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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    @Greta

    Zur ersten Frage:
    Ja, durchaus. Als ich mich begann für den Islam zu interessieren, da habe ich auch die Bibel gelesen und mich mit einigen Glaubensfragen auseinandergesetzt. Zwei davon habe ich dir bereits im letzten Beitrag geschrieben. Doch als ich die Bibel las, hatte ich eher das Gefühl, ein Geschichtsbuch zu lesen... (Es soll keineswegs eine Beleidigung an Christen sein!)
    Klar, es gab einige Dinge in der Bibel, die durchaus interessant und lehrreich sind, zum Beispiel die Zehn Gebote oder die Lehren Jesu. Aber nachdem ich die Bibel gelesen hatte, war ich nur noch unsicherer was das Christentum angeht und habe mich noch weiter davon entfernt.

    Nun Frage Nummer 2:
    Ja es gibt verschiedene Auslegungen des Koran und verschiedene Strömungen. Und ähnlich wie es ein katholisches, ein orthodoxes und reformiertes Christentum gibt, so gibt es im Islam zwei wichtige Glaubensrichtungen: Die Sunniten (etwa 85% der Muslime) und die Schiiten (15%).
    Doch bezüglich des World Trade Centers hat das hat in meinen Augen nichts mit der Auslegung des Islams, oder Korans zu tun, sondern ganz einfach mit gesundem Menschenverstand...

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Das heißt dann also, dass es ähnlich wie es im Christentum mit der Bibel geschieht auch verschiedene Auslegungen des Koran gibt und sich daraus dann unterschiedliche Glaubensgemeinschaften entwickeln?[/QUOTE]


    Die Mehrheit der Muslime sind Sunniten, so in Nordafrika, aber auch in den Golfstaaten. Schiiten gibt es zuerst im Iran, einige im Irak und auch im Libanon. Dort gibt es jeweils die meisten Mitglieder dieser Richtung.
    Getrennt haben sich die Gläubigen bei der Frage der Nachfolge Mohammeds.
    Für die Schiiten war Ali der rechtäßige Nachfolger Mohammeds als ersten Imam. Dies sei von Mohammed zu dessen Lebzeiten schon so bestimmt worden.
    Die Sunniten sind durch den Nachfolger Mohammed Abu Bakr beründet.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

  3. Inaktiver User

    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Irgendwie habe ich das nicht verstanden: als christlich getaufte junge Frau hast du Parties gefeiert und Alkohol getrunken. Das ist für dich jetzt anders. Du feierst keine Parties mehr und trinkst keinen Alkohol. Du willst damit aber nicht sagen, dass du es als schlecht und böse empfindest, wenn man ausgelassen feiert und dass Gott fröhliche Menschen nicht mag. Oder doch?

    Magst du mir bitte noch mal sagen, welches deine beiden Glaubensfragen waren? Und hattest du noch weitere Glaubensfragen?

    so wie ich es in deinem Beitrag gelesen habe, ist dein Leben vielen Regeln unterworfen. Wer hat die festgelegt - und was passiert, wenn du sie nicht vorschriftsmäßig einhälst?
    Geändert von Inaktiver User (09.07.2011 um 12:55 Uhr)

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Irgendwie habe ich das nicht verstanden: als christlich getaufte junge Frau hast du Parties gefeiert und Alkohol getrunken. Das ist für dich jetzt anders. Du feierst keine Parties mehr und trinkst keinen Alkohol. Du willst damit aber nicht sagen, dass du es als schlecht und böse empfindest, wenn man ausgelassen feiert und dass Gott fröhliche Menschen nicht mag. Oder doch?

    Magst du mir bitte noch mal sagen, welches deine beiden Glaubensfragen waren? Und hattest du noch weitere Glaubensfragen?

    so wie ich es in deinem Beitrag gelesen habe, ist dein Leben vielen Regeln unterworfen. Wer hat die festgelegt - und was passiert, wenn du sie nicht vorschriftsmäßig einhälst?
    Ich habe als junge Frau tatsächlich sehr viele Parties gefeiert und auch sehr viel Alkohol getrunken. Ich würde jetzt aber nicht sagen, dass ich beides als böse empfinde.
    Zuerst mal zu den Parties: Nein, weder ich, noch Gott hat irgendetwas dagegen, wenn man eine Party veranstaltet, solange es anständig zugeht.
    Beim Alkohol verhält es sich natürlich anders. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand Alkohol trinkt, ich habe ja als junge Frau selbst getrunken. Aber schön find ich es nicht und ich würde heute keinen Tropfen mehr anfassen...


