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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Wenn ichso waas lese, dann wird mir noch viel schneller schlecht, Nazi-Geschwafel, vielen Dank.
    Haha. Alleine hier im Thread sind zig (!) Beispiele in denen Frauen zugeben bzw über Freundinnen geschrieben wird die nur des Mannes bzw der Beziehung wegen konvertiert sind und nicht der Überzeugung und liebe gegenüber Allah, aber na gut lassen wir das

    Übrigens meine beste Freunde bestehen aus Juden und Muslimen und wir als vermieter behandeln Ausländer die bodenständig sind sogar bevorzugt deutschen gegenüber weil wir das toll finden, so viel zu Nazi, aber na gut. =)
    Geändert von DarkSouls (04.07.2013 um 20:24 Uhr)

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von DarkSouls Beitrag anzeigen
    Haha. Alleine hier im Thread sind zig (!) Beispiele in denen Frauen zugeben bzw über Freundinnen geschrieben wird die nur des Mannes bzw der Beziehung wegen konvertiert sind und nicht der Überzeugung und liebe gegenüber Allah, aber na gut lassen wir das

    Übrigens meine beste Freunde bestehen aus Juden und Muslimen und wir als vermieter behandeln Ausländer die bodenständig sind sogar bevorzugt deutschen gegenüber weil wir das toll finden, so viel zu Nazi, aber na gut. =)


    na, das sit doch prima, dann bist du ja ein richtiger Gut-Bürger. Wie vorbildlich.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sehe ich nicht so.
    Ich finde die Frauen mit Kopftuch genauso wenig arrogant wie jene ohne. Bzw. es gibt überall solche und solche, das steht jedoch nicht in Zusammenhang mit der Religion.

    Junge Muslimas, die modische Kopftücher tragen, drücken damit aus, dass sie sich zu ihrer Religion und Tradition bekennen und trotzdem modern und fortschrittlich denken und sind. Sie wollen frei entscheiden, wie sie sich kleiden, und sie lassen sich nicht instrumentalisieren, weder für noch gegen ihre religiösen Anschauungen.
    Ganz abgesehen von dem Thema Konvertieren;ich denke die Ideologie die hinter dem Kopftuch steht,die
    ist nicht vereinbar mit modern und fortschrittlich.
    Ich bin ein Capulcu

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    @Seven: Welche Ideologie steckt denn deiner Meinung nach hinter dem Kopftuch?

    Was sich viele junge Männer rausnehmen, das gleichzeitig für Frauen aber ablehnen, da krieg ich auch das Kotzen.

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    Ganz abgesehen von dem Thema Konvertieren;ich denke die Ideologie die hinter dem Kopftuch steht,die
    ist nicht vereinbar mit modern und fortschrittlich.
    Fragt sich, ob "modern und fortschrittlich" (was immer das heißen soll) in jedem Fall und für jeden Menschen erstrebenswert ist.
    Ein Verstand, der einmal
    durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
    kehrt niemals
    zu seiner ursprünglichen Form zurück.

    [Oliver Wendell Holmes]

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von hominis Beitrag anzeigen
    @Seven: Welche Ideologie steckt denn deiner Meinung nach hinter dem Kopftuch?

    Was sich viele junge Männer rausnehmen, das gleichzeitig für Frauen aber ablehnen, da krieg ich auch das Kotzen.
    Es geht mir jetzt einfach mal um die Ideologie die hinter dem angeblichen "nur ein Stück Stoff"steht...
    Hominis,ich erinner mich glaube ich bist Du konvertiert,Du traegst Kopftuch?Müsste jetzt noch mal nachlesen
    aber ich denke mich so zu erinnern.

    Mit welcher Begründung?

    Warum traegt eine islamische Frau ein Kopftuch?
    Um ihre Haare zu verbergen.Die These die dahinter steht ist:"die Haare sind für Maenner sexuell
    errgend"....deswegen seien sie für fremde Maenner zu verbergen.

    Persönlich lehne ich diese Ansicht ab.
    Ganz abgesehen von theologischen Standpunkten,da gibt es ja Zweifel in der Auslegung.

    Wenn man nun weiter geht,erschliessen sich weiter Punkte der Ideologie.
    Es ist ja nicht nur das Kopftuch.Es ist auch die Kleidung.
    Weiters Verhalten in der Öffentlichkeit.

    Für mich ist es einfach so sage ich es frei raus,eine Beraubung meiner persönlichen
    Freiheit,auf körperlicher Basis aber auch auf ideeler Basis.

    Ich haenge keiner Ideologie an die Frauen zu potentiellen Objekten für Maenner
    macht,bei denen man widerum davon ausgeht dass sie sich ihrer selbst nicht Herr
    sein können beim Anblick von Frauenhaaren oder sonst was.
    Den Maennern gegenüber auch eine Degradierung.

