Ich habe dies gefunden:
Und sinngleich hört man es zumindest hier auch in den Nachrichten, wenn in einem "moslemischen Gottesstaat" die "Scharia" angewandt wird. Fehlinformationen? Ist die dort angewandte Scharia nicht das religiös untermauerte Gesetz? Oder wird es gar nicht angewandt? Oder welches ist die Fehlinformation, wenn es denn eine ist?Die Schari'a, eingedeutscht Scharia (شريعة / šarīʿa im Sinne von „Weg zur Tränke“, „deutlicher, gebahnter Weg“; auch: „religiöses Gesetz“, „Ritus“; abgeleitet aus dem Verb schara'a / شرع / šaraʿa /„den Weg weisen, vorschreiben (auch Gesetz)“) ist das religiös legitimierte, unabänderliche Gesetz des Islam. Die Pluralform schara'i' / شرائع / šarāʾiʿ bezeichnet alle einzelnen darin enthaltenen Vorschriften. aus Wikipedia
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12.09.2009, 22:44Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
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12.09.2009, 22:45
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
nehmen wir das mal ernsthaft an, dann frage ich mich:
1) stellt der unbeträchtliche teil die mehrheit dar?
2) wenn nein, warum hat der unbeträchtliche teil eine nach außen derart groß wirkende macht?
3) was tut der nicht unbeträchtliche teil um sich von dem unbeträchtlichen teil zu distanzieren?
4) alles fehlwahrnehmung???
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12.09.2009, 22:52Inaktiver User
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Gute Fragen

Mehrheit eher nicht - Tendenz allerdings steigend
Der nicht unbeträchtliche Teil hat aufgrund seiner Radikalität eine beachtliche Aussenwirkung . Gestern war übrigens der 11. September
Der übrigbleibende, nicht unbeträchtliche Teil - also sozusagen der Rest, distanziert sich keineswegs offen und nach außen hin, vom o.g. radikalen Teil, sondern ergeht sich - ( Ausnahmen wie immer ausgenommen ) teils wie wie hier auch - in lauen Sprüchen um dann im nächsten Moment wieder den Popen und Scharfmachern ergriffen zu lauschen und zu huldigen. U.a. auch ne Bildungsfrage wie ich meine.
Fehlwahrnehmungen - ja.. allerdings nicht meinerseits
D.W.Geändert von Inaktiver User (12.09.2009 um 22:59 Uhr)
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12.09.2009, 23:06Inaktiver User
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12.09.2009, 23:26
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
kleine inhaltliche korrektur:
der von dir fett markierte "nicht unbeträchtliche teil" ist der unbeträchtliche teil
und der rest (sozusagen: das gemeine, nicht medial weiter wahrgenommene (?) volk) ist der nicht unbeträchtliche, d.h. der beträchtliche teil, das wiederum heißt: die mehrheit
nur um es korrekt zu formulieren
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13.09.2009, 08:39
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Diese Frage kann ich Dir beantworten.
In allen Religionen, auch im Islam, versucht der Mensch von sich aus Gott zu erreichen und der Mensch bemüht sich durch eigene Handlungen sich selbst zu erlösen und sich Gott zu nahen. Darum ist der Mensch immer in Unruhe, denn er kann nie wissen, ob er genug getan hat, um sich den Himmel zu verdienen.
Ganz anders ist das, wenn Menschen Jesus als ihren Retter angenommen haben.
In Jesus wurde Gott Mensch. Er kam, um uns von unseren Sünden zu erlösen. Der Mensch kann nichts tun, um sich selbst zu erlösen. Das hat Gott in Jesus für uns getan. Wir sind teuer erkauft (1.Kor.6,20).
Alle Religionsgründer sind gestorben und im Tod geblieben. Nur Jesus kann sagen:
"Ich lebe, und ihr sollt auch leben"(Joh.14,19).
Darum ist für Christen der Tod nur ein Tor in ein anderes Leben; in ein Leben mit Jesus bei Gott. Jesus sagt von den Menschen, die an ihn glauben:
"und ich gebe ihnen das ewige Leben"(Joh.10,28).
Also, suche Jesus und sein Licht, alles andre hilft dir nicht.
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13.09.2009, 14:37
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Gerade daraus entwuchsen die größten Verfehlungen die es im religiösen Bereich gab:
Wenn Menschen glauben, dass das Bekenntnis alleine ausreicht.
Dann können sie tun und lassen was sie wollen und z.B. den Hindus vorwerfen, sie würden lauter Dämonen anbeten, wie Du es tatst.
Also für unsere Fehler sollten wir doch immer noch selbst gerade stehen. Ansonsten kommt es zu solchen Verfehlungen, wie oben ausgeführt. "Ich sündige und der macht es wieder gut."
Zum Einen: Wenn Du an ein Leben nach dem Tod glaubst, dann sind sie nicht im Tod geblieben, wie Du es sagst.
Zum Anderen: auch Jesus weilt nicht mehr unter den Verkörperten, oder wo soll er denn sein?
