Natürlich hätte ich kurz und knapp auf die Frage:Zitat von 3146
"Wie reagierst Du, wenn die WTG sich irrt?"
antworten können:
"Na und....?"
Antworten
Ergebnis 141 bis 150 von 222
Thema: Wer oder was ist Gott?
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14.04.2008, 11:05Inaktiver User
AW: Wer oder was ist Gott?
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14.04.2008, 11:15
AW: Wer oder was ist Gott?
Mit so einer Antwort hätten die alten Herren sicherlich keine Freude! Aber,aber!!"Na und....?"
Andrerseits haben sich die Oberen der ZJs ja schon ein paar Mal nachweislich geirrt - der Weltuntergang ist noch immer nicht eingetroffen, obwohl schon 5x mit genauem Datum prophezeit...
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14.04.2008, 11:53Inaktiver User
AW: Wer oder was ist Gott?
Na siehst du...
Zitat von 3146
Und damit keine Mißverständnisse auftreten habe ich eben eine etwas lange Begründung mitgeliefert.
Zu dem Thema: Datum, könnte ich auch wieder sagen: "Na und?"
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14.04.2008, 13:56Inaktiver User
AW: Wer oder was ist Gott?
Dein Posting war aber nun mal gar keine Beantwortung meiner Frage oder Begründung Deines Standpunktes, Zisska, denn ich wollte von Dir ja gar nicht wissen, wie Du zur BIBEL stehst, sondern zur WTG, denjenigen, die Deine Glaubensvorschriften machen.
Die macht nun mal nicht Gott, die machen die Herren in Brooklyn.
Noch einmal: Sie sind menschengemacht und stehen nicht zwingend im Einklang mit der Bibel, also warum befolgst Du sie?
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14.04.2008, 14:09Inaktiver User
AW: Wer oder was ist Gott?
Hallo Med.
Zitat von Inaktiver User
Welche Vorschriften sind denn deiner Ansicht nach "menschengemacht" und stehen nicht in der Bibel?
Oder sind nicht im "Einklang mit der Bibel"?
Gruß ZisskaGeändert von Inaktiver User (14.04.2008 um 14:25 Uhr)
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14.04.2008, 14:52Inaktiver User
AW: Wer oder was ist Gott?
Da die Bibel menschengemacht ist, ist natürlich auch alles, was aus ihr hervorgeht, menschengemacht. Soweit mein Verständnis, mit dem Du aber, wie mir klar ist, nichts anzufangen weißt.
Aber es geht ja um konkrete Glaubensinhalte.
Und auch hier sage ich: Alle.
Die Leitende Körperschaft gibt Vorschriften heraus, die sie in der Regel auf Bibelstellen stützen. Doch hat sie dabei einem ausgesprochen weiten Interpretationshorizont.
Sei es das Transfusionsverbot (in der Schrift ist von Blutgenuss die Rede), sei es die Hierarchie, die Predigtdienste. Das ist nicht gottgegeben, sondern von Brooklyn aus initiiert.
Nimm allein die Endzeitberechnung. Sie wurde angeblich aufgrund von ganz klaren Aussagen der Bibel erstellt.
Dann wurde sie, nachdem die Welt zum Stichtag einfach nicht untergegangen war, mehrfach korrigiert und jedesmal hieß es, man sei nun "mehr im Licht" sprich schlauer als vorher und diesmal... diesmal sei man sich ganz sicher...
Ich bin mir sicher, Milton Henschel (wer ist eigentlich sein Nachfolger?) hätte liebend gern ein konkretes Datum angeben, aber man wollte sich nicht erneuter Peinlichkeit aussetzen wie seinerzeit Russell und Rutherford und äußert sich daher heute nur noch schwammig.
Aber damals haben die ZJ fest daran geglaubt, dass der Eintritt des Harmageddon 1914 bzw. zu den anderen angegebenen Daten Gottes unumstößliches Wort ist.
Oder hast Du Dich schon mal mit der Einstellung der WTG zur Wehrdienstverweigerung beschäftigt? Wie hier innerhalb einiger Jahre die Meinung wechselte wie ein Fähnchen im Wind? Komisch, oder?
Aber das sind nur zwei Beispiele von vielen.
WENN man die Bibel schon ernst nimmt, könnte man sich schon die Mühe machen, sie SELBST zu interpretieren. Ihr ZJ geht aber hin und überlasst es vollständig der Leitenden Körperschaft, Euch zu sagen, wie Ihr die Bibel zu verstehen habt. Warum? Die Jungs in Brooklyn haben doch keinen Deut mehr Ahnung als irgendjemand anderes.
Sie gehen ja sogar so weit, die Bibel nach ihrem Gusto umzuschreiben und ihren Lehren anzupassen. Oder wie erklärst Du Dir die absurden Wortkonstruktionen a la "Gedächtnisgrüfte" oder "Dienstamtsgehilfen" in der Neuen-Welt-Übersetzung?Geändert von Inaktiver User (14.04.2008 um 15:01 Uhr)
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14.04.2008, 15:05Inaktiver User
AW: Wer oder was ist Gott?
