Horus, was erwartest Du von einer Zeugin Jehovas?
Bibelzitate sind das einzige, was ihr zum Argumentieren bleibt.
Nachdenken ist nicht erwünscht.
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Thema: Gibt es einen Teufel?
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07.01.2008, 15:07Inaktiver User
AW: Gibt es einen Teufel?
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07.01.2008, 15:16Inaktiver User
AW: Gibt es einen Teufel?
Ich erwarte, dass ich Menschen, die mit Bibelzitaten um sich werfen, ihrer Verantwortung dabei bewusst sind. Denn sonst bewirken sie das Gegenteil von dem, was sie predigen.
Um es christlich-theologisch auszudrücken: Ich erwarte, dass nicht im Namen Christi der Teufel erschaffen wird.
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07.01.2008, 15:34Inaktiver User
AW: Gibt es einen Teufel?
Hallo Horus!
Es tut mir aufrichtig leid, wenn ich dir irgendwie zu nahe getreten bin.
Was deine Bekannte erlebte ist wirklich schrecklich.
Mein Posting bezog sich aber in erster Linie darauf, was der Pfarrer mit seinen "Austreibungen" bewirkt hat.
Die Bibel-Verse zeigen doch ganz klar, dass wir uns Gott im Gebet nahen sollten.
Außerdem ist es sinnvoll die geistige Waffenrüstung anzuziehen.
Dazu gehört das Lesen der Bibel und der sich daraus entwickelnde starke Glaube.
Ich nehme an, dass du in dieser Hinsicht genau so denkst...
Natürlich kann ich mich auch täuschen.
Noch einmal! Es ist schrecklich was deine Bekannte mitmachen mußte. Aber mein Posting war allgemein gehalten...
Sonst hätte ich deine Bekannte erwähnt...
Gruß Zisska
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07.01.2008, 15:50Inaktiver User
AW: Gibt es einen Teufel?
Dieser Satansbraten
(tschuldigung, ich weiß, es ist nicht lustig) - ich gebe hier die Hauptverantwortung jenen unterschiedlichen Glaubensrichtungen bzw. Konfessionen, die für alles Übel eine personalisierte Macht benötigen. Und ein nicht unerheblicher Teil hat m. E. auch unsere Wissenschaft zu verantworten, da sie nicht bereit ist, einen kleinen Schritt über die Grenze des Beweisbaren zu gehen. Ich bin überzeugt, alles auf dieser Welt u. in diesem Leben geht "mit rechten Dingen zu" - okkult ist nur das, was wir nicht verstehen können (oder wollen
). Der Teufel: das ist meine ureigenste Unfähigkeit, mich im rechten Moment richtig zu verhalten. Ich habe schon unendliche Diskussionen mit Zeugen Jehovas u. Charismatikern hinter mir, das kann man leider vergessen: da wird nicht hinterfragt!
Und wenn jemand eine psychische Krankheit hat, die behandelt werden kann, dann sollte man mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln u. nach den heutigen Erkenntnissen behandeln u. die Sache mit Exorzismen nicht noch mehr verschlimmern (schrecklich, was man da tut).
Ich habe dies mal in Spanien in einem Nachbardorf erlebt, da hat der Exorzist einem Kind den Bauch aufgeschnitten im Beisein des Pfarrers u. der gesamten Familie. Bis sich jemand traute, die Polizei u. den Doktor zu holen, war das Kind tot - Strafe? Fehlanzeige! Geschehen in einem Touristenort!
kalina
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07.01.2008, 16:24
AW: Gibt es einen Teufel?
Ich habe den Film Constantine gesehen...was Anneliese Michel betrifft, die junge Frau, bei der statt die Epilepsie zu behandeln ein Exorzismus vorgenommen wurde, ist das wirklich ein schlimmer Fall, der unglücklich endete.
Ich habe jedoch von Fällen gehört, wo wirklich besessene Menschen befreit wurden von Dämonen-auch wenn sich das für uns merkwürdig anhört. Ebenso wie Leute denken, dass es Spukhäuser gibt und ähnliches.
Fakt ist doch, dass wir alle erst nach unserem Ableben 100%ig wissen werden, ob es einen personifizierten Teufel und die Hölle gibt oder nicht.
Bis dahin können wir alle spekulieren, was wir wollen.
leonieAuch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied
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08.01.2008, 13:31Inaktiver User
AW: Gibt es einen Teufel?
Hallo,
ich finde, ihr schweift ab.
Es tut mir leid, aber eine bestimmte Zeit in unserem Land - nämlich die Nazizeit - kann ich mir nur als teuflisch erklären.
Wie konnte es einem Menschen wie Hitler gelingen solche einen Einfluss zu gewinnen?
Ich meine nicht nur seine bestialischen Absichten - sondern auch wirklich die Tatsache, dass ihm, dem ungebildeten Menschen gehuldigt wurde und zwar von solchen, die es besser wissen müssten.
Gab es eine Zeit, in der beinahe hündisch einem Menschen so gehuldigt wurde?
Der Teufel ist nix für mich was in Form von Person mit Pferdefuss auftritt aber es gibt es.
Es wäre naiv zu glauben, man müsste nicht Menschen oder Bewegungen stoppen.
Dieses Thema bewegt mich wirklich und wird es immer tun.
Ich habe versucht mit Menschen zu sprechen, die die Nazitzeit erlebt haben und immer wieder das Gleiche gehört.
Es waren doch alle dafür.
Es gab keine Gegenbewegung - und wenn zu spät oder zu schwach.
Alle, die Intelligenzien, der Adel, die Bürgerschaft waren geblendet.
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08.01.2008, 13:35Inaktiver User
AW: Gibt es einen Teufel?
Und das sollen Belege für die Existenz eines Teufels sein?
Ach wie süß.
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08.01.2008, 13:53Inaktiver User
AW: Gibt es einen Teufel?
Teufel aber auch!
Zitat von Inaktiver User
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08.01.2008, 13:56Inaktiver User
AW: Gibt es einen Teufel?
maddin, Du Satansbraten!
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08.01.2008, 14:30Inaktiver User
AW: Gibt es einen Teufel?
Das stimmt so nicht, hier ein paar Fakten:
Zitat von Inaktiver User
Bei der Reichstagswahl am 6. November 1932 erhielt die NSDAP 11 Millionen Stimmen, SPD plus KPD 13 Millionen.
Die Nazipartei hatte eine erdrutschartige Niederlage erlitten.
Deshalb wandten sich maßgebliche Vertreter des Monopolkapitals und des Großgrundbesitzes an Reichspräsident Hindenburg, um für Hitler als Reichskanzler eine Lanze zu brechen.
Am l9. November überreichte Friedrich Reinhart von der Commerz- und Privat-Bank als führender Vertreter des deutschen Finanzkapitals dem Staatssekretär des Reichspräsidenten, Otto Meißner eine Eingabe an Hindenburg, die in einfachem Deutsch hieß: Hitler muß Reichskanzler werden, um der "Wirtschaft" die Macht zu erhalten und die Kommunisten zu vernichten, unterschrieben von von besagtem Friedrich Reinhart, dem Bankier Kurt Freiherr von Schröder, dem Stahlindustriellen Fritz Thyssen, dem Vorsitzenden des Landbundes Eberhard Graf von Kalckreuth und anderen maßgeblichen Monopolkapitalisten und Großagrariern.
Es dauerte wenig mehr als zehn Wochen, da war Hitler Reichskanzler, mit allen verheerenden Auswirkungen für das deutsche Volk, die Völker Europas, ja, für die ganze Welt.


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