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  1. Inaktiver User

    AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute

    Aus dem Zitate Strang:

    Zitat Zitat von Leonie Beitrag anzeigen
    Pfingsten



    Pfingsten war im Alten Bund ein frohes Erntefest; ...

    Schawuot

    ist mehr als ein "Erntedankfest".

  2. gesperrt

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    AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute

    Was Max Plank da sagte, sagte er aus tiefstem Herzen,
    aus Einsicht und Erkenntnis, und aus Ehrfurcht vor dem was ist
    und er zu sehen vermochte.

    Öffne Deine Augen und all Deine Sinne!

    Wieviel Zeit verging, bis ich geboren wurde?
    Wieviel wird vergehen, wenn ich tot bin?
    Wie dankbar bin ich da für den kurzen Augenblick,
    den ich hier sein und mir diese Welt,
    dieses Leben, anschauen durfte!


    Ist Dir eigentlich bewusst, dass Du lebst?
    Mache es Dir immer bewusst. Betaste Dich - begreife Dich!
    Geändert von Streuner (19.06.2010 um 21:26 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute

    http://bfriends.brigitte.de/foren/7219828-post1719.html
    (Matthäus 15:10-20) 10 Darauf rief er die Volksmenge herbei und sagte zu ihnen:
    „Hört zu, und erfaßt den Sinn davon:
    11 Nicht was in [seinen] Mund hineingeht, verunreinigt einen Menschen;
    sondern was aus [seinem] Mund herauskommt, das verunreinigt einen Menschen.“

    12 Dann traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm:
    „Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie hörten, was du sagtest?“

    13 Als Antwort sagte er: „Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat,
    wird entwurzelt werden.
    14 Laßt sie. Blinde Leiter sind sie.
    Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“

    15 Darauf antwortete Petrus und sagte zu ihm: „Erkläre uns das Gleichnis.“
    16 Er sprach darauf: „Seid auch ihr noch ohne Verständnis?
    17 Merkt ihr nicht, daß alles, was in den Mund hineingeht,
    in die Eingeweide wandert und in den Abort ausgeschieden wird?

    18 Was dagegen aus dem Mund herauskommt,
    kommt aus dem Herzen, und dieses verunreinigt einen Menschen.

    19 Zum Beispiel kommen aus dem Herzen böse Überlegungen,
    Mordtaten, Ehebrüche, Hurereien, Diebstähle, falsche Zeugnisse, Lästerungen.

    20 Das sind die Dinge, die einen Menschen verunreinigen;
    aber ein Mahl mit ungewaschenen Händen einzunehmen verunreinigt einen Menschen nicht.“
    Das eine ist die Verunreinigung des physischen Leibs, Jesus meint aber die Verunreinigung der Seele.
    Für mich klar, die Jünger wissen nicht zu unterscheiden, zwischen Mensch und Seele.
    Oder es liegt an der Übersetzung? Oder an der Abspaltung vom Judentum, sprich es wurde etwas bewußt falsch wiedergegeben.

  4. Inaktiver User

    AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute

    Hallo Eusebia

    Stimmt...

    12 Dann traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm:
    „Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie hörten, was du sagtest?“


    aus diesem Vers geht hervor, dass die religiösen Führer der Juden die Aussage Jesu kritiesierten.
    Sie konnten Jesus nicht ab, weil sie um ihre Position fürchteten.

    Jesu Jünger aber wollten sich von ihm belehren lassen und baten um eien Erklärung des Gleichnisse oder dieser Veranschaulichung.

    15 Darauf antwortete Petrus und sagte zu ihm: „Erkläre uns das Gleichnis.“

    Jesus machte darauf aufmerksam, dass die religiösen Führer, die ja mehr Wert darauf legten, sich die Hände bis zu den Oberarmen zu waschen, um rein zu sein, damit falsch lagen.
    Später sagte er, dass sie wegen dieser Überlieferungen oder menschlichen Gebote, die Gebote Gottes ungültig gemacht hatten.
    Die Pharisäer übertrieben auch wieder in dieser Hinsicht und vergaßen völlig, was den in Wirklichkeit Menschen verunreinigt.

    Als Kennerin hast du garantiert auch noch mehr passende Beispiele, wie die religiösen Führer in der damaligen Zeit übertrieben und den Juden viel mehr Gebote auferlegten, als das Gesetz Mose im Grunde vorschrieb.

