Ceremony, ich wusste jetzt nicht, dass Du nur von Frauen redest, die in einer Beziehung leben. Es gibt sicher Frauen, die aus Liebe zu ihrem muslimische Partner zum Islam konvertieren, aber es gibt auch jede Menge westliche Frauen, die zum Islam konvertieren, weil ihnen diese Religion, die Sicherheit, Stabilitaet und Geborgenheit gibt, die sie im Christentum vermissen. Und was, wenn ich mal direkt fragen darf, ist so schlecht daran? Was um himmelswillen ist so schlecht am Islam als Religion an sich? Ich habe so langsam den Eindruck, fuer dich steht Islam fuer alles Schlechte und Boese auf dieser Welt! Und ausserdem unterstellst den westlichen Frauen, das bei ihnen der Verstand ausgeschaltet wurde, als sie zum Islam uebergetreten sind. Denn so wie du sagst, geben sie ja ihr ach so emanzipiertes Leben auf, um sich ihrem Partner unterzuordnen, absoluten Gehorsam zu schwoeren und sich verpruegeln zu lassen. Weisst Du eigentlich dass es auch in islamischen Laendern sehr emanzipierte Frauen gibt, die trotz des Islams, ihren Weg gehen. Z.B. der oberste Staatsanwalt in Afghanistan ist eine Frau. Eine ziemlich emanzipierte sogar. Sie tritt unter anderem fuer die Rechte der Frauen in ihrem Land ein, fuer eine geregelte Schulausbildung fuer Maedchen usw.. Sie riskiert jeden Tag ihr Leben, wenn sie ihre Haus verlaesst. Viele Maenner in ihrem Land moegen diese Tatsache, dass eine Frau so ein wichtiges Amt bekleidet, ueberhaupt nicht. Vorallem die Taliban und ihre Warlords. Aber sie bietet ihnen jeden Tag aufs Neue die Stirn und sie fuehlt sich gut dabei und stell dir vor, ihr strengglaeubiger Mann unterstuetzt sie dabei. Ich bin auch mit einem Moslem verheiratet. Wir fuehren eine gleichgestellte Ehe, ich respektiere seine Religion und er meine. Es ist ein Geben und Nehmen und auch mit Kompromissen. Aber aus Erfahrung weiss ich, dass das in vielen Ehen so ist, egal welcher Religion oder Nationalitaet die Partner angehoeren. Du schmeisst alle Muslime in einen Sack und das ist verkehrt. Es gibt Gute und Boese, aber das ist ueberall so.
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17.09.2009, 18:08
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
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17.09.2009, 18:24
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Die Freiheit, dich zu kleiden, wie du möchtest, dein Haar zu zeigen. Es ist ja nicht nur das Kopftuch, sondern das verstecken oder verhüllen an sich. Die Freiheit, die Kleidung tragen zu können, die man möchte. Zu sprechen, mit wem man möchte. Ganz normale Kontakte zu Frauen und Männern zu haben, auch wenn sie nicht zur Familie gehören. Ins Schwimmbad zu gehen...... Die Art wie man sich kleidet, die Haare trägt etc. ist Ausdruck der Persönlichkeit. Es tut nicht gut, diese zu unterdrücken oder zu verstecken.
Es geht ja nicht nur um dich. Aber es ist einer von vielen Fehlern im Koran. Im Koran wird davon ausgegangen, dass das sexuelle Begehren nur zwischen Mann und Frau stattfindet, nicht zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern. Das ist aber ein grosser Unsinn. Es gibt genauso viele schwule und lesbische Menschen im muslimischen Kulturkreis wie im christlichen. Nur das die sich oft nicht trauen, dazu zu stehen - aus gutem Grund!
Spätestens jetzt muss ich leider sagen, die Gehirnwäsche hat bei dir anscheinend wirklich funktioniert. Das ist nicht böse gemeint, aber es ist erschreckend, wie du als deutsche Frau so etwas sagen kannst. Wieviele westliche Männer sind dir vorher begegnet, die sich nicht beherrschen konnten? Wo leben wir denn? Auf dem Planet der Affen? Was ist schlimm daran, wenn ein Mann dich anguckt bzw. deine Haare sieht?