    Was die Glaubensfragen angeht:
    Also eine, die mich sehr fest beschäftigte war, wie denn die vier Evangelien des neuen Testaments. Denn alle entstanden erst Jahrzehnte nach Jesus! Und bis alle diese Bücher und das Alte Testament zur Bibel zusammengebunden waren, dauerte es ein weiteres Jahrhundert. Also hatte man zwei bis dreihundert Jahre Zeit die Bibel zu verfälschen, ganz wie es im Islam gesagt wird.
    Ausserdem gibt es noch weit mehr Evangelien als nur jene von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Wieso also wurden diese sogenannten Apokryphen Evangelien nicht auch zur Bibel aufgenommen??
    Ganz anders beim Koran, beim Tode des Propheten Mohammed war der Koran bereits fertig.
    Ebenfalls eine solche Frage: Wie soll denn Jesus der Sohn Gottes sein? Auch darauf hat der Islam die Antwort. Dort ist Jesus nicht der Sohn Gottes, sondern der vierte Prophet, danach kommt nur noch Mohammed als der fünfte und letzte.
    Auch gab es ein Bibelzitat, an welches ich mich noch sehr gut erinnere:
    Der Mensch ist böse und kann von sich aus nichts Gutes vor Gott tun, und nichts, um vor Gott seine Schuld wieder gut zu machen. Seine einzelnen Sünden richten sich immer direkt gegen Gott (Römer 3,10-12
    Gemäss dem Koran aber, ist der Mensch sehr wohl in der Lage zwischen gut und böse zu unterscheiden. Und sollte er doch sündigen, so richten sich seine Sünden, nicht wie die Bibel sagt immer gegen Gott, sondern meistens gegen den Sünder selbst. Wenn ich zum Beispiel Alkohol trinken würde, klar Gott wäre nicht begeistert, doch in erster Linie schade ich mir selbst...
    Und eine Frage die ich mir stellte und nicht direkt mit Jesus zusammenhängt war, wie denn Jesus stellvertretend für mich und meine Sünde sterben sollte. Angenommen, er hätte am Kreuz den Tod und die Sünde besiegt, wieso sollte ich dann um Vergebung für meine Sünde bitten, wenn doch Jesus für die Vergebung all unserer Sünden gestorben ist und uns diese Sünden somit bereits im voraus verziehen wurden?

  5. gesperrt

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von Jeanne-Marie Beitrag anzeigen
    Ich habe als junge Frau tatsächlich sehr viele Parties gefeiert und auch sehr viel Alkohol getrunken. Ich würde jetzt aber nicht sagen, dass ich beides als böse empfinde.
    Zuerst mal zu den Parties: Nein, weder ich, noch Gott hat irgendetwas dagegen, wenn man eine Party veranstaltet, solange es anständig zugeht.
    Beim Alkohol verhält es sich natürlich anders. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand Alkohol trinkt, ich habe ja als junge Frau selbst getrunken. Aber schön find ich es nicht und ich würde heute keinen Tropfen mehr anfassen...
    Alkohol in Massen ist kein Problem, Jesus soll schließlich Wasser zu Wein verwandelt haben. Es kommt halt, wie bei allem, auf die Menge an - zu viel schadet dem Körper. Wobei es für gefährdete Personen sicher sinnvoll sein kann, gar keinen Tropfen Alkohol anzurühren. Vielleicht trifft das letztere für dich ja zu?

    Zitat Zitat von Jeanne-Marie Beitrag anzeigen
    Was die Glaubensfragen angeht:
    Also eine, die mich sehr fest beschäftigte war, wie denn die vier Evangelien des neuen Testaments. Denn alle entstanden erst Jahrzehnte nach Jesus! Und bis alle diese Bücher und das Alte Testament zur Bibel zusammengebunden waren, dauerte es ein weiteres Jahrhundert. Also hatte man zwei bis dreihundert Jahre Zeit die Bibel zu verfälschen, ganz wie es im Islam gesagt wird.
    Ausserdem gibt es noch weit mehr Evangelien als nur jene von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Wieso also wurden diese sogenannten Apokryphen Evangelien nicht auch zur Bibel aufgenommen??
    Ganz anders beim Koran, beim Tode des Propheten Mohammed war der Koran bereits fertig.
    Mag sein, nur es nutzt die beste Überlieferung nichts, wenn bereits die Quelle (in dem Fall Mohammed) selbst fragwürdig ist. Das soll keine Kritik sein; aber was macht dich denn so sicher, dass Mohammed göttliche Botschaften und nicht seine eigenen oder andere Gedanken verkündet hat?

