danke analuisa![]()
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27.06.2011, 20:33
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
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28.06.2011, 10:44
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Heute ist Mirac Kandili,

ich grüße jeden auf der Welt und wünsche jeden einen wunder schönen tag.
Mirac Kandili ist ein sehr wichtiger und ein sehr schöner tag für die Moslems.
in Mirac kandili brachte der letzte Prophet H.z Muhammed (s.a.v), das 5 mal beten vom Gott.
Deshalb genießt heute etwas mehr den tag und betet viel und tut viele gute taten.
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03.07.2011, 15:24
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
hallo an alle und willkommen mesut.
ich habe schon ewig nicht mehr in dieses thema geschaut oder wenn dann nur kurz die threads überflogen. aber private nachrichten zum islam (lob, unterstützung und fragen) bekomme ich auch heute noch.
und deshalb wollte ich mich eigentlich mal nach gut 2 jahren zu wort melden und mitteilen, dass der islam immer noch meine religion ist. für viele ist das jetzt wahrscheinlich egal, aber da oft berichtet wird, dass es vorallem frauen sind, die nur ihrer männer wegen konvertieren, wollte ich das an dieser stelle mal loswerden: ich gehöre nicht dazu
mfg
eunsolange es mir gleichmäßig schlecht geht, bin ich zufrieden..
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05.07.2011, 22:25
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Liebe Eun,
so ganz ohne deinen Mann bist du nicht zum Islam konvertiert. Hättest du ihn nicht getroffen, wäre es wohl nicht passiert.
Ich freue mich für dich, dass es noch stimmt. Und vielleicht ist es für dich auch die richtige Religion. Ich habe leider in den Jahren, die ich mich mit dem Islam beschäftigt habe festgestellt, dass ich damit nicht leben möchte oder könnte.
Ich wünsche dir alles Gute und viel Glück
da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
Lieber groß gemustert, als keinkarriert
BVB 
Cuba oder Kuba
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06.07.2011, 00:40
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
(Juppii, mein erster Beitrag!^^)
Also ich bin bereits vor zwei Jahren zum Islam übergetreten. Ich bin eigentlich Französin, lebe aber in der Schweiz. Mein erster Kontakt mit dem Islam war als ich 17 war. Ich machte damals meine Lehre zur Kauffrau. Zu dieser Zeit wusste ich sehr wenig über den Islam, fast gar nichts. Aber in dieser Firma, in der ich arbeitete, gab es einen streng religiösen Muslim. Er war ein älterer, sympathischer Mann aus Ägypten. Er weckte eine gewisse Neugierde in mir, doch es sollte noch ein langer Weg werden.
Seltsamerweise sollte es der 11 Semptember werden, der mein aktives Interesse an dieser Religion weckte. Ich begann mich zu fragen, ob es tatsächlich im Interesse einer Religion liegen kann, 3000 Menschen auf diese grauenhafte Weise zu tode kommen zu lassen.
In den darauf folgenden Jahren las ich immer mehr über den Islam und beschäftigte mich intensiv mit dem Koran. Schliesslich war es 2009 so weit und ich sprach die Shahada. Seither bin ich Muslima.
Im Rückblick bin ich SEHR froh über meine Entscheidung. Denn es hat mich auf sehr positive Weise verändert.
Vor meinem Übertritt, insbesondere während und nach meiner Ausbildung habe ich sehr viel Alkohol getrunken, war nicht selten betrunken. Heute trinke ich gar keinen. Das Schweinefleisch war ohnehin kein Problem, da ich Vegetarierin bin. Mein Kleiderschrank veränderte sich ebenfalls, alles kurzärmelige verschwand und dafür zog das Kopftuch ein.
Aber meinen Charakter hat es nur begrenzt verändert. Ich bin anständiger geworden, bin aber immer noch "die gleiche, nette und lustige Jeanne" (so hat mich meine beste Freundin beschrieben) wie bisher, dies schätzen besonders meine Freunde.
Allgemein habe ich auch das Gefühl, dass mein Leben nun eine Art Sinn hat; ich will eine möglichst gute Gläubige sein. Meine Mutter ist strenge Katholikin und im Christentum fühlte ich diesen "Sinn" nicht, weswegen ich ja auch aus der Kirche ausgetreten war.
Das war meine Geschichte, danke für's Lesen!