  5. Inaktiver User

    AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Als Kennerin hast du garantiert auch noch mehr passende Beispiele, wie die religiösen Führer in der damaligen Zeit übertrieben und den Juden viel mehr Gebote auferlegten, als das Gesetz Mose im Grunde vorschrieb.
    Das kommt nicht aus dieser Zeit, es ist viel älter.

    Netilat Jadajim ? Wikipedia


    20 Das sind die Dinge, die einen Menschen verunreinigen;
    aber ein Mahl mit ungewaschenen Händen einzunehmen verunreinigt einen Menschen nicht.“
    Es gibt einen ganzen Ritus den man vor dem Verzehr von Brot absolvieren muss.
    Händewaschen (rituell, also aufwendig)-Segen fürs Waschen-Segen fürs Brot-und nachdem Essen nochmals einen Segen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Als Kennerin...
    Nein, eine Kennerin bin ganz bestimmt nicht. Mich interessiert nur das Thema "Offenbarungsreligionen" und da jede für sich behauptet Gotteswort wiederzugeben, schau ich eben WO was herkommt und was z.B. die Christen übernommen haben und was nicht. Und was Mohamed wieder "einführte".


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Jesus machte darauf aufmerksam, dass die religiösen Führer, die ja mehr Wert darauf legten, sich die Hände bis zu den Oberarmen zu waschen, um rein zu sein, damit falsch lagen.
    Später sagte er, dass sie wegen dieser Überlieferungen oder menschlichen Gebote, die Gebote Gottes ungültig gemacht hatten.
    Die Pharisäer übertrieben auch wieder in dieser Hinsicht und vergaßen völlig, was den in Wirklichkeit Menschen verunreinigt.
    Ja-nein. Jesus vermischt hier verschiedene Aspekte, es gibt direkte Anweisungen z.B. im Umgang mit Menschen die "Ausfluß" haben (3.Buch Moses) das setzen die "Pharisäer" etwas anders um. Das ist aber in den Geboten selbst begründet, die im Judentum nicht so starr sind wie sie aussehen, denn es werden ja schließlich kein Tiere mehr geopfert um eine vorgeschrieben Reinheit zu erreichen. Diese Aufgabe übernimmt zum Teil das Waschen der Hände. Was heute nur von einige Gruppen noch ausgeübt wird.
    Das sprechen des Segens über das Essen haben wir bis vor kurzem auch noch getan, manche tun das immernoch, als Christen!

    Und noch ein Nachtrag:

    Pharisäer

    Die Pharisäer waren eine jüdische Gruppe, die es seit ca. 135 v.Chr. in Israel gab. Sie waren eine vom Volk sehr geschätzte Laienbewegung, die sich besonders dafür einsetzte, dass die Gesetze, wie sie in den Büchern Mose stehen, genau eingehalten wurden - denn sie bezeugten engagiert, dass es ein gelingendes Leben nur im Schutzraum der Gebote Gottes geben kann. Deshalb sonderten sie sich streng von allen ab, die sich nicht an diese Gesetze hielten ("Pharisäer" bedeutet übersetzt in etwa "die Abgesonderten"). Diese "Absonderung" hieß aber nicht, dass sie sich von den Menschen fernhielten - im Gegenteil. Man traf sie überall. Aus Liebe zu ihrem Volk versuchten sie, wo sie nur konnten, Gottes Geboten Geltung zu verschaffen. Weil die meisten sich in den Büchern Mose so gut auskannten, nannte man viele von ihnen auch "Schriftgelehrte".

    Jesus griff die Pharisäer oft hart an: Ihre Absonderung von den "Gesetzesbrechern" brandmarkte er als Lieblosigkeit; ihren Stolz auf die Kenntnis und Einhaltung der Gesetze nannte er Überheblichkeit und Selbstgerechtigkeit; er bezeichnete sie offen als Heuchler, weil sie ihre Frömmigkeit bewusst zur Schau stellten. Er kritisierte ihre eigene Auslegung der Gesetze, die immer komplizierter wurde und immer mehr auf beobachtbare Äußerlichkeiten Wert legte; sie hielten sie für ebenso wichtig wie die biblischen Gesetze selbst, obwohl Jesus ihnen vor Augen führte, dass ihre Auslegung teilweise unbarmherzig war (besonders, was die Einhaltung der Sabbatruhe anging) oder manchmal sogar gegen den eigentlichen Sinn des biblischen Gesetzes verstieß (vgl. Matthäus 15,1-20).

