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    AW: Gott der Gerechte?

    Natürlich kann man jeden Glaubenssatz der Kritik entziehen, indem man sich weigert, darüber nachzudenken. Dann kann man aber ebensogut glauben, daß der Teufel das Universum und diverse Engel und Hilfsgötter erschaffen hat, und daß Jehova eigentlich mit der Weiterentwicklung der Kamelhalsfliege betraut ist, und nur nebenher in seiner Freizeit einigen Menschen religiöse Fantasyromane diktiert hat.

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    AW: Gott der Gerechte?

    Wer nicht an Gott glauben kann, wird auch keine befriedigende Antwort auf die Frage, warum Gott das Böse zuläßt, erhalten können.
    Die Logik dieses Satzes verstehe ich nicht.


  3. Inaktiver User

    AW: Gott der Gerechte?

    Oder anders gefragt: Warum haben denn die Kirchen ausgerechnet in den ärmsten Ländern am meisten Gläubige?

    Was versprechen sich die Leute vom Glauben, wo sie doch täglich mit Armut und Elend konfrontiert sind und keine Perspektiven haben?

    Wie hält man diese Gläubigen "bei der Stange"?
    Ist Hoffnung der Motor? Aber dann wäre man ja ein Hoffender und nicht ein Glaubender. Oder gibt es keinen Unterschied?

    Brava

  4. Inaktiver User

    AW: Gott der Gerechte?

    Zitat Zitat von tessie_10
    Wieso beantwortet das ihre Frage nicht? Brava fragte, wie gottgläubige Menschen mit dem geschilderten Problem fertig werden. Daraufhin habe ich ihr aus der Perspektive meines Glaubens die Frage beantwortet
    Deine Antwort war, dass "Dein" Gott die Missstände beheben wird. Wie Horus schon bemerkte: wann wird er das tun?

    Bis es so weit ist, nährt sich Dein Glaube aus der Hoffnung, dass der Gott, an den Du glaubst den Vorsatz hat, eine gerechte Welt zu schaffen.

    Sehe ich das richtig?

    Brava
    Geändert von Inaktiver User (17.03.2008 um 13:37 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Gott der Gerechte?

    Was versprechen sich die Leute vom Glauben, wo sie doch täglich mit Armut und Elend konfrontiert sind und keine Perspektiven haben?

    Wie hält man diese Gläubigen "bei der Stange"?
    Man sagt ihnen, dass irgendwann, jenseits des diesseitigen Lebens, Gerechtigkeit herrscht, auch für die jetzt ungerecht behandelten Menschen.

    Ist Hoffnung der Motor? Aber dann wäre man ja ein Hoffender und nicht ein Glaubender. Oder gibt es keinen Unterschied?
    Nun, Glaube könnte man vielleicht als Superlativ der Hoffnung bezeichnen ...

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    AW: Gott der Gerechte?

    Zitat Zitat von 3146
    Die Logik dieses Satzes verstehe ich nicht.
    Der Glaube an einen Gott mit den üblichen Attributen muß oberste Priorität haben. Denn nur dann wird man damit zufrieden sein, die Antworten der Theologen auf die Frage, warum Gott das Böse zuläßt, einfach zu glauben, statt darüber nachzudenken.

  7. Inaktiver User

    AW: Gott der Gerechte?

    glaux, wie lauten die (einleuchtenden?) Antworten der Theologen?
    Genau das möchte ich wissen!

    Brava

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    AW: Gott der Gerechte?

    Wenn es einleuchtend sein soll, muß man einräumen, daß auch ein Gott nicht gleichzeitig allmächtig, allwissend und allgütig sein kann. Man kann z.B. die Welt als in der Summe prinzipiell nicht verbesserbar ansehen, dann können Menschen allerdings ebenfalls nichts verbessern. Es könnte z.B. sein, daß es mehr Universen als physikalisch mögliche Universums-Zustände gibt, so daß alle möglichen Geschichtsabläufe irgendwo realisiert sind -> no room for improvement.

    Manche Theologen geben also die Allmacht Gottes auf, was eine gute Idee ist, weil Allmacht schon für sich gesehen ein sinnloses Konstrukt ist. Die sauberste Lösung ist, Theologie und Glaubenssysteme einfach aus der Religion herauszuhalten, wie es in manchen Religionen bzw. Strömungen recht erfolgreich praktiziert wird.

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    AW: Gott der Gerechte?

    Ich würde die Allmächtig, die Allwissenheit und Allgüte des Göttlichen so verbinden:
    Da das Göttliche die Totalität ist, spielt sich unsere Macht innerhalb der Göttlichen Macht ab.
    Da das Göttliche die Totalität ist, gescheht nichts, ohne dass das Göttliche involviert ist.
    Die Allgüte des Göttlichen ergibt sich nicht in dieser Welt und nicht innerhalb eines Lebens.
    Die Allgüte des Göttlichen ergibt sich daraus, dass jede Seele fürher oder später wieder in das Göttliche einmündet und die Individualität in der Universalität vergeht.

  10. gesperrt

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    AW: Gott der Gerechte?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Deine Antwort war, dass "Dein" Gott die Missstände beheben wird. Wie Horus schon bemerkte: wann wird er das tun?
    Es geschieht zum Zeitpunkt der Wiederkunft Jesus Christus auf der Erde.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Bis es so weit ist, nährt sich Dein Glaube aus der Hoffnung, dass der Gott, an den Du glaubst den Vorsatz hat, eine gerechte Welt zu schaffen.

    Sehe ich das richtig?
    Ich sag mal so: Ohne den Glauben an die Gerechtigkeit Gottes und sein Reich könnte ich an den Christlichen Gott gar nicht glauben, es ist eine der Voraussetzungen für meinen Glauben (wenn auch nur eine...). Denn dieser Gott schafft keine Halbheiten wie die gegenwärtige Welt. An letzteres würde ich vielleicht glauben, wenn ich an irgendwelche anderen Götter glauben würde.

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