel unterbrechen?
    Es gibt sicher einen guten Grund dafür.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, "dass Gott uns diesem Prozeß ausliefert"
    Ich kann mir viel mehr vorstellen, dass wir es freiwillig tun.

    Vielleicht haben wir jetzt schon mehr Anteil an der Herrlichkeit und Unvergänglichkeit Gottes, als uns bewusst ist.
    (?)

    Je mehr ich über alles erfahre, lerne, nachdenke usw. um so mehr komme ich zu dem Schluß, dass ich eigentlich gar nicht viel wissen muss, dass ich (dass der Mensch an sich) einfach nur sein Leben leben "muss" , mit aller Kraft und Freude und Kreativität, ich aufbringen kann, und dass "der Rest" von allein geschieht, dass Gott schon für alles gesorgt hat.

    Was auch immer das beinhaltet.

    Diese schlichten Weisheiten und Regeln, die Jesus (und andere Meister) uns ins Bewusstsein brachten... die sind wohl der Schlüssel zum irdischen Leben.

  7. Inaktiver User

    AW: Gott und die Welt

    Ich pick das hier mal raus:
    Zitat Zitat von tessie_10
    Außerdem gibt es widergöttliche Mächte (Satan).
    Glaub ich nicht, Tessie.
    Was könnte mächtig sein, außer der Göttlichkeit?

    "Satan" scheint mir eine menschliche Erfindung zu sein.
    Eine Art Sündenbock.

    Richtig ist aber, dass es konstruktive und destruktive Kräfte im Universum gibt.
    Beides betrachte ich als "Werkzeuge der Schöpfung".

    Erschreckend empfinde ich, dass, wenn man Gott ganzheitlich betrachtet, Gott selbst auch "das Böse in die Welt brachte" (ganz dicke Anführungsstriche!)

    Also, es MUSS in dieser dualen, physikalischen Welt Gut und Böse geben, Licht und Dunkelheit geben, damit das eine vom anderen bewusst unterschieden werden kann.

    Woher soll ich wissen, was weich ist, wenn es nicht auch etwas hartes zum Vergleichen gibt?

    Der Mensch hat immer die Wahl, ob er "das Gute" oder "das Böse" zur Anwendung bringt.

    Da ist kein Satan, der uns einflüstert, ein Auschwitz zu errichten.
    Da sind nur "wir", die schwach, seelisch pervers und böse sein können.

    Verantwortung für das eigene Tun und Lassen ist hier das Stichwort,
    nicht der alte Gehörnte Schwefelstinker

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von tessie_10
    Du gehst da eventuell von falschen Voraussetzungen aus. Wer sagt, dass der auferstandene Körper statisch, unveränderlich ist? Wer blond ist und lieber gern mal schwarze Haare tragen würde, wird diese auch bekommen, da bin ich mir sicher.

    Mit Gottes Hilfe wird bestimmt auch so etwas möglich sein, und das ohne chemische Färbungsmittel.
    Und wenn ich lieber ein Kind wäre, als ein Erwachsener?
    Und wenn ich lieber eine Frau wäre, als ein Mann?
    Und wenn ich lieber ein Sirianer, oder ein Pleyadener wäre als ein Erdenbürger?
    Und wenn ich lieber transzendental wäre, als verkörpert?

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von tessie_10
    Außerdem gibt es widergöttliche Mächte (Satan).
    Satan sind die Aspekte des Göttlichen, die wir nicht verstehen wollen.
    Das Göttliche ist Allmacht, wo ist da noch Platz für eine Gegenmacht?

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    AW: Gott und die Welt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was genau meinst du damit? Die Aktivierung des Herzchakras?
    Oder war es eine Art Eingriff in die Psyche, damit du "offenherzig" bist?
    Lavendelmond das würde hier zu weit führen.
    Ich verweise auf diese Seite (ich bin dort Martin H.)

    http://www.forumromanum.de/member/fo...363&threadid=2

    das ist der Beitrag vom 03 Okt. 2007 um 22:59 Uhr

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