    Diese Ideologie beeintraechtigt zum Teil sehr das Verhaeltniss zwischen Frauen
    und Maennern schlechthin.

    Ich möchte keine Feindbilder haben.

    Für mich sind Maenner wie Frauen in erster Hinsicht Menschen.

    Natürlich geht es eben weiter mit dieser Ideologie.
    Derzufolge sind die Frauen immer die verführenden,allein ihrer
    körperlichen Schönheit wegen.Das lehne ich ab.

    Aus dem Ganzen ergibt sich dass Frauen Restriktionen erteilt
    werden.Sie(und ihre Ehre,die ja immer einem Mann gehört,erst
    dem Vater,oder wenn der nicht da dann dem Bruder,spaeter ihrem
    Mann)muss geschützt werden.
    Man geht davon aus dass Frauen weniger inteligent sind und sich
    auch aufgrund von körperlicher Unterlegenheit schlechter schützen
    können.
    Also-was macht man am Besten?Um allem möglichem Unheil vorzubeugen
    verbannt man die Frau an eine sicher Stelle.Den Haushalt zu dem sie
    gerade gehört.
    Ihre Bewegungsfreiheit ist oft eingeschraenkt.
    Man denke an Arbeiten,Reisen,Studieren usw-usf...

    Ich lehne diese Ideologie ab.
    Auch aufgrund meines erworbenen Wissens über den
    Islam.
    Der ein anderes Bild der Frau vorsieht als diese Ideologie.

    Aber-wie gesagt-es ist meine Sicht der Dinge.
    Ich bin ein Capulcu

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von ellipell2 Beitrag anzeigen
    Fragt sich, ob "modern und fortschrittlich" (was immer das heißen soll) in jedem Fall und für jeden Menschen erstrebenswert ist.
    Natürlich,was für den einen erstrebenswert ist muss es für den anderen
    nicht sein.
    Ich bin ein Capulcu

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    Ich haenge keiner Ideologie an die Frauen zu potentiellen Objekten für Maenner
    macht,bei denen man widerum davon ausgeht dass sie sich ihrer selbst nicht Herr
    sein können beim Anblick von Frauenhaaren oder sonst was.
    Den Maennern gegenüber auch eine Degradierung.

    Diese Ideologie beeintraechtigt zum Teil sehr das Verhaeltniss zwischen Frauen
    und Maennern schlechthin.

    Ich möchte keine Feindbilder haben.

    Für mich sind Maenner wie Frauen in erster Hinsicht Menschen.
    Ab hier stimme ich dir absolut zu.

    Leider gibt es wirklich Menschen, die dieser Ideologie anhängen. Diese wird jedoch sofort entkräftigt, sobald man früher anfängt zu lesen. Vor dem bekannten "Kopftuchvers" steht nämlich: "Sage auch den gläubigen Männern, dass sie ihre Augen von Unkeuschem abwenden und sich bewahren sollen, so ist es am schicklichsten für sie."
    Also müssen die Männer zuerstmal die Blicke niederschlagen und ihre Gedanken bei sich behalten. Und abseits der Machotypen kenne ich viele Männer, die Frauen sehr respektvoll behandeln, wie sie es islamisch gesehen auch müssen. Und viele Frauen hängen dieser Ideologie nicht an, sondern tragen ihr Tuch aus anderen Gründen.
    Als am nervigsten finde ich übrigens ausgeprägte Geschlechtertrennung, die stört einfach im Alltag.

    Ich sehe das Kopftuch nicht als Pflicht an, aber es ist mir für meine persönliche Beziehung zu Gott wichtig. Es fühlt sich einfach stimmig an. Außerdem mag ich den Gedanken, dass ich als Muslima erkannt werde. Um so mehr moderne, in irgendeinem Sinne "deutsche" Muslime sich der Gesellschaft als Muslime erkenntlich zeigen, desto besser wird auch die Mehrheitsgesellschaft erkennen, dass Muslime einfach nur Menschen und der Islam eine schöne Religion sind. So Gott will.
    Ich trage kein Tuch, weil es meine Eltern verletzen würde. Bald werde ich ausziehen und dann kann ich neu entscheiden, ob ich es tragen will.

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von hominis Beitrag anzeigen
    Ab hier stimme ich dir absolut zu.

