Das finde ich echt interessant, Seven. Kann man Deine Geschichte schon hier irgendwo nachlesen in der Bri?
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05.09.2009, 08:50
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Kottan: "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
Elvira: "Gar koan Fehler?"
Kottan: "Doch, i liag manchmal"
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Profilbild © Analuisa
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05.09.2009, 08:59
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Nein.Ist nicht mehr gespeichert.Ist ja auch schon sehr lang her.
Ich bin ein Capulcu
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05.09.2009, 09:04
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
Schade... Ich finds auf jeden Fall wirklich beeindruckend, dass jemand aus sich selber heraus eine andere religiöse Identität findet als seine Umgebung.
Kottan: "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
Elvira: "Gar koan Fehler?"
Kottan: "Doch, i liag manchmal"
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Profilbild © Analuisa
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06.09.2009, 22:51
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07.09.2009, 07:01
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09.09.2009, 21:21
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
hallo zusammen.
@idada:
ich habe nicht die absicht das zu tun. wollte eigentlich mit meinem eröffnungsbeitrag nur andere erfahrungen lesen. jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er an gott glaubt oder nicht und mit welcher religion er diesen glauben lebtWas mir auch sehr gut gefällt, daß Du schreibst, Du hast "Deine Religion gefunden", und nicht meinst, hier nun alle missionieren zu müssen, also weil es Dir gefällt müßte es nun auch für alle andren was sein.
@3146
ich hoffe, ins paradies zu kommen und zwar auf eine hohe "stufe".Was erwartest du dir als Belohnung?
@kappuziner:
also ich kann dir teilweise zustimmen, vieles ist sicherlich mehr kultur und lebensweise, aber im islam ist es meiner meinung nach so, dass man die 5 säulen eben einhalten muss und es ist "vorgeschrieben" wie - das haben sich die muslime nicht einfach angeeignet, ist also keine kultur.Aber ich tue mich unheimlich schwer mit der Vorstellung, mich von dem Gott der Katholiken abzuwenden und mich einem anderen (?) Gott zuzuwenden. Das, was ihr schreibt, hat für mich mehr mit Kultur und Lebensweise zu tun.
Aber ich kann doch auch als Katholikin auf Alkohol und Schweinefleisch verzichten und ich kann auch eine strengere Ordnung in mein Leben bringen, wenn ich das Bedürfnis dazu verspüre. Dazu brauche ich keinen Gott, der mir das aufträgt.
also dem "christlichen gott" habe ich mich eigentlich auch nicht abgewandt, es ist ja der selbe im islam, aber die ausübung meines glaubens ist anders. ich habe immer an gott geglaubt und früher habe ich auch ab und an gebetet, bin aber so gut wie nie in die kirche gegangen, habe keine steuer bezahlt usw.
die festen gebetszeiten und "klaren regelungen" haben mich einfach überzeugt und deshalb lebe ich den islam. also eigentlich ist es so auch eine lebensweise.
mfg
eunGeändert von Eun (09.09.2009 um 21:37 Uhr)
solange es mir gleichmäßig schlecht geht, bin ich zufrieden..
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09.09.2009, 21:29
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09.09.2009, 23:22
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
hallo tessi,
wenn ich kurz aus einem hadith zitieren darf:
"Darauf fuhr der Prophet fort: »Wahrlich, es gibt im Paradies einhundert Rangstufen, die Allah für diejenigen vorbereitete, die auf dem Weg Allahs den Dschihad unternahmen, und zwischen der einen Stufe und der anderen ist eine Entfernung, wie zwischen Himmel und Erde. Wenn ihr also Allah darum bittet, so bittet um den Al-Firdaus denn dieser liegt mitten im Paradies oder auf der höchsten Ebene des Paradieses ... und darüber befindet sich der Thron des Allerbarmers, und dort entspringen die Flüsse des Paradieses.«"
mfg
eunsolange es mir gleichmäßig schlecht geht, bin ich zufrieden..
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09.09.2009, 23:54
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10.09.2009, 00:10
AW: zum islam konvertiert - eure erfahrungen?
@jana
erstmal, willkommen hier im forum
möchte zu deinem beitrag kurz stellung nehmen und finde es gut, dass du so offen schreibst.
wie seven schon fragte, würde mich auch interessieren, welche fragen dir zur unzufriedenheit beantwortet worden.
ich bin jetzt eine weile muslima und kann sagen, dass es nach wie vor für mich die richtige religion ist. ich halte aber vielleicht auch daran fest, weil ich wirklich aus "eigenem willen" konvertiert bin und nicht aus liebe zu meinem mann.
sicher, er hat auch immer gesagt, dass er es schön fände, wenn ich den islam annehmen würde, aber auch immer betont, dass er mich auch als "christin" (deshalb in anführungszeichen, weil ich nicht getauft bin, aber trotzdem immer an gott geglaubt habe und dann einfach nach den 10 geboten gelebt habe) liebt und mit mir zusammen bleibt.
aber ich war neugierig, habe mich informiert, mit konvertierten und imams gesprochen.
ich habe mich immer gefragt, ob ich meine kinder muslimisch erziehen könnte und ob ich auch beim islam bleiben würde, wenn mein mann und ich uns trennen würden.
ich habe mich nie "genötigt" gefühlt den glauben anzunehmen, denn aus zwang bringt es einem ja nichts.
dass du dich so verloren fühlst und das gefühl hast nichts richtig zu machen, tut mir sehr leid für dich. der islam will es niemanden schwer machen, sondern man macht es wie man kann.
vielleicht kannst du mit deinem mann darüber reden, dass es (jetzt) nicht die richtige religion für dich ist. er darf ja mit christinnen und jüdinnen verheiratet sein.
ich wünsch dir alles gute und hoffe, du berichtest mal wieder
mfg
eunsolange es mir gleichmäßig schlecht geht, bin ich zufrieden..


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