    Aufgrund dieser harten Kritik gilt manchen Christen die Bezeichnung "Pharisäer" beinahe als Schimpfwort. Aber Jesus kritisierte die Pharisäer nicht zuletzt deswegen so hart, weil sie die Gruppe waren, die ihm am nächsten stand. Gerade die Ernsthaftigkeit, mit der die Pharisäer ihren Glauben lebten, ihre Gottesfurcht und die Liebe zu ihrem Volk war es, die viele Pharisäer mit Jesus verband - und die sie immer wieder miteinander ins Gespräch, auch ins Streitgespräch führte. Die Pharisäer waren die einzige jüdische Partei, die noch nach dem jüdischen Krieg, noch nach 70 n.Chr. weiterbestand. Nach dem Krieg gingen sie den Weg der strengen Absonderung von allem Nicht-Jüdischen - nicht zuletzt von allem Christlichen. Gerade dadurch aber haben sie Entscheidendes für das Weiterleben der jüdischen Religion geleistet.
    Geändert von Inaktiver User (07.07.2010 um 22:14 Uhr) Grund: Nachtrag

  6. Inaktiver User

    AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Es gibt einen ganzen Ritus den man vor dem Verzehr von Brot absolvieren muss.
    Händewaschen (rituell, also aufwendig)-Segen fürs Waschen-Segen fürs Brot-und nachdem Essen nochmals einen Segen.
    Hallo!

    Das ist es ja was Jesus immer wieder anprangerte.
    Es wurde sehr viel mehr Wert auf unsinnige Handlungen gelegt, die aber nicht im mosaischen Gestz standen.
    So wurde den Juden von ihren Führern mehr auferlegt, mehr aufgezwungen, als was Gott im Grunde wollte.

    So erschwerten die religiösen Führer die Gesetze Gottes unnötig und machten sie für das Volk zu einer Belastung.

    Jesus lehrte dagegen etwas ganz anderes.

    Wer die Gebote/Gesetze/Moralvorstellungen seines Vaters im täglichen Leben umsetzen würde, wäre wirklich frei.
    Frei von abergläubischen Vorstellungen, befreit von Vorschriften und Geboten, die nicht von Gott stammen.
    Er hätte wieder ein gutes Gewissen vor Gott.

  7. Inaktiver User

    AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute

    Jesus verurteilte die Scheinheiligkeit der Pharisäer:

    (Matthäus 6:5) 5Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht wie die Heuchler sein; denn sie beten gern stehend in den Synagogen und an den Ecken der breiten Straßen, um von den Menschen gesehen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn.

    Eine mündliche Überlieferung lautete: „Die vormaligen Frommen pflegten eine Stunde zu verweilen und dann erst zu beten“ (Mischna).

    (Lukas 20:46-47) 46 „Nehmt euch vor den Schriftgelehrten in acht, die begehren, in langen Gewändern umherzugehen, und die Gefallen haben an den Begrüßungen auf den Marktplätzen und an den vorderen Sitzen in den Synagogen und den hervorragendsten Plätzen bei Abendessen
    47 und die die Häuser der Witwen verzehren und zum Schein lange Gebete sprechen. Diese werden ein schwereres Gericht empfangen.“

    (Matthäus 6:16) 16 Hört auf, wenn ihr fastet, ein trübseliges Gesicht zu machen wie die Heuchler, denn sie verstellen ihr Gesicht, um den Menschen als Fastende zu erscheinen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn."

    __________________________________________________ _________________

    Hier noch einmal der Vorwurf der Phrisäer sich die Hände bis zum Ellebogen zu waschen.

    (Matthäus 15:1-12) 15 Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte von Jerusalem zu Jesus und sagten: 2 „Wie kommt es, daß deine Jünger die Überlieferung der Männer früherer Zeiten übertreten? Zum Beispiel waschen sie sich die Hände nicht, bevor sie ein Mahl einnehmen.“

    3 Als Antwort sagte er zu ihnen: „Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet?
    4 Zum Beispiel sprach Gott: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘

    5*Ihr aber sagt: ‚Wer irgend zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist eine Gott gewidmete Gabe“, 6der braucht seinen Vater gar nicht zu ehren.‘
    Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht.