Hier noch ein bisschen ZJ-Literatur zum Thema Geburtstage feiern oder nicht.
Man fragt sich doch, nachdem man diesen schwammigen Text gelesen hat: Wo zum Teufel steht in der Bibel, dass ich meinen Geburtstag NICHT feiern soll!
Aus einer Begründung der ZJ, warum Zeugen ihren Geburtstag nicht feiern sollten:
Frage:
Viele Zeugen Jehovas feiern alljährlich ihren Hochzeitstag. Ein Geburtstag ist auch eine Art Jahrestag, der Tag, an dem man geboren wurde. Warum kann man den Hochzeitstag feiern, den Geburtstag aber nicht ?
Antwort:
Es besteht, offen gesagt, keine Notwendigkeit, das eine oder das andere zu feiern. Das heißt jedoch nicht, daß beide von gleicher Bedeutung sind, daß wir Hochzeitstage genauso betrachten müßten, wie Geburtstage. Beides sind Gedenktage, weil Gedenktage Tage zum Gedenken an jemanden oder etwas sind.
Es könnte einen Jahrestag für jedes Ereignis geben: - der Tag an dem man einen Autounfall hatte, - an dem man eine Mondfinsternis sah, - usw.
Natürlich machen wir nicht aus jedem Jahrestag einen besonderen Tag, oder veranstalten deshalb eine Feier. Wir müssen gewisse Aspekte eines Ereignisses betrachten und entscheiden, was für uns passend ist. Gemäß 2.Mose 12:14 wies Gott die Israeliten beispielsweise ausdrücklich an, die Verschonung durch einen Engel und den anschließenden Auszug aus Ägypten zu feiern. Die Juden, Jesus eingeschlossen, taten dieses alljährlich - aber nicht mit Parties oder Geschenken. Für die Juden war auch die Wiedereinweihung des Tempels ein besonderer Jahrestag. Wie aus Johannes 10:22,23 hervorgeht, kritisierte Jesus dies nicht. Christen führen am Todestag Christi eine besondere Zusammenkunft durch. Und sie tun es aus Gehorsam gegenüber einem ausdrücklichen Gebot Gottes.
In manchen Ländern ist es üblich, daß Mann und Frau den Jahrestag der Eheschließung feiern. Wir wissen daß die Ehe in der Bibel keineswegs in einem schlechten Licht dargestellt wird. Sie ist eine göttliche Einrichtung. Sogar Jesus wohnte einer Hochzeitsfeier bei. Daher ist es nichts außergewöhnliches, wenn sich ein Ehepaar entschließt, den Jahrestag der Eheschließung, oder am Jahrestag der Eheschließung an die Freude des Ereignisses zurückzudenken und den Entschluß zu erneuern, den Erfolg der Ehe zu erwirken.
Ob man dieses freudigen Ereignisses im privaten Rahmen gedenkt, nur für sich als Ehepaar, oder ob man sich einige Verwandte und Freunde einläd, muß man selbst entscheiden. Selbstverständlich darf der Anlaß nicht als Entschuldigung für große unbeaufsichtigte Geselligkeiten dienen. An diesem Tag wollen wir uns von den selben Grundsätzen leiten lassen, die jeden Tag unseres Lebens gelten. Es ist somit eine persönliche Angelegenheit, ob wir einen Hochzeitstag feiern, oder nicht.
Wie verhält es sich jedoch damit, dem Geburtstag besondere Aufmerksamkeit zu schenken ? Finden sich in der Bibel irgendwelche Hinweise zu einem solchen Jahrestag ?
Nun, Anfang dieses Jahrhunderts feierten unsere Glaubensbrüder den Geburtstag. Viele von ihnen hielten ihn in einem Büchlein fest, betitelt "Täglich himmlisch Manna", das einen Bibeltext für jeden Tag enthielt. Sie klebten dort kleine Photos von anderen Bibelforschern ein, und zwar an dem Datum, an dem die betreffenden Geburtstag hatten. Außerdem wurde in der englischen Wachtturm-Ausgabe vom 15. 2. 1909 berichtet, daß man bei einem Kongerß in Jacksonville (Florida) Bruder Russell auf die Bühne führte. Warum ? Man teilte ihm mit, daß ihm einige Kisten mit Ananas, Pampelmusen und Orangen als Geburtstagsgeschenk zugesandt worden waren. Das gibt uns einen Einblick, wie es in der Vergangenheit gehandhabt wurde. Bemerkenswerterweise feierten die Brüder zu der Zeit auch den 25. Dezember als Jahrestag der Geburt Jesu, also seinen Geburtstag. Und im Bethel in Brooklyn gab es sogar ein Weihnachtsessen.
Natürlich haben wir seitdem in geistiger Hinsicht Fortschritte gemacht. In den 20er Jahren ließ vermehrtes Licht der Wahrheit folgendes erkennen:
1. Jesus wurde nicht am 25.Dezember geboren, an einem Datum, das mit dem Heidentum in Verbindung steht.
2. In der Bibel werden wir angewiesen, des Todes Jesu zu gedenken, jedoch nicht des Jahrestages seiner Geburt, oder der Geburt anderer Personen
3. Jesu Tod zu gedenken, ist in Einklang mit Prediger 7:1 und wie der Lebenslauf eines treuen Menschen endet, ist wichtiger als der Tag seiner Geburt.