Begreifst du nicht, dass es gerade diese islamischen Regeln sind, die Männer dazu bringen, Frauen als Objekte zu behandeln? Warum sind es denn die muslimischen Männer, die Frauen beleidigen und auf unangenehmste Weise anmachen?
Flirten gehört im Leben dazu, gerade als junge Frau bzw. junger Mann, zu probieren, wie das andere Geschlecht auf einen reagiert, seinen Marktwert zu testen, es ist ein Spiel, daran ist nichts schlechtes.Die wesentliche Voraussetzung für Glück ist die Bereitschaft, der zu sein, der man ist
(Erasmus von Rotterdam)
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17.09.2009, 19:08Inaktiver User
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17.09.2009, 20:28
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17.09.2009, 20:42
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
also ich darf doch bitten

vielleicht habe ich es nicht in der deutlichkeit gesagt, aber schon die ganze zeit davon geschrieben, dass ich recht und unrecht unterscheiden kann und mich an die deutschen gesetze halte.
nur weil ich versuche, zu verstehen und zu erklären, warum manche "muslime" was nicht so islamkonformes machen, heisst das nicht, dass ich genauso denke.
mfg
eunsolange es mir gleichmäßig schlecht geht, bin ich zufrieden..
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17.09.2009, 21:07
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
woher weisst du, was mir gut tut und was nicht?
sicher, du meinst hier nicht nur mich, aber für mich kann ich antworten und ehrlich gesagt, ärgert es mich ein wenig, dass mir unterstellt wird, ich habe meinen verstand beim konvertieren abgegeben..
ich habe freundinnen und freunde, gehe ins fitness-studio und auch schwimmen. (es gibt sogar schwimmsachen für musliminnen, wobei ich da glaube, dass man da erst recht angeglotzt wird, denn das sieht sehr lustig aus). ich ziehe an, was ich möchte.
miniröcke habe ich nie getragen, aber ich habe auch die figur nicht dafür und tue wahrscheinlich jedem einen gefallen damit
ich habe schon immer nur hosen getragen. ich verhülle mich aber auch nicht, ich trage auch t-shirts, nur halt nicht so eng.
wenn ich zur moschee gehe in den traditionellen kleidern und mit kopftuch fühle ich mich wohl und auch nicht beglotzt und kann mir vorstellen immer ein kopftuch zu tragen.
ich bin so eigentlich auch recht eitel, habe also eine menge kopftücher, die ich verschieden binde und immer eine passende farbe.
kann ich nicht auch so meine persönlichkeit ausdrücken?
ich bin doch nicht mehr wert, wenn ich mehr haut zeige und ich denke, ich strahle trotzdem viel selbstbewusstsein aus.
ich finde es sogar lustig, wenn wir nach der moschee noch einkaufen gehen und ich in "voller montur" an der kasse stehe und die ganz langsam sagt, was es kostet. die gucken dann immer ganz komisch, wenn ich fließend deutsch spreche bzw. sogar noch sächsel
da gebe ich dir recht, im koran ist gleichgeschlechtliche liebe verboten. dennoch gibt es schwule muslime. in agadir (marokko) gibt es eine disco nur für schwule, halt auch für touristen und so, aber die müssen sicher aufpassen, denn "solche leute" haben wirklich nicht gut lachen.Es geht ja nicht nur um dich. Aber es ist einer von vielen Fehlern im Koran. Im Koran wird davon ausgegangen, dass das sexuelle Begehren nur zwischen Mann und Frau stattfindet, nicht zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern. Das ist aber ein grosser Unsinn. Es gibt genauso viele schwule und lesbische Menschen im muslimischen Kulturkreis wie im christlichen. Nur das die sich oft nicht trauen, dazu zu stehen - aus gutem Grund!
