Gereizt? Ich? Nein. Wieso?
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11.04.2008, 18:08
AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute
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11.04.2008, 18:09Inaktiver User
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Dann werde ich mich wohl getäuscht haben...
Zitat von 3146
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11.04.2008, 20:30Inaktiver User
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Wenn schon, dann aber richtig! Nicht weil er ihm (Gott) etwas schenken wollte, sondern weil er Gott versuchte!
Zitat von 3146
Damit wird auch das (Zitat) hinfällig, denn der Glaube reichte ihm ja nicht.
(Hebräer 11:32-33) "32 Und was soll ich noch mehr sagen? Denn die Zeit wird mir fehlen, wenn ich weitererzähle von Gịdeon, Bạrak, Simson, Jẹphtha, David wie auch von Samuel und den [anderen] Propheten, 33 die durch Glauben Königreiche niederkämpften, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften,"
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11.04.2008, 23:15
AW: Diskussions Strang: Losungen und Zitate für heute
Da könntest Du recht haben. Du siehst die ganze Bibel als etwas homogenes und zeitlos gültiges an, alles ist gleichwertig, egal ob zur Zeit Mose geschehen oder zur Zeit Jesus. Wie ich meine, liegt darin aber ein grundlegender Fehler. Diese Lesart der Bibel muß unweigerlich zu Schwierigkeiten und zu unlösbaren Widersprüchen führen, wie gerade am Beispiel Jephta gesehen. Nur mit Mühe und mit Hilfe spitzfindiger Wortverdrehungen gelingt es halbwegs, aber auch nur halbwegs, die postulierte Einheit der Bibel wenigstens annähernd wiederherzustellen. Respektiert man dagegen die extremen Veränderungen in diesen großen Zeiträumen, welche die Bibel umfaßt, ergibt sich ein ganz anders Bild: Die Religion der Bibel ist stetige Veränderung. Wer diese Veränderung nicht wahrnimmt und für sich selbst umzusetzen sucht, läuft Gefahr, irgendwann zu denen zu gehören, welche in die „Finsternis hinaus geworfen werden, dort wo es nur noch Jammern und Zähneknirschen gibt“ (Matt 25:30). Sehr deutlich geworden ist das u.a. bei den Juden, welche Jesus ablehnten; ihr Denken und Handeln blieb dem Alten verhaftet. Sie verstanden nicht, was Jesus sagte, sie verstanden nicht, was er wollte und was er verlangte. Sie waren der Finsternis mehr zugewandt wie dem Licht.
Zitat von Inaktiver User
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11.04.2008, 23:26
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In Deinen Augen mag das absurd sein. Aber Gottes Wege sind oft unergründlich. Dass Jephta zu seinem Unglück ausgerechnet seine eigene und einzige Tochter opfern mußte, mag tragisch erscheinen, hat aber einen tieferen Sinn: Diese Begebenheit dürfte ihm eine tief in sein Innerstes gebrannte Lehre gewesen sein. Hätte es hingegen irgend jemanden anderen getroffen und nicht seine Tochter, hätte sich in ihm gar nichts verändert.
Zitat von 3146
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11.04.2008, 23:46Inaktiver User
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Du gehst davon aus das Gott nicht mehr "gesprochen" hat.
Zitat von tessie_10
Warum sollte er stumm bleiben? Ist er mit den Menschen jetzt zufrieden?
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12.04.2008, 00:06
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Warum sollte ich davon ausgehen? Ich gehe davon aus, dass Gott ständig zu Menschen spricht, mal auf sehr direkte Weise, mal auf sehr subtile, kaum wahrnehmbare Art.
Zitat von Inaktiver User
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12.04.2008, 00:12
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Davon bin ich auch überzeugt...
Zitat von Inaktiver User
...aber ich bin auch davon überzeugt, dass Du diese „Treuen“ dann gar nicht mehr als diese wiedererkennen wirst, so wie Du Dir das vorstellst. Derjenige, der da „Jephta“ hieß, wird dann Menschenopfer, genauso übrigens wie auch Tieropfer, zutiefst verabscheuen. Und auch nicht mehr in den Krieg wird er ziehen wollen, um Gottes Feinde mit dem Schwert vernichtend zu schlagen. Wäre er derselbe geblieben, wie er vor tausenden Jahren war, würde er am Tag der Auferstehung von den Toten zu den „Verworfenen“ gezählt werden. Denn Jesus verlangte bereits vor 2000 Jahren Nächstenliebe und Feindesliebe, aber keine Menschenopfer, keine Tieropfer und keine blutige Gewalt gegen wen auch immer. Und nur wer SEINE Gebote befolgt, wird nach seinen eigenen Worten in SEIN Reich gelangen können.
Zitat von Inaktiver User
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12.04.2008, 00:12Inaktiver User
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Er hat aber anscheinend keine Anliegen mehr, für die es ihm nötig erscheint einen Propheten zu beauftragen sie unter die Menschheit zu bringen.
Zitat von tessie_10
Das müsste demnach bedeuten, er ist mit der Menschheit seit 2000 Jahren zufrieden.
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12.04.2008, 00:23
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Das glaubst Du doch nicht im ernst?
Zitat von Inaktiver User
Wenn Gott neue Propheten zu beauftragen gedenkt, wird er es zur rechten Zeit tun. Aber Gott wirkt wiegesagt auch ohne Propheten, immer und überall.


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