Klingt wieder sehr nach Zeuge Jehova:
Die einen leben ewig und die anderen werden vernichtet.
Schreckliches Gottesbild!
Glaubst Du denn nicht daran, dass etwas an uns allen ist, das eben nicht Mensch ist, und das den Tod des Menschen unbeschadet überdauert?
Mit solchen Zitaten banden die Kirchen die Mitglieder an sich, denen sie dann Ablassbriefe verkauften.
Jesus lebte uns etwas vor: die Nächstenliebe.
Und diese ist es, die uns zum Göttlichen führt, das in uns und in allen wohnt.
Manche machten aus seiner Lehre dann eine rein personenbezogene Lehre.
Klar, denn dann ist ja auch jegliche Bemühung sinnlos und man kann weiterhin Andersgläubige beschimpfen.
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13.09.2009, 14:55
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
obwohl ich nicht darauf eingehen wollte, weil ich glaube, dass trotzdem wieder eine diskussion losbricht, möchte kurz auf den „Acker-Satz“ eingehen und darauf hinweisen, dass ich es besser finde, wenn diejenigen, die es wirklich interessiert, mit einem imam reden oder genauere informationen im internet suchen.
man muss wissen, dass der koran nach und nach kam, immer passend zu einer situation, d.h. wenn etwas unklar war oder etwas gemacht wurde, dann kam meist eine sure, in der erklärt wurde, wie es richtig zu machen ist - mal einfach ausgedrückt.
und dieser vers ist mal grundsätzlich wichtig:
"Das ist wahrlich ein ehrwürdiger Koran in einem wohlverwahrten Buch, das nur diejenigen berühren (dürfen), die vollkommen gereinigt sind; … (Sure 56 „Die eintreffen wird“, Verse 77-79)
das bedeutet nicht nur, dass man körperlich rein sein soll, sondern auch geistig. wenn jemand mit negativen gedanken den koran liest, dann kommt es zu einer negativen interpretation, die so aber nicht stimmt bzw. nicht von allah gewollt ist. (bsp. die selbstmordattentäter)
Sure 2 „Die Kuh“, Vers 223
"Eure Frauen sind euch ein Saatfeld; so naht eurem Saatfeld, wann und wie ihr wollt. Doch schickt (Gutes) für euch selbst voraus. Und fürchtet Allah und wisst, dass ihr Ihm begegnen werdet. Und verkünde den Gläubigen frohe Botschaft.
Eure Frauen sind euch ein Saatfeld
das saatfeld (der acker) ist hier als metapher gemeint.
ein acker (hier ehefrau) hat bedürfnisse und der ackersmann (hier ehemann) ebenfalls.
der ackersmann möchte einen ertrag, also muss er alles tun, damit es dem acker gut geht. er darf ihn nicht überbeanspruchen, sonst wird der acker unfruchtbar.
es ist also nicht so, dass man einen acker beliebig behandeln könnte, und dann trotzdem den besten ertrag erlangt. beachtet der bauer die bedürfnisse des ackers, kann er sich an der ernte erfreuen.
so naht eurem Saatfeld, wann und wie ihr wollt.
zur damaligen zeit war es so, dass die eheleute nicht richtig wussten, wie sie sich nähern dürfen. ist oralverkehr erlaubt, jede stellung, analverkehr? darf man nur in der nacht oder nur 1 stunde am tag sex haben oder sich küssen usw.
dieser satz sagt im grunde aus, dass man sex haben kann, wann (tag und/oder nacht) man will und wie (außer: analverkehr ist nicht erlaubt) man will.
Doch schickt (Gutes) für euch selbst voraus. Und fürchtet Allah und wisst, dass ihr Ihm begegnen werdet.dieser satz gibt im Grunde hinweis darauf, dass man die frau eben nicht nehmen kann, wann der mann will, sondern er soll sie verwöhnen und ihr gutes tun.
würde er sie „vergewaltigen“, können wir wieder zu erklärung von satz 1 kommen, dass er nichts gutes zu erwarten hat, weder von der frau noch von allah.
habe versucht, es kurz zu machen..
mein mann hat lachen müssen und mit dem kopf geschüttelt, als ich ihm den vers und die zugehörige interpretation von manchen erklärte.
er nahm sich sogar zeit und durchforstete die arabischen internetseiten, ob er das vielleicht auch so auffassen müsse und mich bis dato viel zu gut behandelt hat - hat aber nichts gefunden
mfg
eunsolange es mir gleichmäßig schlecht geht, bin ich zufrieden..
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13.09.2009, 14:55
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13.09.2009, 15:02
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Zitat von Mico:
>>In allen Religionen, auch im Islam, versucht der Mensch von sich aus Gott zu erreichen und der Mensch bemüht sich durch eigene Handlungen sich selbst zu erlösen und sich Gott zu nahen. <<
Du redest Nonsens.
Im Islam heisst es dass Gott so nah ist,naeher als die Halsschlagader.
Wer bist eigentlich z.B. DU,dass Du denkst nur wenn Du an Jesus
festhaelt dass Du zu Gott kommst...tsssssIch bin ein Capulcu



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