mein mann mag auch keine homosexuellen, aber das liegt vielleicht auch daran, dass es in marokko verachtet wird, hier in deutschland wächst man ja quasi damit auf.
wer hat mir den die gehirnwäsche verpasst? mein mann sagt sogar immer zu mir, ich müsse nicht gleich ein kopftuch tragen, soll mir zeit lassen und alles erst richtig kennenlernen und für mich selbst entscheiden, was der koran diesebezüglich meint.Spätestens jetzt muss ich leider sagen, die Gehirnwäsche hat bei dir anscheinend wirklich funktioniert. Das ist nicht böse gemeint, aber es ist erschreckend, wie du als deutsche Frau so etwas sagen kannst. Wieviele westliche Männer sind dir vorher begegnet, die sich nicht beherrschen konnten? Wo leben wir denn? Auf dem Planet der Affen? Was ist schlimm daran, wenn ein Mann dich anguckt bzw. deine Haare sieht?
Begreifst du nicht, dass es gerade diese islamischen Regeln sind, die Männer dazu bringen, Frauen als Objekte zu behandeln? Warum sind es denn die muslimischen Männer, die Frauen beleidigen und auf unangenehmste Weise anmachen?
Flirten gehört im Leben dazu, gerade als junge Frau bzw. junger Mann, zu probieren, wie das andere Geschlecht auf einen reagiert, seinen Marktwert zu testen, es ist ein Spiel, daran ist nichts schlechtes.
ich bin erst seit fast 2 jahren im islam (und erkunde seit 3 1/2) jahren und weiß längst nicht so viel.
ich bin noch nie von einem muslimsichen mann beleidigt wurden. mir wurde mal nachgepfiffen in marokko, aber das hat mich nicht beleidigt.
ich muss auch meinen marktwert nicht mehr testen, ich bin verheiratet und meine einstellung zur ehe kommt sicher nicht vom islam, die hatte ich schon immer.
ich habe mich genug ausgetobt, glaub mir.
mfg
eunsolange es mir gleichmäßig schlecht geht, bin ich zufrieden..
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17.09.2009, 21:14
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
ja, auch in den medien wird davon berichtet, dass viele wegen der heirat konvertieren, aber längst nicht alle.
das ist eigentlich das, was ich als naiv bezeichne, wenn ich etwas für meinen partner mache, ohne dabei in erster linie an mich zu denken.
mein mann kann mir z.b. sagen, dass er braune haare oder sowas mag, aber ob ich sie färbe, ist meine entscheidung.
und sorry, aber wenn das ein partner nicht akzeptiert, dann ist er es nicht wert! und wenn ein muslimischer mann eine frau aus dem christen- oder judentum heiratet, dann ist das islamrechtlich i.o. und es gibt keinen grund zu konvertieren, wenn man es nicht selber möchte.
mein mann muss sogar akzeptieren, wie ich den islam lebe, d.h. ob ich 5mal am tag bete oder auf schweinefleisch verzichte ist auch meine entscheidung. ich werde für meine taten im jenseits bestraft oder auch nicht und nicht er.
mfg
eunsolange es mir gleichmäßig schlecht geht, bin ich zufrieden..
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18.09.2009, 00:37Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Hallo Eun,
es geht einzig und allein um diesen Satzteil von Dir, den ich im Zitat fett hervorgehoben hatte:
"da überragt der verstand und anstand den glauben dann doch."
Du sagst: Verstand und Anstand passen mit dem Glauben nicht immer zusammen.
Hexenverfolgung, Verurteilungen gegen Ungläubige, das sind die wenig glorreichen Taten der katholischen Kirche. Nur mal so als Beispiel, auch hier passten Verstand und Anstand mit dem Glauben nicht zusammen. Die kath. Kirche bestimmt aber nicht mehr unser hiesiges Rechtswesen und hat auch nur noch wenig Einfluß auf unser gesellschaftliches Leben.Geändert von Inaktiver User (18.09.2009 um 00:42 Uhr)
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18.09.2009, 00:59Inaktiver User
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18.09.2009, 09:57


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