    7Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir.
    9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘

    10 Darauf rief er die Volksmenge herbei und sagte zu ihnen: „Hört zu, und erfaßt den Sinn davon: 11 Nicht was in [seinen] Mund hineingeht, verunreinigt einen Menschen; sondern was aus [seinem] Mund herauskommt, das verunreinigt einen Menschen.“

    12 Dann traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm: „Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie hörten, was du sagtest?“

    (Markus 7:1-8) 7 Es versammelten sich nun bei ihm die Pharisäer und einige von den Schriftgelehrten, die von Jerusalem gekommen waren.
    2 Und als sie einige seiner Jünger ihr Mahl mit unreinen, das heißt ungewaschenen Händen einnehmen sahen —

    3 denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, ohne sich die Hände bis zum Ellbogen zu waschen, da sie an der Überlieferung der Männer früherer Zeiten festhalten,
    4 und wenn sie vom Markt zurück sind, essen sie nicht, ohne sich durch Besprengen zu reinigen; und noch viele andere Überlieferungen gibt es, die sie zu halten übernommen haben: Taufen von Bechern und Krügen und Kupfergefäßen —,

    5 da befragten ihn diese Pharisäer und Schriftgelehrten:
    „Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Männer früherer Zeiten, sondern nehmen ihr Mahl mit unreinen Händen ein?“

    6 Er sprach zu ihnen: „Jesaja hat treffend von euch Heuchlern prophezeit, so wie geschrieben steht: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.

    7 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘

    8 Ihr gebt das Gebot Gottes auf und haltet an der Überlieferung der Menschen fest.“




    Als ich damals diese Anklagen Jesu das erste mal las, kam ich ins Grübeln. Denn auch in unserer heutige Zeit sah (und sehe) ich sehr viele Paralelen.
    Auf alle Fälle wollte ich nicht, dass meine Anbetung Gottes pharisäerhaft oder heuchlerisch ist.
    Und so kam in mir der Wunsch auf mich intensiver mit der Bibel und den Aussagen Jesu zu befassen.

    Den religiösen Führern in der damaligen Zeit passte es natürlich nicht, dass sie so vom Sohn Gottes bloßgestellt und entlarvt wurden.
    Die gleiche Reaktion kann ich auch heute beobachten...

    Mir passte es manchmal auch nicht, wenn ich feststellen mußte, dass einiges nicht im Sinne Gottes war und dass ich Änderungen vornehmen mußte, damit meine Anbetung Gott gefällt.
    Geändert von Inaktiver User (08.07.2010 um 09:06 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Als ich damals diese Anklagen Jesu das erste mal las, kam ich ins Grübeln. Denn auch in unserer heutige Zeit sah (und sehe) ich sehr viele Paralelen.
    Auf alle Fälle wollte ich nicht, dass meine Anbetung Gottes pharisäerhaft oder heuchlerisch ist.
    Und so kam in mir der Wunsch auf mich intensiver mit der Bibel und den Aussagen Jesu zu befassen.

    Den religiösen Führern in der damaligen Zeit passte es natürlich nicht, dass sie so vom Sohn Gottes bloßgestellt und entlarvt wurden.
    Die gleiche Reaktion kann ich auch heute beobachten...

    Mir passte es manchmal auch nicht, wenn ich feststellen mußte, dass einiges nicht im Sinne Gottes war und dass ich Änderungen vornehmen mußte, damit meine Anbetung Gott gefällt.
    Ich meine man kann es sich nicht so einfach machen!
    Es geht um Scheinheiligkeit, also vorgetäuschter Glaubigkeit. Wir hatten hier schon Diskussionen darüber ob man einfach etwas glauben muss um zu Gott zugelangen. Es wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass dem nicht so ist. Trotzdem soll man Gott danken für z.B. das Essen. Natürlich ist das Essen für den Menschen da und nicht der Mensch für das Essen. Was ist aber daran scheinheilig, wenn sich Menschen für das Essen bei Gott bedanken, und was ist scheinheilig daran Brot als eine besondere Speise besonders zu "behandeln".

    Riten und Regeln, sind dafür das Menschen nicht vergessen. Es geht nicht darum dass man die Regeln ständig einhalten muss.
    Aber es muss einem bewußt sein das es Regeln von Gott gibt.

    Die Waschung der Hände vor dem Brotverzehr ist eine Erinnerung an die Zeit des Auszugs aus Ägypten. Damals gab es kein richtiges Brot, damit man sich nun nicht nur an Pessach daran erinnert gibt es eben diese Regel. Auch bei Schawuot geht es um Brot.

    (Matthäus 6:5) 5Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht wie die Heuchler sein; denn sie beten gern stehend in den Synagogen und an den Ecken der breiten Straßen, um von den Menschen gesehen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn.
    Natürlich sollen sie gesehen werden, Vorleben für die Gemeinde.
    Nicht alles und nicht jeder unterliegt seiner Eitelkeit.