    Leider gibt es wirklich Menschen, die dieser Ideologie anhängen. Diese wird jedoch sofort entkräftigt, sobald man früher anfängt zu lesen. Vor dem bekannten "Kopftuchvers" steht nämlich: "Sage auch den gläubigen Männern, dass sie ihre Augen von Unkeuschem abwenden und sich bewahren sollen, so ist es am schicklichsten für sie."
    Also müssen die Männer zuerstmal die Blicke niederschlagen und ihre Gedanken bei sich behalten. Und abseits der Machotypen kenne ich viele Männer, die Frauen sehr respektvoll behandeln, wie sie es islamisch gesehen auch müssen. Und viele Frauen hängen dieser Ideologie nicht an, sondern tragen ihr Tuch aus anderen Gründen.
    Als am nervigsten finde ich übrigens ausgeprägte Geschlechtertrennung, die stört einfach im Alltag.

    Ich sehe das Kopftuch nicht als Pflicht an, aber es ist mir für meine persönliche Beziehung zu Gott wichtig. Es fühlt sich einfach stimmig an. Außerdem mag ich den Gedanken, dass ich als Muslima erkannt werde. Um so mehr moderne, in irgendeinem Sinne "deutsche" Muslime sich der Gesellschaft als Muslime erkenntlich zeigen, desto besser wird auch die Mehrheitsgesellschaft erkennen, dass Muslime einfach nur Menschen und der Islam eine schöne Religion sind. So Gott will.
    Ich trage kein Tuch, weil es meine Eltern verletzen würde. Bald werde ich ausziehen und dann kann ich neu entscheiden, ob ich es tragen will.
    Nach meinen Erkenntnissen gibt es im Koran kein Kopftuch.
    Ich hatte immer schon das Gefühl dass das nicht stimmt.
    Bevor ich mich noch eingehender mit der Materie befasste.

    Aus welchen anderen Gründen meinst Du denn tragen sie es?

    Und das möchte ich gerade nicht-als Muslima erkennt werden
    an einer Uniform.Ich denke das widerstrebt dem Islam.

    Der Islam ist erhaben über Formen,über Aeusserliches.
    Es gibt sooo viele Moslems verteilt über die ganze Welt.
    Entsprechend der Gegend wo sie sich aufhalten,entsprechend
    den dortigen Wetterbedingungen werden sie sich kleidern.

    Die Zugehörigkeit muss im Herzen sein.Im Innen nicht im Aussen.

    Manche extreme Fundamentalisten zeigen einen Kleidungsstil
    der in den Laendern in denen sie gerade leben sehr auffaellig ist.
    Auch in der Türkei gibt es das.

    Ziel sollte es sowieso,abgesehen von der Berechtigung,sich von
    Aeusserlichkeiten zu befreien.

    Drum ist ja auch die Pilgerfahrt die Möglichkeit,wo man abfaellt
    vom Aeusserlichen,wo alles das gleiche tragen,egal ob sie aus
    arabischen Laendern kommen oder aus den USA oder aus meinet-
    wegen Schweden.

    Die Kleidung die dort abgebracht ist entspricht a)den religiösen
    Erfordernissen der Pilgerfahrt und b)den Wetterbedingungen.

    Man rückt ab vom Auesserlichen,das geht soweit dass man kein
    Parfum verwendet,sich nichr rasiert und nicht die Naegel schneidet.

    So wie ich das von Dir lese hat Dein Kopftuchtragen einen folkloristischen
    Charakter.

    Du kannst natürlich selber entscheiden wie Du das machen willst.

    Für mich kommt es halt nicht in Frage.
    Aus den verschiedensten Standpunkten heraus.

    Jedoch versuche ich immer Traegerinnen gegenüber
    tolerant zu sein und auch etwaige Vorurteile wegzuschieben.

    Aber ich muss zugeben;ich habe Schwierigkeiten damit.

    Wenn ich in einem KH bin und es dort Personal mit Kopftuch
    gibt mit dem ich als Patient in Kontakt komme habe ich immer
    wieder mal eine Barriere.Ich habe dann Zweifel ob diese Person
    mein Anliegen adaequat zu betreuen weiss.Ich habe nicht das
    Vertrauen.
    Ich bin ein Capulcu

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    Wenn ich in einem KH bin und es dort Personal mit Kopftuch
    gibt mit dem ich als Patient in Kontakt komme habe ich immer
    wieder mal eine Barriere.Ich habe dann Zweifel ob diese Person
    mein Anliegen adaequat zu betreuen weiss.Ich habe nicht das
    Vertrauen.
    Wie kommt das? Macht ein Kopftuch weniger intelligent, weniger gebildet, weniger empathisch? Das sind doch klassische Vorurteile, dei sich an Äußerlichkeiten festmachen.
    Ein Verstand, der einmal
    durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
    kehrt niemals
    zu seiner ursprünglichen Form zurück.

    [Oliver Wendell Holmes]

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