Logik ist nicht so Dein Ding. Macht nix
Dein Gedanke, dass sich niemand vor anderen für seine Taten zu rechtfertigen braucht, sofern er niemandem Schaden zufügt, mag im Grundsatz richtig sein, ich teile ihn auch.Die Macht über die Frau und die Sanktionen für Dinge, für die sich meiner Meinung nach keine Frau auf dieser Welt vor irgendwem zu rechtfertigen hat.
Das mögen einmal Besatzer sein (was kann der einzelne für einen Krieg?) oder andere Glaubensrichtungen,andere Hautfarben machen auch immer wieder Spass, es bleibt am Ende das selbe.
Dennoch finde ich Deinen Vergleich hochgradig daneben. Es ist nun mal beim besten Willen nicht dasselbe, als Muslim grundsätzlich gegen jegliche Verbindung einer Muslima mit einem Andersgläubigen zu sein, oder als Franzose gegen die Verbindung einer Landsmännin mit einem Soldaten einer Besatzungsmacht, die Leid und Tod über die eigene Familie gebracht hat.
Betrachtest Du Deine Weltkriegsanalogien als arabische Logik, oder wie muss man das verstehen?Die westliche Logik bringt einen nicht immer weiter
Da ich selbst weder Deutsche noch Französin bin, betreffen mich Deine Vergleiche nicht persönlich. Aber ich finde sie in der Tat grenzwertig und respektlos.interessanter ist es, die Dinge für sich zu betrachten und da kommen erstaunliche oder ungeliebte (?) Ähnlichkeiten heraus...
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18.09.2009, 10:08Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
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18.09.2009, 12:20Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Hallo DerWicht,
Du hast natürlich Recht. Der gesellschaftliche Einfluß der kath. (oder allgemein christl.) Kirche ist natürlich nicht völlig weg, und in kath. Gebieten auch noch recht stark, wenn auch ebenfalls abgeschliffen. Aber immerhin das Rechtswesen ist weltlich.
Gruß, Idada
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18.09.2009, 15:07Inaktiver User
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18.09.2009, 19:52
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Eun, ich habe schon einmal geschrieben, es geht nicht nur um dich. Du siehst das alles ganz easy, aber es gibt viele junge Frauen auf der ganzen Welt, die unter den strengen islamischen Vorschriften leiden. Du solltest das nicht alles so banalisieren. Mädchen, die in diese Religion hineingeboren werden und die aufgrund ihres familiären Umfeldes nicht wie du die Wahl haben.
Mit Marktwert testen meinte ich auch nicht speziell dich, sondern junge Frauen/Mädchen, die nicht die Möglichkeit dazu haben und die jung und unerfahren in eine Ehe gedrängt werden, in der sie unglücklich sind.
Du kannst mir übrigens nicht erzählen, dass du, wenn du dich einmal entschlossen hast, ein Kopftuch zu tragen, dich trotzdem im Bikini an den Strand legst. Wahrscheinlich wirst du jetzt schreiben, du gehst sowieso nicht gerne an den Strand. Aber du weisst schon, wie ich es meine!
Nach wie vor finde ich, das du sehr naiv an die Sache herangehst. Du wiederholst die Phrasen der islamischen Geistlichen und übernimmst sie so für dich völlig kritiklos. Du findest es lustig, wenn man in deinem Heimatland denkt, du könntest kein Deutsch, weil du ein Kopftuch trägst. Du findest auch die islamische Badebekleidung lustig. Ich finde das weniger lustig. Es kommt mir vor, als sei es ein Abenteuer für dich, und ich kann mir gut vorstellen, dass du irgendwann merken wirst, welche Freiheiten du dafür aufgibst, auch wenn du es jetzt nicht zugeben willst/kannst.