    Zitat Zitat von Jeanne-Marie Beitrag anzeigen
    Ebenfalls eine solche Frage: Wie soll denn Jesus der Sohn Gottes sein? Auch darauf hat der Islam die Antwort. Dort ist Jesus nicht der Sohn Gottes, sondern der vierte Prophet, danach kommt nur noch Mohammed als der fünfte und letzte.
    Warum soll Jesus nicht Sohn Gottes sein? Wo siehst du da ein Problem?

    Zitat Zitat von Jeanne-Marie Beitrag anzeigen
    Auch gab es ein Bibelzitat, an welches ich mich noch sehr gut erinnere:
    Der Mensch ist böse und kann von sich aus nichts Gutes vor Gott tun, und nichts, um vor Gott seine Schuld wieder gut zu machen. Seine einzelnen Sünden richten sich immer direkt gegen Gott (Römer 3,10-12
    Gemäss dem Koran aber, ist der Mensch sehr wohl in der Lage zwischen gut und böse zu unterscheiden.
    Ich denke, obige Übersetzung ist falsch. Richtiger wäre hier z.b. die Menge-Übersetzung: „…Es gibt keinen Gerechten, auch nicht einen; es gibt keinen Einsichtigen, keinen, der Gott mit Ernst sucht; sie sind alle abgewichen, allesamt entartet; keiner ist da, der das Gute tut, auch nicht ein einziger.“

    Glaubst du, dass es Menschen gibt, die nur das Gute tun? Wer?

    Zitat Zitat von Jeanne-Marie Beitrag anzeigen
    Und eine Frage die ich mir stellte und nicht direkt mit Jesus zusammenhängt war, wie denn Jesus stellvertretend für mich und meine Sünde sterben sollte. Angenommen, er hätte am Kreuz den Tod und die Sünde besiegt, wieso sollte ich dann um Vergebung für meine Sünde bitten, wenn doch Jesus für die Vergebung all unserer Sünden gestorben ist und uns diese Sünden somit bereits im voraus verziehen wurden?
    Jesus hat die Schuld aller Menschen beglichen, aber nicht im voraus, sondern rückwirkend - so verstehe ich es. Was jeder daraus macht, ist unsere freie Entscheidung. Wir laden ja immer wieder neue Schuld auf uns. Um letzteres geht es meines Erachtens bei der 'Bitte um Vergebung'.

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Alkohol in Massen ist kein Problem, Jesus soll schließlich Wasser zu Wein verwandelt haben. Es kommt halt, wie bei allem, auf die Menge an - zu viel schadet dem Körper. Wobei es für gefährdete Personen sicher sinnvoll sein kann, gar keinen Tropfen Alkohol anzurühren. Vielleicht trifft das letztere für dich ja zu?
    Ja und nein. Ich habe doch eine sehr grosse Menge Alkohol getrunken, doch ich würde nicht sagen, dass ich davon abhängig war. Schliesslich war es dann später auch gar kein Problem für mich aufzuhören.
    Und definiere Mal, wieviel genau "wenig Alkohol" ist. Es hängt von Mensch zu Mensch ab, wieviel Alkohol der Körper verträgt. Was du vielleicht als wenig siehst, ist für einen anderen schon zu viel. Als die Firma, in der ich arbeite, mal ein Sommerfest veranstaltete, bei dem alle Mitarbeiter eingeladen waren, gab es Freibier. Für einen der Lehrlinge hat bereits eine Flasche gereicht, nach der zweiten war er bereits betrunken...
    Besser also, man fängt gar nicht erst mit der ersten Flasche an.

