Ich bitte Dich, wieso sollte ich nicht ertragen können, dass es andere Lebensweisen gibt? Was Du so alles glaubst, .....sorry weißt.Zitat von glaux
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Thema: Gott der Gerechte?
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18.03.2008, 23:00
AW: Gott der Gerechte?
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18.03.2008, 23:18
AW: Gott der Gerechte?
Ich muß mich sehr wundern, tessie_10, alle Dinge sind möglich bei Gott (Mk 10,27).
Zitat von tessie_10

Man kann natürlich 99,999999% der Luft aus dem Allmachts-Ballon ablassen, bis man Übereinstimmung mit den Tatsachen hat, das läuft dann auf Dorothee Sölle hinaus: „Gott hat keine anderen Hände als die unseren". Dann kann man aber redlicherweise in der nächsten Diskussion nicht mehr so tun, als wäre der Ballon noch prall gefüllt.
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18.03.2008, 23:23
AW: Gott der Gerechte?
Kannst du so frech grinsen wie du willst. Ist aba so.
Zitat von glaux
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18.03.2008, 23:56
AW: Gott der Gerechte?
Ich bin nicht dein Therapeut.
Zitat von tessie_10
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18.03.2008, 23:57
AW: Gott der Gerechte?
Und schon ist die heiße Luft wieder drin im Ballon.
Zitat von tessie_10
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19.03.2008, 00:09
AW: Gott der Gerechte?
Die heiße Luft war nie draußen. Das glaubst Du vielleicht, doch nicht alles was Du glaubst ist wahr.
Zitat von glaux
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19.03.2008, 07:32Inaktiver User
AW: Gott der Gerechte?
Wie seid ihr denn drauf, ihr zwei?
Habt ihr jetzt noch was Konstruktives beizutragen zu meiner Frage? Naaaaaa....????
Ich wünsche schon mal Frohes Eiersuchen!
buenos aires!
Brava
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19.03.2008, 13:00
AW: Gott der Gerechte?
Nach meiner Erfahrung hängt der Umgang mit der Theodizee davon ab, ob der Gläubige eher dogmatisch oder eher pragmatisch vorgeht. Wer mit wenigen Dogmen oder ohne Dogmen auskommt, der kann sein ganzes religiöses Weltbild oder große Teile davon modifizieren, wenn Widersprüche auftreten, um Glauben und Rationalität miteinander zu vereinbaren. Glaube in diesem Sinn ist eng verwandt mit dem normalen Alltagsglauben, denn er ist - ebenso wie Wissen - an Voraussetzungen geknüpft, diese Voraussetzungen können entfallen und dann kann auch der Glaube verschwinden. Wenn z.B. ein Kind glaubt, daß alle Schwäne weiß sind, dann wird es diesen Glauben i.d.R. aufgeben, wenn es mal ein paar schwarze Schwäne sieht, statt zu versuchen, den Begriff "weiß" so aufzuweichen, daß er auch schwarz bedeuten kann.
Ich bin getauft und in einem liberal-christlichen Umfeld aufgewachsen, daher kann ich die Denkweise der Pragmatiker nachvollziehen und ich kann mit Erklärungen wie „Gott hat keine anderen Hände als die unseren" etwas anfangen, obwohl ich auch nach liberaleren Maßstäben kein Christ mehr bin.
Glaube im dogmatischen Sinn hat dagegen keine Voraussetzungen, ein Dogma ist eine Voraussetzung, und zwar im Gegensatz zum Axiom eine Voraussetzung, die aus Sicht des Gläubigen "wahr" und damit prinzipiell unabänderlich ist. Ein rationales Weltbild und auch bestimmte ethische Regeln mancher Religionen (z.B. daß man nicht mit zweierlei Maß messen soll) sind bei dieser Sichtweise zweitrangig. Die klassische Theodizee-Fragestellung setzt aber bereits voraus, daß Widersprüche ein Problem sind, daher fehlt gewöhnlich schon eine gemeinsame Diskussionsbasis.
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23.03.2008, 13:49
AW: Gott der Gerechte?
es stellt sich die frage, wer denn hier meist intoerant ist-die gläubigen oder die atheisten? wenn die atheisten sich ihrer sache so sicher wären, nämlich an nichts zu glauben, warum regen sie sich dann derart über gläubige auf?
leben und leben lassen heisst die devise!
in diesem sinne: schöne ostern für alle!
leonieAuch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied
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23.03.2008, 14:45
AW: Gott der Gerechte?
Wer sich durch seinen Glauben Atheisten überlegen sieht, der wäre besser ein Atheist.
Zitat von Leonie
Wer sich durch seinen Atheismus Gläubigen überlegen sieht, der wäre besser Gläubig.
Ob ein Mensch besser oder schlechter ist entscheiden nicht seine Überzeugungen, sonder die Art und Weise, wie dieser Mensch mit seinen Mitmenschen umgeht.


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