Jeanne
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06.07.2011, 13:41
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
hallo Jeanne-Marie
hab alles gelesen und bin sehr glücklich, dass du zum islam konvertiert bist
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Allah hat dir dein Herz geöffnet durch kleine hinweise und letztendlich hast du es verstanden und den richtigen weg gefunden .
und nochwas egal was auf dich zu kommt. Allah will die testen und gucken ob du geduldig bist^.^
freu mich auf deine kommentare hier in Brigitte.de
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06.07.2011, 15:16Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Hallo Jeanne,
darf ich dich fragen, was du damit meinst, wenn du schreibst, dass du im Christentum diesen Sinn nicht fühltest? Welchen Sinn fühlst du jetzt ? Was ist das für dich?
Du hast ja außerdem geschrieben, dass du dich mit der Frage beschäftigt hast, ob es im Interesse einer Religion liegen kann 3000 Menschen zu töten. Wie hast du für dich in Beziehung zum Islam die Frage beantwortet?
Liebe Grüße
Greta
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06.07.2011, 17:12
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06.07.2011, 18:07
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
@Mesut
Danke für das Kommentar und den Tipp mit der Geduld!
@Greta
Ich will als Muslimin und auch als Mensch, mich stetig verbessern. Ich habe mit dem Islam eine moralische Grundlage dazu gefunden. Der Sinn des Lebens ist gemäss dem Islam Allah, oder sagen wir mal Gott zu dienen, in dem man seinen Gesetzen folgt und das kann man ja sicherlich nicht mit Alkohol und Partys machen.^^
Es wird im Islam also etwas von einem Gläubigen verlangt, wenn ich heute jedoch auf mein Leben als Christin zurückblicke, so habe ich das Gefühl, damals sinnlos und ohne Ziel von einem Tag in den anderen gelebt zu haben. Im Islam dagegen, werden einem Gläubigen gewisse Teile des Privatlebens vorgeschrieben. Es mag jetzt hart klingen, dass eine Religion einem vorschreibt, was man zu tun und zu lassen hat, aber so schlimm ist das wirklich nicht. Es ist nichts, woran man sich nicht gewöhnen kann.
Kurz gesagt: Ich habe im Islam, durch den Koran eine feste Stütze, welche mich leitet und nach der ich lebe. In dem ich als Mensch besser werde, diene ich Allah und werde sogar noch mit dem Paradies belohnt. Das ist grob gesagt, der Sinn in meinem Leben.
"Glaubtet ihr denn, Wir hätten euch in Sinnlosigkeit erschaffen, und ihr würdet nicht zu Uns zurückgebracht?" [23:115]
Nun zur anderen Frage:
Ja, ich habe mich mit der Frage beschäftigt, ob es im Interesse einer Religion liegen kann, mit einem Schlag 3000 Menschen auszulöschen.
Als ich und meine Mitarbeiter, an jenem Morgen in die Firma kamen, in der ich meine Ausbildung gemacht hatte, wusste fast jeder bereits bescheid. Bereits da gab es die Vermutung, es seien Terroristen von Al-Qaida gewesen. Ich wusste damals nicht so recht, was das überhaupt ist, doch das wurde mir relativ schnell klar: Terroristen, die im Namen des Islam Unschuldige töten.
Doch als ich mit dem Ägypter redete, von dem ich bereits in meinem letzten Beitrag geschrieben hatte, meinte dieser, es sei ganz und gar nicht im Interesse des Islams. Auch in den Nachrichten sah man den iranischen Präsidenten den Anschlag als ein unislamisches, grauenvolles Verbrechen an unschuldigen Amerikanern verurteilen. Ich erinnere mich sehr gut an ein Video, in der Musliminnen wegen des 11. Septembers weinend Kerzen für die verstorbenen anzünden.
Doch dann sah man auch wieder einige Muslime im Fernsehen, die offen sagten, es sei eine Heldentat, man habe damit der USA und dem Westen bewiesen, wozu die Islamische Welt fähig war.
Es waren sehr viele Widersprüche, die mich ermutigten, selbst Nachforschungen über den Islam anzustellen. Ich las einige Sachbücher und leihte mir von dem Mann aus meiner Firma auch eine Doku aus. Aus dieser Neugierde, wurde bald Faszination. Denn es stand in jedem seriösen Buch, dass es keineswegs im Interesse des Islam sein kann, Unschuldige zu töten.
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06.07.2011, 18:34Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Hast du dich damals als du noch zu den Christen gehörtest genauso intensiv mit der Bibel und mit Büchern zu christlichen Glaubensfragen beschäftigt wie du es jetzt als Muslimin und bevor du übergetreten bist getan hast?
Das heißt dann also, dass es ähnlich wie es im Christentum mit der Bibel geschieht auch verschiedene Auslegungen des Koran gibt und sich daraus dann unterschiedliche Glaubensgemeinschaften entwickeln?


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