    Mag sein, nur es nutzt die beste Überlieferung nichts, wenn bereits die Quelle (in dem Fall Mohammed) selbst fragwürdig ist. Das soll keine Kritik sein; aber was macht dich denn so sicher, dass Mohammed göttliche Botschaften und nicht seine eigenen oder andere Gedanken verkündet hat?
    Ich denke, dass Mohammed glaubwürdiger ist, als all die Evangelien, aus einem ganz einfachen Grund: Wie gesagt wurde die Bibel wie wir sie kennen, vom römischen Kaiser Konstantin geschaffen. Er hat natürlich darauf geachtet, dass diese Bibel nicht seiner Herrschaft oder dem römischen Reich schaden kann.
    Doch lange Zeit war Mohammed, kein Herrscher. Er lebte in bescheidenen Verhältnissen, auch nachdem er Prophet wurde und hatte auch eine Art beinamen, man nannte ihn manchmal auch den Vertrauenswürdigen. Und im Islam ist es verboten Bildnisse von ihm zu machen, damit nicht er, sondern Gott verehrt wird.
    Daher denke ich ist Mohammed dennoch vertrauenswürdiger als Kaiser Konstantin. Es bleibt aber immer diese Glaubensfrage. Ich glaube daran, dass der Prophet eine Botschaft des Erzengels Gabriel erhalten hat, ob du das tust ist natürlich dir überlassen.

    Glaubst du, dass es Menschen gibt, die nur das Gute tun? Wer?
    Es gibt keine Menschen die nur gutes tun, aber es gibt auch kaum Menschen, die NUR böses tun...
    Etwas anderes habe ich aber auch nie behauptet.

    Jesus hat die Schuld aller Menschen beglichen, aber nicht im voraus, sondern rückwirkend - so verstehe ich es. Was jeder daraus macht, ist unsere freie Entscheidung. Wir laden ja immer wieder neue Schuld auf uns. Um letzteres geht es meines Erachtens bei der 'Bitte um Vergebung'.
    Bei jeder Messe hörst du: Jesus starb für unsere Sünden...

  7. Inaktiver User

    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von Jeanne-Marie Beitrag anzeigen
    Was die Glaubensfragen angeht:
    Also eine, die mich sehr fest beschäftigte war, wie denn die vier Evangelien des neuen Testaments. Denn alle entstanden erst Jahrzehnte nach Jesus! Und bis alle diese Bücher und das Alte Testament zur Bibel zusammengebunden waren, dauerte es ein weiteres Jahrhundert. Also hatte man zwei bis dreihundert Jahre Zeit die Bibel zu verfälschen, ganz wie es im Islam gesagt wird...
    Ganz anders beim Koran, beim Tode des Propheten Mohammed war der Koran bereits fertig.
    Nichtsdestotrotz gab es die Bibel Jahrhunderte vor dem Koran. Woher kannst Du Dir so sicher sein, dass nicht Mohammed gefälscht hat? Immerhin hatte er die Macht, das so hinzubiegen, wie es ihm selber genehm war.

    Ebenfalls eine solche Frage: Wie soll denn Jesus der Sohn Gottes sein? Auch darauf hat der Islam die Antwort. Dort ist Jesus nicht der Sohn Gottes, sondern der vierte Prophet...
    Und mit welchen Beweisen wird das untermauert?
    Wenn Gott so allmächtig war Himmel und Erde zu erschaffen, wieso soll er nicht auch einen Sohn aus Fleisch und Blut erschaffen haben können?

    Auch gab es ein Bibelzitat, an welches ich mich noch sehr gut erinnere:
    Der Mensch ist böse und kann von sich aus nichts Gutes vor Gott tun, und nichts, um vor Gott seine Schuld wieder gut zu machen. Seine einzelnen Sünden richten sich immer direkt gegen Gott (Römer 3,10-12
    Gemäss dem Koran aber, ist der Mensch sehr wohl in der Lage zwischen gut und böse zu unterscheiden.
    Natürlich ist der Mensch in der Lage zwischen gut und böse zu entscheiden. Gott gab die 10 Gebote und wenn man sich danach richtet tut man eben nichts Böses. Aber Gott hat Menschen erschaffen und nicht Marionetten. Jeder Mensch darf und muss selbst entscheiden, wie er lebt. Gott hat uns eine Anleitung für das Leben gegeben aber auch die Freiheit sie zu befolgen oder auch nicht.

    Du brauchst wahrscheinlich die festen Regeln des Islam, weil Du vielleicht nicht in der Lage bist selber zu erkennen, welche Entscheidungen Du zum Guten oder Bösen triffst. Ich selber wurde von klein auf christlich (evangelisch) erzogen. Meine Eltern, die Gemeinde, die Bibel haben mir einen Unterschied gelehrt zwischen gut und böse. Und ich muss mich wegen meiner Entscheidungen vor keinem anderen rechtfertigen: nur vor mir selbst und vor Gott.

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Hi Sibina,

    Nichtsdestotrotz gab es die Bibel Jahrhunderte vor dem Koran. Woher kannst Du Dir so sicher sein, dass nicht Mohammed gefälscht hat? Immerhin hatte er die Macht, das so hinzubiegen, wie es ihm selber genehm war.
    Das habe ich bereits in meinem letzten Beitrag beantwortet.