4. In der Bibel wird von keinem einzigen treuen Diener Gottes berichtet, der seinen Geburtstag feierte, sie berichtet nur über die Geburtstagsfeier von Heiden, die zudem mit grausamen Handlungen in Verbindung standen, wodurch auf Geburtstagsfeiern eindeutig ein negatives Licht geworfen wird.
Folglich ist es eine Privatangelegenheit, ob Christen ihrem Hochzeitstag eine besondere Note geben möchten, es gibt jedoch gute Gründe, keine Geburtstage zu feiern.Geändert von Inaktiver User (14.04.2008 um 15:14 Uhr) Grund: ZJ-Texte als solche gekennzeichnet
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14.04.2008, 19:14Inaktiver User
AW: Wer oder was ist Gott?
Vielen Dank für deinen Ausführungen.
Darf ich fragen von welcher Seite du diesen Text hast?
Ich denke mal, dass folgendes auch jeder Nichtzeuge Jehovas weiß.
Dein Zitat Anfang:
"1. Jesus wurde nicht am 25.Dezember geboren, an einem Datum, das mit dem Heidentum in Verbindung steht.
2. In der Bibel werden wir angewiesen, des Todes Jesu zu gedenken, jedoch nicht des Jahrestages seiner Geburt, oder der Geburt anderer Personen
3. Jesu Tod zu gedenken, ist in Einklang mit Prediger 7:1 und wie der Lebenslauf eines treuen Menschen endet, ist wichtiger als der Tag seiner Geburt.
4. In der Bibel wird von keinem einzigen treuen Diener Gottes berichtet, der seinen Geburtstag feierte, sie berichtet nur über die Geburtstagsfeier von Heiden, die zudem mit grausamen Handlungen in Verbindung standen, wodurch auf Geburtstagsfeiern eindeutig ein negatives Licht geworfen wird.
Folglich ist es eine Privatangelegenheit, ob Christen ihrem Hochzeitstag eine besondere Note geben möchten, es gibt jedoch gute Gründe, keine Geburtstage zu feiern."
Dein Zitat Ende.
Ich habe wirklich nichts dagegen, wenn du oder jemand anderes seinen Geburtstag oder das Weihnachtsfest feiert.
Bevor ich wußte was die Bibel darüber sagt, habe ich diese Feste auch sehr gerne gefeiert.
In der Bibel wird auch klar gesagt, dass es verboten ist, Blut in sich aufzunehmen.
Blut ist in Gottes Augen heilig, sagt die Bibel.
Aber das gilt natürlich nicht für dich, weil du die Bibel als Menschengemacht ansiehst.
Ich verstehe dich, wenn du so denkst.
Würde ich nämlich auch, wenn ich nicht an die Inspiration der Bibel glauben würde.
Meine Familie feiert übrigens auch jedes Jahr im Sommer unseren Hochzeitstag. Es wird gegrillt und es gibt Geschenke.
Wir machen Spiele usw...
Als meine Kinder noch zu Hause waren, wurden sie oft von ihren Schulfreunden beneidet.
Denn meine Kinder bekamen zwischendurch immer wieder Geschenke, mal größere und mal kleinere.
Die anderen Kinder mußten bis zu ihrem Geburtstag oder bis Weihnachten warten... Genau so macht es meine Tochter mit ihren Kindern.
Jetzt nimmt mein Enkel (6) Gitarrenunterricht. Er bekam seine sehr teure Gitarre eben mal zwischendurch. Sein Freund mußte bis zu seinem Geburtstag warten.
Warum feiere ich also keinen Geburtstag?
Weil in der Bibel nur negativ über Geburtstagsfeiern geschrieben wird.
Außerdem habe ich mich persönlich auch noch mit den einzelnen Bräuchen befasst wie Geburtstagskerzen, Geburtstagskuchen, das "Gratulieren" usw.
Du wirst mich wahrscheinlich nicht verstehen, aber respektieren kannst du meine Ansicht wenigstens, oder?
Gruß Zisska
Geändert von Inaktiver User (14.04.2008 um 19:46 Uhr)
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14.04.2008, 20:11
AW: Wer oder was ist Gott?
Nun, das ist natürlich jedem seine eigene Sache.
Zitat von Inaktiver User
Nur dann, wenn Kindern verboten wird, ihren Geburtstag zu feiern oder auch andere Geburtstagsfeiern zu besuchen, dann wird (bewusst oder unbewusst) auf die soziale Isolation des Kindes hingearbeitet.
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14.04.2008, 20:31
AW: Wer oder was ist Gott?
Na wenn Ihr sonst keine Probleme habt, wie die armen Kinder der ZJ zu bemitleiden, welche nicht Geburtstag feiern dürfen... Das sagt aber mehr über Euch aus, wie über die ZJ und das ist ein wirkliches Armutszeugnis.
Zitat von Zimtstange


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