Aber bitte denke auch mal an die vielen Mädchen und Frauen, die im Rahmen dieser Religion unterdrückt werden und die eine Menge dafür geben würden, das Kopftuch nicht tragen zu müssen.Die wesentliche Voraussetzung für Glück ist die Bereitschaft, der zu sein, der man ist
(Erasmus von Rotterdam)
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18.09.2009, 21:21Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Hallo der-Wicht,
ja, das habe ich schon verstanden, daß es ein Scherz war. Aber eben einer mit durchaus richtigem Hintergrund. Eine Religion beeinflußt nunmal ihre Gesellschaft, das ist in jeder Gesellschaft so, und selbst noch, wenn sie unterdessen mehr weltlich ausgerichtet ist unterdessen, wie unsere hier.
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18.09.2009, 22:02Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Geändert von Inaktiver User (18.09.2009 um 22:17 Uhr)
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18.09.2009, 22:20Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Preisfrage leicht OT
an die hier vertretenen Konvertitinnen und Relativiererinnen:
Was schätzt ( wisst ) ihr, wohin fortschrittliche, hirnmäßig aktive und relativ wohlhabende Muslime mit Migrationshintergrund, ihre Kinder in Westeuropa zur Schule schicken - so sie denn überhaupt noch hier leben ?
a) Hauptschule / Sonderschule
B) Gesamtschule
C) öffentliche weiterführende Schule ( Realschule oder Gymnasium )
D) Privatschule ab Klasse 1 Grundschule
E) Koranschule ( in entsprechenden Ländern die das anbieten )
D.W.
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21.09.2009, 03:04
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Ich kann Dir nicht nur das nicht erklären.
Auch die Schwulen/Lesben-Thematik.
Ich denke, alle Religionen sind schwulenfeindlich (lesbenfeindlich nur aus dem Grund nicht, weil sie auch eben - wie Du richtig beschreibst, die Frauen nur als "Beiwerk" sehen).
Ich denke, in der Tradition der Kirchen ist das so, bzw. war das so.
Und da sind wir als Gläubige aufgefordert, weiter zu gehen und weiter zu denken. Die Zeit bleibt nicht stehen. Ich meine damit nicht diese peinlichen "danke für diesen guten Morgen" - Versuche. Sondern, die Idee, dass man als Christ, Moslem, was auch immer, versuchen muss, die Vorurteile, die sachlich unbegründeten Anteile der eigenen Religion "weg zu leben". Indem man selber so lebt, wie man sich das vorstellt, in seinem Glauben. Und hofft, dass andere es so ähnlich tun.
Kottan: "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
Elvira: "Gar koan Fehler?"
Kottan: "Doch, i liag manchmal"
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21.09.2009, 10:27Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Cous_cous,
komm mal mit was anderem als mit Logik, wenn Dir die Argumente ausgehen und hör auf Leute zu diffamieren mit Deiner Logik, die die Dinge anders sehen.
Und noch ein heisser Tipp, wen oder was ich respektiere, ist auch noch meine Entscheidung...
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21.09.2009, 12:57Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Ob es eine Erklärung ist weiss ich nicht, nur die montheistischen Religionen sind generell patriarchalisch ausgerichtet.Zitat von ceremony Beitrag anzeigen
Was mich echt interessieren würde: wieso wird immer nur von den Frauen erwartet, dass sie zur Religion ihres Mannes übertreten?
Noch nie habe ich von einem Muslim gehört, der aus Liebe zu einer andersgläubigen Frau deren Glauben angenommen hätte.
Wieso ist das so einseitig "zu Lasten" der Frauen?
Kann mir das jemand erklären?
Inwiefern das in der Praxis dann umgesetzt wird, bleibt den Angehörigen der jeweiligen Religion überlassen.
Oder etwas anders formuliert:
Die Männer haben die Entscheidnungsfreiheit, wenn eine Frau sich das gleiche anmasst (eine "Grenze" überschreitet) soll sie auch "zu den anderen gehören"Geändert von Inaktiver User (21.09.2009 um 13:01 Uhr)




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und die Tendezen ( zunehmend Einfluss auch ins gesellschaftliche Leben zu gewinnen ) 