    Warum stehen ZJ auf den Straßen mit dem Wachturm in der Hand? Man könnte sagen, "sie stellen ihren Glauben zur Schau".
    Tun sie das?

    Eine mündliche Überlieferung lautete: „Die vormaligen Frommen pflegten eine Stunde zu verweilen und dann erst zu beten“ (Mischna).
    Auch DAS kann! eine Vorbreitung sein, so wie das rituelle ausbreiten des Gebetsteppichs. Es ist ein "ordnen der Gedanken", eine Vorbreitung vor dem Gebet. Ein "Zur Ruhe kommen", ein Sammeln.


    (Lukas 20:46)
    47 und die die Häuser der Witwen verzehren und zum Schein lange Gebete sprechen. Diese werden ein schwereres Gericht empfangen.“
    Ich weiss nicht wie das heißt, aber die Anghörigen haben die Pflicht einen öffentlichen Tisch zu machen, bei diesen Tischen werden 10 (?) Tage alle Menschen kostenlos gespeist, zum Gedenken an den Verstorbenen.
    Jesus kann es nur darum gehen das die Auflagen was die Ausstattung mit Essen angeht, nicht die Witwen (Hinterbliebenen) runiert, dass sie nicht den Nachlass verschwenden.
    Auf der anderen Seite sind diese Tische gute Gelegenheiten mit den anderen Mitgliedern der Stadt zu besprechen "wie es nun mit den Hinterblieben weitergehen soll". Es sind 10 Tage Kommunikation.

    Bei uns gibt es den Leichenschmaus. Auch dort wird des Toten gedacht, wird besprochen was aus Kindern wird, fragt wo und ob man helfen kann usw.

    (Matthäus 6:16) 16 Hört auf, wenn ihr fastet, ein trübseliges Gesicht zu machen wie die Heuchler, denn sie verstellen ihr Gesicht, um den Menschen als Fastende zu erscheinen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn."
    Hier geht es darum dass das Fasten keine reine! Bürde ist die Gott den Menschen auferlegt hat, sondern darum das Fasten eine Rückbesinnung auf Gott sein soll. Eine Rückbesinnung ist aber ein freudiges Ereignis und kein trübseliges.

    Das Fasten ist eine Reinigung des Körpers, die eine Reinigung der Seele nach sich ziehen sollte, eine Umkehr zur Gott.
    So wie die Reinigung der Hände den Segen (Gebet) für das Brot "erhöht".

    Auf alle Fälle wollte ich nicht, dass meine Anbetung Gottes pharisäerhaft oder heuchlerisch ist.
    Das wird sie NIE sein, solange der Mensch nicht vergißt, dass Gott im wohlgesonnen ist und das die Gebote die er erteilt hat nicht zum Schaden des Menschen sind.

    Über grundlegende falsche Anbetung ging es Jesus nicht, es ging wie oben geschildert um die Prioritäten.

    "Der Sabbat ich für den Menschen da und nicht der Mensch für den Sabbat."

  9. Inaktiver User

    AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum stehen ZJ auf den Straßen mit dem Wachturm in der Hand? Man könnte sagen, "sie stellen ihren Glauben zur Schau".
    Tun sie das?
    Nein.
    Sie befolgen einfach nur den Auftrag Jesu "die Gute Botschaft oder frohe Nachricht vom aufgerichteten Reich oder Königreich Gottes zu verkünden".
    Sie handhaben es so wie die ersten Christen, die da hingingen, wo Menschen waren. Unter anderem auf öffentliche Plätze, Märkte oder aber auch "von Haus zu Haus".

  10. Inaktiver User

    AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein.
    Sie befolgen einfach nur den Auftrag Jesu "die Gute Botschaft oder frohe Nachricht vom aufgerichteten Reich oder Königreich Gottes zu verkünden".
    Sie handhaben es so wie die ersten Christen, die da hingingen, wo Menschen waren. Unter anderem auf öffentliche Plätze, Märkte oder aber auch "von Haus zu Haus".
    (Lukas 20:46-47) 46 „Nehmt euch vor den Schriftgelehrten in acht, die begehren, in langen Gewändern umherzugehen, und die Gefallen haben an den Begrüßungen auf den Marktplätzen (...)
    Siehste, es ist die innere Haltung die zählt und nicht der Platz WO und WIE man auftritt.

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