    Und mit welchen Beweisen wird das untermauert?
    Wenn Gott so allmächtig war Himmel und Erde zu erschaffen, wieso soll er nicht auch einen Sohn aus Fleisch und Blut erschaffen haben können?
    Das selbe könnte ich dich fragen. Mit welchen Beweisen wird denn untermauert, dass Jesus der Sohn Gottes war?? Es ist für mich schlicht wahrscheinlicher, dass er ein Prophet und einfacher Mensch war, wie wir es sind...

    Du brauchst wahrscheinlich die festen Regeln des Islam, weil Du vielleicht nicht in der Lage bist selber zu erkennen, welche Entscheidungen Du zum Guten oder Bösen triffst.
    Naja, vielleicht hast du ja recht und ich brauche diese Regeln tatsächlich. Aber die hast du ja auch, die Zehn Gebote, wie du auch selbst gesagt hast. Und es gibt jede Menge Leute auf der Welt, die solche Regeln für's Leben wirklich gebrauchen könnten. Drogensüchtige, Verbrecher und und und...

    Und ich muss mich wegen meiner Entscheidungen vor keinem anderen rechtfertigen: nur vor mir selbst und vor Gott.
    Das muss ich doch auch nicht.

  9. gesperrt

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Zitat Zitat von Jeanne-Marie Beitrag anzeigen
    Und definiere Mal, wieviel genau "wenig Alkohol" ist. Es hängt von Mensch zu Mensch ab, wieviel Alkohol der Körper verträgt. Was du vielleicht als wenig siehst, ist für einen anderen schon zu viel.
    Ich könnte genausogut fragen, wieviel Kaffe oder wieviel Süßigkeiten verträgt der Mensch. Nicht dass ich solche Fragen unwichtig finde, aber gehören sie in ein religiöses System? Wenn ja, dann müßte alles reglementiert sein, nur den Alkohol zu verbieten finde ich von daher eher unlogisch. Und wer solche Regeln erläßt, würde ich nicht gerade als "vertrauenswürdig" einstufen - das wäre für mich eher ein Grund, den Koran in Zweifel zu ziehen.

    Zitat Zitat von Jeanne-Marie Beitrag anzeigen
    Doch lange Zeit war Mohammed, kein Herrscher. Er lebte in bescheidenen Verhältnissen, auch nachdem er Prophet wurde und hatte auch eine Art beinamen, man nannte ihn manchmal auch den Vertrauenswürdigen.
    Nur weil er mal in bescheidenen Verhältnissen gelebt hat und er 'vertauenswürdig' genannt wurde, soll er vertrauenswürdig sein?

    Zitat Zitat von Jeanne-Marie Beitrag anzeigen
    Bei jeder Messe hörst du: Jesus starb für unsere Sünden...
    Wiegeagt, für unsere Sünden der Vergangenheit. Jesus wird nicht noch einmal sterben.

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    AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?

    Ich könnte genausogut fragen, wieviel Kaffe oder wieviel Süßigkeiten verträgt der Mensch. Nicht dass ich solche Fragen unwichtig finde, aber gehören sie in ein religiöses System? Wenn ja, dann müßte alles reglementiert sein, nur den Alkohol zu verbieten finde ich von daher eher unlogisch.
    Im Judentum ist, genau wie im Islam auch Schweinefleisch verboten und man kann ja auch fragen, ob denn ein solches Verbot in eine Religion gehört. Und wieso hältst du das Verbot von Alkohol unlogisch? Alkohol hat in der Geschichte, ebenso wie heute ganze Familien zerstört...

    Nur weil er mal in bescheidenen Verhältnissen gelebt hat und er 'vertauenswürdig' genannt wurde, soll er vertrauenswürdig sein?
    Ich sagte schon. Ich bin eher bereit dem Koran zu glauben, welcher einem Propheten zugesandt wurde, als der Bibel, deren Evangelien von fragwürdigen Leuten geschrieben wurden und von einem machthungrigen Kaiser zusammengefasst wurde...

    Wiegeagt, für unsere Sünden der Vergangenheit. Jesus wird nicht noch einmal sterben.
    Ich denke, wenn wir ewig darüber diskutieren, ob sein Tod nun auch unsere heutigen Sünden tilgt, oder nur jene, welche bis dahin begangen wurden, kommen wir nicht weiter.

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